Schnecken im Garten - Tipps

die "spanische" (orange-rot-braune) Nackt-Schnecke ist nicht nur allen Gärnterinnen unlieb,
Also ich muss sagen, Ihr habt mich inzwischen ziemlich verschneckt verschreckt ;)

In "meinem" Gemeinschaftsgarten hatte ich ziemlich viele von diesen Schnecken in 1-2 cm Größe in einen Eimer geschaufelt und es meiner "Patin" überlassen, was sie damit macht. Sie erzählte, dass die Mitglieder des Garten-Teams unterschiedlich damit umgingen, aber die Methode "in den Eimer schaufeln und mehr oder minder weit weg wieder aussetzen" schien ziemlich beliebt. Sie sind dort (wie schon geschrieben) recht undogmatisch und individuelle Sicht- und Vorgehensweisen akzeptierend... aber was sie wohl zu dem o.g. Dokument sagen würden? Muss mal schauen, ob ich mich traue, das ein-/mitzubringen.
 
Neues von der Schneckenfront aus "meinem" Gemeinschaftsgarten:
die "spanische" (orange-rot-braune) Nackt-Schnecke ist nicht nur allen Gärnterinnen unlieb, sie ist sogar ein tatsächlicher Schädling in der Natur allgemein, dazu einige Natur-Schutz-Fachleute: facebook.com/groups/164073890289195/posts/8232048166825020/
... die Methode "in den Eimer schaufeln und mehr oder minder weit weg wieder aussetzen" schien ziemlich beliebt. Sie sind dort (wie schon geschrieben) recht undogmatisch und individuelle Sicht- und Vorgehensweisen akzeptierend...
aber was sie wohl zu dem o.g. Dokument sagen würden? Muss mal schauen, ob ich mich traue, das ein-/mitzubringen.
Ich habe das Dokument zwar nicht mitgenommen, aber zu Beginn des Treffens in kleiner Runde zu Dritt (darunter wohl die beiden Haupt-Organisatoren) Teile daraus angesprochen. Das war durchaus bekannt und erregte keine Missstimmung. Mindestens einer der Anwesenden fand auch die mutmaßlich nicht-tierquälerischen Tötungsmethoden als ein/das Mittel der Wahl, wenn ich das richtig verstanden habe.

Dennoch haben im späteren Verlauf der Aktivitäten andere die im Eimer gesammelten Schnecken einfach ein Stück weit weg wieder ausgesetzt ;) Ideologische Kämpfe habe ich dort bislang nicht erlebt - das wäre ja schon erstaunlich, wenn es diese nicht geben sollte in der heutigen Zeit.

Zu den von Euch belächelten "Schnecken-Kragen": Ganz offensichtlich tun sie in diesem Garten das was sie tun sollen recht effektiv (y) Die eine "Opfer-Pflanze" ohne "Kragen" im Hoch-Beet war fast völlig weggeknabbert, die anderen unversehrt.

Einen schönen Sonntag Euch und lieben
 
Der Trick mit den Haferflocken hat den Nachteil, dass offenbar Schnecken aus Nachbargärten angelockt werden. Auch habe ich gestern mit der Taschenlampe eine Maus gesehen, die offenbar dankbar die Delikatesse als für sich bestimmt ansieht. Aber ich will mal sehen, wo ich solche Schneckenkragen bekomme.
 
... Haferflocken... gestern... eine Maus gesehen, die offenbar dankbar die Delikatesse als für sich bestimmt ansieht.
Soweit ich weiß, stehen Nage- (und viele andere) Tiere total auf auf Haferflocken. Hier in der Stadtnatur ist das z.B. zu beobachten, wenn Graugänse und Nutrias sich drum balgen (es gibt leider immer wieder Menschen, die diese nicht artgerechte Nahrung an den Teichen verstreuen).

Weinbergschnecken trage ich regelmäßig mit nach Hause,... aber gegen unsere "Hausschnecken" hilft das bei mir leider gar nichts.
Davon haben meine Gartenfreunde auch berichtet.
 
Ein wirklich lieber Schneckenfreund, dachte ich und wirklich gute Tipps . . .
und dann kam das Ende, die Hühnero_O
 
Ja, Kayen, ich schau' mir sowas auch nicht gern an, find's aber besser als Zerschneiden mit der Gartenschere und entsorgen.

