Titan Implantat - Brennen und Batteriegeschmack

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Hallo

Nach meinem Bike Unfall im August 2007 wurde mir im Frühjahr 2008 ein Titan Implantat gesetzt und ich bekam eine provisorischen Zahnersatzspange. Gleich am nächsten Tag bemerkte ich ein Brennen und einen komischen Batteriegeschmack im Mund. Daraufhin vermutete ich, dass ich gegen den provisorischen Zahnersatz allergisch bin und liess einen Epikutan Test für das Aufsatzmaterial durchführen. Der fiel negativ aus. Nach ca. 2 Monaten wurde dann der richtige Aufsatz gesetzt und das Brennen und der Batteriegeschmack liess leider nicht nach. Da ich von meinem ZA kein Verständnis für mein Problem erhielt, machte ich mich eigenständig auf die Suche nach der möglichen Ursache. Der durchgeführte LTT Test war ebenfalls negativ. Inzwischen wurde das Brennen schlimmer und mein Zahnfleisch ging an den bestehenden Kronen und Inlays extrem stark zurück. Dann holte ich bei einem Schweizer ZA eine Zweitmeinung ein und er verwies mich an die Schmerzklinik nach Zürich. Dort verschrieb man mir eine medikamentöse Behandlung mit Amitriptylin, die ich jedoch nicht durchführte, weil ich meinen Körper nicht mit Medikamenten vergiften möchte.
Ich glaube nach wie vor, dass sich die Metalle in meinem Mund (Gold, Titan, Inlayaufbauten) nicht vertragen und suche jetzt jemanden der mir zur Klärung der Situation weiterhelfen kann.
 
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Hallo Daniela,

dieses Brennen im Mund kann sehr wohl durch die verschiedenen Metalle hervorgerufen werden. Nur zeigt sich das nicht in einem Allergietest, denn da geht es ja nicht um Allergie sondern um Mundströme.

Es gibt Zahnarztpraxen, in denen der Mundstrom gemessen wird. Vielleicht kannst Du eine solche finden? Das wäre wenigstens der Beweis, daß Mundströme fließen und z.B. dieses Brennen und den Geschmack auslösen könnten.
Die nächste Frage ist dann allerdings: was tun? Und dafür brauchst Du einen ganzheitlichen Zahnarzt, der wirklich etwas von diesem Thema versteht.

zahnarzt-leimen.de/index.php?nr=22&lang=de&PHPSESSID=c9b0b04b0473c38d3bdcafbb98686cf5
https://www.zahnarzt-leimen.de/

Gruss,
Uta
 
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Hallo

Nach meinem Bike Unfall im August 2007 wurde mir im Frühjahr 2008 ein Titan Implantat gesetzt und ich bekam eine provisorischen Zahnersatzspange. Gleich am nächsten Tag bemerkte ich ein Brennen und einen komischen Batteriegeschmack im Mund. Daraufhin vermutete ich, dass ich gegen den provisorischen Zahnersatz allergisch bin und liess einen Epikutan Test für das Aufsatzmaterial durchführen. Der fiel negativ aus. Nach ca. 2 Monaten wurde dann der richtige Aufsatz gesetzt und das Brennen und der Batteriegeschmack liess leider nicht nach. Da ich von meinem ZA kein Verständnis für mein Problem erhielt, machte ich mich eigenständig auf die Suche nach der möglichen Ursache. Der durchgeführte LTT Test war ebenfalls negativ. Inzwischen wurde das Brennen schlimmer und mein Zahnfleisch ging an den bestehenden Kronen und Inlays extrem stark zurück. Dann holte ich bei einem Schweizer ZA eine Zweitmeinung ein und er verwies mich an die Schmerzklinik nach Zürich. Dort verschrieb man mir eine medikamentöse Behandlung mit Amitriptylin, die ich jedoch nicht durchführte, weil ich meinen Körper nicht mit Medikamenten vergiften möchte.
Ich glaube nach wie vor, dass sich die Metalle in meinem Mund (Gold, Titan, Inlayaufbauten) nicht vertragen und suche jetzt jemanden der mir zur Klärung der Situation weiterhelfen kann.

Hallo,
du liegst wohl völlig richtig mit deiner annahme, dass sich die metalle "nicht vertragen". es ist ein gesetz der elektrochemie, dass ein sog. "redoxpaar" aus metallen unterschiedlicher ladung zu galvanischen zellen, also z.b. zu einer batterie, mutieren. zwischen den verschiedenen metallen finden also evtl. permanent reaktionen (reduktionen und oxidationen) statt. du solltest, wenn überhaupt, nur eine art von metallen in mund haben und natürlich kein quecksilber. titan ist übrigens kein garant für verträglichkeit, es oxidiert auch.
lg m.
ps: gut, dass du die m.e. sinnlosen medikamente nicht genommen hast.
 
Vielen Dank - endlich jemand der mich nicht als zu empfindliche Frau in den Wechseljahren abstempelt. Ich bräuchte jetzt Empfehlungen für einen ZA der ganzheitlich die Situation abklärt und konkrete Vorschläge machen und durchführen kann. Kann jemand Empfehlungen weitergeben im Bodensee-Raum (AT, CH oder DE)

Vielen Dank für Eure Hilfe.
 

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