Sind Mikrowellen ein Ursachenfaktor für CFS/ME ?

1gisa

Hallo zusammen,


ist dieser Text und womöglicher Zusammenhang schon bekannt?

Sind Mikrowellen ein/der hauptsächliche Ursachenfaktor für CFS/ME?
von Professor Paul Doyon

Die Beweise:

1. Die Symptome des Chronischen Müdigkeitssyndroms (Anm.: CFS/ME = Chronic Fatigue Syndrome/Myalgic Encephalomyelitis) sind das, was die Russen als „Radiowellen-Krankheit“ bezeichnet haben, bekannt aber auch als „Mikrowellen-Krankheit.“

2. Ausbrüche von „Chronischem Müdigkeitssyndrom“ oder „Yuppie Flu“ fanden eine plötzliche Verbreitung Mitte der achtziger Jahre, als kommerzielle Mobilfunk-Netzwerke in den Vereinigten Staaten und in anderen Teilen der Welt eingeführt wurden.

3. Das Chronische Müdigkeits-Syndrom und eine Anzahl anderer ähnlicher Syndrome (Autismus, ADHD, Alzheimer etc.) nahmen in den frühen neunziger Jahren mit der Einführung und der Verbreitung der Mobilfunktechnologie exponential zu.

4. Das Chronische Müdigkeitssyndrom, Autismus und ADHD sind auch häufiger verbreitet in Ländern mit einer Unmenge von Mobilfunk-Netzwerken und dem vorhandenen Elektrosmog, während es gerade in Ländern mit wenigen solchen fehlt, wie Myanmar, Nepal, Buthan und Laos, die erst spät die Mobilfunktechnologie eingeführt haben. (Diese Krankheitszustände sind extrem selten unter den Amish, welche wegen ihres Glaubens keine Elektrizität benützen)

5. In Studien wurde gezeigt, dass Mikrowellen oxidative Schädigung einleiten, die zu einem Abfall der Super-Oxide Dimustase (SOD) führt, zur Katalase, Glutathione, CoQ10, einhergehend mit dem Nachweis von angestiegenen Nebenprodukten von oxidativen Stress auf Zellmembranen, MDA. Oxidative Schädigung wurde als Hauptfaktor in CFS und konsistent gefunden auch bei Menschen mit CFS, bei denen die natürlichen Antioxidantien im Körper vermindert sind.

6. Exposition durch Mikrowellen und andere EMFs ist als abnormer Affekt von Calciumfluss in und aus den Zellen bekannt. Dies ist auch eine Abnormalität, die bei Menschen mit CFS/ME gefunden wurde.

7. Mitochondria -Funktionsstörung – beobachtet bei induzierter Mikrowellenexposition - ist auch eine Abnormalität, die bei CFS/ME gefunden wurde. Die roten Blutkörperchen (Erythrocyten) werden durch die Mikrowellenexposition verändert und ihre Zahl vermindert.

8. Die roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport zu und von Kohlendioxyd weg von Zellen im Gehirn und anderen Körperorganen verantwortlich. Sauerstoffmangel im Gehirn und in anderen Organen können zu Gehirnnebel (Gehirnschleier) Konzentrationsmangel, Schwindel und Übelkeit führen – Symptome wie sie bei CFS gefunden werden, interessanterweise auch bei Höhenkrankheit, wegen der Hypoxie (= herabgesetzter Sauerstoffpartialdruck im arteriellen Blut) oder bei Sauerstoffmangel während des Transports ins Hirngewebe und in Gewebe anderer Organe.

9. In Studien wurde gezeigt, dass Mikrowellen eine Verminderung der Anzahl von natürlichen Killern (NK) bewirken. Kleine Zahlen von NK-Zellen werden bei Menschen mit chronischem Müdigkeitssyndrom (PWC) gefunden. Man glaubt, dass sie für die Reaktivierung von viralen und anderen Infektionen verantwortlich sind, die beim PSC gefunden wurden.

10. Bei Arbeitern, die während ihrer Arbeit langzeitig Mikrowellen ausgesetzt waren, wurde ein tieferer Wert von T-helper/T-suppressor (T4/T8) - Anteil gefunden. PWC haben einen niedrigeren als den normalen Anteil von T4/T8.