Persönlich fand ich den Tipp mit dem Farn zum Mulchen interessant, zumal wir sowieso mulchen. Nur Farn habe ich dort noch nicht gesehen...
 
Ein wirklich lieber Schneckenfreund, dachte ich und wirklich gute Tipps . . .
und dann kam das Ende, die Hühnero_O
Ja, so ist das eben in der Natur, fressen und gefressen werden. Die Hühner würden sie in freier Natur auch fressen. Eingesperrt werden sie ihnen serviert. Deine Version, die Schnecken einzusammeln und an anderer Stelle auszusetzen, ist in vielen Bundesländern verboten, da sie auch in freier Natur ein Problem sind. In Gartengebieten wäre es nach dem Floriansprinzip, verschone unsere Gärten, verwüste andere dafür. Für nächstes Jahr habe ich 20 Schneckenkragen besorgt und hoffe, damit Erfolg zu haben. Aber auch die anderen Vorschläge aus dem Video werde ich erproben. Farn wächst als Unkraut im Garten. Zimt habe ich auch im Haus. Hühner habe ich nicht, aber ich weiß auch nicht, ob es für die Schnecken besser wäre gefressen zu werden als anderen Methoden zum Opfer zu fallen. Aber ich hoffe, mit den 20 Kragen zurecht zu kommen. Dann gehen die Schnecken zur Nachbarin, und ich bin das Problem los.
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Deine Version, die Schnecken einzusammeln und an anderer Stelle auszusetzen, ist in vielen Bundesländern verboten, da sie auch in freier Natur ein Problem sind.
Bei uns im Gemeinschaftsgarten wurde diese von einigen praktizierte Methode auch thematisiert, dort wären Nachbargärten evtl. betroffen, falls die Schnecken nicht zurück wandern. So gab es letztes Mal dann auch eine Tötungsaktion am Schluss.
Für nächstes Jahr habe ich 20 Schneckenkragen besorgt und hoffe, damit Erfolg zu haben.
Dafür drücke ich schon jetzt die Daumen (y)
Farn wächst als Unkraut im Garten.
Bei uns sogar auch, wie ich inzwischen hörte. Nur zu wenig, aber das ließe sich womöglich ändern.
Hühner habe ich nicht, aber ich weiß auch nicht, ob es für die Schnecken besser wäre gefressen zu werden als anderen Methoden zum Opfer zu fallen.
Für die Schnecken womöglich nicht, aber für den Menschen vielleicht (der nicht selbst Hand anlegen möchte).
 
Ja, so ist das eben in der Natur, fressen und gefressen werden. Die Hühner würden sie in freier Natur auch fressen. Eingesperrt werden sie ihnen serviert. Deine Version, die Schnecken einzusammeln und an anderer Stelle auszusetzen, ist in vielen Bundesländern verboten, da sie auch in freier Natur ein Problem sind. In Gartengebieten wäre es nach dem Floriansprinzip, verschone unsere Gärten, verwüste andere dafür. Für nächstes Jahr habe ich 20 Schneckenkragen besorgt und hoffe, damit Erfolg zu haben

Mit diesen Hintergrundgedanken wirst Du sicherlich viel Freude damit haben.
Mir ging es nur um Respekt dem Leben gegenüber - da waren mir damals Deine Zeilen zu hart.
Vergiss mich einfach und tue, was Du für richtig hältst.
 
Persönlich fand ich den Tipp mit dem Farn zum Mulchen interessant, zumal wir sowieso mulchen. Nur Farn habe ich dort noch nicht gesehen...
Ich habe gestern die neu angesetzten Salatpflänzchen mit Tomaten gemulcht, anscheinend hilft das auch gegen Schneckenfraß. Ich werde berichten... Farn habe ich bis jetzt nicht im Garten, aber werde ich mir ansetzen. Der Tip mit dem Zimt ist interessant, danke, Kate für das Video. Es gab mal so Duftkügelchen gegen Schnecken zu kaufen, die habe ich im Gemüsegarten gestreut, da hatte ich weniger Schnecken im Garten.

