Venenentzündung durch EDTA

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Hallo liebe Leut,

habe nun die 3. EDTA-Infusion durch.

Jedesmal wird die betreffende Vene gereizt.

Hat jemand eine Idee, wie man eine Venenentzündung auffangen kann?

Vielleicht ein Arnica-Verband?
Mein HP meint, das wirke nicht tief genung.

Hoffe dringend auf Antworten.

Vielen Dank schon mal
Eshita :wave:
 
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Hallo Eshita,

nur so ein Gedanke: vielleicht ist das ein Indiz dafür, daß Du mit EDTA aufhören solllst?

Hier werden Tipps gegeben, was man bei einer solchen Venenentzündung tun kann:
...
Solche Venenentzündungen sind fast immer auf eine oberflächliche Vene begrenzt und somit streng genommen keine Thrombose, sondern „nur“ eine Entzündung. Diese Wortwahl ist wichtig, um bereits mit der Diagnose klar zu machen, dass das tiefe Venensystem nicht betroffen. Das ändert aber nichts daran, dass die entzündete Vene mit einem Thrombus (Gerinnsel) verschlossen ist und es sich somit bei genauer Betrachtung doch um eine Thrombose handelt.

Diese verschlossenen oberflächlichen Armvenen erholen sich bei den meisten Patienten von selbst. Der Körper repariert die Entzündung, baut das Gerinnsel ab und alles ist wieder gut. Manchmal geht eine Klappe kaputt, weil das Gerinnsel die feine Klappenstruktur „verdaut“. Am Arm hat das in den Regel keine Konsequenzen für den Bluttransport, aber die Vene kann später dicker sein als vorher und springt ins Auge.

Die Behandlung hat zum Ziel, den Selbstheilungsprozess des Körpers zu beschleunigen und zu unterstützen. Man kann Entzündunghemmer geben wie z.B. ASS, Ibuprofen oder Diclofenac. Das Einschmieren mit Heaprinsalbe tut gut und macht vermutlich auch Sinn. Ein Kompressionsverband ist sofort hilfreich. Er reduziert den Schmerz und beschleunigt die Reparaturvorgänge des Körpers.

Einen solchen Verband anzulegen ist an sich keine große Kunst, aber es gibt ein paar kleine Tricks.
- Der Verband darf nicht einschneiden.
- Der Verband darf nichts abschnüren.
- Im Bereich der entzündeten Vene (auf dem Strang entlang) kann man mit einem Wattepolster die Wirkung noch verstärken.

Im Übrigen gilt es Geduld zu haben und die Ruhe zu bewahren – in den allermeisten Fällen kommt der Körper damit zurecht....
http://www.v-e-n-e-n.de/stichworte_a.htm#Armvenenthrombose

Warum läßt Du Dir Infusionen mit EDTA geben und werden sie auch ganz langsam gegeben?

Die „Chelat-Therapie“ oder „EDTA-Infusion“ wird als eine sehr langsame Infusion (über mindestens 3 Stunden) verabreicht, zusammen mit Mineralstoffen und Vitaminen.
Praxiswebseite von Dr.*Dr.*Thomas Beck Chelat-Therapie » Praxiswebseite von Dr.*Dr.*Thomas Beck

Es gäbe ja auch noch andere Chelatoren ...
http://microtrace.de/fileadmin/uploads/pdf/de/DMSA-Artikel-Entgiftung.pdf

Grüsse,
Oregano
 
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Liebe Eshita, EDTA macht bei einem Amalgami nur dann Sinn,
wenn zusätzlich von einer erheblichen Bleibelastung auszugehen ist:

Fazit: EDTA chelatiert Zink, Cadmium, Mangan, Blei, Nickel und Kobalt.
Ein Amalgami ist aber mit Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer hauptbelastet.
Ich gehe davon aus, dass Deine Ärzte dies wissen.



