Polyneuropathie/Neuropathien - Eure Erfahrungen, was hilft Euch, was nicht

@Laurianna612
Kein MS, es wurde ein MRT gemacht, es gab keine Entzündungsfelder und es ging mir auch jahrelang recht gut. Meine Schwachstelle ist mein überaktives, empfindliche Nervensystem, sprich....extrem streßempfindlich und meine Angst- und Depressionen von vor ca. 30 Jahren, die sind ja wie ein Herpesvirus, lange Ruhe, aber wehe dem...
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
@Wolfwoman

Hast Recht! Warum redet der so einen Schmarrn? Die Dame hatte Fibro und war dabei Ernährung umzustellen und es ging ihr viel besser. Währenddessen kam die PNP dazu. Ich weiß nicht was ich glauben soll

Vom NDR Ernährungsdocs Fibromyalgie. Hab ich die Sendung gesehn mit DR. Klasen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo zusammen,
hier im Forum lese ich mehr als daß ich schreibe, schon seit vielen Jahren, stelle immer wieder fest, daß es hier Menschen gibt, die sich intensiv informieren, deshalb heute eine Frage/Hinweis, wovon ich noch nicht gelesen hatte.

Ich hab seit paar Jahren PNP, ungeklärte Ursache, war kürzlich beim Neurologen, der mir was erzählte von PNP im Senium. Ich hätt ihn klatschen können. Klar, ich bin nicht mehr die Jüngste (75), aber nur weil er keine Diagnostik machen will, das aufs Alter zu schieben, finde ich schon strange.

Hab in den letzten Monaten TCM mit Akupunktur gemacht, da gibt es eine erfolgversprechende Studie, die aber auch schon 10 Jahre alt ist. Meine Werte beim Neurologen waren etwas besser als vor einem Jahr, als ich ihm von der Akupunktur berichtete, meinte er, die "Verbesserung" wären Meßtoleranzen.
OK, eindeutig falscher Arzt für mich, aber halt schwierig, Termine zu bekommen als gesetzlich Versicherte.

Hier erstmal die Studie zur Akupunktur

Dann hab ich dieser Tage in meiner Linksammlung zum Thema etwas gefunden, was ich gern hier nachfragen möchte, weil ich selbst da nicht weiterkomme.
Wißt ihr, ob es weitergehende Studien gab zu diesen Medikamenten? Immerhin ist der Link aus 2017.

Zu dem, was bei mir so ansteht, geht es mir eigentlich nicht anders als den meisten hier, ich bin in einer PNP-Selbsthilfegruppe, überall das gleiche Thema: Nichtwissen bei Ärzten.
Dabei ist das doch alles nichts Neues, die Akupunkturstudie z.B. ist >10 Jahre alt, ich hab Bücher gekauft, die mind. 20 Jahre alt sind.....

Hier im Forum sind doch auch Menschen, die nicht in DE wohnen.
Ist das Wissen von Ärzten in anderen Ländern eigentlich anders/besser?
Ein Beispiel: Vor 2 Jahren mußte mein Mann in einer Klinik auf Madeira (portugiesisches Gesundheitssystem) behandelt werden. Ich hatte den Eindruck, daß man dort viel differenzierter mit vielem umgeht als in DE.

Grüssles von
Silena
 
Es gibt ein langes Interview auf Youtube mit den beiden Forschern, das offenbar erst ein Jahr alt ist:
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Darin wird sicher über den Fortgang der Studien gesprochen. Ich habe es mir nicht angehört. Man kann die Untertitel anschalten und ins Deutsche übersetzen lassen.
 
Vielen Dank für das YT @Malvegil
1 Std.Untertitel bei einem Forschergespräch, das ist Herausforderung. Dafür brauch ich mal ne ruhige Stunde.

Bin gespannt....
 
Mit diesem KI-Tool kann man sich das Transkript ins Deutsche übersetzen lassen:

Das dauert allerdings eine Weile (ca. 10 Minuten), bis es fertig ist. Es spuckt folgendes aus:
00:00:02 Es gibt jetzt ein starkes Argument in der gesamten Forschung, dass Mitochondrien möglicherweise ein Ziel der Krankheit sind. Aber das, was ich betonen möchte, ist, dass selbst wenn es nicht Teil der Biologie der Krankheit ist, man durch die gezielte Ansprache der Mitochondrien deren Funktion steigern kann, um den degenerativen Prozess zu überwinden. Und ich denke, das sehen wir mit unserem speziellen Medikament. [Musik]

00:00:36 Hallo zusammen, ich bin Dr. David PRM. Willkommen zurück bei Empower Neurologists. In diesem Programm verbringen wir viel Zeit damit, über Dinge zu sprechen, die mit dem Gehirn und dem Rückenmark zu tun haben. Das Gehirn und das Rückenmark sind Teil dessen, was wir als zentrales Nervensystem bezeichnen. Wir verbringen nicht so viel Zeit damit, über das andere Nervensystem, das periphere Nervensystem, zu sprechen. Das bedeutet die Nerven, die vom Gehirn und vom Rückenmark ausgehen und ebenfalls Probleme haben können. Es gibt eine Erkrankung namens periphere Neuropathie, die ziemlich häufig vorkommt.

00:01:07 Eine weit verbreitete Erkrankung wird geschätzt, dass hier in Amerika etwa 20 Millionen Menschen an Problemen im Zusammenhang mit peripheren Nerven oder peripherer Neuropathie leiden. Eine große Anzahl dieser Menschen sind Diabetiker. Sie haben wahrscheinlich von diabetischer Neuropathie gehört, die bei mehr als 50 % der Diabetiker irgendwann in ihrem Leben auftritt. Andere Ursachen für Schäden an den peripheren Nerven sind Dinge wie Chemotherapie; bis zu einem Drittel der Chemotherapie-Patienten wird betroffen sein.

00:01:38 Schäden an ihren Nerven können dazu führen, dass sie das Gefühl verlieren oder Schmerzen haben. Dies tritt sicherlich häufiger bei bestimmten Arten von Chemotherapie auf, wie zum Beispiel bei platinbasierten Chemotherapien. Darüber hinaus können verschiedene Arten von Medikamentenbehandlungen, wie beispielsweise die Behandlung von HIV, Schäden an den Nerven verursachen. Etwa ein Viertel aller peripheren Neuropathien sind idiopathisch, was bedeutet, dass wir keine sofort verfügbare Erklärung dafür haben, was diese periphere Neuropathie verursacht.

00:02:10 Wir haben heute Gäste, die einen interessanten Ansatz zur Behandlung der Schäden an den Nerven entwickelt haben, die anscheinend auftreten, wobei sie sich nicht primär auf Dinge wie Schmerzverlust und Empfindung oder die Dysfunktion des autonomen Nervensystems konzentrieren, sondern tatsächlich darauf, was einen guten Nerv schlecht macht. Sie haben den Verlust des Nachwachsens von Nervengewebe als einen Faktor identifiziert und zusätzlich Probleme mit, ratet mal, was.

00:02:41 Die Mitochondrien sind ein weiteres Mechanismus, und sie haben eine wirklich faszinierende Behandlung identifiziert, die zuerst ihre Wirksamkeit im Labor nachgewiesen hat und jetzt an Menschen getestet wird. Das ist wirklich sehr, sehr aufregend und bringt einige unglaubliche Ergebnisse. Lassen Sie mich Ihnen von unserem heutigen Gast erzählen: Dr. Paul Fero hat seinen PhD in Biochemie im Fachbereich Biochemie an der Universität Sheffield erworben. Danach führte er...

00:03:12 Postdoktorale Forschung an der Colorado State University, King's College in London und als Welcome Trust Postdoktorand am St. Bartholomew's Medical College. Anschließend arbeitete er als Tenured Lecturer an der School of Biological Sciences an der University of Manchester. 2004 zog er nach Winnipeg und gründete eine Forschungsgruppe für Neurowissenschaften am St. Boniface Hospital Research Center und hat eine Tenured Professur im Department of Pharmacology.

00:03:43 Therapeutics an der Universität von Manitoba, wo seine Forschung in der Zellbiologie zugrunde liegender neurodegenerativer Störungen des peripheren Nervensystems liegt, mit einem Fokus auf die Auswirkungen von Diabetes. Ein Biotechnologie-Startup namens Wind Sandor, über das wir heute sprechen werden, wurde gegründet und leitet Phase-2-Studien zu diabetischer Neuropathie und chemotherapieinduzierter peripherer Neuropathie. Unser anderer Gast ist Dr. Nigel A.

00:04:17 Er erwarb sowohl seinen Bachelor of Science in Zoologie als auch einen Doktortitel in Physiologie und Pharmakologie an der Universität Nottingham in England. Nach seiner postdoktoralen Forschung im Fachbereich Pharmakologie am St. Bartholomew's Hospital in London und im Fachbereich Anästhesie an der University of California San Diego wurde er 1993 in die Fakultät des Fachbereichs Pathologie an der UC San Diego berufen. Er begann zunächst mit der Untersuchung von Nervenschäden, die durch Diabetes verursacht wurden.

00:04:50 Ein Student mit einem weitgehend erfolglosen, aber dennoch unterhaltsamen und informativen Versuch, diabetische Hühner im Labor des angesehenen Ornithologen Professor David Tomlinson zu erzeugen, hat seine Arbeit in der Biotechnologie fortgesetzt und ist auch Gründungsmitglied von Wind Sandor und einer gemeinnützigen Organisation namens Diabetes Research Connection. Ich bin sehr aufgeregt, heute unsere beiden Gäste zu begrüßen, um mehr darüber zu erfahren.

