Tipps und Tricks beim Fotografieren

  • Themenstarter Themenstarter pita
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Ja, es gibt aber immer einen Mittelweg. Ich meine nicht man muß sich jetzt gleiche Knipse mit nem suuuuper Rohr holen, aber doch eine Optik die mehr als ne Scherbe vor nem Nadelpieks als Lichtöffnung ist. Da kriegt man schnell zuviel von dem Teil, und den Umweg über so eine NoGo Knipse kann man sich sparen, wenn man diese Fehler andere machen lässt.

Ja und dann wäre dann noch der Punkt Megapixel, oft ein Werbeargument von Müllverkäufern. 10 und mehr Megapixel in nem Foto für 100,- Euro. Da denke ich ist weniger mehr. Soll heißen 3-5 MP ist für die brauchbare Optik einer guten Taschenknipse reichlich.

Ich habe mal eine 8 Megapixel Kamera mit nem 3xZoom mit meiner Kamera 5,2 Megapixel 5xZoom verglichen. Habe also gleiche Bilder, aus der gleichen Position zum selben Zeitpunkt, als bei gleichen Licht gemacht. Mit und ohne Zoom. Es stellte sich heraus, dass Ausschnitte aus den Bildern der "8MP" Kamera immer größerer Müll waren, als die Ausschnitte der "5MP" Kamera. Also das Zauberwort "Megapixel" sollte man immer sehr differenziert sehen. Viele Megapixel sind nur besser und sinnvoller, wenn auch das Objektiv höherwertiger, Lichtstärker ist.

Franz
 
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Du hast recht Franz, ich hab es extra nicht erwähnt mit den Megapixeln. Aber die Leute wollen das einfach. Ich würde auf die Megapixel einfach nicht achten, sondern ob die Kamera gut ist. Eine neue 5 Megapixel wird es wohl kaum noch geben.
Ich glaube das die beste Kompakte die Canon PowerShot G10 ist, sowie es die Vorgänger auch immer waren. Bin übrigens Nikonianer !
Blos die kostet bei Amazon 437 Euro !
Canon PowerShot G10 Digitalkamera schwarz: Amazon.de: Kamera & Foto

Das ist schon ne Stange. Die G9 kostet sogar noch 400 Euro.
Es will nicht jeder so ein dickes Ding rumtragen (Ich hab ne Nikon D80).

Da gäbe es Alternativen, Panasonic DMC-FZ28, 280 Euro.
Panasonic DMC-FZ28EG-S Digitalkamera Titan-Silber: Amazon.de: Elektronik

Mal gespannt was pita nimmt.
Gruß
 
Pita wird mit jedem eurer Beiträge verwirrter... :D

Ganz herzlichen Dank euch Dreien für Ratschläge, Tipps, Vorschläge usw.
(Schliesslich seid ihr und eure Bilder ja auch mitschuldig, dass ich nicht länger mit meinem Handy knipsen möchte ;). Wenn ich die Rechnung unter euch aufteilen kann, darf das Ding ruhig ein bisschen mehr kosten :p)).

Spass beiseite:
Ich möchte wirklich mit einer kleinen Kamera beginnen, die "immer mit dabei" ist (- weil, "wichtigstes Hobby" ist es ja noch nicht). So lassen sich wohl am meisten Erfahrungen sammeln und mit der Zeit erkennen, worauf man ev. bei einer nächsten Anschaffung Wert legen möchte. Sollte dies der Fall sein, bliebe Nr. 1 ja immer noch als "Immer-mit dabei-Variante".

@fak: Herzlichen Dank für deine Links :).

@Heinz: "blutiger Amateur" :-))). Jaaajaaa... und die hier geposteten Resultate sind wohl alles "Zufallstreffer" :D.

@Franz: Vielen Dank für deine bildhaften Erläuterungen, sowas braucht ein Anfänger, wie ich es bin :). Dein "Umweg über die NoGo-Knipse" macht mich natürlich schon auch nachdenklich...

Heinz sagt, mit einer Canon PowerShot sei man in der Regel bestens bedient.
Auch Sine hat eine PowerShot und findet sie eine ideale Anfänger-Kamera.
Ein Plus sind hier beispielsweise die handelsüblichen Batterien?