Liebe
Grüße
Bodo
 

Clematis

habe nun die 3. EDTA-Infusion durch.
Jedesmal wird die betreffende Vene gereizt.
Hat jemand eine Idee, wie man eine Venenentzündung auffangen kann?
Vielleicht ein Arnica-Verband?
Mein HP meint, das wirke nicht tief genung.
Hallo Eshita,

zunächst einmal zur Vermeidung: den Arm bei der Infusion absolut still halten, vermindert die Reizung. Danach wird häufig ein fester Verband um den Arm gelegt, oft wird dieser zu fest angezogen. Er soll nur so fest aufliegen, daß kein Blut mehr austritt, also relativ leicht. Ist er zu fest reizt das die Vene zusätzlich und verhindert, daß das Blut in der Vene leicht fließen kann, das steigert die Entzündungsgefahr. Frei fließendes Blut reinigt auch die Stichstelle.

Auch wichtig: wer immer die Infusion macht - ist die Nadel wirklich steril, d.h. frisch aus der Packung? Wer die Infusion setzt, kann der gut spritzen? Wer das richtig kann, bei dem bemerkt der Patient kaum den Einstich! Ist möglicherweise die Infusionslösung der Auslöser für die Reizung? Vielleicht mag Deine Vene diese nicht. Ist die Infusionslösung steril oder sozusagen in privater Regie zusammen gemischt? Dann ist sie nicht steril.

Arnika kannst Du versuchen. Weiteres Mittel wäre Magnesium-Chlorid in Wasser aufgelöst oder als Paste zubereitet auftragen, auch Heilerde kann helfen. Das Magnesium-Chlorid kann man innerlich zusätzlich anwenden, dann 20 gr Pulver in einem Liter Wasser auflösen und davon vor der Infusion 20ml (in Apfelsaft) trinken und gleich danach nochmal. Das wirkt bestimmt.

Auf jeden Fall muß die Entzündung umgehend behandelt (besser vermieden werden) weil sich in solchen bereichen Blutgerinnsel bilden könnten, die dann an dieser oder anderer Stelle zu einer Thrombose führen könnten.

Gruß,
Clematis
 
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Vielen Dank erst mal für Eure Antworten.

Die Links habe ich mir zum Teil schon angesehen, und werde mich später noch intensiver damit befassen.

Warum ich mir Chelat verpassen lasse?
Wegen Arsen und Bleibelastung (siehe Anhang).

@ Lieber Bodo

Quecksilber steht bei mir nicht im Vordergrund, wie Du dem Laborbefund ersehen kannst.
Die von Dir erwähnte Bleibelastung ist da. Danke Dir.

@ Oregano, Gleerndil, Clematis
Ja, die Infusionen laufen sogar vier Stunden - also sehr sehr schonend.
Auch die zusätzlichen Mittel in der Ringer-Lactat-Lösung sind gut durchdacht.
Die Infus tun nämlich wirklich richtig gut, und seit ich sie bekomme, kann ich -nach vielen Jahren - endlich wieder besser schlafen.
Wenn nur die Vene nicht so sehr schmerzen würde.
Mein HP tippt ausschließlich auf das EDTA.

DMPS lehnt mein HP total ab. Er meint, das sei zu gefährlich. Warum auch immer.

Sagt mal:
Kann man die Schwermetalle auch ausschließlich mit DMSA-Kapseln ausleiten?
Oder mit was kann man das denn sonst noch?

Vielen Dank
Eshita
 

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14.08.10
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Liebe Eshita,

Sag mal, was ist da noch dabei drin?
Ich bekam die EDTA Infusionen auch über etwa 3 Stunden.
Aber ohne Zusätze.Also nichts Vitamine usw.
Das nehme ich extra.
Ich bekomme auch keinen Verband.Die Nadel wird lediglich eben
fixiert.Und nachher wie nach einer Blutabnahme eben kurz draufdrücken, Pflaster. Fertig.
Ich tippe entweder auf Zusatzstoffe bei dir, oder tatsächlich
unsterile Geschichten.

War das immer der gleiche Arm, der genommen wurde?
Und von Anfang an so?