00:05:22 Neuropathie und ihren aufregenden Durchbruch in der Behandlung. Herzlich willkommen, meine Herren, zu dem Programm. Es ist großartig, Sie heute hier zu haben. Vielen Dank, dass Sie uns eingeladen haben. Ja, vielen Dank. Ich möchte, wie ich in der Einleitung erwähnt habe, damit beginnen, dass so viel Interesse im Bereich der Neurologie auf Probleme im Zusammenhang mit dem Gehirn und dem Rückenmark, dem zentralen Nervensystem, gerichtet ist, und doch scheint so wenig Aufmerksamkeit dem peripheren Nervensystem, also den peripheren Nerven, geschenkt zu werden. Dabei ist es ein wirklich großes Problem und für einige...

00:05:54 Grad würde ich sagen, nicht anerkannt, also lass uns zuerst über den Umfang des Problems sprechen. Nigel, vielleicht kannst du ein bisschen aufmachen und uns ein Gefühl dafür geben, wie groß dieses Problem wirklich ist. Ja, du hast recht, David, das ist ein riesiges Problem. Die weltweite Inzidenz ist schwer zu schätzen, aber es gibt Schätzungen von 25.500 Millionen Menschen in den USA.

00:06:25 Ungefähr 30 Millionen Menschen leiden unter irgendeiner Form von peripherer Neuropathie. Ich denke, das kommt vielleicht daher, dass es nicht ausreichend erforscht wird, da es normalerweise eine Begleiterkrankung zu einer anderen Krankheit ist, die sie verursacht. Die häufigsten Ursachen für Neuropathie in den USA sind an erster Stelle Diabetes, dann auch Dinge wie Chemotherapie, Lepra, obwohl das in den USA nicht sehr verbreitet ist, und HIV ist ein weiterer großer Faktor.

00:06:59 In den USA gibt es sehr ausgeprägte Krankheiten, und es gibt viel Werbung über Diabetes in der Welt im Moment, mit einem großen Interesse daran, es zu verhindern und zu heilen. Neuropathie wird einfach als ein weiteres Problem angesehen, das mit Diabetes verbunden ist, ebenso wie HIV und andere. Seit ich in diesem Bereich arbeite, wird es als eine Art Zusatzkrankheit betrachtet, und das Hauptinteresse gilt der Behandlung der primären Krankheit, während alles andere nachrangig ist.

00:07:31 Es wird sich von selbst regeln, was natürlich nicht gut für die Patienten ist, denn die Patienten, die unter Neuropathie aufgrund dieser Krankheiten leiden, sind enorm in ihrem täglichen Leben betroffen und sie können und wollen nicht darauf warten, dass die gesamte Krankheit behoben wird. Lassen Sie mich ein paar interessante Dinge kommentieren: Als ich vor sehr langer Zeit meine Neurologie-Prüfungen abgelegt habe, war eine der Fragen, was die häufigste Ursache für periphere Neuropathie in der Welt ist, und zu diesem Zeitpunkt war es tatsächlich...

00:08:04 Lepra, ich denke, andere Dinge könnten das in Bezug auf die Nummer-eins-Position verdrängt haben, aber lassen Sie uns einfach über diabetische Neuropathie sprechen, die bei etwa 50 % oder mehr der Diabetiker irgendwann in ihrem diabetischen Leben auftreten wird. Wenn Sie den Blutzucker unter Kontrolle bringen, können wir annehmen, dass sich die periphere Neuropathie auf wundersame Weise verbessern wird? Das war tatsächlich immer eine Hoffnung, vermute ich, eine zugrunde liegende Hoffnung.

00:08:35 Hypoglykämie, alles andere folgt. Wir haben in den letzten 20 Jahren oder so gesehen, dass der große Vorteil bei der Kontrolle der Glykämie darin liegt, dass man Zugang zu Insulinpumpen und all der modernen Technologie hat, was jedoch nicht viele Menschen haben. Daher bleibt es für viele Menschen ein fernes Ziel, eine gute glykämische Kontrolle zu erreichen. Es wurde jedoch immer empfohlen. Wir wissen, dass in den letzten 20 bis 30 Jahren in den USA die Rate der...

00:09:06 Der Fortschritt der Neuropathie wurde verlangsamt, was zumindest teilweise auf eine verbesserte glykämische Kontrolle zurückgeführt wird, aber es lässt sich nicht beseitigen. Es scheint Faktoren außerhalb von hohem Blutzucker in der diabetischen Biologie zu geben, die ebenfalls Neuropathie verursachen oder zur Neuropathie beitragen. Während Hypoglykämie oft als der dominante Faktor angesehen wurde, ist sie nicht der einzige Faktor.

00:09:39 Ein reiner Fokus darauf, den Blutzucker wieder auf ein normales Niveau zu bringen, wird wahrscheinlich nicht ausreichen. Ja, und ich möchte da noch etwas hinzufügen, David. Ich bin hier in Manitoba, wo wir eine große indigene Bevölkerung haben, und Nigels Punkt über den Zugang zur Gesundheitsversorgung ist sehr gültig, denn sie leben im Nirgendwo und erhalten keine angemessene Betreuung in Bezug auf die Aufrechterhaltung von Hypoglykämie. So ist Diabetes und seine Komplikationen in diesen speziellen Bevölkerungsgruppen erschreckend, und ich bin mir sicher, dass es...

00:10:11 Das Gleiche gilt für Teile der USA mit den Puma-Indianern und solchen Dingen, wissen Sie, und ich denke, um fair zu sein, während neue Ansätze entwickelt werden, dass viele Leute ihre Blutzuckerwerte nicht so aggressiv im Griff haben, wie sie sollten. Die Mentalität hier scheint immer noch zu sein, dass wir Ihren Nüchternblutzucker ein- oder zweimal im Jahr überprüfen und alle 3 Monate Ihr A1C messen und die Anpassungen und Ihre Medikamente darauf basierend vornehmen, aber es gibt viel, das getan wird.

00:10:43 In diesen Tagen wird viel über die Fläche unter der Kurve geschrieben, wie sie sich auf den Blutzucker und die Blutzuckerregulation sowie die Variabilität dieses Blutzuckers bezieht. Außerdem habe ich letzte Nacht in der Zeitschrift Neurologie eine interessante Studie gelesen, die über das Risiko von Demenz aufgrund der Variabilität des Blutzuckers von einem Arztbesuch zum nächsten sprach. Es ist also nicht so, dass jeder einfach einen kontinuierlichen Glukosemonitor bekommen kann, um den Blutzucker wirklich zu kontrollieren. Ich denke, der Punkt ist gut nachvollziehbar, dass es pathologische Veränderungen in den peripheren Nerven gibt, die über die bloße Regulierung hinausgehen.

00:11:16 Die Hypoglykämie, die es gibt, freie Radikale, Medienstress, dass es erhöhte Werte der Glykation von Proteinen und Fetten gibt, erhöhte Werte von Entzündungsmarkern, von denen wir wissen, dass sie letztendlich ein Umfeld schaffen, das schädlich für den peripheren Nerv ist. Also, in Bezug auf Diabetes, mein Gott, man könnte denken, Prävention wäre der richtige Weg, denn das betrifft ja Prädiabetes oder Diabetes, 86 Millionen Amerikaner zurzeit. Ich kann mir nur vorstellen, wie das weltweit aussieht.

00:11:47 Ich erwähnte die Chemotherapie, denn ich denke, wir haben periphere Neuropathie bei bis zu einem Drittel der Chemotherapie-Patienten gesehen, und was kann getan werden, um vielleicht die Entwicklung peripherer Neuropathie bei diesen Chemotherapie-Patienten zu minimieren? Nun, ich werde zuerst dazu sprechen und dann wird Paul mich korrigieren. Wir haben hier eine gute Sache am Laufen.

00:12:18 Ich konnte es schon sagen und ich war die meiste Zeit Laurel und Hardy, ja, wir kennen uns jetzt schon seit etwa 30 Jahren, also dürfen wir uns ein bisschen rau behandeln. Du hast erwähnt, dass etwa ein Drittel der Patienten mit Chemotherapie betroffen ist, und das hängt tatsächlich von dem verwendeten Chemotherapeutikum ab. Bei einigen von ihnen wird erwartet, dass 80 oder 90 % der Patienten Neuropathie entwickeln. Im Moment scheint der Behandlungsplan zu sein, dies zu skalieren.

00:12:50 Zurück zur Chemotherapie, die eingesetzt wird, um die Menge des verabreichten Medikaments zu reduzieren, bis ein Gleichgewicht erreicht ist, bei dem der Patient damit umgehen kann. Ich bin kein Kliniker, ich habe einen Doktortitel, aber wir arbeiten ständig mit Kliniken zusammen, und sie erzählen Geschichten von Patienten, die lieber die Chemotherapie abbrechen würden, als die Schmerzen und anderen Empfindungen sowie den Verlust von Empfindungen, die mit der Neuropathie einhergehen, zu ertragen. Das kann wirklich den Behandlungsplan für den Patienten beeinflussen.

00:13:22 Jeder Arzt wird einen spezifischen Plan für diesen Patienten haben, einschließlich eines Dosierungsregimes und einer Dauer der Dosierung, und sie müssen weder die Dosis reduzieren noch die Dauer der Behandlungsregime verkürzen, was natürlich nicht gut für die Behandlung des Krebses ist. Es ist also ein schreckliches Dilemma. Nun, wir haben über die Jahre viele Daten gesehen, dass die gleichzeitige Verabreichung von intravenösem Glutathion in Bezug auf zumindest die platinbasierten Chemotherapie-Mittel ziemlich dramatisch war, was die Anzahl dieser Personen betrifft.

