Terpene

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Terpene sind natürliche Bestandteile von Hölzern, vor allem Nadelhölzern. Wird in einer Wohnung frisches unbehandeltes Holz verwendet, so wird entsprechend viel Terpen freigesetzt. Auch neue Kiefer- oder Fichtenholfmöbel, die in Plastik eingepackt waren, können viel Terpene freisetzen.
Terpene werden als natürliches Lösungsmittel in Lacken, Farben und Holzpflegemitteln verwendet, vor allem in Bioprodukten.
Der Geruch von Terpenen wird oft durchaus als angenehm empfunden. Sie werden deshalb auch verwendet in: Reinigungsmitteln, „Raumluftverbesserern“, Duftlampen.
Dies kann u.a. zu Schleimhaut- und Bindehautreizungen führen, aber bei längerer Einwirkung auch zu Kopfschmerzen und Benommenheit.
Terpene sollen auch krebserregend sein.
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Terpene sind nicht nur in Hölzern enthalten sondern auch in vielen Pflanzen. DA können sie durchaus giftig wirken - nicht bei Tieren sondern beim Menschen. Auch der Geruch von Thymian, bei vielen Lippen- und Doldenblütlern hat über Umwege mit Terpenen zu tun. Auch Wermuth, Rosmarin, Salbei, Kampfer, Pyrethrum und Eberraute enthalten terpen-verwandte Inhaltsstoffe.
Ein sehr ungewöhnliches Monoterpen ist das Cantharidin, das nicht aus einer Pflanze, sondern einem Käfer (der „Spanischen Fliege“) gewonnen wird und das früher gelegentlich als Aphrodisiakum mißbraucht wurde. Es zeigt bei Menschen eine ganz extreme Toxizität; interessanterweise ist es für die meisten Säugetiere wesentlich weniger gefährlich.
Gernot Katzers Gewürze: Einleitung

Terpene scheinen ein großes Thema bzw. Gebiet zu sein. Wer empfindlich auf eine der oben genannten Pflanzen reagiert, sollte sich vielleicht auch näher mit den damit terpen-mäßig verwandten Pflanzen befassen.

Auch Carotinoide, die den Pflanzen ihre gelbe Farbe geben (Karotten, Gelberüben) enthalten Terpene, genauer Tetraterpene. Die meisten davon sind fettlöslich, in Safran ist es wasserlöslich.

Auch bei Cannabis spielen die Terpene eine Rolle:
Terpene haben nicht nur wegen ihrer hohen Konzentrationen im Öl einen äußerst starken Einfluss auf unser Geruchs- und
Geschmacksempfinden, sondern auch, weil sie bei der Inhalierung dem limbischen System (Buchbauer et al., 1993) im Großhirn stimmungsverändernde Signale übermitteln. Dieser Bereich ist für die Entstehung von Gefühlsreaktionen, für die Gedächtnisbildung sowie Antrieb und Motivation wesentlich.
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Uta
 
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