Die Gefährlichkeit von DMPS kann ich überhaupt nicht bestätigen.
Mir jedenfalls ging es nach keiner einzigen Ausleitung damit irgendwie schlechter.
Im nur das Gegenteil.
Allerdings sollte die Art der Verabreichung, die Spritzintervalle und auch die Begleit"medikation" (Nems:D:wave:) stimmen.
Und natürlich auch der Gesamtzustand es zulassen.
Bei manchen wird erst aufgefüttert (Vitamine, Mineralien usw.).
Nieren sollten überprüft worden sein usw.
Weisst ja alles wahrscheinlich schon.
Findet man hier ja genug.Aber auch genug gegensätzliche Dinge :rolleyes:
Das schreib ich nun nur, weil in letzter Zeit hier so viel Ungutes zu DMPS zu lesen war.
Das Gefährliche sind die Verabreicher, die gewisse Regeln nicht einhalten oder eben dem Menschen ungeprüft zu viele Injektionen nacheinander
reinprasseln.

Und nun hoffe ich für Dich ganz arg, dass du die Ursachen findest, wenn es schon endlich was gibt, das deinen Zustand verbessert hat....


Ganz liebe Grüße von
Felis
 
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Guten Morgen liebe Felis :kiss:

Sag mal, was ist da noch dabei drin?
Oh weh, ganz viel Zeugs.
Vor der eigentlichen Infu bekomme ich Glutathion in die Vene. Da spüre ich aber noch keine Schmerzen.
IN der Infu ist dann unter anderem noch Calcium, Magnesium, B1, 6, 12, und noch ein paar andere Stoffe, muß aber erst mal erfragen.


Ich bekam die EDTA Infusionen auch über etwa 3 Stunden.
Aber ohne Zusätze. Also nichts Vitamine usw.
Das nehme ich extra.
Ich bekomme auch keinen Verband.Die Nadel wird lediglich eben
fixiert.
Und nachher wie nach einer Blutabnahme eben kurz draufdrücken, Pflaster. Fertig.
Ja, Verband habe ich auch keinen, nur ein paar Pflästerchen, damit die Nadel nicht verrutscht

Ich tippe entweder auf Zusatzstoffe bei dir, oder tatsächlich
unsterile Geschichten.
Also unsterile Geschichten kann ich ausschließen. Kann immer zusehen wie alles ganz frisch ausgepackt wird.
Habe eine Zeit lang B12 i.M. bekommen.
Die haben auch heftig gebrannt.
Kann es sein, das DARIN die Ursache der Venenschmerzen liegen kann?
Wenn die Infu läuft, fängt es innerhalb einer Minute an zu schmerzen.
Ist sie weg, hört der Schmerz sofort auf.
Nur ein "Rest"-Reiz bleibt. Ist aber auszuhalten.


War das immer der gleiche Arm, der genommen wurde?
Und von Anfang an so?
Ja Felis, von Anfang an. Auch bei der Provokation schon.
Es wurden immer beide Arme eingesetzt. Allerdings habe ich nicht besonders gute Venen.


Die Gefährlichkeit von DMPS kann ich überhaupt nicht bestätigen.
Mir jedenfalls ging es nach keiner einzigen Ausleitung damit irgendwie schlechter.
Im nur das Gegenteil.

Allerdings sollte die Art der Verabreichung, die Spritzintervalle und auch die Begleit"medikation" (Nems:D:wave:) stimmen.
Und natürlich auch der Gesamtzustand es zulassen.
Bei manchen wird erst aufgefüttert (Vitamine, Mineralien usw.).
Nieren sollten überprüft worden sein usw.
Weisst ja alles wahrscheinlich schon.
Ja, Felis. Wurde alles abgestimmt, überprüft, gecheckt. Und erst als alles im grünen Bereich war, hat mein HP das "Go" zur Ausleitung gegeben.