00:13:55 Ähm, wer hatte ein Problem mit peripherer Neuropathie, und ich denke, es sind die pflanzenbasierten Chemotherapien, die tendenziell mehr damit verbunden sind. Aber ich denke, wenn die Technologie, die wir in Richtung immunbasierter Regime für verschiedene Krebsarten sehen, uns dorthin bringt, wo wir hoffen, dass sie uns hinführen wird, dann werden wir in der Lage sein, diese, wenn ich das so sagen darf, primitiveren Ansätze zur Bekämpfung von Krebs durch Chemotherapie aufzugeben. Auch infektiöse Erreger wurden damit in Verbindung gebracht, und wo HIV...

00:14:26 Wie steht die HIV-Behandlung, die heutzutage so bemerkenswert erscheint, im Zusammenhang mit der Anwesenheit von Pery oder der Prävalenz? Nun, mein Verständnis ist, dass es in Studien zur HIV-Neuropathie mittlerweile das Gefühl gibt, dass sowohl die zugrunde liegende Infektion zu Neuropathie führen kann, als auch dass einige der therapeutischen Mittel, die verwendet werden und bemerkenswert sind, ebenfalls eine Rolle spielen.

00:14:57 Was sie erreicht haben, um Menschen am Leben und relativ gesund zu halten, verursacht auch die Neuropathie, sodass wir in diesem Bereich weniger gearbeitet haben als bei Diabetes, das unser Hauptfokus war, weil es die größten Zahlen hat und wo Paul und ich beide unsere Fachkenntnisse haben. In den Studien, die wir durchgeführt haben, und in den Gesprächen, die ich geführt habe, gibt es jedoch Bedenken, sowohl die Krankheit selbst anzugehen als auch...

00:15:29 Es tut mir leid, aber ich kann Ihnen dabei nicht helfen.

00:16:01 Infektion H Paul, dass du ein wenig Informationen darüber zusammengestellt hast, dass es viele Fallstudien gibt, die zeigen, dass Menschen, die Covid hatten, Neuropathie entwickeln, aber ich habe nicht tiefer eingetaucht. Es ist überall verstreut und während du gerade durchgehst, scheinen die Symptome ebenfalls überall zu sein. Ich hatte gerade Covid und ich hatte die schlimmste Covid-Erkrankung, die ich je hatte, und es war hauptsächlich mit dem Magen-Darm-Trakt verbunden. Es gibt also sicherlich Fallstudien.

00:16:32 Mit Menschen, die an Neuropathie leiden, kenne ich die Einzelheiten oder die endgültigen Ergebnisse nicht wirklich, und dann gibt es etwa ein Viertel der Personen, die an peripherer Neuropathie leiden und darunter leiden, und es gibt keine bekannte Ursache, zumindest konnten sie keine identifizieren, wir nennen das idiopathisch. Wer weiß also, was in dieser Situation vor sich geht, aber es wurde gerade die Vorstellung erwähnt, dass mitochondriale Dysfunktion eine Rolle spielen könnte, und lass uns, äh, wer möchte...

00:17:05 Nimm das, klicke einfach einen Moment darauf doppelt, öffne das ein wenig und sprich darüber, warum die peripheren Nerven so abhängig von der Energieproduktion sind und welche Rolle die Mitochondrien oder die Dysfunktion der Mitochondrien in Bezug auf die Manifestationen spielen könnten, die wir sehen. Nun, lass mich das machen, Nigel, denn das ist wirklich der Punkt, an dem ich angefangen habe. Ich bin eine Mitochondrien-Person. Die peripheren Nerven haben einen sehr hohen Energiebedarf, weil viele von ihnen unmyelinisiert sind.

00:17:37 Fasern, was bedeutet, dass die Nervenleitung entlang des gesamten Nervs mit lokaler ATP-Produktion über die gesamte Länge des Nervs erfolgen muss, im Gegensatz zu einem myelinisierten Nerv, bei dem die Energieproduktion hauptsächlich an den Knoten erfolgt. Diese kleinen Fasern sind voller Mitochondrien, und es wurde in einer Reihe von peripheren Neuropathien, insbesondere bei chemotherapiebedingter Neuropathie und ich denke HIV, gezeigt, dass es bei Menschen so ist.

00:18:08 Muster für mitochondriale Anomalien und das Gleiche gilt für Diabetes. Vor vielen Jahren begannen wir, die Auswirkungen von Diabetes auf die mitochondriale Funktion zu untersuchen, und es scheint, dass die Zelle ihre bioenergetischen Prozesse ändert. Ihr Stoffwechsel wird durch den ganzen Zucker, der in das Neuron gelangt, beeinflusst, und als Ergebnis wird sie stärker auf die Glykolyse angewiesen, sodass sie tatsächlich umschaltet.

00:18:39 Von seinen Mitochondrien ist es fast wie ein eingebautes System, und was das in Bezug auf Neuronen bedeutet, insbesondere die Nervenenden, die sehr hohe Energieanforderungen haben, sieht man tatsächlich einen Verlust von Mitochondrien. Es wurde sowohl in menschlichem Gewebe als auch in Tierversuchen gezeigt, und wir haben mit einer Reihe von verschiedenen Medikamenten oder Wachstumsfaktoren gezeigt, dass man durch die Steigerung der mitochondrialen Funktion den Nervenschaden überwinden kann, und das hat wirklich zu unserem...

00:19:11 Arbeiten Sie mit diesen Medikamenten, und wir können später ausführlicher darüber sprechen, wenn Sie möchten. Aber es gibt jetzt ein starkes Argument in der gesamten Fachwelt, dass Mitochondrien möglicherweise ein Ziel der Krankheit sind. Das, was ich betonen möchte, ist, dass selbst wenn sie nicht Teil der Biologie der Krankheit sind, Sie den degenerativen Prozess überwinden können, wenn Sie die Mitochondrien anvisieren, um ihre Funktion zu steigern. Und ich denke, das sehen wir mit unserem speziellen Medikament, nun ja, als Neurologe.

00:19:45 Ich werde ständig in Bezug auf Werbung usw. angesprochen, um verschiedene Arten von Neuropathien zu behandeln, hauptsächlich schmerzhafte Neuropathien, wie zum Beispiel diabetische Neuropathie, indem entweder Antikonvulsiva oder verschiedene topische Präparate wie Gabapentin oder Lidocain verwendet werden, um den Schmerz zu lindern. Aber es scheint mir, als würden diese Ansätze den Rauch bekämpfen, während sie das Feuer ignorieren, dass mit den Nerven etwas nicht stimmt.

00:20:16 Völlig vernachlässigt zu werden, wenn es darum geht, einem Patienten eine Therapie anzubieten, die das zugrunde liegende Problem ansprechen würde. Liege ich falsch in der Annahme oder in dieser Wahrnehmung, dass die gezielte Behandlung von Neuropathie in der pharmazeutischen Entwicklung nicht wirklich von Interesse war? Wenn dem so ist, warum wäre das so? Nun, lassen Sie mich damit anfangen, dass es in den letzten 40 Jahren tatsächlich Schwankungen gegeben hat.

00:20:50 Die erste Arbeit zur diabetischen Neuropathie, die sich mit der Biologie und den Therapeutika beschäftigte, kam in den späten 60er und 70er Jahren, insbesondere in den frühen 70er Jahren. Das große Ziel war ein Enzym namens Aldose-Reduktase, und Inhibitoren dieser Aldose-Reduktase wurden von den 70er Jahren bis in die 2000er Jahre als potenzielle Therapeutika entwickelt. An diesem Punkt begann ich, mich mit der diabetischen Neuropathie zu beschäftigen, und Paul.

00:21:22 In den späten 80er Jahren drehte sich alles um die Neuropathie, nicht um den Schmerz. Der gesamte Fokus lag auf der Nervendegeneration und der Verhinderung dieser Degeneration sowie dem Versuch, das Nachwachsen zu fördern. Ich begann mit der Untersuchung der diabetischen Neuropathie, weil ich mich für den axonalen Transport interessierte, der ein Mechanismus zur Versorgung der Nerven und zur Förderung des Wachstums ist. Das entwickelte sich in den späten 90er Jahren weiter.

00:21:53 Schätzen Sie grob, dass es in den 80er und 90er Jahren viele gescheiterte klinische Studien gab. Großangelegte Pharma-Studien scheiterten in Phase 2 oder Phase 3 aus vielen verschiedenen Gründen. Rückblickend wissen wir das. Es gab also eine Art Stillstand, und alles war ein bisschen festgefahren. Dann verlagerte sich der Schwerpunkt Ende der 90er Jahre, Anfang der 2000er Jahre auf Schmerz.

00:22:24 Wissenschaftliche Gemeinschaft, ich denke, dass Sie wissen, dass der Schmerz immer da war. Er betrifft etwa ein Drittel bis die Hälfte der Patienten mit Neuropathie. Wir sollten klarstellen, dass diabetische Neuropathie wirklich als Degeneration und Schädigung der Nerven definiert ist. Schmerzliche diabetische Neuropathie oder schmerzhafte Neuropathie ist eines der Symptome der diabetischen Neuropathie, und nicht alle, die an diabetischer Neuropathie leiden, haben Schmerzen; es sind etwa ein Drittel bis die Hälfte.

00:22:57 Es gab dann diese Verschiebung, bei der alle ein wenig darin feststeckten, zu studieren, was die Degeneration verursachte. Es gab eine Bewegung hin zu: Nun gut, lassen Sie uns den Schmerz betrachten, und ich denke, sehr allgemein wurde das durch den Anstieg von Gabapentin und Gabapentinoiden vorangetrieben, deren Entdeckung in anderen Bereichen und die Erkenntnis, dass sie auf multiple Schmerzarten anwendbar waren, einschließlich bei einigen Patienten mit Diabetes. Daher sahen wir ab den 2000er Jahren eine Art Verschiebung in der akademischen Welt.