Mein momentaner Stand der Dinge:
Primär interessieren mich zwei von fak gepostete Vorschläge, die ich hier auf einer CH-Seite gefunden habe:
https://www.toppreise.ch/desc_132954.html
https://www.toppreise.ch/desc_131657.html
Könnt ihr mir mal in Dummie-Deutsch erklären, ob hier nennenswerte Unterschiede in Handhabung und zu erwartenden Resultaten sind?
Oder bin ich damit auf dem "Umweg über so eine NoGo Knipse, den man sich sparen kann, wenn man diese Fehler andere machen lässt"?
Oder sind für dich Franz alle "Immer-mit dabei-Kameras" NoGo-Knipsen?

Danke nochmals für eure Unterstützung und bitte immer daran denken:
ICH bin blutiger Amateur und das Ding soll klein und handlich sein :).

Liebe Grüsse
pita
 
Noch zu meiner Powershot:
Tatsächlich ist diese Kamera in dunklen Räumen ( Kneipe, Party, Konzerte ) sehr schwach.
Meine Kamera ist eine absolute " Draussenkamera ".
Solltest du gerne auf Konzerten gute Fotos machen wollen, dann müsstest du das in deine Überlegungen mit einbeziehen.
Liebe Grüsse, Sine
 
Hallo fak,

Du hast recht Franz, ich hab es extra nicht erwähnt mit den Megapixeln. Aber die Leute wollen das einfach.

So ganz falsch ist das ja auch nicht. Du hast zwar Recht, daß bei den meisten Kompaktkamerakäufern im Hinterkopf sitzt, daß mehr Megapixel besser sein müssen und das hier keinen sinnvollen Nutzen hat, aber ich finde es schon sehr angenehm, beim Crop nicht gleich an die Grenzen der Auflösung zu stoßen und bei der filmischen Präsentation in HD genügend Reserven für bspw. Zooms in das Bild zu haben. Vielleicht kennst du Ross Chings Eclectic 3.0 - da würde es mit 5 Megapixeln schon arg dünn... ;)

Bin übrigens Nikonianer !

Dito (D90, 16-85, 70-300 und diverses Altglas ;) ). Vorher eine Canon. Aber ich bin sowieso der Meinung, daß der Fotograf für das Bild weit wichtiger ist, als die Kamera.
 
Die Canon ist sehr günstig, sie wird dich sicher nicht enttäuschen.
Die Samsung ist denk ich schon besser. Sie kostet halt auch mehr. Sie ist auch etwas schicker und kleiner. Bei der Canon würde mich der fehlende Weitwinkel stören. Das ist nicht nur bei Landschaftsbildern schlecht, sondern auch in Räumen, wenn nicht alle im Raum aufs Bild passen.
Meine Einschätzung, Gruß
 
Joachim.
Man brauch ja nicht auf die Megapixel verzichten, aber das Objektiv macht da auch sehr viel aus.
Damals wollte ich eine Bridge-Kamera. Panasonic FZ20 oder eine Canon, Typ weis ich nicht mehr.
Panasonic 5 MP, Canon 8 MP. Doch im Vergleichstest hatte die Panasonic eine höhere Auflösung erreicht, da sie das bessere Objektiv hatte. Nur mal so zum Nachdenken.
Auf meiner Nikon mache ich mit guten Linsen (Nikkor 85, 1.8) "grössere" Dateien als mit dem Immerdrauf von Sigma, wobei ich das Sigma 17-70 nicht schlechtreden will.
Gruß
 
Ich würde die Canon vorziehen. Die Samsung hat mehr Spielereien, aber offenbar keine Zeit und Blendenautomatik.

(Mein persönlicher Favorit für eine Kompaktkamera wäre eine Canon G10, aber die paßt nicht zu Pitas Anforderungen - vor allem preislich nicht.)
 
Hallo fak,

Man brauch ja nicht auf die Megapixel verzichten, aber das Objektiv macht da auch sehr viel aus.

