Was soll ich jetzt tun?

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Hallo Ihr Lieben,
ich habe zwar schon 2threads geöffnet...aber ich will hier die story komplett kurz und knapp schildern, und Euch fragen, ob Ihr einen medizinischen Rat für mich habt?

Ich war wegen einer Schilddrüsenerkrankung in Behandlung mit Bioresonanz Therapie , Zappen und kolloidalem Silber, bei einem Heilpraktiker, der sich gut mit Parasiten, Viren und Bakterien auskennt.
Er stellte per Bioresonanz eine grosse Menge Parasiten etc fest (was weiss ich leider nicht- und meinte es müsse eines nach dem anderen behandelt werden, es würde ca ein Jahr dauern)
Unter der Therapie ging es mir zunächst sehr gut, bis ich nach ca. 2Mon. Magenprobleme, metallischen Geschmak im Mund, Zahnfleischbluten, Gefühlsstörungen in den Händen bekam.
Ich schob diese Reaktionen zunächst auf das Silberwasser, verlor das Vertrauen zu dieser Therapie und da ich mit diesen Sorgen nicht mit dem HP sprechen konnte (er meinte nur ich sollte das alles Schulmedizinisch abklären lassen, es käme nicht von der Therapie..)
brach ich die Therapie dann nach 2Monaten vollständig ab.
Da sich zu den vorhandenen Symptomen, nun auch noch starkes herzklopfen einstellte ging ich tatsächlich zum Schulmediziner.
Ausser Haemophilus influenzae im Hals und einem Nerv der lokal in seiner Leitung beeinträchtigt ist,war alles ok.

Die Doc verschrieb mir dennoch zur Sicherheit wegen dem H.I. ein Antibiotikum für 7Tage
Sie überzeugte mich mit dem Satz, nehmen sie das, danach sind sie alle Beschwerden los.
Das A. schlug erstmal gewaltig auf den Magen/Darm..(Durchfall und Magenbrennen).der bei mir eh super empfindlich ist.
Am zweiten Tag bekam ich Kopfschmerzen und geschwollene Lider, diese Symptome verstärkten sich so stark, dass ich am fünften Tag Fieber bekam und eben diese höllischen Kopfschmerzen hinter Stirn und Auge und im Nacken und Augenlidschwellungen mit leicht rötl/blauen Augenringen..

Die letzte Tablette habe ich in Absprache mit der Doc nicht mehr genommen.
Obwohl sie meinte, das diese Reaktion auf keinen Fall von dem Antibiotika kommen könne.
Bei erneuten Blutwerten waren die Leukozyten leicht erniedrigt und die Monozyten erhöht.
Doc meinte nur sie müsse mich auf die Gefahr einer Meningitis hinweisen (da mein Fieber aber nicht hoch war und auch gleich wieder verschwunden ist nach dem ich das A abgesezt habe... hielt ich das für übertrieben!)

Jetzt ist das alles ca 4Wochen her und ich habe immernoch Gefühlsstörungen, "wandernde" Muskelbeschwerden, geschwollene Lider und anscheinend absolute Histaminintolernanz dazu bekommen.

Wegen der Gefühlsstörungen war ich nun bei einer Osteopathin, aber nach der Behandlung des Armes habe ich plötzlich wieder sehr starke Nackenschmerzen bekommen.


Danke posch
 
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geschwollene Lider sind ein Hinweis auf Nierenprobleme (Lidödem).
Deinem Körper wurde einiges zugemutet und die Nieren haben ordentlich zu tun. Dennoch verstehe ich Deine "Geschichte" nicht so ganz
Arzt/HP/Arzt? Antibiotika (werden bei bakteriellen Infekten eingesetzt)
Gruß, Rosi
 
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Hallo posch,
ist denn bei Dir abgeklärt, daß Du keine Pilzerkrankung hast?

Uta
 
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09.11.04
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Hallo Posch,

du könntest eine allergische Reaktion auf das Antibiotikum haben.
Vor ein paar Monaten hatte eine Freundin eine OP, sie hatte auch Schwellungen im Gesicht und leichtes Fieber.
Nach dem Absetzen der Antibiotika ging es genauso wie bei dir wieder weg.
Sie hat viele Unverträglichkeiten gegen Medis und hatte es schon geahnt dass es das A. ist.

Durchfall und Magenprobleme sind fast "normal" bei A., hat mein Mann auch immer wenn er A. einnehmen muss. Er hat wochenlang damit zu tun den Darm wieder in den Griff zubekommen.