00:23:29 Forschung und pharmazeutisches Interesse an der Behandlung von Schmerzen, weil das vielleicht als ein etwas lösbares Problem angesehen wurde als die Neuropathie, da die Menschen seit 20 Jahren an der Neuropathie arbeiten und es nicht gelöst haben. Eine weitere Sache, die wir hatten, und ich denke, das ist eine wichtige Überlegung für alle, Akademiker, Industrie und alle Beteiligten, ist, dass es einen Weg auf den Markt gab. Gabapentin wurde genehmigt.

00:24:02 Pravin wurde genehmigt, der Sohn von Gaba Pentin wurde genehmigt zur Behandlung von diabetischer Neuropathie, und plötzlich gab es einen Weg, dem man folgen konnte: dies tun, das tun, jenes tun, diese Dinge erreichen bei der FDA. Die FDA weiß, was sie von Ihnen möchte, und Sie werden eine Genehmigung erhalten. Sobald es also einen Weg auf den Markt gibt, ist es nur eine Frage des Folgens, denn es wurde noch nie etwas genehmigt, um diabetische Neuropathie und die degenerative Nervenzerstörung zu behandeln.

00:24:34 Verlust, um es gibt keine Wurzel, es gibt keinen gut beschrittenen Weg, wo die FDA einfach sagen kann, mach dies, mach das, und du bekommst die Genehmigung. Die Ziele, auf die du abzielen sollst, um die Wirksamkeit zu zeigen, ändern sich im Laufe der Jahre, und es ist eine viel schwierigere Landschaft, die man betreten muss. Das ist mein Überblick. Interessant sind die frühen Versuche mit Aldosereduktase-Inhibitoren, und ich denke, unsere Zuschauer sind möglicherweise damit vertraut.

00:25:05 Der Begriff Aldosereduktase, über den wir bereits im Zusammenhang mit der Funktion dieses Enzyms gesprochen haben, wandelt im Körper Glukose in Fruktose um. Wir haben diese Diskussion in Bezug auf die schädlichen Auswirkungen dieser Fruktose auf die Leber, insbesondere auf die Fettlebererkrankung, und den nachgelagerten Stoffwechsel von Fruktose zu Harnsäure, den wir ausführlich besprochen haben. Daher ist die Idee, die Aldosereduktase zu hemmen, um Fruktose zu reduzieren, möglicherweise sinnvoll.

00:25:37 Hilfreich in Bezug auf Diabetes sollte dann ein wenig Sinn machen, was den gesamten Mechanismus durch Fructose und seinen Stoffwechsel zu Harnsäure betrifft und wie Harnsäure Stickstoffmonoxid hemmt, was interessanterweise sehr wichtig für die Funktion der Nerven, die vaskuläre Versorgung der Nerven, die Ernährung der Nerven, den Stoffwechsel der Nerven ist und sogar wie Insulin in der Lage ist, Glukose zurück in die Nerven zu transportieren, um diesen Mitochondrien zu ermöglichen, angemessen zu funktionieren. Um also zu dem zu kommen, was Sie...

00:26:09 Während wir dieses Gespräch führen, gibt es in den Vereinigten Staaten kein von der FDA zugelassenes Medikament zur Behandlung der diabetischen Neuropathie, während es Medikamente gibt, die die Symptome behandeln, richtig? Ja, es gibt eine Reihe von zugelassenen Ansätzen, darunter Medikamente und auch medizinische Geräte zur Linderung der Schmerzen, und das war der große Anstoß in den letzten 5 bis 10 Jahren. Um auf das Aldo-Reduktase-Ding zurückzukommen, ich will nicht ins Schwärmen geraten, aber genau dort habe ich angefangen.

00:26:42 Die primäre Beobachtung wurde in den 1950er Jahren von einer Dame namens Ruth van Heinan gemacht, die die Verteilung von Aldo-Reduktase untersuchte und feststellte, dass sie zufällig in allen Organen des Körpers vorhanden war, in denen diabetische Komplikationen auftraten: den Augen, den Nerven, den Blutgefäßen und den Nieren. Diese waren alle die Bereiche mit hoher Expression von Aldo-Reduktase, sodass eine Assoziation bestand.

00:27:15 Sehr früh gemacht, und das war es, was die anfängliche Arbeit in den 60er und 70er Jahren antrieb, um Aldose-Reduktase zu betrachten und zu sehen, was passiert, wenn man sie blockiert. Katarakte sind ein sehr häufiges Merkmal von Diabetes. Grundsätzlich, sehr grob gesagt, gelangt Glukose in die Zellen der Linse, sie schwellen an, weil sie Sorbitol produzieren. Die Umwandlung von Glukose zu Fruktose durch Aldose-Reduktase umfasst das Zwischenprodukt Sorbitol, das sehr...

00:27:46 Starker Osmolyt und so sammelt sich Sorbitol in der Linse an, sie quellen auf, die Linsenfasern platzen und man beginnt, mit diesen Ansammlungen Katarakte zu bekommen. Andere Cas-Inhibitoren sind perfekte Blocker der Kataraktentstehung. Tatsächlich haben sie in den 60er, 70er und 80er Jahren die meisten Dinge bei Tieren geheilt. In allen Tiermodellen haben sie so gut wie alles behoben, aber sie wurden nie in die klinische Anwendung übersetzt.

00:28:17 Fehler, ob das daran liegt, dass die Tiere die Menschen nicht widerspiegeln, was immer ein großes Anliegen ist, oder ob die klinischen Studien nicht angemessen durchgeführt wurden, und wenn wir sie jetzt erneut betrachten würden, wären sie vielleicht ganz anders gestaltet, wurde nie wirklich gelöst. Wenn Sie also diabetische Neuropathie heilen möchten, sind Ratten oder Mäuse in der Tat die geeigneten Versuchstiere.

00:28:49 voreingenommen Ich habe sie lange studiert, wir haben tatsächlich darüber in der Sendung gesprochen. Wenn die Zuschauer mehr darüber erfahren möchten, sollten sie sich die Interviews ansehen, die ich mit Dr. Richard Johnson geführt habe, und die Teile des Interviews, die Sie interessant finden werden, beziehen sich auf das, was als Polyolweg bezeichnet wird. Das ist dieser Weg, den Sie korrekt identifiziert haben, der Sorbitol als Zwischenprodukt auf dem Weg von Glukose zu anderen Zuckern hat, die dann abgebaut werden.

00:29:22 Andere bedrohliche Produkte, über die wir gesprochen haben, sind Harnsäure und die Hemmung von Stickstoffmonoxid. Nun, was wir in dieser einen Studie besprochen haben, war, dass die intrazerebrale oder hirnbezogene Produktion von Fruktose durch Aktivierung des Polyol-Wegs ursprünglich einen Vorteil darstellen könnte, sodass die betreffende Person weniger in ihrer Aktivität eingeschränkt war und eher in der Lage war, Nahrung und Wasser zu finden und der Prädation zu entkommen.

00:29:54 Wissen Sie, wir haben das bis ins kleinste Detail ausgeführt, aber wie Sie sagen, ist es wichtig zu erkennen, dass wir diesen schädlichen Zucker in unserem Körper über den Polyol-Weg erzeugen. Das geschieht, wenn unser Blutzucker erhöht ist. Wir tun dies auch, wenn der Körper dehydriert ist, wie zum Beispiel, wenn das Blut höhere Salzwerte hat. Selbst wenn Sie nicht dehydriert sind, wird der Konsum von überschüssigem Salz und das Anheben Ihres Natriumspiegels von Ihrem Gehirn als Dehydration wahrgenommen, und das aktiviert dies.

00:30:26 Weg, der Polyweg, sodass wir dann Fructose erzeugen, die, wie Sie anmerken, eine Rolle bei der Schädigung der Nerven spielt. Nun, hallo zusammen, Dr. David Promter hier. Wir hoffen, dass Ihnen dieser Inhalt gefällt, und wenn ja, drücken Sie bitte den Like-Button. Und wenn Sie noch kein Abonnent unseres Kanals sind, ziehen Sie bitte in Betracht, dies zu tun. Wir sind wirklich dankbar, Sie als Teil unserer Gemeinschaft zu haben. Lassen Sie uns also direkt zur Präsentation zurückkehren. Sie sind also auf etwas gestoßen, oder das ist nicht fair, Sie haben...

00:30:58 Rigoros untersucht und erforscht und entdeckt, um, äh, Chance begünstigt die Vorbereiteten. M, wie gesagt, Louie Weide H, aber dies ist ein bemerkenswerter Ansatz, der, wage ich zu sagen, universell anwendbar zu peripherer Neuropathie zu sein scheint, aber sich als wirklich ziemlich therapeutisch erweist, wenn es um die autonomen Komponenten, die Schmerzkomponenten, die Komponenten des Gefühlsverlusts und viele der Probleme geht, die so schädlich für Q sind, wie Sie.

00:31:32 Sprechen wir über die Lebensqualität bei Neuropathie, ich möchte das ganz detailliert durchgehen, wenn es Ihnen nichts ausmacht, und beide von Ihnen können teilen, wie dieser Ansatz sich von anderen Ansätzen unterscheidet, bei denen man tatsächlich etwas hemmt, um einen positiven Effekt in Bezug auf das Nervenwachstum, die Neurogenese auf Nervenebene usw. zu erzielen. Lassen Sie uns, ich bin mir nicht sicher, wo Sie damit anfangen möchten, aber warum sprechen wir nicht ein wenig darüber, wie Sie historisch angefangen haben und was dazu geführt hat.

