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Verschiedene Ursachen für Schwindel

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www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2004/06/serie/serie06_2004homo.html

Hier werden verschiedene Ursachen für Schwindel beschrieben. Vielleicht für den einen oder anderen noch ein Ansatzpunkt...

Gruß,
Uta
 
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09.11.04
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Danke Uta,

"Hormonbedingter Schwindel" also doch, bilde es mir also nicht ein, dass mein Schwindel zum größten Teil davon kam (oder noch kommt).
Seit die Ärzte nicht mehr in meinem Hormonhaushalt "herumfuschen" geht es mir ja viel besser!!!!
Der Frauen A. hat gesagt das könnte nicht davon kommen...... :?

LG
Sternchen
 
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25.03.04
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Hmmm...

ich wollte mir bei meinem Frauenarzt den Hormonspiegel bestimmen lassen, weil ich auch schon daran gedacht hatte... er fragte nach meinen Beschwerden und ich gab u.a. auch den Schwindel an. Er sagte, dass die KK die Untersuchung nicht übernehmen würde, da die Beschwerden keinen Grund für einen Test des Hormonspielgels rechtfertigen würde.

Ich habe ja u.a. auch niedrigen Blutdruck... aber keiner bringt den Schwindel damit in Verbindung. Niedriger Blutdruck wäre eigentlich gut... %)

VG
himmelsengel
 
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hmmh, das bestätigt ja eigentlich nur, daß Ärzte absolut nicht alles wissen... :mad: :? :p
Vielleicht wäre zur Bestimmung von Hormonen auch ein Endokrinologe der richtige Arzt? Der Versuch wäre es auf jeden Fall wert, dort mal zu fragen.

Gruß,
Uta
 
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Die Hormone, die der Frauenarzt bestimmt, sind ja nicht alle möglichen Hormone. Hier habe ich noch etwas gefunden, wo auch Schwindel als Symptom aufgeführt ist:
Zeichen der primären NNR-Insuffizienz
Ursache der Zeichen: Zuwenig Glukokortikoide, zuwenig Mineralokortikoide. Bei Frauen wirkt sich auch die zu geringe Produktion "vermännlichender" Hormone aus.

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust
Schwäche, Müdigkeit
Starke Pigmentierung ("Bräunung") der Haut
Wenn die Nebennierenrinde zuwenig Glukokortikoide produziert, schüttet die Hirnanhangsdrüse massiv ACTH aus, um die Nebenniere anzuregen. Das ACTH selbst aber auch andere dabei entstehende Stoffe führen in der Haut zu einer Pigmentvermehrung, also zu einer Bräunung. Auch dort, wo normalerweise wenig Bräunung vorhanden ist (z.B. Handflächenfalten, über den Fingerknöcheln).
Bläulich-schwarze Flecken in der Schleimhaut (Mund)
Auch dies ist eine ACTH-verursachte Überpigmentierung.
Niedriger Blutdruck, Schwindel
Trockene, juckende Haut, verminderte Achsel- und Schambehaarung bei Frauen
Routine-Laborbefunde sind in leichten Fällen unauffällig. In schwereren Fällen: Natrium, Chlorid vermindert, Kalium erhöht. Eosinophile Granulozyten können etwas erhöht sein. Bicarbonat (HCO3-) vermindert bei Übersäuerung (Azidose) des Blutes.
Blutzucker kann niedrig sein.
https://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_glukokortikoide.htm#VERSAGEN
Soviel ich weiß, ist es ziemlich schwierig, eine Fehlfunktion der Nebennierenrinden festzustellen. Auf jeden Fall wäre auch da ein Endokrinologe der richtige.

Gruß,
Uta :)
 
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Noch eine interessante Seite, in der die möglichen Hintergründe für die Fibromyalgie gezeigt werden, zu denen auch die Hormone gehören:
https://www.weiss.de/458.0.html
Bei der Fibromyalgie werden nach einiger Zeit der Krankheit beide Systeme in Mitleidenschaft gezogen. Als Folge können die unterschiedlichsten Symptome auftreten.