Starkes Herzklopfen könnte von der Schilddrüse kommen (weiß ja nicht was du damit hast;)). Also, angenommen du hast eine Unterfunktion, und aus irgendwelchen Gründen nimmst du zu viel von deinen Medis oder ähnliches (kann ja auch unbewusst sein, durch irgendwelche Behandlungen des HP). Kann es zu den Symptomen einer Überfunktion kommen und dazu gehört auch Herzrasen...

Ich hoffe ich habe mich jetzt nicht falsch ausgedrückt und du weiß wie ich es meine.....ich meine dass duch irgendetwas die Schilddrüse beeinflusst wird....

Zu den anderen Sachen kann ich dir leider nichts sagen.....
 
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An die SD habe ich auch gerade gedacht, als ich mir Dein Posting noch einmal durchgelesen habe, posh. - Ist die denn mit allen Werten ganz normal schulmedizinisch abgeklärt einschließlich Ultraschall und evtl. Szintigramm?

Gruss,
Uta
 
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20.01.06
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sind ab's im stande die sd vier wochen danach noch "spinnen" zu lassen?

könnte auch ne herx auf ne latente borre, etc sein........welche abs hast du eingenommen?

greetz
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Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Antworten,
ja ich weiss meine Gecshichte ist etwas wirr...(Arzt/HP/Arzt) aber wie gesagt, ich habe halt das Vertrauen zur HP Therapie verloren und wollte mich auf Grund der Herzklopfen und auch weil mir der HP dazu geraten hatte doch schulmedizinisch untersuchen lassen.

Danke auch für den hinweis Beziehung Herzklopfen-Schilddrüse...ja das ist mir im Nachhinein auch eingafallen, dass es da einen Zusammenhang geben könnte!! Der Zusammenhang ist sogar sehr real!

Die Herzklopfen sind allerdings das einzigste was mit der Antibiotika Therapie verschwunden ist.
Was an Reaktion geblieben ist habe ich ja oben schon geschrieben.
Hallo sternchen:
Du schreibst:
Vor ein paar Monaten hatte eine Freundin eine OP, sie hatte auch Schwellungen im Gesicht und leichtes Fieber.
Nach dem Absetzen der Antibiotika ging es genauso wie bei dir wieder weg.


Ja die Beschwerden sind nicht mehr so schlimm, aber immernoch vorhanden... und ich habe das Antibiotika ja schon seit 4 Wochen abgesetzt!
Das ist es was ich nicht verstehe.
Die SD ist unter Kontrolle, war nach zumindest vor der Antibiotika Therapie noch ok.
Jetzt ist sie es gefühlsmässig auch noch...

Ich tippe wirklich darauf, das das Antibiotika noch etwas anderes bei mir ausgelöst hat, entweder etwas verschlimmert, was vorher schon latent da war, oder eine allergische darauf ?
Ich hatte als Kind am Hals eine Zecke, die erst spät entfernt wurde, Da ich oft wandernde Gelenkschmerzen hatte (in letzter zeit Gott sei dank weniger...) in Kindheit und jungem Erwachsenenalter wurde mal auf Borreliose getestet, aber ich hatte keine Antikörper.

Ich weiss nur, dass ich zweimal schon ein Antibiotika nicht vertragen habe vor etlichen jahren, damals habe ich nicht so aufgepasst und die Reaktionen nicht ernst genommen, bin auch nicht mehr zum Arzt einmal hohes fieber und ein anderes Mal Fieber und Nesselausschlag.

Dann hatte ich seit Jahren einen grossen Bogen um jedes A. gemacht!!
Ich weiss aber leider nicht mehr was es für Mittel waren.

Diesmal war es Cefixim, Ceolophorine oder so ähnlich.

wieso reagiert man wenn man Borr. hat empfindlich auf Antibiotika??
PS habe Eppstein Barr hatte den Wert gleich mittesten lassen nach der heftigen A Reaktion, aber die EBV ist wohl nicht dran schuld, die wurde durch A nicht reaktiviert.

Was ist es nur dann, was solche Probleme machen kann?
Ich habe auch kleine Nasenneben/Stirn höhlenentzündung, auch wenn meine Augen danach aussehen...und der Kopfdruck passen würde.
Aber wiederum passt nicht, dass es mal besser mal schlechter geht und die Beschwerden schwanken...und die Nervenreizungen passen wohl auch nicht dazu...

