Psyche + Körper - Zusammenfassung 1 - 18

Wolfgang Jensen

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Zusammenfassung 1 – der Beiträge 1 – 18 im Thema "Psyche und Körper"

Meine Idee für diese Thema entstand aus dem Gefühl: Die Angst, über die psychosomatische Schiene als „Irre“ abgestempelt zu werden, kann nicht nur verhindern, psychischen Ursachen auf den Grund zu gehen, sondern durch die Angst körperliche Symptome noch verschlimmern bzw. Selbstheilungskräfte blockieren.

Die beiden Kernaussagen im Eröffnungsbeitrag lauten:
A. Was ich wahrnehme ist: einige vertreten den Standpunkt, der Körper wirke auf die Psyche ein; andere vertreten den Standpunkt, die Psyche wirke auf den Körper ein. In diesem Thema möchte ich versuchen, die beiden Standpunkte miteinander zu verknüpfen, die Vertreter ihrer Standpunkte miteinander zu versöhnen.

B. Aber hier geht es mir vorerst darum zu verstehen, daß weder die Psyche noch der Körper für sich alleine existieren können, bzw. keines der beiden Elemente des menschlichen Systems für sich alleine einen Sinn macht.


2. Beitrag – Anne: Ein Traum wäre ein Arzt, der auch Heilpraktiker und auch noch Psychologe ist. Das wäre perfekt...

3. Beitrag – Beat: Psychosomatisch wird aber zu oft "diagnostiziert" da das Gegenteil (mit wenig vernachlässigbaren Anteil), oder eben beides miteinader mit ähnlichem Anteil am Problem beteilgt sind

5. Beitrag – WJ: Nach meiner Auffassung hat allein schon der Schritt dahin, "Sich-Selbst-heilen-zu-wollen, eine heilende Wirkung. Der Schritt besteht nur darin, einen kleinen Schalter im "Geist" zu betätigen:

ich kann - und ich will.

Dann kommt vieles von ganz allein. Aber solange jemand damit übereinstimmt, daß er ohne "Fremde Hilfe" nicht gesund werden kann, verfestigt sich seine Bedürftigkeit nur.

6. Beitrag – WJ: Kann der Körper krank werden, wenn die "Psyche" gesund ist? Und:
Kann die Psyche (Verhalten und Stimmung) krank werden, wenn der Körper gesund ist?

7. Beitrag – Beat: Kann der Körper krank werden, wenn die "Psyche" gesund ist?
Ja. Bsp: Wir bekommen oft auch schon körperliche Belastungen, Gendefekte etc etc mitvererbt. Ausserdem wenn die ernährung und das Umfeld (Hygiene) nicht stimmt.
Eine gesunde Psyche ist prägt den Körper/Immunsystem, dadurch wird er wesentlich resistenter gegen Krankheiten

8. Beitrag – Anne S.: Ist der Körper krank, hat dies natürlich Auswirkungen auf die Psyche. Der Kranke hat Schmerzen, vielleicht berufliche Einschränkungen, auf vieles muss verzichtet werden, und viele andere Beeinträchtigungen entstehen. Natürlich leidet dann auch die Psyche, meist bei den chronischen Erkrankungen sehr stark.
Im umgekehrten Fall, ist es doch genau so. Ist die Psyche krank, sei einmal dahingestellt warum!. Vielleicht sind es Probleme in der Familie oder Kindheit, im Beruf, der Schule usw. Dann wird das Immunsystem geschwächt und der Körper wird anfälliger für Krankheiten.
Das sind aber alles nur sekundäre Probleme.
Fakt ist nämlich, Amalgam ist giftig und schädigend. Ist der Körper einer Kummulation damit ausgesetzt, helfen weder irgendwelche Psychotherapien, Yogaübungen , Entspannungsübungen und sonstige Therapien. Die einzige Alternative ist die konsequente Giftbeseitigung.

9. Beitrag – Ulli: wo fängt an / hört auf der (unentrinnbare -> Nagasaki) äußere Einfluss? Ist der Armbruch, den mir ein mich umreißender Radfahrer vermittelt, eine Folge meiner "unvollkommener" Psyche, der vermeidbar gewesen wäre bei entsprechend gesunder "mental attitude"?
Ich halte eine ganzheitliche Sicht des Menschen für sinnvoll.
Daraus folgt unmittelbar die Wechselbeziehung zwischen Körper, Geist, Seele und allen weiteren möglichen, uns vielleicht noch gar nicht bekannten Instanzen.

