SGLT2is , eigentlich ein Mittel bei Diabetes, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

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... Wesentliche Ergebnisse
  • SGLT2is verringern das Risiko für HI-bedingte Hospitalisierungen nach 6 Monaten um 37 % (95 %-KI: 25–47 %), nach 1 Jahr um 32 % (20–42 %) und nach 2 Jahren um 26 % (10–40 %).
  • Keine statistisch signifikante relative Risikoreduktion für Tod jeglicher Ursache oder Nierenversagen.
  • SGLT2is erhöhten das Risiko für Genitalinfektionen (relatives Risiko: 2,69; 95 %-KI: 1,61–4,52), jedoch nicht für Knochenfrakturen oder Amputationen der unteren Extremitäten.
  • Keine Effekte nach Diabetes- oder Ejektionsfraktions-Status.
Einschränkungen
  • Die Daten auf Patientenebene wurden rekonstruiert.
  • Die abnehmende Risikoreduktion wurde ab dem Randomisierungszeitpunkt der Studie bewertet, nicht ab dem Zeitpunkt des Vorliegens klinischer Messwerte. ...

Was Hospitalisierungen angeht, gibt es durch die Gabe von SGLT2is also gute Ergebnisse. Was die Reduktion der Todesfälle und auch des Nierenversagens angeht, ist der Nutzen eher bei Null. Dazu kommen erhöhte Zahlen an Genitalinfektionen.

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SGLT2-Hemmer sind blutzuckersenkende Wirkstoffe aus der Gruppe der Antidiabetika zur Behandlung eines Typ-2-Diabetes, einer Herzinsuffizienz und einer chronischen Nierenerkrankung. Sie führen zu einer verstärkten Ausscheidung der Glucose über den Harn und ihre Wirkungen sind im Unterschied zu anderen Antidiabetika von Insulin unabhängig. SGLT2-Hemmer können zudem das Körpergewicht senken. Die Effekte beruhen auf der Hemmung des Natrium-Glucose-Cotransporters 2 (SGLT2) an der Niere, welcher für die Reabsorption der Glucose aus dem Harn in den Blutkreislauf verantwortlich ist. Die möglichen unerwünschten Wirkungen sind mehrheitlich eine Folge der erhöhten Glucosekonzentration im Urin. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören ein Scheidenpilz bei Frauen, eine Eichelentzündung bei Männern, Harnwegsinfektionen, häufiges Wasserlassen und eine vermehrte Urinausscheidung.
synonym: SGLT2-Inhibitoren, Gliflozine, SGLT2-Blocker
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Wirkstoffe
Die folgenden Wirkstoffe haben eine Zulassung:
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Unerwünschte Wirkungen
Die möglichen unerwünschten Wirkungen sind mehrheitlich eine Folge der erhöhten Glucosekonzentration im Harn. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören ein Scheidenpilz bei Frauen, eine Eichelentzündung bei Männern, Harnwegsinfektionen, häufiges Wasserlassen und eine vermehrte Urinausscheidung. Eine Hypoglykämie ist selten, kann aber in Kombination mit anderen Antidiabetika auftreten. Aufgrund des Wasserverlusts ist eine Dehydrierung mit Folgebeschwerden wie Schwindel und tiefer Blutdruck möglich. ...

Grüsse,
Oregano
 
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