Scheidenreizungen!

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25.01.13
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Hallo Ihr,
ich (46) habe seit einem halben Jahr etwa regelmäßig vor meiner Periode unspezifische Scheidenreizungen tlwse. auch Pilz, aber nicht immer. Nach meinen Tagen ist das ganze dann weg; ABER meine Tage kommen halt jetzt auch seit einem halben Jahr nicht mehr so regelmäßig...dauert immer so 21-40 Tage...Jaja, die Menopause winkt:wave::schock:

Wenn ich an den Tagen Verkehr mit meinem Mann habe, dann kann das schonmal ganz schön reiben; mit Flutschcreme ist zwar möglich, aber ehrlich gesagt bin ich da immer noch etwas eitel und wenns meinen Liebsten überkommt will ich nicht erst nach der Tube rennen ;)

Ich habe auch Lebensmittelunverträglichkeiten, Probleme mit Histaminen und es hängt vielleicht auch damit zusammen...aber vielleicht ist es auch schon Östrogenmangel? Angeblich ist mein Ö-Spiegel noch halbwegs ok, sag die Gyn...hat jemand Erfahrung mit Ö-Pflaster oder Ö-Creme?
Würde ich gerne probieren, da ich auch meine Stimmungsschwankungen hasse...
 
Beitritt
04.07.10
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Hallo Worm,

denke schon, dass die beginnenden Wechseljahre mit hineinspielen. Auch verbessern oder verstärken sich die Beschwerden zyklusbedingt. Zyklusbedingt kommt es eben auch zu mehr oder weniger Probleme durch Histamin (vor der Periode wird weniger DAO gebildet- DAO baut Histamin ab).

Wichtig ist es eine ausreichende Nährstoffversorgung zu haben, um dem Abbau des Körpers entgegenzuwirken. Hier kann es sinnvoll sein eine Vollblutanalyse durchzuführen, um dann gezielt Nährstoffe aufzustocken.

Die Lactobazillen in der Scheide brauchen Östrogen um zu überleben. In den Wechseljahren können die Lactos daher vermindert sein (bei Beginn je nach zyklusphase mal mehr mal weniger vorhanden sein).
Sinnvoll kann hier "Ombe" sein- das sind Lactobaziellen die man per Kapsel oral einnimmt. Dadurch wird das Scheidenmilieu stabilisiert. (Online bestellbar/Apotheken aus Österreich)

Für die Haut/Schleimhaut im Intimbereich kann das hier sinnvoll sein:

www.docmorris.de/phyto-soya-vaginal-gel-weber-weber-gmbh-co-kg-vaginalgel-00838499-produktdetail

Außerdem ist noch Rotklee und Weißklee zu nennen. Sie haben eine östrogenartige Wirkung.
z.B. als Salbe, aber auch "Menovlavon Kapseln" (zur sanften Östrogensubstitution ab den Wechseljahren)

Rosenzäpfchen können auch lokal angewendet eine Verbesserung erzielen.

LG
Nana

PS: Hinsichtlich Histaminprobleme/Unverträglichekeiten kann ein Darmaufbau sinnvoll sein. Jedoch gibt es auch Nährstoffe, die wichtig sind um sicherzustellen, dass die DAO Bildung nicht behindert wird: VitB6, Kupfer, Vit C
 
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01.06.10
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Hallo Worm,

so wie ich zum Thema gelesen habe, ist es oft nicht Mangel an Östrogenen sondern an Progesteron. Wenn der Spiegel nicht hoch genug ist, verzögert sich die Blutung, oder hört dann nicht mehr auf usw. Schwankungen in den Hormonen führen zu Zwischenblutungen usw.

Ein gutes Buch zum THema: https://www.amazon.de/Hormonrevolution-Behandlungserfolge-Schilddr%C3%BCsenst%C3%B6rungen-Wochenbettdepressionen/dp/3867310459
Wurde hier im Forum schon oft empfohlen.

Leider ist es noch kein Standardwissen der entsprechenden Ärzte , das es nicht Ö-Mangel ist sondern oft im Verhältnis zum Östrogen das Progesteron im Mangel ist.

Ich würde mich erst in der Literatur schlau machen, vielleicht findest Du einen guten Gyn der Dir die Hormone alle überprüft und vor allem auch weiß, wie man behandeln muss.

LG K.
 
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