Findet man hier ja genug.Aber auch genug gegensätzliche Dinge :rolleyes:
Das schreib ich nun nur, weil in letzter Zeit hier so viel Ungutes zu DMPS zu lesen war.
Das Gefährliche sind die Verabreicher, die gewisse Regeln nicht einhalten oder eben dem Menschen ungeprüft zu viele Injektionen nacheinander
reinprasseln.

Und nun hoffe ich für Dich ganz arg, dass du die Ursachen findest, wenn es schon endlich was gibt, das deinen Zustand verbessert hat....


Ganz liebe Grüße von
Felis
Danke Dir, liebe Felis
Eshita
 
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Du bist ja auch schon da, hallo :kiss::wave:




Oh weh, ganz viel Zeugs.
Vor der eigentlichen Infu bekomme ich Glutathion in die Vene. Da spüre ich aber noch keine Schmerzen.
IN der Infu ist dann unter anderem noch Calcium, Magnesium, B1, 6, 12, und noch ein paar andere Stoffe, muß aber erst mal erfragen.
Mach mal. DAS interessiert mich.
Also unsterile Geschichten kann ich ausschließen. Kann immer zusehen wie alles ganz frisch ausgepackt wird.
Habe eine Zeit lang B12 i.M. bekommen.
Die haben auch heftig gebrannt.
Kann es sein, das DARIN die Ursache der Venenschmerzen liegen kann?
Wenn die Infu läuft, fängt es innerhalb einer Minute an zu schmerzen.
Ist sie weg, hört der Schmerz sofort auf.
Das glaube ich jetzt weniger, es war ja i.m.

Manchmal bekomme ich im Anschluss das B12 noch gleich mit, i.v. aber nur weil ich eben dann gerade schon dort war, und nicht nochmal extra an-
fahren muss.
Mir macht auch das i.v. nichts. Im Gegenteil.
Das ist besser als jedes Valium :D
Es tut einfach nur gut.

Ich kann dir aber sagen: Wenn das EDTA zu schnell läuft DANN brennt
es und zwar entlang der gesamten Venen durch die das geht.
Wir versuchten mal die Lösung etwas schneller laufen zu lassen.
Das kann richtig weh tun, und deswegen macht man es dann sehr langsam. Es sollte möglichst wenig brennen und schmerzen.
Mein Doc legt sich selbst ab und an eine und erzählt mir dann immer, wie schnell oder langsam es diesmal ging, bei ihm.:)
Er freut sich dann immer, wenn er sagen kann"bei ihm ging es schneller".
Bei seinen Patienten ist er aber immer sehr vorsichtig.
Also: Könnte es sein, dass du eventuell einfach noch länger brauchen solltest, die Infusion eben noch langsamer laufen müsste?
Es gibt manche die hängen sechs Stunden da dran :schock:

Ist der Brennschmerz dann gar nicht mehr ganz weg gegangen?
Ich meine in den Folgetagen?
In welchen Abständen bekamst du das EDTA?

Pass auf dich auf :)
Felis

Hab gerade gesehen: Verstehe ich das richtig: Es hört dann wieder auf, nach Infusionsende?
 
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Du bist ja auch schon da, hallo :kiss::wave:






Mach mal. DAS interessiert mich.
Ja, hab das jetzt mal "angefordert. Muß mich allerdings bis nächste Woche gedulden.

Das glaube ich jetzt weniger, es war ja i.m.
Damals schon, aber jetzt ist das B12 ja in der Infu.

Manchmal bekomme ich im Anschluss das B12 noch gleich mit, i.v. aber nur weil ich eben dann gerade schon dort war, und nicht nochmal extra an-
fahren muss.
Mir macht auch das i.v. nichts. Im Gegenteil.
Das ist besser als jedes Valium :D
Es tut einfach nur gut.