Atemnot, Herzklopfen und Herzrasen, Blasenbeschwerden, Schmerzen bei der Periode, Kribbeln und Juckreiz der Haut, Kloßgefühl im Hals, Durchfall und Verstopfung, Frieren, Schwitzen, trockene Augen und trockener Mund, Ohrgeräusche, Schwindel, Benommenheit, Wassereinlagerungen und vieles mehr

Uta
 

Claudine

"Hormonbedingter Schwindel" also doch, bilde es mir also nicht ein, dass mein Schwindel zum größten Teil davon kam

Hallo Ihr alle!
Ueber eine lange Zeit litt ich auch unter so einem seltsamen Schwindel, nicht drehend, sondern eher so ein Wattegefühl unter den Füssen und eine totale Unsicherheit beim gehen. Vor ca. 3 Wochen war ich bei einer anderen Frauenärztin, da ich das Gefühl hatte, mein FA nimmt mich nicht ernst.
Sie hat mich ruhig angehört und mir ein Mönchspfeffer-Präparat zum probieren mitgegeben. Das nehme ich jetzt die 3. Woche und ich merke, wie sich mein Körper richtig gehend "stabilisiert". Ich war mit einer Freundin am Mittwoch auf einem längeren Spaziergang, mit einem rechten Walking-Tempo, das hätte ich vor ein paar Wochen noch nicht gekonnt. Bin richtig aufgestellt (ausser meinem Schnupfen, siehe Rubrik Erkältung/Grippe....) Ich hoffe, dass dieser Lichtblick nicht nur von kurzer Dauer ist!!!
LG
Claudine
 
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Mönchspfeffer = agnus castus:
www.heilpflanze.ch/moenchspfeffer.htm

Mönchspfeffer wirkt nur solange, wie auch Gelbkörperhormon gebildet wird. Wenn der Körper die Produktion davon eingestellt hat, nützt der Mönchspfeffer auch nichts mehr .

Gruß,
Uta
 

Claudine

Hallo Himmelsengel
mein Mönchspfeffer-Präparat (Tbl) enthalten das Extrakt aus den Früchten vom Mönchspfeffer. Es lindert die Beschwerden vor der Mens (wie z.B. Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Stimmungsschwankungen, Unterleibsbeschwerden, Müdigkeit, Schlafprobleme u.a.m.) Meine Frauenärztin riet mir dazu, weil ich um den Eisprung während ca. 3 Tagen richtiges Bauchweh, fast Krämpfe habe. Und dann bei der Mens wieder. Bin also 2x im Zyklus richtiggehend lahm gelegt, vor lauter Bauchweh. Und immer Schmerzmittel nehmen, ist auch nicht das wahre. Das es mir körperlich wieder soviel besser geht, hätte ich auch nicht erwartet und bin ganz glücklich darüber.
Lies darüber und lass dich auch in der Apo beraten!
alles liebe
claudine
 
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hallo zusammen!

ich hatte bis vor ca. 2 Monaten auch eine Mönchspfeffer-Kur gemacht, etwa 5 Monate lang. Leider hats bei mir überhaupt nichts gebracht. Ich hatte weiterhin PMS-Syndrom wie Brustspannen, Wallungen, Stimmungsschwankungen etc.

Seit wenigen Wochen nehme ich jetzt Soja-Isoflavone! Ich bin selbst überrascht, wie mir das jetzt wirklich hilft! Zum ersten mal seit vielen Jahren habe ich kein Brustspannen, keine Wallungen, keine extremen Stimmungsschwankungen und auch keine Unterleibsschmerzen mehr. Letzteres führe ich aber auch auf die Magnesiumeinnahme zurück (ca. bis 400 mg pro Tag).

