Nachts kann ich um Glück noch gut schlafen, die Schleim-Stösse passieren vor allem nach dem Mittagessen und dauern etwa jeweils 1 Std.
Auf Grund deines Satzes müsste doch jedem auffallen, dass zwischen dem Essen und dem Schleim ein Zusammenhang besteht. Welche Bestandteile des Essen könnten denn zu Schleim verarbeitet werden?
Das führt zu der Frage, woraus Schleim eigentlich besteht?
Dazu gibt es einen Artikel von Walter Last, den ich schon mehrfach zitiert hatte:
Abbruch einer Entgiftungskur mit Chlorella?
und
Ist Milch nun schädlich oder nicht?
Laktose ist ein Zweifachzucker, der aus Glucose und Galaktose besteht. Wenn die Galaktose im Körper nicht abgebaut werden kann, wird sie zu Schleimsäure oxidiert, die Hauptbestandteil des Schleims ist.
2. Laktosegehalt lt. Artikel von Last:
Butter: 0,5 %
Käse: 0,1 - 4 %
Kuhmilch: 4,9 %
Ziegenmilch: 4,3 %
Joghurt und Eiscreme (mit Magermilchpulver): 5 - 25 %
Molkepulver: 70 %
getrocknete Feigen: 4,1 %
Honig: 3 %
Sellerie: 0,85 %
Rüben, Rote Beete: 0,8 %
Trauben: 0,4 %
Molkepulver hat einen Laktose-Anteil von 70% (lt. Last) und wird vielen Nahrungsmitteln untergemischt.
Last: Ich erinnere mich an eine Patientin, die gerne Joghurt aß und diesen aus Gesundheitsgründen mit Magermilchpulver zubereitete. Dieser Joghurt hatte einen viel höheren Laktose-Gehalt als Joghurt aus Vollmilch. Als ich sie überredete, weniger Joghurt zu essen und ihn nur mit Vollmilch, ohne den Zusatz von Magermilchpulver, zuzubereiten, verschwand ihr Asthma endgültig. Der asthmaverursachende Magermilchjoghurt enthielt eine Tagesration von etwa 50 Gramm Laktose, wogegen sie mit Vollmilchjoghurt nur etwa fünf bis zehn Gramm Laktose täglich zu sich nahm und frei von Asthma war.
Last schreibt weiter:
Eine Schleimansammlung in den Lungen macht es Bakterien möglich, sich dort anzusiedeln. Einige dieser Bakterienstämme verwandeln Zucker in Alginsäure – eine andere Art von dickflüssigem Schleim. Wenn eine Darm-Dysbiose mit einer Candida-Überwucherung zusammentrifft, ...
und
Abgestorbene Zähne können ebenfalls eine Schleimverstopfung hervorrufen.
wiki:
Alginat kann in Lösungen mit niedrigem Calciumgehalt zu einer Viskositätserhöhung führen. Die primäre Funktion ist allerdings die Gelierung. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es die Bezeichnung E 400.
Es bestehen aber keine gesundheitlichen Bedenken (?)
In der EU sind Alginsäure sowie deren Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Calciumsalze als Lebensmittelzusatzstoff mit den Nummern E 400 bis 405 für alle für Zusatzstoffe zugelassenen Produkte – auch für „Bio“-Produkte – zugelassen. Alginate werden vom Körper nicht aufgenommen und gelten als unbedenklich. Größere Mengen können allerdings die Aufnahme von Calcium und Spurenelementen wie Eisen herabsetzen und in Tierversuchen wurde eine leichte Beeinträchtigung der Eiweißverdauung festgestellt. Es bestehen jedoch keine gesundheitlichen Bedenken.
Dein Darm wurde vermutlich durch die Antibiotika (Doxyclin 24 Tage) geschädigt, die Darmflora wurde vergiftet, so dass es zu diesen neuerlichen Beschwerden gekommen ist. Helfen könnte der
1. vorübergehende Verzicht auf alle Produkte, die Laktose, Galaktose oder Alginsäure enthalten und
2. den Darm regenerieren.
Mir haben bei leichten Magen-/Darmproblemen tgl. ein Teelöffel Cumin geholfen oder natürliches gelbes Schwefelpulver nach Probst. Dazu gibt es auch Beiträge im Forum, z.B:
Biofilm - was hilft wirklich?
und
Schwefelkur bzw.
#305
Viel Erfolg!