11. Es wurde gezeigt, dass EMF-Exposition eine Vermehrung von Viren, Bakterien, Schimmel, Parasiten und Hefepilzen im Blut vom menschlichenWirt verursacht. Diese Erreger wurden üblicherweise bei PWC gefunden.

12. In Studien wurde gezeigt, dass Mikrowellen „ subliminalen “ (unterbewussten) Stress erzeugen, der verursacht, dass die Nebennieren mehr Kortison abgeben und die Nebennieren möglicherweise zu einer Adrenalin-Erschöpfung führen. Adrenalinabbau ist ein Hauptfaktor für CFS.

13. Studien haben ein Absinken von 5-HAT im Blut gezeigt bei jenen, die Mikrowellen ausgesetzt waren. 5-HAT ist ein Vorläufer für die Produktion von Serotonin. Niedrige Serotoninpegel wurden mit Angstgefühlen und Depressionen in Verbindung gebracht. Angstgefühle und Depressionen sind Symptome, die man für gewöhnlich bei Menschen mit CFS (PWC) findet.

14. Mikrowellen sind dafür bekannt, das sie den Adrenalinspiegel herabsetzen. Adrenalin ist die essentielle Kontrolle des autonomen Nervensystems. Es ist bekannt, dass das autonome Nervensystem bei Menschen mit CFS angegriffen ist – und in Japan wird bei Menschen mit CFS (PWC) auch diagnostiziert, sie hätten die jetzt extrem verbreitete autonome Nervensystemstörung (jiritsushinkeishichosho) Noreponephrine (Adrenalin) wird auch in Zusammenhang mit Kurzzeit-Merkfähigkeitsstörungen und Depressionen in Verbindung gebracht, beides wird bei PWC gefunden

15. Die Melatoninproduktion wird durch Mikrowellenexposition verändert. Melatonin ist ein Antioxidationsmittel und notwendig für den Schlaf. Von Melatonin wird angenommen, dass es von CFS mit irregulären Schlafmustern und Symptomen von Schlaflosigkeit verbunden ist, die mit CFS zusammenhängen.

16. Von den Dopaminpegeln ist ebenso bekannt, dass sie durch die Mikrowellenexposition betroffen sind. PWC wurden oft bei niedrigen Dopaminpegeln mit herabgesetzten Dopaminen, die mit Depressionen in Verbindung stehen, gefunden, ein Symptom, das auch bei PWC gefunden wurde.

17. Verminderungen des Hormons Aceylcholine –bekannt dafür, dass es durch EMR-Exposition hervorgerufen wird – ist eine Abnormität, die auch bei CFS/ME gefunden wurde.

18. Menschen mit chronischem Müdigkeitssyndrom fühlen sich für gewöhnlich nachts besser (trotz Schlafproblemen), wenn weniger Leute ihr Mobiltelefon benutzen und es darum weniger Elektrosmog gibt.

19. Einige EMF-Frequenzen haben gezeigt, dass sie Ruhelosigkeit erzeugen. PWC klagen oft über Ruhelosigkeit und viele haben Erscheinungen, die man Restless-Leg-Syndrom nennt. (RLS)

20. Es wurde dokumentiert, dass Menschen, denen in der Nähe ihrer Wohnungen ein Mobilfunkturm installiert wurden, plötzlich folgende Symptome aufwiesen: Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsprobleme, Problem mit der Merkfähigkeit, Müdigkeit, schlechteres Sehen, geschwollene Lymphknoten, Übelkeit, verminderter Appetit. Alle diese Symptome wurden bei Menschen mit CFS gefunden.

21. Bei CFS (und Autismus) wurde via SPECT-Scans gefunden, dass der Blutfluss zum Gehirn vermindert war. Studien haben gezeigt, dass elektromagnetische Felder (EMF), wie jene, die von Mobiltelefonen ausgehen, den örtlichen cerebralen Blutfluss ändern.

22. Es hat sich gezeigt, dass Mikrowellen die Blutgerinnung verändern. Menschen mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom haben oft eine Funktionsstörung der Blutgerinnung.