Ich kann dir aber sagen: Wenn das EDTA zu schnell läuft DANN brennt
es und zwar entlang der gesamten Venen durch die das geht.
Wir versuchten mal die Lösung etwas schneller laufen zu lassen.
Das kann richtig weh tun, und deswegen macht man es dann sehr langsam. Es sollte möglichst wenig brennen und schmerzen.
Mein Doc legt sich selbst ab und an eine und erzählt mir dann immer, wie schnell oder langsam es diesmal ging, bei ihm.:)
Er freut sich dann immer, wenn er sagen kann"bei ihm ging es schneller".
Bei seinen Patienten ist er aber immer sehr vorsichtig.
Also: Könnte es sein, dass du eventuell einfach noch länger brauchen solltest, die Infusion eben noch langsamer laufen müsste?
Es gibt manche die hängen sechs Stunden da dran :schock:
Wenn sie von Anfang an schon weh tut?
Habe ja immer 4h gebraucht. In der letzten Stunde war es dann kaum noch auszuhalten

Ist der Brennschmerz dann gar nicht mehr ganz weg gegangen?
Ich meine in den Folgetagen?
In welchen Abständen bekamst du das EDTA?

Pass auf dich auf :)
Felis

Hab gerade gesehen: Verstehe ich das richtig: Es hört dann wieder auf, nach Infusionsende?
Ja, es hört dann wieder auf. Bekomme sie jeden Donnerstag. Vom letzten Mal her merke ich aber aktuell immer noch was.
Mein HP meinte, ich solle nun mal Pause machen. Auch spielt er mit dem Gedanken auf EDTA/Calcium-Zäpfchen umzusteigen.


Liebe Grüße
Eshita
 

Clematis

Ja, es hört dann wieder auf. Bekomme sie jeden Donnerstag. Vom letzten Mal her merke ich aber aktuell immer noch was.
Hallo Eshita,

So wie das jetzt geschildert wird, liegt der Schmerz in der Vene an dem, was in der Infusion enthalten ist, somit ist es auch keine Venenentzündung, sondern irgendein Bestandteil der Infusion reizt die Vene.

Da B12 i.m. brennt, sollte das sowieso weggelassen werden. Doch auch anderes kommt natürlich in Frage.

Die Infusionen sollten so lange ausgesetzt werden bis geklärt ist, was das Brennen verursacht. Besonders da Du nach einer Woche immer noch etwas davon spürst. Die Vene bekommt ja nicht einmal eine Chance sich ganz zu erholen, bevor sie neuerlich "mißhandelt" wird.

Wenn Du ohnehin schlechte Venen hast, kann es mit dieser Infusion nur noch schlimmer werden. Die Vorsicht gebietet mit diesen Infusionen in dieser Zusammensetzung sofort aufzuhören. Diese ständige Reizung kann nämlich zu einer Entzündung führen und damit ist nicht zu spaßen. Brennen ist in diesem Fall eine Warnung, die Dir Deine Vene schickt! Sie sagt Dir laut und deutlich: "das Zeugs vertrage ich nicht!" Also höre auf Deine Vene!

Oder würdest Du Dich mit einem starken Sonnenbrand nochmal 4 Stunden in die pralle Sonne legen? So behandelst Du derzeit Deine Venen!

Gruß,
Clematis
 
Themenstarter
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21.11.11
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Wenn Du ohnehin schlechte Venen hast, kann es mit dieser Infusion nur noch schlimmer werden. Die Vorsicht gebietet mit diesen Infusionen in dieser Zusammensetzung sofort aufzuhören. Diese ständige Reizung kann nämlich zu einer Entzündung führen und damit ist nicht zu spaßen. Brennen ist in diesem Fall eine Warnung, die Dir Deine Vene schickt! Sie sagt Dir laut und deutlich: "das Zeugs vertrage ich nicht!" Also höre auf Deine Vene!
Ja natürlich, Clematis ! Das sehe ich ja schon auch so.

Deshalb habe ich in einem anderen Thread nach anderen Ausleitungs-Möglichkeiten gefragt.

Ich höre auf meine Venen.

