Portal für Verbraucher zum Thema Nahrungsergänzungsmittel

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...
Neues Internetportal für Verbraucher

Es scheint, als ob man heute ohne Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr
(über-)leben kann und ohne sie an Unterversorgung zugrunde geht. Werbung oder Marketing?
Die Verbraucherzentralen klären jetzt auf: mit Hilfe eines Webportals. "Durchblick" - Expertin Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern stellt im Notizbuch das neue Webportal der Verbraucherzentralen vor und erklärt, wie es funktioniert.
...
Nahrungsergänzung im Klartext: Neues Internetportal für Verbraucher | Notizbuch | Gesellschaft | Bayern 2 | Radio | BR.de

Als Begründung für die Arbeit dieses Internet-Portals wird angegeben, daß die Dosierungen von NEMs, die als "Lebensmittel" auf dem Markt sind, ob hoch sind und somit eigentlich in den Arzneimittelbereich kommen. Wird dann mit gutem Willen "viel hilft viel" auch noch hoch dosiert, kann das zu Problemen führen.

https://www.verbraucherzentrale.de/klartext-nahrungsergaenzung

Dieser Beitrag soll nicht zu einer Diskussion über Nahrungsergänzungsmittel führen. Die wird schon an anderer Stelle geführt ;).
Ich möchte nur auf dieses Portal hinweisen.

Grüsse,
Oregano
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
....... nur, daß die "Wahrheit" hinter dem Portal weggelassen wurde:

Mit der Eröffnung dieses Portals wollen die Verbraucherzentralen dokumentieren, wie „gefährlich“ Nahrungsergänzungsmittel sein können – DENN sie fordern ein Zulassungsverfahren für Nahrungsergänzungsmittel!!

Ärzteblatt, 18.01.17
Nahrungsergänzungsmittel: Verbraucherzentralen fordern Zulassungsverfahren
 
Ein Beispiel von der Seite der Verbraucherzentrale.....Vitamin-D
Regelmäßige Aufenthalte im Freien bewirken normalerweise eine ausreichende Bildung von Vitamin D in der Haut. Es gibt jedoch Ausnahmen.
Die körpereigene Produktion von Vitamin D erfolgt mit Hilfe von Sonnen-Strahlen. Nur wenn diese nicht ausreicht, ist eine zusätzliche Nahrungsergänzung nötig.
Für bestimmte Personengruppen, wie zum Beispiel hochbetagte Senioren, Menschen mit dunklerer Hautfarbe oder Vollverschleierung kann die Verwendung von Vitamin D-Produkten nach Absprache mit dem Arzt jedoch sinnvoll sein.
Beständig suggeriert die Werbung, dass bei der Mehrheit der Bevölkerung ein Vitamin D-Mangel vorliegt, ohne dass ein solcher tatsächlich nachgewiesen wäre.
Bei einem Großteil der gesunden deutschen Bevölkerung ist jedoch nicht von einem Vitamin-D-Mangel auszugehen. Allerdings könnten viele Personen etwas besser versorgt sein.
usw, etwas später heißt es.....
... zum anderen über die körpereigene Bildung in der Haut bei Sonnenbestrahlung. Letzteres macht den deutlich größeren Teil aus: Etwa 80-90 % der Vitamin D-Versorgung erfolgt durch regelmäßige Aufenthalte im Freien. Die Bildung von Vitamin D in der Haut hängt dabei von sehr verschiedenen Faktoren ab. Der Breitengrad, die Jahres- und Tageszeit sowie der jeweilige Hauttyp sind nur einige Aspekte.

Grundsätzlich wird empfohlen, etwa 5 bis 25 Minuten am Tag die unbedeckte Haut der Sonne auszusetzen. In den Wintermonaten greift der Körper auf im Fett- und Muskelgewebe gespeichertes Vitamin D zurück. Zusätzlich sind Spaziergänge zur Mittagszeit empfehlenswert, wenn die Sonne am höchsten steht.
Spaziergänge mit unbedeckter Haut, vielleicht auf sogenannten Nackt-Wanderwegen :cool: gibt es ja tatsächlich schon.
Also alles easy.....komisch, dass so viele so niedrige Werte haben, bei tatsächlichen Messungen, und nicht wenn man nur "davon ausgeht".

Das scheinen mir recht schlechte Informationen zu sein.

Gerd
 
Ich versteh gar nicht, warum da immer so eine Angst geschürt wird vor NEM.

Die Mängel waren für mich extrem einschränkend, das Beheben eines jeden Mangels wie ein Wiederaufleben. Von ärztlicher Seite wird man da wenig unterstützt, muss um jeden Wert kämpfen. Richtig gefährliche Medikamente wie beispielsweise Diazepam zum Schlafen oder Antidepressiva oder 1000 andere Beispiele kriegt man dafür nachgeschmissen.

Warum werden Vitamine und Mineralstoffe als so gefährlich angesehen und nicht stattdessen darüber informiert wie hilfreich sie sind, und mit wie wenig Nebenwirkungen man sich sehr weit helfen kann? Wäre das nicht eigentlich die Aufgabe der Medizin?

Ich neige ja nicht zu Verschwörungstheorien, aber die Realität der wir gegenüberstehen verstehe ich auch nicht wirklich, außer es stecken irgendwelche wirtschaftlichen Interessen dahinter?

LG Samia

PS - im Nachbarthread einen Link von alibiorangerl entdeckt, da komme ich wohl zu spät: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/tod-durch-medikamente-ia.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Die spinnen die Verbraucherzentralen. Das ist ein absoluter BÄRENDIENST, den sie Verbraucherinnen und Verbrauchern da tun! Vollkommen unverständlich was das soll.
 
Wuhu,
Zitat von dort:
Innerhalb der letzen 27 Jahre gab es keinen einzigen Todesfall durch Nahrungsergänzungsmittel - obwohl die offiziellen Gesundheitsexperten und die Medien in regelmässigen Abständen vor ihnen warnen. Stattdessen gab es - allein in den USA - drei Millionen Tote aufgrund von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Wohlgemerkt, aufgrund von Medikamenten, die vorschriftsmässig in wissenschaftlichen Studien geprüft und ordnungsgemäss zugelassen wurden. Aufgrund von Medikamenten, vor denen niemand (offiziell) warnt.
...
Tja, an welche Studien bzw Statistiken glauben wir denn nun besser... :eek:

Alleine drei Millionen in rd 30 Jahren sind 100.000 in einem Jahr (nur in den USA mit 240 Mio in 1980 bis 319 Mio Einwohnern in 2014); In Europa wird es nicht viel anders aussehen - alleine in Deutschland starben 2012 bis zu 58.000 Menschen nur in Krankenhäusern (!) an (zuviel/falschen) Medikamenten - da kämen dann noch jene dazu, die Zuhause an (zuviel/falschen) Medikamenten sterben...
:schlag:
 
Zuletzt bearbeitet:

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