Und ewig grüßt das Murmeltier

Leni Q

HPU und Kohlehydraten in der Ernährung

Liebe Leser,

Bei einer HPU ist es sinnvoll nicht zu viele Kohlehydrate zu gebrauchen. Unter ein Low Carb Diät aber versteht man die Kohlehydrate quasi weglassen aber auch viele Mittelchen aus der Designerecke die mit einer normalen Ernährung nicht zu tun haben. Ein Beispiel über einen Tüte Kartoffelbrei(Instant) aus dem Low Carb Sortiment Zutaten:
Ballaststoffe, Dehydrierte Kartoffeln, Milcheiweiß, Verdickungsmittel (E415), pflanzliches Fett, Salz, Natriumcarbonat (E500), Hefeextrakt, Dextrose, getrocknetes Gemüsepulver, Gewürze, Glucose, Gemüse- und Gewürzextrakte, Maltodextrin, Cyclamat (E952).
Auch der Pyrroliker braucht Kohlehydrate. Nur eingebettet in einer
„ gesunde“ Ernährung
Bei HPU ist es ratsam nicht zu viele Kohlehydraten zu sich zu nehmen. Es ist tatsächlich so dass auf jeder Straßenecke ein Bäckerladen zu finden ist. Und wir essen tatsächlich zu viel Brot, Nudeln und Chips und Süßigkeiten………. Kohlehydraten in Form von Reis, Kartoffeln, Brot sind wichtig für den Glukosespiegel, aber auch Fett gehört dazu. Bei HPU wird empfohlen sich mit einer gemischten Kost zu ernähren, wobei Kohlehydraten dazu gehören, aber nicht den Hauptanteil ausmachen dürfen. Also keine drei Mahlzeiten mit Kohlehydraten. Kartoffeln haben wichtige Inhaltstoffe, nur sollte man die nicht überwiegend als Pommes oder als Chips zu sich nehmen. Der Blutzuckerspiegel ist bei HPU manchmal regelrecht entgleist. Dies gilt es nun behutsam zu regulieren. Alleine über die Ernährung wird das manchmal nicht möglich sein aber es ist eine wichtige Grundlage. Oft ist die „Entgleisung“ dermaßen stark dass Patienten sehr viele Süßigkeiten essen um das Gefühl der Unterzuckerung zu bekämpfen. Dies ist nicht der richtige Weg, weil das Insulin immer mehr abschöpft, und irgendwann Diabetes die Folge sein wird. Auch sind manchmal erhebliche Nahrungsmitteltunverträglichkeiten vorhanden. Das Ziel ist die Regulierung des Körpers zu unterstützen, die Stoffwechselvorgänge wieder zu normalisieren so dass die Lebensqualität wieder steigt.
https://www.keac.de




Liebe Grüße

Leni Q ;)
 
wundermittel
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Der Grundgedanke bei LowCarb ist einfach, dass sich der Mensche die letzten 2 Millionen Jahre lang überwiegend von Fleisch ernährt hat, es gab bis vor 12.000 Jahren schlichtweg keine Getreidebauern. Außerdem bestätigen neueste Studien aus Harvard und Stanford, dass ein Kohlehydrateverzehr, wie wir ihn heute kennen wohl ein Hauptauslöser für unsere Zivilisationskrankheiten sein könnte. Dazu kommen in meinen Augen noch wenig Bewegung, Umweltgifte und schlechte Ernährung überhaupt

Das stimmt natürlich - einerseits . Anderererseits haben sich die Ernährungsgewohnheiten sowieso grundlegend geändert: die Menschen essen regelmäßig, meistens 3 x am Tag oder öfters. Es stehen ja nicht nur Kohlenhydate zur Verfügung sondern im Gegensatz zu ganz früher auch viele Gemüse, Obst, und das rund ums Jahr.
Wenn wir also die einstige Ernährung wirklich nachvollziehen wollen, weil unser Körperprogramm angeblich noch darauf eingerichtet ist, sollten wir uns auch angewöhnen, nur so ab und zu überhaupt zu essen und dann dafür uns vollzustopfen, weil ja das Fleisch verderben könnte...:) :eek:) :p) ..

Oder verstehe ich das falsch? :confused:

Gruss,
Uta
 
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Hallo Ringelblume
Bin froh, dass ich Dich missverstanden habe... smile, entschuldige.
Bin aber auch der meinung, dass vor jeder usleitung der darm saniert werden solle weil:
1. Besserer Darm, besser Enzymproduktion etc etc bessere ausscheidung und Aufnahme von Vitalstoffen und der Ausleitemittel
2. Candida wegen der ausleitung oft verstärkt wird und wenn schon Candida besteht, Candida sehr stark werden kann
3. Candida eben hochtoxisxche Stoffwecshelprodukte abgibt, welche das gehirn sehr stören kann. Einige psychische Störungen können alleine nach der Candidabehandlöung vetrschwinden, dh eine zusame von Candida kann beastehenes stark verstärken oder sogar zusätzliches auslösen.
Habe dies übrigens an Hand meiner tochter erlebt, hätte nebenbei fast einen tödlichen unfall gegeben. Unterschätze nicht die gefahr der toxischen stoffwechselprodukte von Candida.
4. Candida den darm durchlässig macht und die enzymproduktion stört, so das nahrungsunverträglichkeiten entstehen oder bestehende verstärkt werden können.