23. PWC leiden oft an Allergien. Allergien beeinflussen die Produktion von Histaminen durch Mastzellen. Von Mikrowellen ist bekannt, dass sie die Mastzellenproduktion ankurbeln, um mehr Histamine zu produzieren und bei anderen EMFs hat sich gezeigt, dass sogar die Zahl der Mastzellen im Körper ansteigen. Mikrowellen wurden auch als Vermehrer der IgE-Antikörper gefunden, bei Menschen mit atopischen Ekzemen

24. Niedriger Blutdruck (Hypotension) ist dafür bekannt, dass er durch Mikrowellenexposition verursacht wird und wird auch als Symptom bei CFS(ME gefunden.

25. Von Mikrowellen ist auch bekannt, dass sie schädliche Auswirkungen auf das Herz haben. Menschen mit CFS bekommen für gewöhnlich in den späteren Stadien ihrer Krankheit Herzprobleme.

26. Studien haben einen schädlichen Effekt von Mikrowellen auf die Augen gezeigt. PWC klagen oft über Augenprobleme und Verschlechterung des Sehvermögens.

27. Es ist bekannt, dass Mikrowellen und andere EMR die Produktion des Melatonins und Serotonins in Zirbeldrüse verändern, welche unter anderem Funktionen den Biozyklus des Körpers regulieren. Menschen mit chronischem Müdigkeitssyndroms haben für gewöhnlich eine gestörte Zirbeldrüsenfunktion.

28. Die Bildung von Stickoxyd – einem Nebenprodukt der Mikrowellenexposition – wird auch bei CFS gefunden.

29. Das Öffnung der Blut-Hirn-Schranke (BBB) zeigt sich bei induzierter Mikrowellenstrahlungs-Exposition – wird ebenfalls bei PWC/ME gefunden.

30. Sechstausend deutsche Ärzte –viele spezialisiert auf Umweltmedizin – haben den Freiburger Appell unterschrieben – nachdem die Regierung es versäumt hat zu handeln – dass sie den Zusammenhang zwischen Mikrowellenexposition durch Mobiltelefone und Mobilfunktürme gesehen haben und eine Anzahl von Symptomen, von denen viele bei CFS/ME gefunden wurden.

31. Es hat eine Anzahl von Einzelberichten von PWC/ME gegeben, die sich selbst geheilt oder viele Symptome ausgeschlossen haben, indem sie die Exposition reduziert haben oder sich aus der elektromagnetisch verstrahlten Umgebung entfernt hatten.

Ich möchte gesagt haben, dass all diese Beweise ziemlich substanziell sind. Ist es nicht Zeit für gute Menschen, aufzustehen und einiges zu sagen, aufzustehen und etwas miteinander zu tun?

„Irgendwie müssen diese Gefahren so lautstark an die Öffentlichkeit gebracht werden, dass die gesamte Bevölkerung der Welt darauf aufmerksam wird. Wissenschafter müssen zu fragen beginnen und Antworten zu suchen auf all die Fragen, die mit diesem Kapitel auftreten, ungeachtet der Auswirkungen auf ihre Karriere. Diese Energien sind mir zu gefährlich, mit denen ich den Politikern, Militärführern und ihren „Schosshund-Forschern“ anvertraut bin“ (Becker, 1985, S. 328)


Von jetzt an, nachdem ich die Teile des Puzzles, genannt CFS untersucht und jene Teile um die Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung und anderer EMR verbunden habe, scheint der überwiegende Beweis, der in diesem Dokument niedergelegt wurde, die Frage: „Sind Mikrowellen und andere EMR ein kausaler Faktor bei CFS/MS?“ mit einem definitiven und widerhallenden „Ja“ zu beantworten.

Prof. Paul Doyon
aus:
www.diagnose-funk.org/erkenntnisse/elektrosensibilitaet/sind-mikrowellen-ein-ursachenfaktor-fuer-cfs-me.php

Schönen Gruß
1Gisa
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

1gisa

Aus der Österreichischen Leitlinie zur Behandlung von elektrosensiblen Menschen:

Aufgrund der wissenschaftlichen Literatur zur Interaktion von EMF mit biologischenSystemen sind mehrere Wirkmechanismen möglich. Ein
plausibler Wirkmechanismen auf intra und interzellulärer Ebene ist z.B. jener über die Bildung freier Radikale / oxidativer und nitrosativer Stress (Friedmann et al. 2007, Simko 2007, Pall 2007, Bedard und Krause 2007, Pacher et al. 2007, Desai et al. 2009). Im Zentrum steht dabei die vermehrte Bildung von Peroxinitrit (ONOO) aus derReaktion von Stickstoffmonoxid (NO) und Superoxid (O2). Wegen seiner vergleichsweise langen Halbwertszeit schädigt Peroxinitrit eine Vielzahl zentraler Stoffwechselvorgänge und Zellbestandteile.