UTa, können Pilze auch sowas auslösen?
Sämtliche andere Funktionsstörungen (Niere, Leber etc ) müsste man doch im Blut sehen können, oder?
Vielleicht sollte ich noch mal testen lassen?
Danke posch

Liebe Grüsse posch
 
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10.01.04
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Hallo posch,
fangen wir doch mal andersherum an:

Was ist eigentlich bei Dir schon an den üblichen schulmedizinischen Werten untersucht worden?
- gr0ßes Blutbild mit Leberwerten?
- Schilddrüse mit allen Werte einschl. Antikörpern?
- STuhlprobe auf Pilze?
- Westernblot + LTT auf Borreliose?
- Wie sieht es mit den Zahnmaterialien aus?

Falls ich mich wiederhole, bitte ich um Entschuldigung. Deine Geschichte kommt immer so stückweise, und deshalb habe ich sie nicht im Kopf.
Aber ich würde an Deiner Stelle jetzt wirklich mal erst alles untersuchen lassen, was möglich ist und zwar von einem guten Internisten, evtl. von einem Endokrinologen. Ein bißchen was mag sich da schon ergeben, was dann evtl. zu weiteren Untersuchungen führt.
Pilze können viel auslösen, weil sie Toxine produzieren, die eben toxisch auf alles mögliche wirken. Und Pilze lieben Antibiotika und vermehren sich damit gern. www.candida.de
Gruss,
Uta
 
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Hallo Uta habe Dir per pn geantwortet.
Lieben Gruss posch
 
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15.08.06
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Deine Worte: "Ich tippe wirklich darauf, das das Antibiotika noch etwas anderes bei mir ausgelöst hat, entweder etwas verschlimmert, was vorher schon latent da war, oder eine allergische darauf ?
Ich hatte als Kind am Hals eine Zecke, die erst spät entfernt wurde, Da ich oft wandernde Gelenkschmerzen hatte (in letzter zeit Gott sei dank weniger...) in Kindheit und jungem Erwachsenenalter wurde mal auf Borreliose getestet, aber ich hatte keine Antikörper."

Wandernde Gelenkschmerzen lassen mich sofort an "Rheumatisches Fieber" denken, ebenfalls das Schlagwort "allergische Reaktion"...
Rheumatisches Fieber kann auch Herzbeschwerden mit sich bringen. Übrigens ist Rheumatisches Fieber eine streptokokkenallergische Reaktion. Google einfach mal ein wenig in diese Richtung
LG Rosi
 
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10.01.04
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Das rheumatische Fieber kann man abklären, wobei ich finde, daß die Symptome nicht unbedingt darauf hinweisen. Aber sicher ist sicher:

Krankheitsbild
Etwa ein bis drei Wochen nach einer Infektion durch einen bestimmten Bakterientyp (ß-hämolysierende Streptokokken Gruppe A), wie zum Beispiel Scharlach, Mandelentzündung oder einer Mittelohrentzündung kommt es in 0,1 bis 3% der Fälle zum Rheumatischen Fieber. Noch vor wenigen Jahrzehnten zählte dieses zu den häufigsten rheumatischen Erkrankungen, kommt heute jedoch in den hochentwickelten Ländern dank der besseren medizinischen Versorgung (Antibiotika!) nur noch relativ selten vor. Betroffen sind fast ausschließlich Patienten bis zum 30. Lebensjahr, die meisten sind zwischen 5 und 15 Jahre alt.

Diagnose
Typisch für das Rheumatische Fieber sind Entzündungen mehrerer, im Laufe der Erkrankung wechselnder Gelenke (akute migratorische Polyarthritis). Häufig finden sich unter der Haut gelegene „Rheumaknötchen" und Entzündungen des Herzens (Myokarditis). Gelegentlich treten rötliche ringförmige Flecken am Körper (Erythema anulare) auf. Selten und fast nur bei weiblichen Betroffenen kommt es zu einer Beteiligung des Nervensystems und damit zu Bewegungsstörungen (Chorea minor). Nebenkriterien für die Diagnose des Rheumatischen Fiebers sind hohes Fieber von 39-40 °C, Gelenkschmerzen, EKG-Veränderungen (verlängerte PQ-Strecke) und Herzgeräusche.