Besten Dank
Eshita
 
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Hallo eshita,

es gibt EDTA auch als Zäpfchen, wenn es sie noch gibt:

EDTA

EDTA-Reinsubstanz, kleine Mengen - 03301 2019566
EDTA-Zäpfchen: Sonnen Apotheke Freiburg, nicht rezeptpflichtig, 0761 71922
EDTA Infusionen: rezeptpflichtig, siehe Chelat-Therapie
EDTA-Reinsubstanz, große Mengen: S3 Chemicals - Index
gesund-im-net

Und hier wird noch mehr zu EDTA geschrieben:

...
EDTA (Ethylendiamintetraacetat) ist die in der Medizin wohl meist verwendete Substanz, wobei
in der Anwendung nicht die Bindung von Schwermetallen im Vordergrund steht, sondern die
Bindung von Calcium. EDTA bindet extrem stark Calcium und so können bei Infusionen mit
EDTA die Calciumablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose) beseitigt werden.
Bezüglich der Schwermetalle ist bekannt, dass EDTA sehr gut Blei binden kann. Auch
Aluminium soll noch ganz gut gebunden werden. Quecksilber soll durch EDTA nicht gebunden
werden. Aus diesem Grunde ist EDTA auch vor allem bei akuten oder chronischen
Bleivergiftungen in Anwendung. Als Nebenwirkung bei der Schwermetallausleitung mit dem
klassischen EDTA ist somit vor allem der starke Calciumverlust zu benennen, denn es wird
nicht nur das "schädliche" Calcium an den Gefäßwänden entfernt, sondern auch das "gute"
Calcium im Blut, den Knochen und den Geweben.
Um den ungewünschten Effekt der Bindung von Calcium zu beseitigen, hat man in den letzten
Jahren eine neue Form von EDTA auf den Markt gebracht, das sogenannte NaCa-EDTA. Dabei
wird bereits bei der Herstellung das EDTA mit Calcium in Verbindung gebracht, so ist das
NaCa-EDTA schon mit Calcium gesättigt und es bindet im Körper kein weiteres Calcium mehr.
Anwendung von EDTA und NaCa-EDTA
EDTA (bzw. NaCa-EDTA) kann nicht einfach in Tabletten oder Kapseln eingenommen werden,
weil es zu max. 5 % resorbiert wird. Man erreicht also nicht den Blutkreislauf. Die im Darm
verbleibenden Mengen binden sich aber an gute Mineralien und Spurenelemente, sodass diese
guten Stoffe nicht mehr resorbiert werden und es zu einem Mangel kommen kann. Aus diesem
Grunde ist von der oralen Einnahme von EDTA und NaCa-EDTA in Kapsel- oder Tablettenform
abzuraten. EDTA kann direkt in die Vene infundiert werden und kommt so direkt in den
Blutkreislauf. Dabei darf das EDTA nur extrem langsam in die Vene infundiert werden und so
dauert eine EDTA-Infusion in der Regel ca. 3 Stunden. Somit sind solche Infusionen sehr teuer
(3 Stunden Überwachung beim Arzt oder Heilpraktiker). Das EDTA selber kostet fast nichts,
sondern nur die Infusionsdauer macht die Anwendung kostenintensiv. Deshalb hat sich in den
letzten Jahren die Gabe per Zäpfchen in den Darm etabliert. Das NaCa-EDTA wird im Enddarm
gut resorbiert und kommt so ohne weitere Umwege auch gut in den Blutkreislauf. Da der
Patient sich diese Zäpfchen zu Hause selber geben kann, ist die Therapie plötzlich
kostengünstig und einfach geworden.
....
http://www.agenki.de/downloads/agenki-schwermetalle-diagnose.pdf

http://www.agenki.de/downloads/agenki-anleitung-schwermetalltest.pdf

Grüsse,
Oregano
 
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Liebe Oregano,

da hast Du Dir ja wieder mal viel Mühe gemacht. Vielen Dank.

Die Adressen habe ich mir gleich mal angelegt.

Leider bekomme ich wieder mal keine Benachrichtigung.
Deshalb die verspätete Antwort, sorry.

Liebe Grüße
Eshita
 
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