Mit diesem Ansatz lassen sich viele der im Zusammenhang mit EMF Expositionen beobachteten Beschwerden, Symptome und deren Verläufe plausibel erklären. Die Hinweise verdichten sich, dass das EMFSyndrom (EMFS) zu den Multisystemerkrankungen (Pall 2007) wie etwa Chronic Fatigue Syndrome (CFS), Multiple Chemical Sensitivity (MMCS), Fibromyalgie (FM), Post Traumatic Stress Disorder (PTSD) zu zählen ist.

aus:
http://www.diagnose-funk.org/assets/oeak_emf-leitlinie_de.pdf
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Beitritt
30.10.09
Beiträge
362
Ich denke nicht, daß Mikrowellen als Auslöser für ME durchgehen.

Ich vermeide zwar solche Strahlenquellen, indem ich WLAN nur einschalte, wenn ich es brauche und das Handy nur sehr sparsam verwende (ich telefoniere damit pro Monat zwischen 0 und maximal 20 Minuten), aber ich vergesse auch hin und wieder wegen ME das Handy zu Hause abzuschalten. Und dann passiert es, daß das Ding einige Nächte lang neben mir liegt und dabei ins Handynetz eingebucht ist. Der Schlaf ist dabei auch nicht anders.

Selbst wenn man das eigene WLAN meist ausgeschaltet läßt und das Handy nur sparsam verwendet - andere Leute machen das nicht. Und so habe ich im Umkreis fünf immer eingeschaltete WLANs (die übers Land eine erstaunliche Reichweite haben) und vermutlich eine unbekannte Zahl an immer eingeschalteten Handys (und schnurlosen DECT-Telefonen älterer Art, welche immer funken).

Zweifelsfrei gibt es negative Auswirkungen derartiger gepulster Mikrowellenstrahlung auf den Körper, aber daß diese Strahlung für ME verantwortlich ist, glaube ich nicht. ME gab es schon lange bevor es gepulste Mikrowellenstrahlung gab.
 

1gisa

Und dann passiert es, daß das Ding einige Nächte lang neben mir liegt und dabei ins Handynetz eingebucht ist. Der Schlaf ist dabei auch nicht anders.

Selbst wenn man das eigene WLAN meist ausgeschaltet läßt und das Handy nur sparsam verwendet - andere Leute machen das nicht. Und so habe ich im Umkreis fünf immer eingeschaltete WLANs (die übers Land eine erstaunliche Reichweite haben) und vermutlich eine unbekannte Zahl an immer eingeschalteten Handys (und schnurlosen DECT-Telefonen älterer Art, welche immer funken).
Deine Argumente kann ich durchweg nachvollziehen, Harry.
Noch vor etlichen Monaten wären mir diese schlüssig gewesen, und ich hätte ebenso argumentiert.

Fragte mich jemand nach meinem Schlaf, so konnte ich nur antworten, dieser seie bestens. Ich lege mich zu Bett und kaum liege ich, so schlafe ich auch schon ein und durch bis zum nächsten Morgen. Das ist doch wirklich perfekter Schlaf, oder?

Vor anderthalb Jahren jedoch änderte sich meine Sichtweise zu meinem ach, so perfektem Schlaf.

Ich schlief das erste Mal - nach wer weiß wieviel Jahren gar Jahrzehnten an einem Ort, weit ab von einem Handy-/Sendemast. Um mich herum gab es weder Handys noch W-Lan und auch kein DECT-Telefon. Und dort merkte ich erst, was gesunder Schlaf tatsächlich ist. Ich wachte morgens richtiggehend erholt und voller Energie auf. Der Schlaf war derart tief, dass er meinen Körper regelrechte regenerierte. Wozu ja auch der Schlaf ansich notwendig ist.

Dies wiederholte sich Nacht für Nacht.

