Probleme mit der Blase/Ascorbinsäure hat Schleimhaut geschädigt?

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hallo Liselotte,

tja, willkommen im Club!
Und die häufigsten Ratschläge hast Du ja offenbar auch schon aufgenommen.
Auch ich halte die Ansäuerung des Urins für nicht nur "völlig überflüssig", sondern für extrem schädlich, weil sie den Nieren viel abverlangt, noch zusätzlich zu der üblichen Säurelast, die sich aus unserer meist nicht gesundheits-fördernden Ernährung ergibt.
Die "Wunde am Blasenboden" könnte durch die Säure aus Vit.C entstanden sein, wie Du völlig zutreffend argwöhnst.

Die "drei Wochen Antibiose mit Doxycyclin", auf Verdacht, das wird häufig so gemacht. Ich finde: abzuraten.
Deine Ernährungsumstellung auf Vegetarisch: "Weniger Ungesundes gegessen" muss dafür nicht unbedingt zutreffen. Zwar dürfte "mehr Gemüse" meist von Vorteil sein, aber womit peppt man seine Salate auf, wenn man vegetarisch lebt?
Eben, mit Milchprodukten und Nudeln und so.

Und damit nimmt man genau die Nahrungsmittel in größerer Menge zu sich, die am häufigsten Probleme machen.
Schau mal hier auf diese Übersicht über die häufigsten Allergene :
was-wir-essen - Ernährungsinfos - Krankheiten - Allergie ,
wobei ich Milch auf Platz 2 setzen würde. Mein Rat, ausprobieren, überdenken, ob Du nicht auch mit einem/mehreren dieser Übeltäter Probleme hast.
Sehr kompetente Hilfe gibt es hier: Lebensmittelallergie-Forum - Startseite

Ich würde Dir raten: Keinerlei Medikamente mehr, vor allem keine Antibiotika. Wie man BEs auch ohne behandelt, findest Du in meinem Buch. Wie man die Nieren entlastet, auch.
Einführend könntest Du lesen, was es von Wero hier im Forum gibt. Aber er wird sicherlich selbst etwas dazu sagen.

Ich denke, der Blasenboden braucht sicherlich einige Zeit, bis er abheilt. Und was Du zur "Ansäuerung des Urins" eingenommen hast, wurde irgendwo zwischengelagert und wird - bei geeigneter, basenreicher Ernährung - langsam wieder ausgeschieden.
Erst wenn das abgeschlossen ist, kann die Heilung schneller voranschreiten, säuretechnisch gesehen.

Und man kann, wie ich von einer allergologisch bewanderten Gesprächspartnerin lernte, natürlich auf Ascorbinsäure allergisch reagieren. Auch dieser Gesichtspunkt könnte dafür sprechen, dass es länger dauern wird, und nicht wirklich voran gehen wird, bis die Säuredepots so einigermassen abgebaut sind.

Die Verspannungen würde ich einfach damit erklären: die noch immer schmerzenden Wunden aufgrund noch andauernder Belastung mit Säure/Allergen Ascorbinsäure.

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Anregungen geben. Bei weiteren Fragen bin ich gerne behilflich.
 
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