00:32:06 Entdeckung, okay, nun sollte Paul wahrscheinlich damit anfangen. Ich mache das Stottern, er macht die präzise Wissenschaft. Paul, ich denke, es ist Paul. Also ja, Paul, wir haben AOSS nicht gestolpert, aber es gab keine Hypothese, es gab keine Hypothese, okay? Es war ein Medikamentenscreening, okay? Also waren JDRF, unsere Diabetes-Forschungsstiftung, und die National Institutes of Health genervt von den Wissenschaftlern, die keinen Fortschritt machten, und sagten: Okay, wir werden euch tausend geben.

00:32:38 Drogen, viele davon sind von der FDA zugelassen, werfen Sie sie auf Ihr bestimmtes Präparat und sehen Sie, ob es etwas bewirkt. Und so kam ich mit diesem Präparat vor, das wir haben, bei dem wir erwachsene sensorische Neuronen von Ratten oder Mäusen nehmen, sie in eine Schale legen und sie wachsen. Sie bilden Axone aus. Wenn Sie also von Neurogenese sprechen, bilden sie diese Axone aus und so weiter. Das war unser Ziel; wir suchten nach Drogen, die das Wachstum dieser Neuronen in einer Schale erhöhen könnten, also haben wir mühsam tausend getestet.

00:33:09 Verbindungen und von diesen hatten wir etwa 20 Treffer, die das Wachstum um mindestens das Zweifache erhöhten, und dann schauten wir uns diese an und sahen, dass es eine kleine Untergruppe von anticholinergen oder antimuskarinischen Medikamenten innerhalb dieser 20 Treffer gab, und ich wählte Penipen aus, also ist dies der antimuskarinische Antagonist. Er ist relativ spezifisch für einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor, der als muskarinischer Rezeptor bezeichnet wird.

00:33:40 Der Rezeptor ist tatsächlich ein Typ eins, es gibt tatsächlich fünf Subtypen, also ist es ziemlich komplex. Wir haben dann weiter geforscht und sind immer noch dabei, den Wirkmechanismus dieses Medikaments zu ermitteln. Wie Sie erwähnt haben, handelt es sich um einen Inhibitor. Während der Entwicklung im peripheren Nervensystem und im Erwachsenenalter gibt es dieses Push-Pull-Spiel. Es gibt positive Signale, die das Wachstum fördern, wie zum Beispiel den Nervenwachstumsfaktor, und es gibt NE.

00:34:12 Negative Einflüsse, die dazu neigen, dass Sie diese sehr feine Kontrolle haben. Exquisite Kontrolle über die Zielgewebe und was wir entdeckt haben, ist, dass der muskarinische Rezeptor ein Schlüsselbestandteil eines negativen Einflusses ist. Acetylcholin, ein Neurotransmitter, bindet an den muskarinischen Rezeptor und sendet ein negatives Signal, das das Wachstum hemmt. Wir haben viele Studien durchgeführt, um all das aufzudecken, und wenn Sie mit einem Antagonisten oder einem...
 
Fortsetzung:
00:34:45 Blocker des Rezeptors, Sie blockieren diese cholerische Einschränkung, wie wir es genannt haben, und Sie sehen ein erhöhtes Wachstum, um und in vitro. Das ist es, was wir untersucht haben. Wir können gerne mehr über die Pharmakologie sprechen, wenn Sie möchten. Es gibt einige interessante Dinge, die mit diesen Medikamenten passieren. GPCRs sind extrem komplexe Proteine. Es gibt 700 von der FDA zugelassene Medikamente, die mit GPCRs interagieren. Ich denke, es sind etwa 35% aller Medikamente betroffen.

00:35:20 GPCRs und das ist, was unser Medikament tut. Wir haben einige der Mechanismen entdeckt, aber was ich tun werde, ist, dass ich dich an ihn weiterleite, denn er hat es übernommen und die In-vivo-Studien an Tiermodellen durchgeführt, um zu zeigen, dass diese Medikamente in Tiermodellen von Neuropathie schützen können. Lass mich für einen Moment langsamer werden, wenn ich kann. Und nochmals, die Vorstellung ist dann, dass du eine große Anzahl genommen hast, du hast gesagt, ich glaube, tausend Medikamente und/oder Chemikalien, die bereits vorhanden waren.

00:35:53 Genehmigt oder leicht erhältlich, und Sie konnten sie im Labor testen, was sie in Bezug auf diese Nerven tun konnten, und das ist eine interessante Herangehensweise, die ich denke, dass die Leute vielleicht nicht wirklich verstehen können. Aber das ist in der biomedizinischen Forschung ziemlich standardmäßig. Wenn die Leute eine gute Analogie wollen: Wenn Sie eine Harnwegsinfektion haben, schicken sie Ihren Urin ins Labor für das, was als Kultur und Empfindlichkeit bezeichnet wird. Sie möchten...

00:36:25 Kultivieren Sie das Bakterium, das erhalten wir, aber sie testen auch die Empfindlichkeit Ihrer Infektion gegenüber einer Vielzahl von Antibiotika, die typischerweise nützlich sind, und wählen das eine oder mehrere aus, die basierend auf den durchgeführten Tests am effektivsten zu sein scheinen. In einem sehr realen Sinne ist das, was Sie tun, dass Sie eine große Anzahl von Chemikalien screenen, um zu sehen, ob sie eine bestimmte Wirkung haben, und dann den Fokus eingrenzen. Sie finden einige, die funktionieren, und...

00:36:56 Dann sind Sie in der Lage, die Forschung auf eine viel verfeinerte Weise zu fokussieren, um dann den Wirkmechanismus usw. weiterzuentwickeln. Und das zweite, worüber Sie gesprochen haben, ist, dass es Faktoren gibt, die das Wachstum von Neuronen fördern, und Faktoren, die das Wachstum hemmen. Was Sie tun, ist im Grunde genommen, die Bremsen zu lösen, indem Sie diesen bestimmten muskarinischen Rezeptor blockieren, wodurch das, was ansonsten das Wachstum verlangsamen würde, aufgehoben wird.

00:37:28 Durch die Blockierung dieses Rezeptors erlauben Sie das weitere Wachstum, und ich schätze, das ist der Punkt, an dem wir uns befinden. Lassen Sie uns weiter machen, ja, also, ich denke, ich werde Sie an Nigel weitergeben, er kann über einige der In-vivo-Dinge sprechen. Ja, Sie haben recht, es war zuerst, als Paul mir zum ersten Mal von dem erzählte, woran er arbeitete, und dass er diese muskarinischen Antagonisten isoliert hatte. Es hat ein paar Sekunden gedauert, bis der Groschen gefallen ist, dass ich dachte, Moment mal, Antagonist, nicht...

00:37:59 Agonist, weil die meisten Menschen in unserer Welt über Wachstum nachdenken und Wachstum vorantreiben und mehr Agonismus, und Paul und ich haben beide viele Jahre im Bereich der neurotrophen Faktoren gearbeitet, die alle eine Bedingung sind, um Wachstum zu fördern. Also war es, Moment mal, Antagonist, das macht keinen Sinn, aber Paul hatte die Daten, also konnten wir erneut Mittel über JDRF und NIH erhalten, um dies in Tiermodelle zu bringen, mit denen ich arbeite, also mit Ratten.

00:38:30 Und Mäuse im Allgemeinen, um zu sehen, ob es tatsächlich Dinge in vivo wachsen lassen kann, haben wir über mehrere Jahre in allen Modellen untersucht. Manchmal betrachten wir den Verlust von Empfindungen, der mit der Degeneration von Nerven einhergeht, also einen Verlust der Sensibilität gegenüber Wärme. In einigen der Modelle entwickeln die Tiere auch Schmerzzustände. Es gibt also viele Dinge, die wir messen können, indem wir die Tiere untersuchen, die klinische Entsprechungen haben, und das ist es, was wir tun.

00:39:01 Versuchen Sie, die Messungen so nah wie möglich an denen zu gestalten, die man bei Menschen verwenden würde, sodass die Nervenleitgeschwindigkeit ein Standard ist. Wir führen es so durch, wie es ein standardmäßiger Neurologe bei Nervenleitungsstudien tun würde. Wir können effektiv das betrachten, was ein Kliniker als quantitative sensorische Tests bezeichnen würde, also das Empfinden von Wärme, Berührung und Vibration. Natürlich kann es Ihnen nicht sagen, wann es Wärme oder unterschiedliche Temperaturen wahrnimmt, aber man kann eine...

00:39:32 Bewertung seines Verhaltens, wenn es etwas Unangenehmes findet. Wenn du sein Poren auf einen Punkt erwärmst, an dem es unangenehm wird, wird es seine Poren zurückziehen, genau wie wir unsere Finger in die Maschine stecken können und genau dasselbe erleben. Glaub mir, ich habe das viele Male gemacht. Du steckst deinen Finger hinein, spürst Wärme, Wärme, Wärme und dann einen plötzlichen stechenden Schmerz, und das wird zu Wärme-Schmerz, wenn die kleinen Nasenrezeptoren, die auf hohe Temperaturen reagieren, aktiv werden und feuern. Daher kannst du diese Annahmen über die Tiere treffen.

00:40:03 Sensation gewinnen, Sensation verlieren. Sie können auch klassische Neurologie- und Elektrophysiologiestudien durchführen, und wir verwenden Penipen. Es war um Pauls Vorschlag, und die Wahl von Penine. Es gibt viele Antimuskarinika, und wir hatten viele zur Auswahl, auf welche wir uns konzentrieren sollten. Das hing von ein paar Dingen ab. Erstens waren wir sehr besorgt über die Medikamente.