Und dann auf einmal hörte diese tiefe des Schlafes urplötzlich auf. Ich verstand es nicht und ging, nach einigen Tagen, auf die Suche nach der Störquelle. Ich fand diese tatsächlich. Nebenan im Zimmer war jemand neu eingezogen, mit Handy sowie Laptop mit Stick.

Wenn ich eine gewisse Zeit neben einer Lampe sitze, welche eine Energiesparbirne enthält, so bekomme ich nach kurzer Zeit Kopfschmerzen, mir wird schwindelig, usw.

Du schreibst, CFS/ME gäbe es schon längere Zeit. Gibt es dieses Ausmass an Erkrankten auch schon sooo lange? Wie lange sind wir denn auch noch zusätzlich von anderer Strahlung umgeben? Es gab bereits vor 70/80 Jahren Untersuchungen darüber, wie sehr die Strahlung von Radio- und Funkwellen den menschlichen Organismus belasten.

Was ist mit den anderen Argumenten, welche in dem Text von Prof. Doyon genannt werden? Hast Du dies überprüfen können?

Ich kann bestätigen, auch und gerade die Auswirkung von gepulster Mikrowellenstrahlung spüre ich körperlich. Sobald die Strahlung zu extrem wird, tanzen die Borrelien in meinem Körper Tango. Es geht soweit, dass ich vor Schmerzen teilweise schon nicht mehr gehen konnte. Dies bezeugt eines der Argumente des Verfassers dieses Artikels.

Es ist weiterhin bekannt, durch EMF-Strahlung nimmt der oxidative Stress zu, das Immunsystem wird gesenkt und der Calciumfluss gestört (im übrigen soll dies für die erhöhte Anzahl von Krebserkrankten in unmittelbarer Nähe von Handymasten bzw. Vieltelefonierer mit entsprechenden Gerätschaften verantwortlich sein)

Bis auf Deinen Schlaf, welchen Du hier anführst, gibt es sonst noch Argumente deinerseits? ;)

Schönen Gruß
1Gisa
 
Beitritt
30.10.09
Beiträge
362
Nur zur Ergänzung: Mein Schlaf ist wegen ME grundsätzlich mistig. Egal ob zu Hause oder im Wohnmobil fern der Zivilisation (und damit fern jeglicher künstlicher Mikrowellenstrahlung).

Es gibt massenhaft Argumente, welche gepulste Strahlung aber nicht gutheißen sollen. ME gab es schon lange bevor die erste gepulste (darum geht es) Strahlung verwendet wurde.

Das Ausmaß war, gemessen an der Bevölkerungsanzahl, geringer. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung mehrten sich die ME-Fälle enorm. Also zu der Zeit, als man anfing, Kohle in großem Stil zu verfeuern und damit Quecksilber in die Umwelt zu entlassen.

Interessant ist auch, daß bei der Produktion von Energiesparlampen in China von einer Krankheit der Arbeiter berichtet wird, die „starke Müdigkeit, Schmerzen besonders in den Gelenken, schlechtem Schlaf und Vergeßlichkeit“ verursacht.

Energiesparlampen verwenden wir nicht.

Es kann natürlich sein, daß derartige Strahlung ME bei Dir verschlimmert. Ich gehe nicht davon aus, daß diese Strahlung ME auslöst.
 
Beitritt
30.04.08
Beiträge
318
1gisa, hervorragendes Posting, alsCFSler sicher eine hochleistung gewesen ;) Danke dafür!
gerade wichtig hervorzuheben ist die Tatsache dass Mikrowellen oxidativen stress auslösen und das Immunsystem beeinträchtigen. Damit kommt man den Lösungen ein Stückchen näher.

Es ist heute nahezu unvermeidbar sich solchen Mikrowellen auszusetzen, es sei denn man kann sich in einem Dorf begeben abseits von Stadtleben wo es WLAN zB überall permanent strahlt. Für mich persönlich aktuell keine Lösung. Daher heißt es für mich ordentlich Vitamine und Spurenelemente supplementieren und dazu die bei mir zu Hause vorhandenen Störquellen soweit wie möglich reduzieren/eliminieren.