Wohl wahr. Aber gute Objektive mit entsprechender Lichtstärke kosten nunmal meist sehr viel Geld. Immerhin lindern VR und die geringe Rauschanfälligkeit der D90 meinen Schmerz über die lichtschwachen Optiken ein wenig. ;)

Aber eine lichtstarke Festbrennweite steht auch noch auf meinem Wunschzettel. Derzeit das AF-S DX 35/1.8G.
 
Danke, Sine :).
Du hast Recht - neben Landschaften wären bestimmt auch Konzerte Lieblingsobjekte.

fak - ok, Canon also ohne Weitwinkel (sorry, sind für mich noch mehr oder weniger böhmische Dörfer. Darunter kann ich mir jetzt aber mittlerweile zumindest was vorstellen ;)).

Wunschprogramm also:
Klein, einfach zu bedienen. Geeignet für Landschaften, Konzerte, gerne neu auch für Makro-Aufnahmen. Nicht zu verachten ist wohl auch der Faktor Batterien, Speicherkarten.... Was noch?

Ergibt das einen Favoriten aus meinen beiden Favoriten ;)?
Oder eine Neuorientierung?

Liebe Grüsse
pita
 
Joachim.
Ja das 35er ! Ich hab noch das legendäre 50er 1,8. Hab es für 110 Euro gekauft.
Aber das ist meistens schon zu lang. Das 35 ist sicher eine Brennweite mit der man viel machen kann. Es gibt Top-Fotografen, die analog mit einem 50er, das 35er ist ja mit Crop ein 50er, alle ihre Fotos machen.
Mal sehen, im Moment juckt mich ein 10-20. Weitwinel ist geil.....
Gruß
 
Pita.
Weitwinkel ist einfach, das du mehr aufs Foto bekommst, also mehr Raum.
Du siehst bei Landschaften mehr, weiter Winkel. Oder in einem Raum, wo du nicht mehr rückwärts gehen kannst wegen der Mauer, passen mehr Personen aufs Bild, weiter Winkel.
Speicherkarte ist halt meistens SD, was jetzt aber kein Argument sein sollte, den die Karten sind im Preis und der Leistung ähnlich.
Batterien ! Na ja, klar ist es nicht schlecht, kann man an jeder Tanke kaufen oder Akkubatterien verwenden. Batterien gehen nun mal in eine schicke, schlanke Cam nicht rein. Ich hab mir damals einfach einen Zweitakku gekauft, falls es mal länger geht. Ein Problem finde ich es nicht, muss jeder selber wissen, am Handy gehts ja auch.
Gruß
 
Danke Joachim :)
Also noch eine Stimme für die Canon.
Die G10 ist auf jeden Fall ein Stückchen teurer.
Hm, das Geld soll letztendlich nicht ausschlaggebend sein.
Ich befürchte einfach, dass eine Kamera, die viel zu bieten hat, grösser ist und somit die Gefahr besteht, dass man sie nur zu bestimmten Gelegenheiten mit dabei hat. So bleiben die Anfänger-Erfahrungen vielleicht zu eingeschränkt?

Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass dies ein faszinierendes Hobby ist. Und da hängen ja noch ein paar Dinge mit dran, wie z.B. die Bearbeitung der Bilder und was der Zweck derselben sein soll. Will ich sie ausdrucken, schiebe sie einfach auf meine Festplatte oder gar (für mich noch(?;)) weit entfernt) Kunst?
Das alles muss sich bei mir noch zeigen/entwickeln und so tendiere ich dazu "klein" anzufangen - nur... womit ;)?

Danke für eure Geduld :) und ich hoffe, diese Diskussion bringt auch anderen Einsteigern was :).

Liebe Grüsse
pita

PS: Danke, fak - Weitwinkel - alles klar :). Und die Batterien-/Akku-Frage ist letztendlich wohl eher Organisations-, als ausschlaggebende (Preis-)Frage.
Wäre einer meiner beiden Favoriten besser in Sachen Konzert-Fotos?
 
