Polyneuropathie - wegen Schwermetalle

knuddz

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24.02.18
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2.719
Hallo,
ich leide seit ein paar Jahren vorübergehend mal an Polyneuropathie vermutlich wegen einer chronischen Schwermetallvergiftung.

Seit mitte Dezember, direkt 2-3h nach einer Zahnbehandlung traten bei mir die üblichen Schwermetallvergiftungserscheinungen auf. Einige Symptome sind inzwischen gemildert, aber nicht weg. Die Polyneuropathie ist geblieben und macht sich im wesentlichen bemerkbar wenn ich mich für ein paar Minuten wenig bewege. Das stört speziell zur Nacht.

Am Abend im Bett sind die Symptome noch recht ausgeprägt, wenn meine Nerven zur Ruhe gekommen sind wird es besser, es geht jedoch nicht weg.
Ergo ist es am Morgen besser, und zur Nacht schlechter.

Bei mir macht sich die Polyneuropathie in Form von kribbeln, Muskelzuckung und Muskelschmerzen bemerkbar. Ich habe eine diagnostizierte multiple Schwermetallvergiftung die behandelt wird. DMPS Infusionen.

Mit was therapiert ihr euch? Antidepressiva und Antikonvulsiva sind für mich keine Option. Ich konsumiere aktuell 900mg Magnesiumcitrat und 800µg Vitamin B12/Tag und 40.000I.E. Vitamin D3/ Woche.

Ich habe gelesen das diese 3 Supplemente helfen um die Nerven zu beruhigen und zu schützen. Allerdings könnte man Vitamin B12 deutlich höher Oral dosieren. 2000-15000µg. Wie sind da eure Erfahrungen?
Mit 900mg Magnesium liege ich schon im Hochdosisbereich. Vitamin D3 könnte ich aufstocken um die Depots zu füllen, möchte es aber dabei mild angehen. Ich habe gehört das Omega 3 Fettsäuren ebenfalls gut für das Nervensystem sein soll.

Es wäre wirklich toll wenn ihr etwas dazu beitragen könnt.

Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Marc
 
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Hallo Marc,

wie oft nimmst Du die 900mg Magnesiumcitrat? Mehr als 600mg/Tag würde ich nicht nehmen.
Ich würde es mal mit MSM (organischer Schwefel) versuchen - 1-2gr/Tag.
MSM wirkt im Gegensatz zu DMPS auch im Gehin. Bei Polyneuropathie soll zwar "nur" das periphere Nervensystem (PNS) betroffen sein, die multiple Schwermetallvergiftung hat aber wahrscheinlich auch die Bluthirnschranke überwunden.
Die Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) ist nicht in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Demzufolge ist hiermit im Vergleich zur Dimercaptobernsteinsäure sowie zur Alpha-Liponsäure keine Schwermetallentgiftung des zentralen Nervensystems möglich.
Quelle: https://www.naturheilzentrum-nuernberg.de/lexikon/d/dimercaptopropansulfonsaeure-dmps.html

Problem bei Schwermetallen ist, dass sie sich vor allem im Nervensystem, im Rückenmark und im Gehirn einlagern, wie Quecksilber und Aluminium, oder in Knochen wie Blei – und dort für die Entgiftungssysteme nur sehr schwer zu erreichen sind.
Quelle:https://www.apothekemuehlau.at/videos/diagnose-und-entgiftung-bei-schwermetallbelastung/

Auch zu Empfehlen Kohletabletten für den Darm. Ein Teil Deiner der Schwermetalle lagert möglicherweise noch im Darm.
Unter dem folgenden Link wird auch bei Quecksilberbelastung von einer Hochdosistherapie mit Vitamin B12 abgeraten.
Megadosen Vitamin C, Vitamin B12 und Folsäure bei Quecksilberbelastung problematisch

EPA und DHA schützen die Zellen vor Methylquecksilber
Durch die Verschmutzung der Weltmeere gilt Seefisch als die wichtigste Quelle von mit der Nahrung aufgenommenem organischem Methylquecksilber (MeHg).
Gleichzeitig schützen die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die in Seefisch und Meeresalgen vorkommen, vor den toxischen Wirkungen des Methylquecksilber. Die protektive Wirkung ist auf eine verminderte Aufnahme des Giftes in die Zellen und einen beschleunigten natürlichen Zelltod zurückzuführen. (Nøstbakken, 2012). Der beschleunigte Zelltod trat in vitro in der Studie von Nøstbakken nur dann auf, wenn die Omega-3-Fettsäuren gemeinsam mit MeHg zu den untersuchten Zellkulturen gegeben wurden. Das heißt, ohne MeHg kam es unter den gesunden Zellen auch nicht zu einem beschleunigten Zelltod. EPA und DHA halfen jedoch den quecksilberkranken Zellen frühzeitig abzudanken und so Platz zu machen für neue gesunde Zellen.
Quelle: https://web.archive.org/web/2023113...allbelastung-vorsicht-mit-diesen-supplements/

Omega 3 kann ich sowieso jedem empfehlen, da wir tendenziell zu viel Omega 6 aufnehmen (Verhältnis sollte ca. 1 zu 4 sein):
- stärken das Immunsystem
- helfen bei Reparatur der DNS
- wirken entzündungshemmend
- wirken bei Hirnproblemen
- u.a.

Auch noch hilfreich bei der Ausleitung können Selen und Zink sein.

Alles Gute
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
600-900mcg/Tag.

Irgendwie geht bei mir seit dem 17.12, also wo man mir 2 Füllungen rusgemacht hat fast nichts mehr.
Als ob das Zeug direkt ins Hirn geht. Keine Ahnung ob und wann das wieder weg geht.

Warum kein hochdosiertes B12?

Selen leitet mit aus, soll man nur in Verbindung mit Chlorella nehmen.
Ich habe auch einen recht ausgeprägten Selenmangel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Marc,

Unter "mcg" versteht man Mikrogramm. Bei Magnesium wird normalerweise mg (Milligramm) angegeben.
900mcg wären 0.9 mg (Tagesbedarf ca. 400mg)

Vitamin B12 methyliert Quecksilber
Vitamin B12 und seine Derivate sind dafür bekannt, Quecksilber mobilisieren zu können. Problematisch ist vor allem das organische Methylcobalamin. Es ist beliebt aufgrund seiner hohen Bioverfügbarkeit. Liegt jedoch eine Quecksilberbelastung vor, kann es das weniger giftige anorganische Quecksilber (Hg2+) in das hochtoxische organische Methylquecksilber (MeHg) verwandeln, indem es diesem seine Methylgruppe spendet.
Quelle: https://web.archive.org/web/2023113...allbelastung-vorsicht-mit-diesen-supplements/

Alles Gute
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,
kein Vitamin B12 nehmen, könnte funktionieren.
Es geht mir heute im Kopf ein wenig besser.
Allerdings bin ich noch immer recht müde.
Muskelzuckungen, kribbeln und Muskelschmerzen
sind weiterhin noch reichlich vorhanden.
 

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