Bei der Laboruntersuchung zeigen sich eine beschleunigte Blutsenkung, eine Erhöhung des CRP-Wertes, der akute Entzündungen anzeigt, und ein auf über 350 IU/ml erhöhter Antistreptolysin-O-Titer (in 85% der Fälle), der auf eine vorausgegangene Streptokokken-Infektion hinweist.

Die Diagnose „Rheumatisches Fieber" gilt als sicher, wenn zwei der Hauptkriterien oder ein Hauptkriterium und zwei der Nebenkriterien erfüllt sind.

Krankheitsverlauf
Die Erkrankung kann sich sehr unterschiedlich entwickeln. Beim Erwachsenen kommt es meist nur zu einem "relativ milden" Verlauf, bei dem die Gelenkentzündungen mit Rötung, Schwellung und starken Schmerzen der betroffenen Gelenke - meist großer, seltener kleinerer Gelenke - im Vordergrund stehen. Es kann jedoch auch bei ihnen zur klassischen Verlaufsform des Rheumatischen Fiebers kommen, die sich bei gut 80% aller Patienten im Kindesalter zeigt. Hier kommt eine Entzündung der Herzinnenhaut und der Herzklappen (Endokarditis) oder seltener des Herzbeutels (Perikarditis) hinzu. Gelegentlich zeigt sich das Rheumatische Fieber sogar ausschließlich in einer Myokarditis mit Herzschmerzen, Herzschwäche und Beschleunigung des Pulsschlages.

Gleichzeitig ist die Herzentzündung die schwerste Komplikation der Erkrankung: Während sich die Gelenkentzündungen in der Regel unter Therapie nach einigen Wochen und unbehandelt nach sechs Monaten vollständig zurückbilden, kann das Rheumatische Fieber zu bleibenden Schäden am Herzen führen. In einem Lehrbuch (Siegenthaler/Kaufmann/Hornbostel/Waller (Hrsg.), Lehrbuch der Inneren Medizin, Thieme Verlag, 3. Auflage 1992, Kapitel Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) heißt es sehr plastisch, „das Rheumatische Fieber leckt an den Gelenken, beißt aber das Herz“. So können noch einige Zeit nach Ende der akuten Erkrankung Vernarbungen im Bereich der Herzklappen mit daraus folgenden Beeinträchtigungen der Herztätigkeit auftreten.




Therapie
Zunächst wird man eine eventuell noch bestehende Streptokokken-Infektion über einige Wochen mit hohen Dosen von Penicillin (bei Allergikern Erythromycin) behandeln.

Gleichzeitig kann der Arzt gegen die Gelenkentzündungen Medikamente aus der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) geben, wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Ibuprofen, Indometacin oder Etofenamat. Wenn eine Beteiligung des Herzens nicht sicher auszuschließen ist, wird man zusätzlich oder ersatzweise über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten, wenigstens aber bis zur Rückbildung der EKG-Veränderungen und Herzgeräusche, Cortison-Präparate in langsam sinkender Dosis geben.

Eine physikalische Therapie im engeren Sinne ist nicht notwendig, da das Rheumatische Fieber keine bleibenden Einschränkungen der Beweglichkeit verursacht. Im akuten Stadium der Erkrankung können jedoch Gelenkschonung (bei Herzentzündung Bettruhe!) und Kälteanwendungen an den betroffenen Gelenken Linderung verschaffen.

Ursache
Die Ursache des Rheumatischen Fiebers ist bislang nicht eindeutig gesichert. Man vermutet allerdings eine Überempfindlichkeitsreaktion auf einen bestimmten Bakterientyp, die eingangs schon erwähnten ß-hämolysierenden Streptokokken Gruppe A. Diese bilden Antigene, die auch mit menschlichem Bindegewebe - etwa an den Gelenken oder am Herzen - reagieren und damit die beschriebenen Entzündungen auslösen können. Die Tatsache, daß nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Patienten, die eine Streptokokken-Infektion durchgemacht haben, am Rheumatischen Fieber erkranken, wird auf genetische Faktoren zurückgeführt.
www.medizin-netz.de/icenter/rFieber.htm

Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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Hallo posch

schliesse mich Uta an
Der Pilz kann nicht für alles direkt verantwortlich sein, aber für einige Sachen und einige noch indirekt. Kombination Allergie auf AB, Pilz und die anderen sacehn sind wahrscheinlich.Das AB könnte einfach alles ausgelöst haben (tROPFEN DER DAS EIGENTLICH SCHON ÜBERVOLLE FASS ÜBERLAUFEN LIESS). Nach dem Absetzen ist nur noch das nicht direkt von AB ausgelöste weg, Das indirekte, wie zb die immunschwächung, der pilz etc sind aber immer noch da
 
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13.12.05
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Hallo ,
danke schon mal für Eure Antworten wegen körperl. Befinden. War beim Internisten Blutusu wird jetzt gemacht.
Über die psychischen Probleme habe ich neuen thread geöffnet.