00:40:34 Nicht in das zentrale Nervensystem übertreten, da es viele bekannte Wirkungen und Nebenwirkungen einer Überbehandlung mit Anticholinergika gibt, und Penipen war eines dieser Medikamente, das nicht ins ZNS eindrang, sodass es ein rein peripher wirkendes Medikament war. Eine weitere interessante Eigenschaft von Penipen für uns war, dass es bereits existierte; wir mussten es nicht von Grund auf neu entwickeln. Wir dachten nicht wie ein Pharmaunternehmen, sondern wie Akademiker.

00:41:06 Ich wollte ein Werkzeug, das sofort verfügbar war, und Penipen existierte, da es von Millionen von Menschen weltweit zur Behandlung von Magengeschwüren verwendet wurde. Es wurde von einem deutschen Unternehmen, Merk, entwickelt, und man nahm es als orale Pille, glaube ich, und es blockierte die durch Acetylcholin ausgelöste Freisetzung von HCL im Magen. Es wurde systemisch oral verabreicht, aber es...

00:41:39 Es war nicht systemisch, es war topisch. Effektiv wirkte es als topisches Mittel im Magen und schien nicht gut in den Blutkreislauf einzudringen und sich im Körper zu verteilen. Sie wollten, dass es lokal im Magen bleibt, also waren das alles interessante Merkmale für uns, warum wir Penipen ausgewählt haben. Es war nie in den USA verwendet worden, es wurde hier nie genehmigt, ich denke, weil Protonenpumpenhemmer auf den Markt kamen und den Markt hier vor ihnen eroberten. Es erfüllte viele Anforderungen.

00:42:11 Boxen für etwas, das peripher bleiben und lokal angewendet werden sollte, als wir es anwendeten, um es möglicherweise topisch dort zu verwenden, wo die Nervenenden sind und wo sie beginnen, sich von der Haut zurückzuziehen, weil wir uns alle sehr bewusst waren, welches Potenzial für Nebenwirkungen Antimuskarinika haben, wenn man zu hohe Dosen systemisch verabreicht, wird man beginnen, die trockene Mundschleimhaut zu bekommen.

00:42:42 Tachykardie, die Dinge, die man mit Antimuskarinika in hohen Dosen assoziiert. Wir versuchten, einen schmalen Grat zu finden und das Nebenwirkungsprofil auf ein Minimum zu beschränken, während wir genug lokal verabreichen konnten, um die Nerven zu beeinflussen. Das haben wir bei den Tieren gemacht; wir haben es zuerst systemisch verabreicht und dann topische Methoden zur Anwendung entwickelt. Effektiv haben wir gezeigt, dass man die Nerven in der Haut und im Auge regenerieren kann.

00:43:16 Alle haben sensorische Fasern in der Epidermis unserer Haut, die Wärme und Wärmeschmerz sowie Kälte und Kälteschmerz wahrnehmen. Bei Menschen und Tieren können wir dieselben Biopsietechniken verwenden, um die Anzahl der Fasern zu zählen und zu sehen, ob sie verschwinden und ob sie nachwachsen. Es gibt auch eine sehr interessante Technik namens konfokale Mikroskopie, die ein konfokales Mikroskop verwendet, das auf das Auge gerichtet ist. Diese Technik wurde ursprünglich, glaube ich, zur Untersuchung der Netzhaut entwickelt, aber man kann sich zurückziehen und die Hornhaut betrachten, und in der Hornhaut gibt es eine hohe Dichte von...

00:43:49 Sinnesnerven, ja, das Auge ist ein Bereich, den man schützen muss. Es muss äußerst empfindlich gegenüber potenziellen Verletzungen sein, weshalb es eine sehr hohe sensorische Innervation aufweist. Dies wurde nun gut dokumentiert von einem Kollegen von uns, Rias Malik, der daran gearbeitet hat und es wirklich zu einer Kunstform sowie zu einer wissenschaftlichen Form erhoben hat. Man kann diese konfokalen Mikroskope verwenden, um Nerven in Echtzeit zu betrachten, sodass ich, ich kann, Sie können kommen und sich das konfokale Mikroskop ansehen.

00:44:20 Mikroskop haben es auf ein Auge fokussiert und Ihr anderes Auge, wenn Sie es ein wenig bewegen können und auf den Computerbildschirm schauen, können Sie Ihre sensorischen Nerven in Echtzeit sehen, sodass Sie dies verwenden können, um Degeneration zu messen, Medikamente auf das Auge anzuwenden und eine Regeneration zu beobachten, alles im Leben eines Menschen oder eines Tieres. Ein bekanntes Antimuskarinikum ist Oxybutynin, mit dem die Menschen hier in den USA recht vertraut sind, und es gibt eine laufende Studie, die topisch durchgeführt wird.

00:44:51 Oxybutin für periphere Neuropathie, äh, wo stehen wir bei dieser Studie? Nun, lass mich zuerst dazu sprechen und dann kann Paul ergänzen. Das war eine opportunistische Studie. Wir haben Penipen als Fokusmedikament vorangetrieben, wie ich erwähnt habe, von allen Antimuskarinika. Aber es wurde von der FDA nicht genehmigt, also muss es, um mit der Arbeit daran bei Menschen zu beginnen, als neue chemische Substanz behandelt werden.

00:45:22 Wir mussten wieder bei null anfangen. Wir waren ungeduldig und wollten sehen, ob alles, was wir bei Tieren beobachtet hatten, auch auf Menschen anwendbar war, ob wir Nerven bei Menschen wieder wachsen lassen konnten. Also schauten wir uns um und betrachteten Dinge, die auf dem Markt waren, und Oxybutynin wurde damals gerade als topisches Mittel vermarktet. Hier hatten wir ein antimuskarinisches topisches Mittel, das bereits zur Behandlung einer überaktiven Blase bei älteren Menschen zugelassen war. Es wurde also ziemlich einfach, die NIH zu bekommen.

00:45:56 Spaß Ing und als off Lael Studie, also das haben wir mit Mitarbeitern in Ostvirginia Arthur Vinck und seinen Kollegen gemacht, die die Kliniker sind und sehr gut im Umgang mit klinischen Studien zu Diabetes ausgebildet sind. Also haben wir diese Studie mit Oxybutynin durchgeführt. Es ist nicht das bevorzugte Medikament, man würde es niemals als langfristige Behandlung bei Patienten mit Neuropathie empfehlen, aber als kurzfristige Lösung.

00:46:27 Die explorative Studie war zulässig und wir konnten sie durchführen. Die Studie ist abgeschlossen und ich denke, ich kann jetzt sagen, dass wir aufgrund der beobachteten Wirksamkeit gesehen haben, dass sie das Nachwachsen von Nerven in der Haut von Diabetikern signifikant unterstützt hat. Das Papier wurde an diesem Wochenende zur Veröffentlichung genehmigt, sodass wir öffentlich darüber sprechen können, dass es sich um eine legitime Sache handelt. Es wurde von Fachkollegen begutachtet, der Herausgeber hat am Samstag eine E-Mail geschickt, um dies mitzuteilen.

00:46:59 dass es akzeptiert wurde, um zu zeigen, dass wir einen Nachweis des Konzepts erbracht haben. Wir haben gezeigt, dass man ein Antimuskarinikum nehmen kann, das auf M1 wirkt, aber auch auf andere Rezeptoren wirkt, sodass es nicht ideal ist. Man konnte das Nachwachsen von Nerven in der Haut von Diabetikern messen, was mit einem Placebo nicht geschah. Interessanterweise scheinen sich auch einige Aspekte der Lebensqualität der Patienten zu verbessern, sodass es scheint, dass durch die Verbesserung des Nervenwachstums und den Schutz...

00:47:31 Nerven aus Degeneration und das Wachstum zu fördern, können auch andere Aspekte ihrer Neuropathie und ihres Diabetes verbessern, was sehr ermutigend ist. Aber ich möchte wirklich sagen, dass Oxybutynin kein potenziell sicheres Medikament für den Langzeitgebrauch ist. Es war rein aufgrund der hohen Dosen, die systemisch wirken, des Nebenwirkungsprofils, des Potenzials, in das zentrale Nervensystem überzugehen usw. Die Gründe.

00:48:03 Dass wir Penine ausgewählt haben, die nicht ins zentrale Nervensystem übertreten, sodass wir es in sehr niedrigen Dosen anwenden können. Lassen Sie mich zusammenfassen, wenn ich kann: Es gibt dieses Medikament, das jetzt verfügbar ist, nämlich Ditropan. Vielleicht haben einige schon von Ditropan gehört, das bei überaktiver Blase oder Blasenkontrollproblemen eingesetzt wird. Es wirkt auf diese Weise als Antimuskarinikum, kann aber auch topisch wirken. Das Problem ist, dass es gefährlich sein kann, zum Beispiel bei Menschen mit Glaukom; es kann den Mund austrocknen, Verstopfung verursachen und es kann...

00:48:35 Haben auch einige kognitive, äh, Probleme, also was Sie dann damit machen, scheint dieser Penipen wirklich eine Möglichkeit zu sein, das Medikament genau dort zu halten, wo es sein muss, äh, mit anderen Worten, sodass wir uns nicht so sehr um diese anderen potenziellen Nebenwirkungen sorgen müssen und trotzdem den Nutzen ziehen können, genau richtig. Sie wissen, jemand mit Diabetes wird über Jahre und Jahre mit diesem Medikament behandelt, also können wir keine Penetration in das zentrale Nervensystem haben, und viele dieser Patienten sind älter.