PS: In dem Kontext sind auch Schwermetallbelastungen relevant, wer das noch weiter ausführen möchte. Ich würde mich freuen wenn Du noch weitere Tips und Hinweise hast, wie man sich schützen kann. Ich hab keine Kraft mehr zu schreiben/denken. Wollte mich nur nochmal Bedanken für deine Erfahrung. PPS:Ich hatte etwa 3Jahre lang eine Mobilfunkantenne über denk Kopf (wörtlich, wohnte in einer DG Wohnung) könnte bei mir die ein oder andere Synapse weggebruzelt haben
 
Zuletzt bearbeitet:

Binnie

Hallo zusammen,

ich sehe den Mobilfunk inzwischen einfach als zusätzlichen Stressfaktor, wie vieles andere auch. Der eine reagiert stärker darauf, der andere weniger. Wovon die individuelle Sensibilität abhängt, ist mir aber immer noch nicht wirklich klar.

Ich persönlich empfinde bspw. das Klima als weitaus größeren Stressfaktor als den Mobilfunk: Den Urlaub haben wir dieses Jahr wieder am Meer verbracht und dort empfand ich weitaus weniger Stress als zuhause (mal abgesehen vom
Alltagsstress), obwohl auch das Hotel dort sicherlich viel mehr "verstrahlt" ist, als das hier der Fall ist. Neuerdings bieten sie dort nämlich u.a. überall WiFi an, am Strand, im Hotel usw., damit man überall mit seinem SmartPhone, oder was auch immer, "ins Netz gehen kann" und twittern und anderen Blödsinn machen kann... :rolleyes:

Aber die Temperaturen waren angenehm um die 25 Grad (also nicht zu heiß, halt Nebensaison u.v.a. stabil, also nicht diese ständigen extremen Wechsel) und die Luft war für mich scheinbar einfach sehr gut verträglich, da viel sauberer und eben halt einfach Meeresklima. :) Insgesamt fühlte ich mich dort wesentlich stressfreier und mein Stoffwechsel funktionierte offensichtlich auch besser, ich konnte z.B. viel sorgloser essen usw. und ich fühlte mich trotzdem, für meine Verhältnisse, ziemlich fit! Trotz der Strahlenbelastung...

Insgesamt sehe ich es daher wohl wie Harry: der Mobilfunk stellt einen weiteren Stressfaktor dar, der, je nach Grundbelastung, mehr oder weniger stark für den einzelnen, belastend ist, aber m.E. allgemein nicht die Ursache für CFS ist.

Viele Grüße
Binnie
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
09.02.15
Beiträge
9
Hallo Gisa,
ich gratuliere dir zu deinen Beobachtungen, Wissen und deinem Bewusstsein!
Jetzt sind wir schon im Jahr 2015 u die meisten Leute wollen es immer noch nicht wahr haben, dass wir uns mit der fuer uns heutzutage notwendigen schnurlosen Technologie zwar helfen, doch andererseits definitiv schaden, wenn die Technologie UNS beherrscht anstatt dass WIR mit ihr bewusst umgehen.
Ich habe auch Krankheitsfaelle, deren Ursachen "vom lieben Nachbarn" kommen, da der auf seiner Seite zB die Basis des schnurlosen Telefons und den Router vom Internet hat......
Man brauch ja nur einmal ein WLANsignal suchen....
Ueberraschung: Wie viele findest du????? (zu unterschiedlichen Zeiten testen!)

Ausserdem sind die sozial-kommunikativen Folgen schon katasthrophal,
 
Beitritt
25.02.14
Beiträge
59
Ich verstehe nicht viel von Physik :eek:)

Tatsache ist aber, dass wir viele W-LANs um uns herum haben, da die Mietshäuser von nebenan sehr nah neben unserem EFH stehen und da hat inzwischen natürlich jeder sein eigenes W-LAN. Und die strahlen natürlich bis in unsere Wohnung.
Seltsam nur, dass bei mir die Krankheit erst ausgebrochen ist, nachdem wir schon 8 Jahre hier gewohnt haben - früher ohne die geringsten Probleme.

Zu Argument 30: Das würde bedeuten, dass es sechstausend (!) deutsche Ärzte gibt, die CFS als solches erkennen und anerkennen. Wo sind sie denn, diese sechstausend??? Ich habe bislang - nach langer, langer Suche - nur einen einzigen getroffen.