Diese lang anaurende (wegen der ausleitung) Nachteile finde ich wesentlich grösser als der Vorteil, dass Candida zusätzlich noch Hg chleatiert und so vieleichtz eine etwas bessere/schnellere Ausleitung möglich sein könnte.

Bin mir aber bewusst, dass es da auch gegenstimmen gibt und insbesondere da nicht mit Klinghardt übereibnstimme.
 
regulat-pro-immune
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Uta schrieb:
Das stimmt natürlich - einerseits . Anderererseits haben sich die Ernährungsgewohnheiten sowieso grundlegend geändert: die Menschen essen regelmäßig, meistens 3 x am Tag oder öfters. Es stehen ja nicht nur Kohlenhydate zur Verfügung sondern im Gegensatz zu ganz früher auch viele Gemüse, Obst, und das rund ums Jahr.
Wenn wir also die einstige Ernährung wirklich nachvollziehen wollen, weil unser Körperprogramm angeblich noch darauf eingerichtet ist, sollten wir uns auch angewöhnen, nur so ab und zu überhaupt zu essen und dann dafür uns vollzustopfen, weil ja das Fleisch verderben könnte...:) :eek:) :p) ..

Oder verstehe ich das falsch? :confused:

Gruss,
Uta

Es stimmt natürlich, dass sich der Mensch ändert, aber eben nur sehr langsam. Im übrigen sind Menschen aus dem Süden, die schon früher mit Getreide usw. konfrontiert wurden besser an deren Verdauung adaptiert, glaubt man der LowCarb Theorie. Desweiteren besteht unsere Ernährung sicherlich nicht nur aus Kohlehydraten, aber eben zum großen Teil. Während Beeren und Knollen wohl recht hochwertige Kohlehydrate und Nährstoffe enthalten haben, kann man das von Weißmehl und raffiniertem Zucker nicht behaupten. Dazu möchte ich Nicolai Worm zitieren:
"Ganze 120 000 Generationen haben die Menschen als Jäger und Sammler gelebt. Es folgten dann ganze 500 Generationen, die Ackerbau betrieben. Statistisch gesehen sind dies über 99,5 Prozent Jäger und Sammler-Dasein gegenüber weniger als 0,5% Ackerbaulebensweise. Ganze zehn Generationen haben die industrielle Revolution mitbekommen...Der Genpool, aus dem wir heute unsere genetischen Anlagen beziehen, hat sich in einem evolutionären Prozess über einen Zeitraum von über 1 Milliarde Jahre entwickelt. Aber seit dem Auftauchen des Cro-Magnons, unserer europäischen Vorfahren in der mittleren und späten Steinzeit, hat sich das menschliche Genom so gut wie nicht mehr verändert: Aus genetischer Sicht sind wir 30 000 oder 40 000 Jahre alt...Wir leben mit Steinzeit-Genen in einer High-Tech-Welt."

Quelle: Eaton BS, Shostak M, Konner M. The paleolithic prescription. New York: Harper and Row, 1988


Wie auch immer, nach 3 Monaten weiß ich mehr und kann dann bestimmt auch sagen, ob es was gebracht hat.:)
 
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26.11.05
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Beat schrieb:
Hallo Makemyday


Zu dem Omega3: Deine Informationen sind richtig, aber betreffend Nerven/Psyche hilft höchjstwahrscheinlich nur das EPA des Omega 3. DHA hilft "nur" bei Reuma und anderen körperlichen Sachen. Fische mit hohem EPA zu DHA sind deshalb zu wählen und die kommen aus kalten Gewässern des Südens. Aus nördlichen Gewässern zweifle ich (ist aber sicherlich ersichtlich auf demn Produkt, das EPA/DHA Verhältnis). Ausserdem haben Fische aus der nördlichen Halbkugel seeeeeeehr hohe Hg Werte im Fett!!!!! Wenn das él also nicht mittels einem komplizierten Verfahren gut gereinigt wird, dann kannst Du Dir eine Hg Belastung und annderes holen!!! Verlange eine Test-Bescheinigung, über den Hg Gehalt!

Hi:) ,

habe es jetzt endlich mal geschafft nachzuschauen, das Verhältnis von EPA zu DHA beträgt 8 zu 5. Klingt nicht nach einem besonders guten Verhältnis, weiviel sollte es denn sein? Den Hg Gehalt versuche ich auch noch herauszufinden.

Bis denne!
 
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14.01.04
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Ist etwas über dem Durchschnitt von 3:2. Die besten haben so 4:1. Musst einfach etwas mehr bei Deinem nehmen, 5 kleinere gelkapseln, oder 3 mitteler, statt 4 kleinere am Anfang. Nach 2 Monate kann man auf 2 kleine bzw 3 kleine gehen
 
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