Waschen und Abwaschen

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UBA - UMWELTBUNDESAMT

Dessau, den 09.05.2007

Auch beim (Ab-)Waschen gilt: Weniger ist mehr!
Aktionstag „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“: Umweltbundesamt (UBA) gibt Tipps


Etwa 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel verbrauchen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland pro Jahr. Durchschnittlich gelangen dadurch rund 600.000 Tonnen Waschmittel, rund 200.000 Tonnen Weichspüler und rund 500.000 Tonnen Reinigungs- und Pflegemittel in das Abwasser und können so die Umwelt belasten. Zusätzlich können die in ihnen enthaltenen Stoffe - etwa Duftstoffe oder antimikrobielle Substanzen - bei sensiblen Menschen Allergien auslösen. Daher ist es wichtig, Wasch- und Reinigungsmittel umweltgerecht und sparsam zu verwenden. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ am 10. Mai 2007 sagt UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge: „Der schonende Einsatz der Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel spart Energie, Wasser und Chemikalien. Dies entlastet die Umwelt und zusätzlich den Geldbeutel: Die Ausgaben für Strom, Wasser und Abwasser lassen sich merklich senken.“

Wer die Umwelt schonen und gleichzeitig Geld sparen möchte, sollte folgende, einfache Hinweise berücksichtigen:
1. Die meisten Reinigungsarbeiten im Haushalt lassen sich mit Geschirrspülmittel, Allzweckreiniger, einem flüssigen Scheuermittel und einem sauren Reiniger auf Essig- oder Zitronensäure-Basis bewältigten.
2. Desinfektionsmittel oder so genannte antibakterielle Reinigungsmittel sind für die normale Haushaltsreinigung - auch im Bad - grundsätzlich nicht erforderlich.
3. Wesentlich für die Entlastung der Umwelt ist der sparsame Gebrauch der Reinigungsmittel. Daher: immer die Dosierempfehlung der Hersteller beachten!
4. Mikrofaser-Tücher und Bürsten können helfen, Chemikalien einzusparen.
5. Regelmäßiges Lüften hilft, .den Einsatz von Duftstoffen zu reduzieren.

Auch beim Geschirrspülen und Wäschewaschen zahlt sich Sparsamkeit für die Umwelt und die Haushaltskasse aus. Für Geschirrspül- und Waschmaschinen gilt daher: Beim Neukauf auf sparsame Modelle achten und die Maschinen nur voll beladen benutzen.
Informationen zum Bundesweiten Aktionstag gibt es unter Aktionstag - Nachhaltiges Waschen. Weitere Fragen zu Wasch- und Reinigungsmitteln beantwortet das Umweltbundesamt, Email:
detergenzien[@]uba.de

Internet: umweltbundesamt.de


Anmerkung Scherrmann:
Es ist interessant, hier mal eine kleine Statistik zu haben, u.a. dass immer noch 200 000 Tonnen Weichspueler verbraucht werden.
Die Formulierung "koennen belasten" ist bezeichnend fuer die Fachsprache, "belasten" entspraeche eher den Tatsachen.
Und - wie ueblich - werden auch in dieser Pressemitteilung die gesundheitlichen Schaedigungen durch Duftstoffe auf Allergien reduziert.
Ich frage mich zudem:
Was bringt insgesamt so eine Empfehlung, wenn nicht eindeutig auf die Toxizitaet von Substanzen in Wasch- und Reinigungsmitteln hingewiesen wird und eben auch gewisse Substanzen verboten werden.
D. h.: Wann werden die schon vorhandenen Erkenntnisse ueber cancerogene, gentoxische, nerven-, leber-, nieren-, lungen- ,.....schaedigende Wirkungen von Dustoffen wahrgenommen, weitere Forschungen initiiert und gesetzliche Regelungen getroffen? Vielleicht dauert dies - wie z. B. bei Asbest - noch 80 Jahre?

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Ingrid Scherrmann
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Deine Wegweiser:
Ein Waschmittelmenge reduzierender Faktor ist die Wasserqualität.

Bei einem dynamisierten Wasser, wie wir es durch eine in der Hausinstallation eingebauten Anlage erhalten, werden mindestens 1/3 weniger Waschmittel benötigt, bei gleichbleibender Waschqualität. Zudem kann gut auf Weichspüler verzichtet werden, da der Kalk seine Struktur verändert.

herzlichst - Phil :)
 

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