Gruß
Coltie
 
Beitritt
09.02.15
Beiträge
9
Hallo Coltie
Ich fühle die gleiche Verzweifelung wie du, bzgl der vielen Ärzte, die es zu einem Male nicht wissen (wollen) und zum anderen auch gern ignorieren... Wir dürfen hier einfach nicht verallgemeinern. Der wichtigste Punkt ist, dass WIR vor allen Dingen für UNS selbst eine große, DIE/UNSERE EIGENE Verantwortung tragen (sollten) u die Gelegenheit haben, uns in jdm Moment selbst zu beobachten und uns zu hinterfragen, was sich um uns herum geändert hat und was wir selbst geändert haben: an unserer Lebensweise wie Ernährung, andere Gewohnheiten usw.
Warum du erst nach 8 Jahren deine Krankheit bekommen hast?
Unser Körper "sammelt" alles Gute u auch nicht Gute für uns;) rs hängt von unserem eigenen Immunsystem ab, das WIE LANGE es braucht, bis es uns ein Signal gibt u uns aufmerksam machen will: Hallo, ich kann nicht mthr! Hilf mir doch!.....(Symptom, meist noch keine Krankheit, hängt auch vom Alter ab, nach meinen Erfahrungen)
Was machen die meisten? Die laufen zum Arzt u denken, erwarten, dass dieser ihnen hilft... Aaahhh, die Tabletten helfen!... (die Symptome zu abzudeckeln), dioch wir müssen unserer Gesundheit wegen, auf die URSACHE kommen, damit wir uns selbst helfen oder wir uns helfen lassen können. Und wenn wir zum Arzt gehen, ihm dann so viel wie möglich Info geben.
Wie gut, dass du (d)einen Arzt gefunden hast!
Wenn ich dir helfen kann, gern
 
Beitritt
09.04.16
Beiträge
1.869
Hallo, wollte mal fragen, ob dies hier der einzige Pfad zu diesem Thema ist. Denke, dass das ein sehr zentrales Thema ist!! Mich würde auch interessieren, ob es stimmt, dass die Stadt Bern ihre Bürger besser gegen E-Smog schützt als andere. Dort soll es besondere Bestimmungen zum Thema WLan-Nutzung geben...:wave:
 
Beitritt
15.09.13
Beiträge
522
hi,

die biochemischen negativen folgen bei mikrowellen-exposition sind nicht EHS-spezifisch (EHS .. Elektrohypersensibilität), sondern das passiert so bei jedem menschen !!

ich kann an dieser stelle nur sagen, dass ich hochempfindlich auf mikrowellen bin, und starke symptome davon bekomme.

zuhause: WLAN off, datennetz beim handy off, .. fast keine mikrowellenstrahlung (0.02 V/m, lt. messgerät Acousticom 2)

zuhause: keine konzentrationsstörungen, keine wortfindungsstörungen, weniger brennen in der wirbelsäule, ruhe in den nerven !

außer haus, oder wenn ich zu hause ohne schutz telefoniere: es geht sofort mit wortfindungsproblemen los, die konzentration knickt ein, ich tue mir sehr sehr schwer einem gespräch zu folgen.

es ist schon sehr bedenklich, dass die symptomliste für das Mikrowellensyndrom ziemlich genau mit CFS übereinstimmt.

LG Markus
 
Beitritt
09.04.16
Beiträge
1.869
Hi Markus! Ja, das finde ich auch, scheint nur unsere Politiker nicht wirklich zu interessieren, solange die Mehrheit der Bevölkerung noch "einigermaßen" "funktioniert". Und wenn zu viele krank werden, kann man ja irgendwie für Nachschub sorgen...:cool: Die nächste Generation wird es zeigen, denk ich mal...Dass Du bei Dir zuhause nicht weiter bestrahlt wirst, ist doch schon mal gut...Glück gehabt! Genau um diese Frage ging es mir ... wie resp. WO wird man vor dem W-LAN der Nachbarn besser geschützt als in Deutschland?? :wave:
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
15.09.13
Beiträge
522
Das Mikrowellen-Thema wird mal eines werden, wie es beim Rauchen war. Anfangs alles abgestritten, am Ende Bilder von offenen Beinen auf der Verpackung :bang:

Meine große Hoffnung ist, dass die Revolutionen viel schneller ablaufen durch das Internet. Andernfalls hätten wir auch nicht die Möglichkeit uns auszutauschen.

LG M.
 
Oben