10. Beitrag – Anne: Ja wie lange hält der Körper ohne Nahrung und trinken aus? Ich weiß es nicht so genau. Wie lange hält ein Körper fast ohne Vitamin B6 durch? Ich weiß es auch nicht. Ich weiß, dass manche Menschen durch Fasten sich gestärkt fühlen, Werden sie es auch bezüglich Fastens von B6? Ich glaub nicht wirklich. Jetzt wo ich weiß, was fehlt, würde es mir wie Nahrungsverweigerung vorkommen. Warum ich krank geworden bin weiß ich nicht, ich werde später mal dazu recherchieren, aber dazu habe ich jetzt keine Kraft.
Später mal bestimmt. Ein gebrochener Arm muss schließlich auch erstmal geschient werden. Dann kann man später mal über die Ursache des Sturzes nachdenken.

11. Beitrag – Gerold: Nach einem Umzug hatte ich mich neu zu orientieren. Als es sich nach dem Umzug mein bisheriger Hausarzt erlaubt hatte, mir gegenüber dreist zu werden, um zu höheren Einnahmen zu gelangen, habe ich den nächsten Termin nicht mehr wahrgenommen.

Inzwischen durfte ich an meinem neuen Wohnort eine Ärztin für Allgemeinmedizin finden, die als mehrfache Mutter nur eine kleine Praxis ohne jedes Hilfspersonal hat. Sie hat über ihre ärztliche Ausbildung hinaus ein Psychologiestudium absolviert, sich in Homöpathie qualifiziert und nimmt sich für jeden Patienten sehr viel Zeit. Es ist schön, wenn man es mit einer solchen Ärztin zu tun haben darf, die sich als gute Begleiterin versteht.

12. Beitrag – WJ: Gegen Katastrophen (s. Ulli) kann man sich wohl kaum schützen - wenn eine Bombe fällt - Schicksal. Was Unfälle betrifft, gegen die meisten kann man sich schon schützen: durch Aufmerksamkeit. Wir hatten hier mal über das Hierundjetzt gesprochen - auf der Schiene läuft das für mich: mit vielen Sinnen die Realität erfassen, Veränderungen wahrnehmen. Das kann jeder trainieren. Viele Gefahren kann man vorausahnen.

13. Beitrag – Beat: Aber solange jemand damit übereinstimmt, daß er ohne "Fremde Hilfe" nicht gesund werden kann, verfestigt sich seine Bedürftigkeit nur.
Ich finde diese allgemeine Aussage sogar gefährlich. Eine eher typische Männereinstellung, bin selber stark genug, kann mir selber helfen, statt auch mal zuzugeben, dass man jetzt Hilfe benötigt. Und wenns dann doch nicht klappt ist der Suizid nicht mehr weit. Wir Mneschen sind geschaffen, einander zu helfen. Das sollten wir auch machen bzw wenn wir selber mal unten sind in Anspruch nehmen.

14. Beitrag – WJ: Der Hilfebedürftige ist gut beraten, wenn er "Fremde Hilfe" in Anspruch nimmt - und dabei seine Eigenbeteiligung nicht vergißt. Es heißt doch nicht umsonst: wer nicht gesund werden will, bleibt krank. Der zweite Aspekt ist der: ich nehme Hilfe nur in Anspruch, um mir selbst besser helfen zu können.

16. Beitrag – Phil: Auf der feinstofflichen Seelenebene trifft Geist auf Körper. Hier werden meines erachtens auch die Weichen für das gelegt, was wir auf grobstofflicher Ebene Gendefekte nennen.
Ob das Potential für Krebs in der Familie genetisch oder durch die vorgelebte Art und Weise der Konfliktbewältigung bedingt ist, wird, so vermute ich, weitestgehend von der angewendeten Untersuchungsmethode - also Standpunkt des Beobachters (erinnert irgendwie an Quantenphysik) - definiert. Für mich ist beides plausibel, beides Auswirkungen seelischer, also feinstofflicher Wirklichkeiten, einmal im Gen, einmal im Verhalten.
Dementsprechend können Heilverfahren auch auf beiden Ebenen angewendet werden. Das Symbol dafür ist einigen noch bekannt, der Aeskulapstab, allerdings der ursprüngliche mit den 2 Schlangen. Der heutige zeigt bezeichnenderweise nur noch 1 Schlange. Die alten Heilpriester in Heliopolis heilten Körper und Seele. Daran sollten wir uns wieder erinnern.