Pita.
Egal welche Kamera du nimmst. Weitwinkel ist bei Konzerten immer besser und im Allgemeinen wohl auch.
Meistens beginnt der Bereich des Objektives bei 36mm. Seit einiger Zeit bemühen sich die Hersteller mehr Weitwinkel zu spendieren. Dort beginnt es dann bei 24mm. Dieser Unterschied, wie bei der Samsung und der Canon, ist sehr deutlich.
Übrigens erkennst du das bei den technischen Angaben an der Bezeichnung:
z.B. Samsung NV24 HD 24-87mm.
Hier noch ein Brennweitenvergleich von Sigma.
www.sigma-foto.de/cms/bildwinkel/brennweitenvergleich.html
Gruss
 
Hallo Pita!

Also wenn dir eine G10 nicht zu teuer ist, dann überlege
nicht lange sondern schlage zu. Ich habe noch eine G7
(den Vorvorgänger) und bin sowas von zufrieden mit
dieser Kamera!

Die kannst Du natürlich nicht in eine Blusentasche stecken,
aber sie ist auf jeden Fall so kompakt und leicht, dass man
sie immer dabei haben kann. Und wenn deine Ansprüche
steigen dann hält sie stand. Ich bin jetzt vier Tage mit einer
2,5 kg Spiegelreflex durch Paris gerannt, das geht alles auch
wenn man nur will.

Einzig mit der Konzertfotografie solltest Du dir nicht zu
viel Hoffnung machen. Das ist eine Domäne der Spiegelreflex
mit lichtstarker Festbrennweite, da kannst Du mit der Kompakten
nur eingeschränkt arbeiten.

Viele Grüße

Heinz
 
Heinz hat recht was die Konzertfotografie angeht. Da ist meist schlechtes Licht und Licht wichtig, wen wunderts.
Trotzdem ist Weitwinkel eine tolle Sache.
Du schaust ja in der Schweiz, du könntest ja auch schauen ob es die G9 günstig gibt. Bei uns ist der Preisunterschied 60 Euro. Ich denk das die Unterscheide minimal sind, alle die Modelle G7-10 waren einfach super.
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach..., ihr macht es mir ja nicht besonders leicht :D.
Ich lasse das Ganze jetzt mal kurz sacken und schaue, was es mit mir macht ;).
(Ist die goldene Mitte die Samsung? Die G7-10 schau ich mir auch nochmals genauer an.)

Paris *schmelz dahin, auch wieder hin will*, aber eben nicht mit 2,5kg. So weit geht meine Leidensfähigkeit noch nicht ;).

Hier mal ein paar Beispiele, wo mich meine Knipserei nervt:
Bild 1 und 2: Wahnsinns-Konzert, wäre schön, auch eine optisch ansprechende Erinnerung daran zu haben. Bild 1 geht ja noch, Bild 2 indiskutabel.
Bild 3: Robert Kincaid in "Die Brücken am Fluss" nennt es "Gotteslicht". Primär eine Frage der Kamera, sekundär eine Frage der geeigneten Bearbeitung - oder wie, oder was... :confused:?

Dank und Gruss :)
pita
 

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Hallo Pita,

> Ich befürchte einfach, dass eine Kamera, die viel zu bieten hat, grösser
> ist und somit die Gefahr besteht, dass man sie nur zu bestimmten
> Gelegenheiten mit dabei hat. So bleiben die Anfänger-Erfahrungen
> vielleicht zu eingeschränkt?

Die Frage ist ein wenig, wohin die Reise gehen soll. Willst du einfach nur Bilder knipsen und brauchst dazu eine Kamera, die möglichst alles selbst macht oder möchtest du früher oder später das Bild wirklich kreativ gestalten.

In letzterem Fall brauchst du bspw. eine Kamera, bei der du manuell Einfluß auf Blende und Belichtungszeit nehmen kannst, denn damit kannst du zwei sehr wichtige Dinge steuern: Die Tiefenschärfe (also grob gesagt, wie scharf oder unscharf der Hintergrund ist) und die Bewegungsunschärfe. Wenn du bspw. einen Wasserfall fotografierst, dann kannst du mit einer kurzen Belichtungszeit das Wasser einfriereren. Wählst du aber eine längere Belichtungszeit, dann wird das Wasser weich und wirkt wie Watte. Wobei Kameras, die diese kreativen Möglichkeiten bieten (die Canon gehört dazu), immer auch einen Automatikmodus und verschiedene Motivprogramme haben, also auch Schnappschüsse machen können.