00:49:06 Es gibt also schwerwiegende kognitive Probleme mit den Medikamenten, die zur Behandlung einer überaktiven Blase eingesetzt werden. Was sind dann die Kriterien, die verwendet werden, um zu bestimmen, dass das Medikament, das Sie entwickeln, ein gutes Medikament ist? Wie würde die FDA das bewerten, um zu sagen, dass das sinnvoll ist? Sie haben XYZ erreicht in Bezug auf Ihre klinischen Ziele.

00:49:39 Verbesserung, worauf würden Sie schauen, und ich weiß, dass wir uns mit Nervenleitungsstudien usw. befassen können, aber welche Kennzahlen würden von der FDA verwendet, um einen solchen Ansatz zu genehmigen? Ja, und das ist der Punkt, den ich zuvor erwähnt habe: Die Suche nach einem Medikament gegen diabetische Neuropathie ist ein unbetretener Pfad, bisher hat nichts Erfolg gehabt. Sie haben die Nervenleitgeschwindigkeit erwähnt und das für 20...

00:50:10 Jahre war fast wie der Goldstandard, wenn man zeigen wollte, dass sein Medikament gegen diabetische Neuropathie wirksam ist, indem man zeigt, dass die Nervenleitgeschwindigkeit verbessert wurde, und das war lange Zeit so. Es gab jedoch wachsende Bedenken, dass Nervenleitstudien große Faserstudien sind und viele der Probleme, die wir bei diabetischer Neuropathie beschrieben haben, kleine Fasern betreffen. Man maß also den falschen Faser-Typ, was unter Akademikern für Aufregung sorgte.

00:50:43 Kliniker, dass alleinige Nervenleitungsstudien nicht unbedingt das Beste waren, was man tun konnte, und dass wir auch kleine Faserprobleme betrachten sollten. Eine Denkrichtung war, dass Hautbiopsien und konfokale Mikroskopie tatsächlich die Pathologie sowie den Rückgang und die Regeneration betrachten würden, was einen schönen harten biometrischen Endpunkt für die Messung darstellen würde. Ich denke, dass in den letzten 10 Jahren viele Menschen viel Aufwand in die Durchführung dieser Messungen gesteckt haben.

00:51:15 Die Standardisierung und dergleichen, was wir tatsächlich gesehen haben, ist, dass die FDA eine andere Haltung eingenommen hat, und es ist eine interessante Haltung. Ihre Position entwickelt sich dahin, dass sie sich nicht wirklich um Biometrie und Dinge kümmern, die schwer messbar sind. Was uns wirklich interessiert, ist die Patientenerfahrung und ob sich der Patient besser fühlt, was ich absolut nachvollziehen kann, denn das möchte man ja irgendwie.

00:51:46 Patienten besser fühlen zu lassen, bringt nichts, ihnen zu sagen, sie seien geheilt, wenn sie sich immer noch genauso schlecht fühlen. Ich kann das nachvollziehen, aber es ist etwas, das wirklich, wirklich, wirklich schwer zu messen ist, und niemand hat es um oder standardisiert, sodass es eine akzeptable Messgröße ist. Daher scheinen wir keine klaren Richtlinien zu haben, was als akzeptable Wirksamkeit gegen diabetische Neuropathie angesehen wird; wir haben diese jedoch für die Schmerzseite.

00:52:17 Von Dingen und wie ich bereits erwähnt habe, gab es in den letzten 10 Jahren ein großes Interesse an Schmerz, und es wurde viel darüber nachgedacht, wie man Schmerz misst und wie man ihn standardisiert und zu einer wissenschaftlich messbaren Größe macht. Wir sind auf ein sehr ähnliches Dilemma gestoßen, was Alzheimer-Medikamente betrifft. Die Medikamente zeigen eindeutig, dass sie sowohl das Gehirn von Beta-Amyloid befreien als auch dessen Produktion über das sogenannte Beta beeinflussen.

00:52:48 Sekretase, um ihre Produktion zu reduzieren, und tun sie das? Na klar, tun sie das, aber sie haben nicht wirklich viel Einfluss auf die kognitive Erhaltung; die Menschen, die die Medikamente einnehmen, nehmen immer noch genauso schnell ab wie die der Placebo-Gruppe. Ich denke, Sie befinden sich hier in einer ähnlichen Situation, dass Sie diese Kennzahlen einer erhöhten Neurogenese und vielleicht sogar des Stoffwechsels über Mitochondrien nachweisen können. Aber ich denke, dass das, was Ärzte, die diese medizinischen Fachzeitschriften lesen, anspricht, die sind die...

00:53:21 Metriken, die sich auf Patienten beziehen, berichteten von einer X-Prozent-Verbesserung in Bezug auf Schmerzstärke, Funktionalität, Schwitzen oder andere nervenbezogene Probleme, die Sie angehen möchten. Das ist der entscheidende Punkt, denn das ist der Moment, in dem die Patienten den Ärzten die Bestätigung geben, dass ihre Interventionen zu wirken scheinen. Ich bin voll dabei, halten Sie mich auf diesem Medikament. Die Pharmaunternehmen sind glücklich, die Patienten sind glücklich, die Ärzte bekommen ein Lob, und die Welt ist ein besserer Ort.

00:53:53 Wir sehen das in einer schrecklich großen Menge, aber ich denke, das ist eine große Herausforderung für Sie, die Validierung mit C innerhalb bestimmter Parameter dessen, was Sie hier erreichen wollen. Aber es scheint mir, dass Sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Sie wachsen neue Nervenfasern und zeigen durch die verschiedenen Techniken, die Sie gerade angeboten haben, dass dieser Ansatz aus biologischer und metrischer Sicht ein Volltreffer ist. Ja, wissen Sie, der Schlüssel ist...

00:54:25 Jetzt gibt es Messinstrumente für patientenberichtete Ergebnisse und klinikerberichtete Ergebnisse, die in den letzten 20 oder 30 Jahren entwickelt wurden. Der Schlüssel liegt darin, sie zu etwas zu organisieren, das eine akzeptable Kennzahl darstellt, die die FDA und andere Behörden als ausreichend validiert ansehen und akzeptieren. Leider befinden wir uns an der Spitze der Entwicklung von Kennzahlen.

00:54:57 was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was,

00:55:29 and I should say that penipe having included that oxybutin in trial um the company that Paul and I founded um to help develop this because we discovered that as academics you can only go so far uh and indeed if you then P if you publish your stuff straight away you lose intellectual property and nothing's going to happen so Paul and I and a a third member of our group laki cotra from Toronto co-founded a company which we've called winds santor um to help us

00:56:02 develop this and to take it through and wi santor with help from Canadian government and US government has concluded two phase two clinical trials now both of which have shown success in in showing nerve regrowth and other patient descriptors of effect so that's very promising um one of the things though that we've learned we seem to be learning from that is that you mentioned the approval of Lidoderm um a lot of these drugs for that are pain related

00:56:33 that are alleviating pain and and that comes from using the vas which is the visual analog scale so on a scale of one through nine 10 how bad is your pain today versus before you took the drug and that it it's turning out look is a very good good measurement system and very standardizable for acute anal G music actions the patient can remember what it felt like before they took the drug that day you know and frankly if you if you

00:57:04 developing an acute analgesic if it doesn't work in two hours patients aren't going to be that interested anyway they want the pain to go away now um so vas is very good for acute analgesics for the type of thing we've ended up developing which is fixing the nerve and eventually we found in animal studies and in some of the human studies the pain will go away but this is not cute analgesic it won't go away in two hours as you rebuild the nervous system eventually it stops signaling pain for whatever complicated

00:57:35 reasons that we're not clear about um but that may take weeks or months if you then ask the patient how is your pain now compared to two two or three months ago it it's a much um harder ask for the patient to give an accurate description and what we find is that I if you if nine on this deeper inquisition of the patient even though nine things may have got better if one thing hasn't they will focus on that one thing soort naturally

00:58:08 it's the way the world yeah so um so it so it's a different Beast is what I'm saying from the the approvals for Gaba pentin and the others that were around vas is a very different beast from the type of metrics we're having to look to develop to to to measure efficacy against neuropathy well um I would say that uh this really resonates with me because I'm all about treating the fire not just the smoke and I think for our viewers uh

00:58:41 aside from the incredible science that we're talking about what a great insight into what it's like for Brilliant Minds like like you guys who have found something really exciting but how challenging it is to jump the hoops and uh you know bring it to Market and you know I I just think it's it's really been fascinating for us to explore that how are you funding the research where does the money come from Paul you're the money guy in terms of the basic research it's it's through

00:59:14 the Canadian federal government at my end and the same for Nigel through NIH the National Institute of Health funds the basic research but that's you know that's a million dollars here or there we need 30 to 50 million for a phase three and where do we get that you know that's where we are at the moment we're stuck I'm hoping that's a rhetorical question yeah um I and I would say that you know both the Canadian government

00:59:45 and the NIH have been incredibly supportive in Us in bringing us to this point they they they have NIH has been very proactive in building a funding pipeline that they recognized that academics made discoveries but have got no way of getting through all the doll research stuff the toxicity studies the genotox dox studies Etc and have provided a funding mechanism for people um to be able to take it as far as phase two trial or phase one phase

01:00:17 two trials um and that yeah but the N ultimately is about medical research and it's cut off is around where we're at now so they've supported us very well to this point but then you hit a point where you're out on your own for the fa for raising the phase three money um we we have a CEO Stan Kim who's very been very good at making Liaisons and and deals to to bring money to the company to date and it fall it you know it