17. Beitrag – Beat: Seelisches erzeugt schlechte Stoffe im Körper und beeintträchtigt das Immunsystem und auch den Stoffwechsel. Daraus können sich körperliche Leiden entwickeln.
Körperlich können Gifte (zB Hg) eingetragen werden und/oder kann das Immunsystem angegriffen werden, worauf einerseits die Darmflora gestört wird (Candida) und sich so toxische Stoffwechselprodukte ins Gehirn gelangen können und/oder NMU, Vitalstoffdefizite (wegen der schlechteren Absorption) das Gehirn negativ beeinflussen. Ausserdem können die Gifte (zB Hg) direkt dem Gehirn schaden. Beides kann dann psychische Sachen auslösen

18. Beitrag – WJ: ... halte ich es für wichtig, mehr Klarheit über die Struktur der Psyche zu bekommen - genauer zu wissen, welche kausalen Zusammenhänge bestehen. Dazu gehört auch, sich mit den Begriffen "Seele" und "Psyche" auseinanderzusetzen. Wenn das gewünscht bzw. für nötig empfunden wird, mache ich ein neues Thema auf: Seele, was ist das?

So, da halte ich für den Moment mal inne. Erstens um zu sehen, wie die Zusammenfassung angenommen wird, und zweitens um die Frage zu stellen: warum war die Auseinandersetzung mit „Seele, was ist das“ nicht gewünscht.

Einen guten Abend Allen wünscht Wolfgang
 
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14.01.04
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Hallo Wolfgang

Die Zusammenfassung scheint mir soweit ich dies beurteilen kann, treffend zu sein. Ist eine gute Auslegeordung.

Aber die Schlussdiskussion ist hier nicht enthalten, nämlich webnn der Verstand wie erwähnt dies alles nicht erfassen und beurteilen kann, wieso stellen sich dann die allermeisten menschen noch auf Ihren mikrigen Verstand ab?

Deine Antworten gehe ich nachstehend wie folgt ein:

Ich: Und wenn sie die (Zusammenhänge) nicht verstehen kann, wieso stellt man sich dann immer auf den Verstand ab?
Du: Um es auf einer bestimmten Ebene zu formulieren: die Menschen lernten, anderen "Göttern" zu vertrauen - ein Grund dafür ist nach meiner Auffassung, daß sie der "Kirche" nicht mehr vertrauen konnten.
Ich: Welchen Göttern vertrauen sie denn? Luther hat der damaligen Kirche zu recht auch nicht mehr vertrauen können, aber er hat dem Glauben nicht abgeschworen, sondern im gegenteil, er versuchte die menschlich unverfälschte Gottes-Grundlage sogar den Menschen direkt näher zu bringen, indem er die Bibel in die Sprache des Volkes übersetzte.

Ich: Und was ist dann die Alternative für den Verstand bzw die Grundlage?
Du: Es gibt nicht wenige Menschen, die hoffen und erwarten, daß sich die geistigen Grundlagen für Glauben neu definieren und eine echte Religion entsteht, die sich auf Spiritualität gründet.
Ich: Täglich werden die geistlichen Grundlagen (gottlos) neu definiert, besser ist es nicht geworden im Gegenteil. Der christliche Glaube beruht nebenbei auf Spirtitualität, auch wenn dies vielleicht eine christliche Religion nicht tut, der unverfälschet Gottesglaube, die Bibel ist es.

Dein Ansatz empfinde ich jedoch als richtig, gebe aber zu bedenken, daß das, was bezüglich Vernunft für die Erkenntnis von Zusammenhängen des ganzheitlichen Menschen gilt, ebenso für die Erkenntnis des Schöpfers gilt. Auch hier - Du sprachst schon davon, daß man die Bibel nur unter bestimmten Voraussetzungen versteht -
stimmt, aber diese Voraussetzungen sind nicht schwierig

Das "Wesen der Schöpfung" erfährt man nicht durch Nachdenken - obwohl man natürlich ohne Nachdenken auch nichts erfahren kann.
Möchte es konkretisieren: So wie man das Wesen eines Menschen nicht bzw nicht nur durch Wissen/Lebenslauf etc erfahren kann, braucht es beim Menschen wie beim Schöpfer eine BEZIEHUNG AUF DIE MAN SICH EINLASSEN KANN UND DARF. Aber statt die Beziehung mit ihm zu suchen, konzentriert man sich wieder auf das materiell sichtbare, dh auf irgendeine Kirche bzw deren menschlichen Vertreter und verwechselt dies mit dem Glauben bzw Gott

Mein Fazit: Inneres Vertrauen schafft eine "Adresse" - Vertrauenswürdigkeit. Auf dieser Grundlage entstehen ganz andere "Gedanken", und auch eine Intuition, mit der man Botschaften des Körpers genauer interpretieren kann.
Stimmt, aber um jemanden zu vertrauen muss man ihn kennen, erkennen, beziehung zu ihm haben. Und auf Beziehungen muss man sich einlassen wollen und dies egschiet nicht (nur) mit denm Verstand, womit sich auch der Kreis zur obigen AUSSAGE SCHLIESST
 

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