Riesenzellenarteriitis

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Hallo,
in meinem Umfeld leidet eine Frau Mitte 50, der ich gerne helfen möchte, unter Riesenzellenarteriitis RZA eng. Giant Cell Arteriitis GCA. (https://flexikon.doccheck.com/de/Riesenzellarteriitis)

Sie bekommt Medikamente die die Krankheit bekämpfen, ihr insgesamt aber nicht gut tun. Missempfindungen in Füssen und Händen z.B..
Die hochdosierte Einnahme von VitD nach dem Coimbraprotokoll, war meine Idee. Denn das hilft ja u.U. ggf. bei erworbenen Autoimmundefekten. Das versuche ich nebenbei abzuklären.

Ist hier Jemand mit allgemeinen Erfahrungen zu der Erkrankung?

Über Rückmeldungen und Impulse freue ich mich...

Herzliche Grüße
Tom
 
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Was gab es denn schon an Diagnostik?
Wird schwierig sein, das einzugrenzen. Wäre die Frage, für was es da alles Lboruntersuchungen zur Abklärung gibt (vor allem bzgl. einer genetischen Disposition).
Hormonelle Trigger, chronische Infektionen?

Dann macht evtl. eine umfangreiche Labordiagnostik zum Immunsystem Sinn (würde ich beim IMD machen lassen), dann findet man evlt. Dinge, die stark aus dem Ruder gelaufen sind.
Impfstatus? Zu der Thematik gibt es zumindest diese Fallstudie:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35228965/

Wenn das als Ursache in Frage kommen sollte, würde ich da auch eher an die Lipid-Nanopartikel denken als an das Spike.

Ich würde in der Situation bis zu Laborbefunden (nach der Blutabnahme) Quercetin, Curcumin, EGCG Vit. C Mg Zink nehmen.

Eine Hochdosis D3-Therapie sollte man sich m.E. sehr gut überlegen - dazu würde ich als betroffener erst mal eine genauere Indikation und ein Therapieziel vor Augen haben wollen.
 
in meinem Umfeld leidet eine Frau Mitte 50, der ich gerne helfen möchte
Hat sie um Hilfe gebeten? Möchte sie sich denn helfen lassen?

Die hochdosierte Einnahme von VitD nach dem Coimbraprotokoll, war meine Idee.
Ich würde den Vitamin D3 Status zuerst messen und dann bei einem Mangel mit einem D3-Rechner die Dosis für die Auffüllphase und dann später die Erhaltungsdosis berechnen. Auch unbedingt K2, Mg und Ca mitbeachten.
Einfach so in's Blaue mal nehmen, und dann noch hochdosiert, würde ich nicht.
 
Einfach so in's Blaue mal nehmen, und dann noch hochdosiert, würde ich nicht.
Ja, die Therapie nach Coimbra muss mMn unbedingt in die Hände eines erfahrenen Therapeuten gelegt werden. Ich würde das auch nie ins Blaue hinein machen, vermutlich war das jedoch ursprünglich schon klar im Rahmen des Eingangsposts, dass diese wirksame Therapieform in erfahrene Hände gelegt gehört. Neben den bekannten Parametern muss ja auch regelmäßig das Parathormon bestimmt werden.

Tatsächlich könnte man sich mal die letzten Blutbilder alle ansehen.

Mängel sollten in jedem Fall vernünftig behoben werden. Carnivore oder ketogene Ernährungsformen würden sich anbieten. Positive Effekte im Immunsystem wurden dabei gesehen, obschon natürlich weiter geforscht werden sollte (Fördermittel fehlen).

Einiges an Tipps wurde ja schon gegeben. Alles, was antiinflammatorisch wirkt, bietet sich an. Omega 3 (Index sollte zw. 12% und 14% liegen), Nährstoffe sowieso, Kurkuma, Weihrauch, Gewürznelken, Aktivkohle für den Darm, Oregano (als Öl sehr, sehr wirksam) uva., Heilpilze...

Zuerst sollte man sich womöglich tatsächlich einen Überblick verschaffen bezüglich Blutwerten und deren Entwicklung, falls entsprechende Blutbilder vorliegen.
 
Ich würde den Vitamin D3 Status zuerst messen und dann bei einem Mangel mit einem D3-Rechner die Dosis für die Auffüllphase und dann später die Erhaltungsdosis berechnen.
Das Coimbra-Protokoll hat nichts mit D3-Mangel oder -Auffüllung zu tun. Das ist eine völlig andere Sache, und nicht ganz ungefährlich, weil es möglicherweise nicht für jeden paßt, vgl. diesen Erfahrungsbericht:
 

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