Man kann das noch weiter treiben: Das, was früher bei der Filmentwicklung in der Dunkelkammer passierte, macht man heute am PC - die Bilder werden digital entwickelt. Man kann dann das Bild nachträglich sehr gut verändern und verbessern. Dafür braucht man dann idealerweise eine Kamera, die die Bilder nicht nur im üblichen JPEG Format auf die Karte schreibt, sondern auch im sog. RAW Format (das entspricht quasi dem noch nicht entwickelten Film). Das können mittlerweile auch viele Kompaktkameras.

> Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass dies ein faszinierendes Hobby ist.

Das kann ich nur bestätigen... :)

> Und da hängen ja noch ein paar Dinge mit dran, wie z.B. die
> Bearbeitung der Bilder und was der Zweck derselben sein soll.
> Will ich sie ausdrucken, schiebe sie einfach auf meine Festplatte
> oder gar (für mich noch(?;)) weit entfernt) Kunst?

Das kann sehr schnell gehen. ;) Wobei der "fotografische Blick" und die Bildgestaltung ja unabhängig von der Kamera ist. Wenn du wirklich Spaß daran hast, wird vermutlich recht schnell der Wunsch nach einer DSLR Kamera aufkommen, weil da die Möglichkeiten einfach sehr viel umfangreicher sind. Die Kameras haben mehr Möglichkeiten, die Blitzsysteme sind viel leistungsfähiger, die Objektive sind besser und da man sie jederzeit wechseln kann, kann man immer das zur jeweiligen Situaton passende wählen. Eine DSLR ist aber eben nichts zum immer dabei haben - da zieht man dann eher bewußt mit der Kamera los, um seine fotografischen Ideen umzusetzen.

> Das alles muss sich bei mir noch zeigen/entwickeln und so
> tendiere ich dazu "klein" anzufangen - nur... womit ;)?

Wenn du etwas zum "Immer dabei haben" suchst, ist die schon erwähnte Canon sicher kein Fehler und sie reicht allemal, um die ersten Schritte in Richtung kreatives Fotografieren zu machen. Die Kompakten von Canon haben generell einen guten Ruf (und das sage ich als Nikon Besitzer ;) ). Falls du in Richtung DSLR gehen wollen würdest, dann würde ich für den Einstieg die Nikon D40 empfehlen, die es derzeit sehr preisgünstig gibt.

> Wäre einer meiner beiden Favoriten besser in Sachen Konzert-Fotos?

Konzerte haben schwierige Lichtsituationen und (je nach Band ;) ) schnelle Bewegungen. Häufig ist es dunkel mit flackernden Scheinwerfern. Das ist generell eine sehr anspruchsvolle Situation. Wenn wenig Licht vorhanden ist, muß die Kamera lang belichten. Das führt dann aber dazu, daß die Bewegungen unscharf werden und man das Bild verwackelt. Dreht man die Empfindlichkeit der Kamera hoch (ISO), dann wird das etwas besser, dafür wird die Bildqualität immer schlechter (die Bilder werden dann zunehmend verrauscht). Um wirklich kurze Belichtungszeiten zu erreichen, muß das Objektiv möglichst lichtstark sein und/oder man muß sein eigenes Licht mitbringen und einen leistungsstarken Blitz anschließen. Das können beide Kompaktkameras nicht. Da würde ich die Erwartungen also nicht zu hoch stecken.
 
Du hast zwar Recht, daß bei den meisten Kompaktkamerakäufern im Hinterkopf sitzt, daß mehr Megapixel besser sein müssen und das hier keinen sinnvollen Nutzen hat, aber ich finde es schon sehr angenehm, beim Crop nicht gleich an die Grenzen der Auflösung zu stoßen und bei der filmischen Präsentation in HD genügend Reserven für bspw. Zooms in das Bild zu haben. Vielleicht kennst du Ross Chings Eclectic 3.0 - da würde es mit 5 Megapixeln schon arg dünn... ;)

Ja, das dachte ich auch mal. Deshalb habe ich den Vergleich mit der 8Mpixel Kamera und der 5 Mpixel Kamera gemacht. Gleiche Bilder, gleiche Position beim Knipsen, UND die gleichen Ausschnitte mit der gleichen Potobearbeitungs-Software rausgezogen. Resultat, die Ausschnitte aus den 5Mpixel Bildern waren besser als die aus den 8MPixel Bildern ???????