Beat.
Du meinst also, dass jetzt mein Immunsystem wahrscheinlich routiert.
Gibt es irgendwas, wie ich das wieder ins Lot bringe?
Das es mir psychisch momentan entzetzlich geht, verschlimmert wahrscheinlich noch alles.
Ich warte jetzt schon so lange über einen Monat und es hat sich überhaupt noch nichts gebessert.
Ich habe einfach Angst, dass der Zustand jetzt irreversibel ist.
Früher hatte man einen Infekt, dann starkes Fieber meinetwegen ein paar Tage und dann war der Spuk vorbei...
Jetzt wache ich nachts immer um die gleiche Zeit schweissgebadet auf und versuche den Tag unter Kopfweh irgendwie rumzubringen.
Der Körper sollte es doch irgendwann schaffen damit fertig zu werden?
UTA. für rheum. Fieber...das mit den Knötchen passt zwar, aber ich habe ja kein Fieber!
trauriger Gruss posch
 
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14.01.04
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Hallo Posch

Du meinst also, dass jetzt mein Immunsystem wahrscheinlich routiert.
Nein, aber angeschlagen und/oder fehlgeleitet.

Gibt es irgendwas, wie ich das wieder ins Lot bringe?
Klar, es gibt verschiedene immunstärkende Sachen. (Stoffwechsel anregen durch Sport, gesundes Essen, Magnetfeldmatten, etc., Colostrium, Antioxidantien, Darmaufbaumittel bzw Bekäpfung schlechter Mikroorganismen, Vitalstoffe, Ausleitung von toxischen Stoffen, etc)
Gut wäre es aber zu wissen oder zumindest zu vermuten, was das Immunsystem belastet, oder belastet hat.
Grundsätzlich ist eine instandstellung des darmes, dh auch eine Förderung der einer guten Darmflora meist hilfreich. Schliesslich macht der darm den allergrösstenteil des Immunsystems aus

Das es mir psychisch momentan entzetzlich geht, verschlimmert wahrscheinlich noch alles.
Wird es nicht, ausser Du redest es Dir ein. Denk daran, dass das psychische von Körper kommen kann (dh es wird dIR BESSER GEHEN, WENN ES DEM iMMUNSYSTEM/sTOFFWECHSEL BESSER GEHT) aber auch geistige Sachen wie erwähnt sich negativ auswirken können. Aber auch gegen letzteres kannst Du angehen^, wenn Du willst.

Ich warte jetzt schon so lange über einen Monat und es hat sich überhaupt noch nichts gebessert.
Warten ist keine Lösung, im gegenteil. Was hast du bisher gemacht?

Ich habe einfach Angst, dass der Zustand jetzt irreversibel ist.
Ist es nicht!!! Aber wenn Du nichts machst, kann es schlimmer werden, aber denke kaum irreversibel

Früher hatte man einen Infekt, dann starkes Fieber meinetwegen ein paar Tage und dann war der Spuk vorbei...
Klar, weil dann das Immunsystem nach ener gewissen zeit die Oberhand gewinnt, sofern nichts geistiges dabei ist.

Jetzt wache ich nachts immer um die gleiche Zeit schweissgebadet auf und versuche den Tag unter Kopfweh irgendwie rumzubringen.
Die zeit wäre sehr wichtig. Daraus kann man oft ablesen, wo das Problem liegt, da die zeit mit den organen etc zusammenhängt. Wie genau wiess ich nicht, aber vieleicht weiss es jemand aus dem Forum, ansonsten google mal danach.

Der Körper sollte es doch irgendwann schaffen damit fertig zu werden?
Wahrscheinlich ist er IM MOMENT zu schwach dazu und/oder zu stark (anderweitig) noch belastet, sei es physisch oder geistig.

Denke Du hast den illen daraus zu kommen, also wirst du es auch schaffen, wenn Du bereit bist, die Schritte zu gehen, die gegangen werden müssen.
 
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