Liebe Grüsse, Elfe
 
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In einem Artikel in der "Natur-Heilkunde Journal" (Medizin Praxis Wissenschaft 01-02/05, S. 12) steht auch noch einiges zu Hormonen und verwandten Themen:

..haben Forscher gefunden, daß die Einnahme Oraler Kontrazeptiva mit gravierenden Vitamindefiziten einhergeht. D.. daß der Folsäurespiegel im Blut von OC-Patientinnen um bis zu 40% reduziert ist. Auch dei Spiegel von Vitamin B6 und Vitamin B12 erniedrigen sich. Die Blutspiegel beider Vitamine sinken unter OC signifikant und rasch ab, weil Ovulationshemmer zu einer Aktivitätssteigerung verschiedener Leberenzyme führen, die diese Vitamine als Kofaktoren besitzen.
Bereits nach dreitägiger Einnahme von O ist auch ein signifikanter Abfall der Zinkwerte im Serum feststellbar. Da Zink ein wichtiges Coenzym für etwa 300 verschiedene Stoffwechselfunktionen ist, führt ein Zinkdefizit zu Verzögerungenund Insuffizienzen in zahlreichen SToffwechselabläufen.
...

Wenn ich das richtig verstehe, muß man vor allem bei Einahme der Pille darauf achten, daß man genügend Vitamine B6 und B12 und Zink zu sich nimmt. - Das erinnert doch stark an Kryptopyrrolurie :? .

Gruß,
Uta
 
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25.03.04
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Aber generell ist das Mönchspfeffer nichts bei Schwindel...?!

Für meine Unterleibsschmerzen nem ich meine Ibuprofen und das hilft mir am besten.

LG
himmelsengel
 
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Das Ibuprofen ist die Bekämpfung der Symptome. Vielleicht ist Mönchspfeffer ein Schritt zu Behebung der Ursachen?
Auf jeden Fall sind das im Grund zwei verschiedene Denkansätze...
Gruß,
Uta
 

Claudine

Liebe Himmelsengel
Mir wurde Mönchspfeffer nicht eigentlich gegen den Schwindel verschrieben, sondern gegen meine Zyklus-Beschwerden. Und trotzdem hat sich mein "Körpergefühl" (Wattegefühl, unsicher auf den Füssen, manchmal auch schwindelig) sehr viel gebessert, quasi als Zugabe....
Uebrigens wurden meine Hormone mehrere male untersucht, zu verschiedenen Zeiten im Zyklus. Ich habe keinen Hormonmangel sondern hormonelle Schwankungen, bekomme aber meine Mens. immer noch regelmässig.
Wann hast du Unterleibsschmerzen? Bei der Mens. habe ich seit 2 Jahren auch wieder starke Krämpfe. Ein Ultraschall bei der letzten Kontrolle hat gezeigt, dass sich in der Gebärmutter sehr viel Gewebe aufbaut, das dann bei der Mens. wieder gelöst und ausgeschieden werden muss. Das verursacht bei mir diese krampfartigen (fast schon Wehen....) Schmerzen und so starke Blutungen. Meine FA hat vorgeschlagen, eine Spirale einzulegen, welche verhindert, dass sich die Gebärmutter immer "so füllt" und wieder ausbluten muss. Ist ja auch wg. Eisenmangel nicht ideal.
Nun, ich habe mich noch nicht entschieden, aber die letzte Mens. war wieder so heftig und ich war 3 Tage ausser Gefecht, dass ich mich wahrscheinlich dafür entscheiden werde.
LG
Claudine
 
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09.11.04
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Lieber Himmelsengel,

ich glaube den Schwindel kann man nicht direkt bekämpfen.
Denn Schwindel ist nur die Auswirkung von irgend etwas was nicht ok ist.
Also muss man dieses finden und bekämpfen und dann hoffen dass der Schwindel weg geht.

Bei mir ist es ja so, dass es mir mit meinen Hormonstörungen (ich habe angeblich zu viele männlich Hormone) besser geht als wenn künstlich versucht wird dieses auszugleichen.

LG
Sternchen
 
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