Und Pita,
ich habe besagte 8Mpixel Kamera als "immer dabei Kamera" gekauft, weil ich dachte dann brauche ich nicht immer die Große mit herumziehen. Aber das warein Trugschluß. Ich habe immer die große dabei gehabt, weil ich natürlich dann Ansprüche an meine Bilder habe. Ansprüche, die ich mit der kleinen Kamera nicht abdecken könnte. So habe ich sie wieder verkauft.

Und zu den "Normalen Akkus" noch was. Diese kleine Knipse hatte auch normale Akkus. Das waren 4 Stück, die ich jedesmal wechseln mußte. Sie waren verhältnismässig schnell leer, und blöde zu wechseln. Ich mußte also immer 12 Akkus dabei haben. Einen 4xSatz in der Kamera, und zwei Sätze je 4 Ersatz. Jedesmal die vier Akkus tauschen und verstauen, war mir auch bald zu lästig. Ich habe also auch da bei meine große Knipse vorgezogen, ein Akku in der Kamera, und einer in der Jacke. Das wechseln dauerte 5 Sekunden, und der eine Ersatzaku hat immer für den Tag gereicht, wenn ich in gewechselt habe.

Also wichtig ist auch, wie lange reicht ein Akkusatz, wenn man fleissig am Knipsen ist. Da gehen schnell mal hundert Fotos und mehr am Tag durch.

UNd noch was wichtiges. Der Foto solllte nicht nur ein Display haben, sondern auch einen Sucher. Denn wenn dir so richtig die Sonne aufs Display brennt, siehst du NICHTS mehr auf dem Display. Dann ist es angenehm, auf den Sucher umstellen zu können, weil da die Sonne draussen bleibt ;) Ansonsten ist blind fotografieren angesagt, und hoffen daß dann das drauf ist, was du drauf haben wolltest. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Pita,

> Ach..., ihr macht es mir ja nicht besonders leicht :D.

Ist es auch nicht. Aber du mußt dir erst einmal klar werden, in welche Richtung du willst. So wie ich das sehe, würde ich an deiner Stelle - wenn das Geld keine Rolle spielt - eine der G-Canons nehmen.

> Paris *schmelz dahin, auch wieder hin will*, aber eben nicht mit 2,5kg.
> So weit geht meine Leidensfähigkeit noch nicht ;).

Für Paris schleppe ich gerne auch 2,5 Kilo mit. Und das Stativ. ;) Das letze Mal habe ich Paris in 4 Stunden durchgehechelt, mit einer Casio Exilim. Das passiert mir nicht nochmal... ;)

> Bild 1 und 2: Wahnsinns-Konzert, wäre schön, auch eine optisch
> ansprechende Erinnerung daran zu haben. Bild 1 geht ja noch, Bild 2
> indiskutabel.

Da ist der Dynamikumfang für die Kamera viel zu groß. Zuwenig Licht, zu lange Belichtung, daher unscharf. Am dunklen Hintergrund sieht man das Rauschen sehr stark. Der Dynamikumfang (also der Hell-Dunkel Gegensatz) in solchen Situationen ist auch für DSLRs schwierig, man muß sich da als Fotograf entscheiden, ob man die dunklen Stellen absaufen läßt oder die hellen überbelichtet. Ein Blitz hätte hier auch nicht geholfen - dann wäre der Vordergrund heller und der Musiker überbelichtet.

> Bild 3: Robert Kincaid in "Die Brücken am Fluss" nennt es "Gotteslicht".
> Primär eine Frage der Kamera, sekundär eine Frage der geeigneten
> Bearbeitung - oder wie, oder was... :confused:?

Eher eine Frage der richtigen Zeit am richtigen Ort... ;) Das Bild ist mit einem Handy (Erikson W800i) aufgenommen und es fällt mir ein wenig schwer zu glauben, daß das nicht nachbearbeitet ist, auch wenn die Daten im Bild davon nichts erkennen lassen.
 

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