Die letzten Monate habe ich kein einziges Salatpflänzchen davongebracht, haben alles die Schnecken gefressen. Wir wohnen neben dem Bach und wenn es noch dazu so nass ist wie die letzten Monate, fallen die Schnecken förmlich über den Garten her. Absammeln und zum Bach bringen, da würde sich der nächste Nachbar schön beschweren, wenn er mich dabei sieht, die kriechen alle bei ihm wieder raus und suchen seinen Garten heim.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Tip mit dem Zimt ist interessant, danke, Kate...
Guten Morgen Eva :coffee: :coffee: (oder: 🍵 ?)

Dazu sagte mir einer der Garten-Erfahrenen dort, dass verstreutes Zimtpulver sich beim ersten heftigen Regen erledigt hätte - wie auch anderes Streugut. Mulch dagegen bleibt liegen (naja, es sei denn bei Sturm, aber da hat man eh womöglich noch andere Probleme).

Einen schönen Sonntag wünsche ich ☀️ 🌧️
 
Guten Morgen Eva :coffee: :coffee: (oder: 🍵 ?)

Dazu sagte mir einer der Garten-Erfahrenen dort, dass verstreutes Zimtpulver sich beim ersten heftigen Regen erledigt hätte - wie auch anderes Streugut. Mulch dagegen bleibt liegen (naja, es sei denn bei Sturm, aber da hat man eh womöglich noch andere Probleme).

Einen schönen Sonntag wünsche ich ☀️ 🌧️
Guten Morgen Kate,

am besten ☕ + 🎂

Ja, das stimmt leider, Zimt wäscht sich raus. Aber ich überlege, ob man so Bienenwachskügelchen mit Zimt vermischen und ausstreuen könnte, das verlängert die Haltbarkeit.

LG Eva
 
Sag' bloß, Du hast heute Geburtstag? Dann gäb's ja noch 🍾 🥂 zum Brunch.

Berichte mal vom Erfolg Deiner kreativen Maßnahmen.

Lieben
 
Dazu sagte mir einer der Garten-Erfahrenen dort, dass verstreutes Zimtpulver sich beim ersten heftigen Regen erledigt hätte
Zimt ist ein kostbares tropisches Gewürz, eine "Kolonialware", mit deren Plantagenanbau wir genauso wie mit Kaffee, Palmfett oder Avocados tropische Länder für unseren westlichen Luxus ausbeuten und dazu beitrage, daß dort der natürliche Regenwald verschwindet. Die Hauptproduzenten sind Indonesien und China. Ich würde nie Zimt in den Garten streuen, sondern ihn genauso als Kostbarkeit behandeln wie Kardamom und Vanille.
 
Heute Nacht habe ich eineTigerschnecke verschont. Sie scheint noch die Reste ihrer toten Artgenossen verzehrt zu haben.

Das machen bei mir alle Schnecken. Sie sind wohl kanibalisch veranlagt.

Die Tigerschnegel fressen keine anderen lebenden Schnecken, sondern (angeblich) deren Gelege. Das scheint aber auch nicht zu stimmen, denn es gibt bei mir immer noch reichlich Schnecken von jeder Sorte.

Und auch im Hochbeet waren einige, auch eine größere Schnecke. Um von unten hochzukommen, müssten sie erst an einem der Steine hochkriechen, dann ca 10 cm kopfunter zum Rand kriechen, von da 40 cm hoch, und erst dann ins Beet. Es gibt nur die Erklärung, dass sie schon zuvor drin waren.

Bei uns sind die jungen sehr kleinen Gehäuseschnecken ins Hochbeet geklettert und haben die frisch gekeimten Pflanzen abgefressen. Später nachdem die Gehäuseschnecken gewachsen waren, habe ich einige abgesammelt. Vorher waren sie nicht zu sehen.

Jeden Abend mit Stirnlampe ausgerüstet finde ich ca. 60 bis 80 Schnecken. Meine beiden Igel fressen auch keine Nacktschnecken, lediglich einzelne Gehäuseschnecken. Ich habe auch noch nie beobachtet, dass Amseln oder andere Vögel Schnecken fressen.

Im vergangenen Jahr hatte ich Alustreifen (ca. 2..3 cm breit) mit einem darüber befindlichen gegenüber dem Alustreifen isolierten blanken Kupferdraht um die Beete ausgelegt. Wenn Schnecken darüber kriechen, bekommen sie durch die elektrochemische Spannungsdifferenz einen Schlag. Das hat aber auch nur vorübergehend geholfen, da bei Regen die Anlage wirkungslos ist oder Blätter und Äste den Schnecken eine Brücke bieten.
 
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