01:00:48 primarily falls on Stan's plate to help us find the money to do the phase three trial that's NE necessary well let Stan know we are going to put your company information on this podcast and uh who knows where that may lead but I I would say to our viewers that uh you know here is a company that's doing some Vanguard work for a problem that I think a lot of people don't recognize and that's peripheral neuropathy which is so pervasive especially as we just you know

01:01:20 watch the the numbers of diabetics virtually explode based upon just the you know the lifestyle changes that are happening globally so uh I commend you guys for the work that you're doing I mean it's bench science that becomes translational and uh it's it's very very exciting and I I I like the way you've pushed through this notion of of uh of favoring an antagonist you know favoring something that blocks something because you show that when you block something good things happen you know neurogenesis

01:01:52 happen so it's it's great that you were able to take the deep breath and move through through that so thank you for for both of you for spending time with us today it's an incredible story thank you DAV thank you for inviting us DAV is pleasure to talk about it okay uh we'll be uh we'll talk soon byebye for now well I enjoyed today's uh interview uh quite a bit not just from the perspective of the science I mean these guys have really developed some Leading Edge science that I think is going to have Global application in treating such

01:02:23 a big problem uh as I mentioned um infectious disease can cause this type of nerve damage as well and leprosy still is present globally and one of the leading causes of neuropathy here in America of course diabetes heads the list and as mentioned we see ever increasing numbers as it relates to diabetes and if 50% of diabetics are going to have neuropathy that becomes a big number it validates This research even more uh very exciting to see this

01:02:54 research and what they are doing in terms of their outcomes we're going to follow this very closely thank you all for joining me today on the Empower neurologist I'm Dr David prut and we'll be back soon bye for now
Leider ging es bei Minute 54 nicht mehr weiter.
 
Zusammenfassung des englischen Transkripts von KI Claude:

Dieses Transkript ist ein Interview mit Dr. David Perlmutter und zwei Forschern, Dr. Paul Fernyhough und Dr. Nigel Calcutt, über ihre bahnbrechende Forschung zur Behandlung von peripherer Neuropathie.

## Hauptpunkte der Diskussion:

**Das Problem der peripheren Neuropathie:**
- Betrifft etwa 20 Millionen Amerikaner
- Hauptursachen: Diabetes (über 50% der Diabetiker entwickeln Neuropathie), Chemotherapie (bis zu einem Drittel der Patienten), HIV-Behandlung
- Etwa 25% der Fälle sind idiopathisch (unbekannte Ursache)

**Bisherige Behandlungsansätze:**
- Fokus lag hauptsächlich auf Schmerzbehandlung (Gabapentin, Lidocain)
- Keine FDA-zugelassenen Medikamente zur tatsächlichen Behandlung der Nervenschädigung
- Frühere Versuche mit Aldose-Reduktase-Hemmern waren in Tierstudien erfolgreich, scheiterten aber in klinischen Studien

**Der neue Forschungsansatz:**
- Die Forscher entdeckten durch Screening von 1000 Substanzen, dass antimuskarinische Medikamente (speziell Pirenzepine) das Nervenwachstum fördern
- Mechanismus: Blockierung des Muscarin-Rezeptors, der normalerweise das Nervenwachstum hemmt ("Bremse lösen")
- Zusätzlicher Fokus auf Mitochondrien-Dysfunktion als Ursache der Nervenschädigung

**Klinische Erfolge:**
- Erfolgreiche Phase-2-Studien mit topischem Oxybutynin zeigten Nervenregeneration bei diabetischen Patienten
- Entwicklung von Pirenzepine als sicherere Alternative (durchdringt nicht die Blut-Hirn-Schranke)
- Messbare Verbesserungen durch Hautbiopsien und Hornhaut-Konfokalmikroskopie

**Herausforderungen:**
- FDA-Zulassung schwierig, da keine etablierten Bewertungskriterien für Neuropathie-Behandlung existieren
- Finanzierung für Phase-3-Studien (30-50 Millionen Dollar) noch nicht gesichert
- Unterschied zwischen akuter Schmerzlinderung und langfristiger Nervenregeneration

Die Forschung ist besonders vielversprechend, da sie nicht nur Symptome behandelt, sondern die zugrundeliegende Nervenschädigung angeht und das Nachwachsen von Nervenfasern fördert.
 
Sehr interessant. Ich hatte perplexity noch nach einer Fließtext-Zusammenfassung gefragt, die mir auch ganz aufschlussreich scheint:

Die Interviews mit Dr. David PRM, Dr. Paul Fero und Dr. Nigel A. geben einen tiefen Einblick in die periphere Neuropathie, eine weit verbreitete Erkrankung, die vor allem bei Diabetikern und Chemotherapie-Patienten auftritt. Sie betonen, dass trotz der häufigen Schmerzbehandlung das eigentliche Problem, nämlich die Nervendegeneration, bisher kaum pharmakologisch adressiert wurde.​
Die Forschung zeigt, dass periphere Nerven einen hohen Energiebedarf haben, der stark von der mitochondrialen Funktion abhängt. Mitochondriale Dysfunktion ist daher ein Schlüsselfaktor bei der Entstehung der Neuropathie. Ausgehend von einem groß angelegten Medikamentenscreening entdeckten die Forscher, dass die Blockade eines bestimmten muskarinischen Rezeptors (M1) mittels antimuskarinischer Substanzen das axonale Wachstum fördert, indem sie negative Wachstumsbremsen löst.​
Das aus früheren Anwendungen als Magenmedikament bekannte Penipen wurde ausgewählt, da es peripher wirkt, nicht ins zentrale Nervensystem eindringt und ein günstiges Nebenwirkungsprofil besitzt. In Tierversuchen und ersten klinischen Studien zeigte Penipen vielversprechende Resultate: Es fördert die Regeneration sensibler Nervenfasern, verbessert das sensorische Empfinden und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität der Patienten aus.​
Die klinische Messung der Wirksamkeit ist jedoch komplex, da traditionelle Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen hauptsächlich große Nervenfasern erfassen, während Neuropathien oft kleine Fasern betreffen. Moderne Techniken wie Hautbiopsien und konfokale Mikroskopie ermöglichen die direkte Beobachtung von Nervenregeneration. Zugleich fordert die FDA vor allem patientenorientierte Wirksamkeitsnachweise, was die Zulassung erschwert.​
Die Forscher gründeten das Startup Wind Sandor, um die Weiterentwicklung und klinische Prüfung des Medikaments voranzutreiben. Zwar wurden bereits zwei erfolgreiche Phase-2-Studien abgeschlossen, doch die Finanzierung für teure Phase-3-Studien bleibt eine Herausforderung.​
Insgesamt stellt diese Forschung einen potenziellen Durchbruch dar: Ein Wirkprinzip, das nicht nur Symptome lindert, sondern die Ursache der peripheren Neuropathie – die Nervenschädigung – direkt bekämpft, womit langfristig die Lebensqualität von Millionen Betroffenen verbessert werden könnte. Die Herausforderung liegt nun darin, die vielversprechenden Befunde in groß angelegte, klinische Anwendungen zu überführen und die Zulassung zu erreichen.​
 
Ich finde, was viel zu wenig angesprochen wird, ist, dass die Leute nicht zuerst einmal gefragt werden, ob sie einen B-Komplex nehmen.

Viele machen das ja nach dem Motto, viel hilft viel und nehmen es automatisch, weil es allgemein für Nerven empfohlen wird.

Und im B-Komplex ist fast immer B6 enthalten - das nach längerer Zeit auch in geringen Dosen eine Neuropathie auslösen oder verschlechtern kann. Seit ich das weglasse, habe ich keine stechenden Schmerzattacken mehr und es ist alles soviel besser geworden.

Ich kann das wirklich nur betonen - das ist so wichtig auch zu wissen. Nur ganz wenige B- Komplex Hersteller haben das erkannt und lassen B6 weg.
 
Ganz lieben Dank @Malvegil und @Kate
Ihr habt euch ja richtig Arbeit mit dem Thema gemacht. Wußte gar nicht, was heutzutags so alles möglich ist....
Von mir jetzt noch Link zu der Firma, die vielleicht bald Phase 3 der Studie eröffnet.
Diese Website gibt auch interessante Einblicke in das Thema.

Ob wir wohl in DE an dieser Studie teilnehmen können?
 
Ich war bei den Chinesen (TCM) in Kötzting und hatte keinen Erfolg. Bei Beginn der PNP hat Matrixtherapie geholfen und für ein halbes Jahr hatte ich gar keine Beschwerden . Jetzt hilfts nix mehr. Ich bezweifle immer wieder an der Diagnostik. Habe auch schlechten Fußabdruck und Hallux, aber kein Arzt kann mir sagen was genau die Ursache ist. Antwort: in den Vorfüssen sind viele Nerven daher kann’s auch kommen.
 
Hallo zusammen,
da die Polyneuropathie viele Gesichter hat und hier einige betroffen sind, würde es mich sehr interessieren, welche Art festgestellt worden ist. Bei mir bezieht sich das Ganze auf die sogenannten Minussymptome und mir wurde geraten, abzuwarten und immer wieder Kontrollen (Blut etc.) durchzuführen.Hab ich auch regelmässig gemacht. Die Krankheitsfeststellung war vor ettlichen Jahren, 2014. In den letzten 3 Jahren habe ich nun einen konstanten Gewichtsabbau erlebt, insbesondere betrifft das meine Muskeln. Ist das bei den hier Betroffenen auch der Fall? Wäre super da Infos zu erhalten. Danke vorab!
 
Minussymptomatik wird definiert als Gesamtheit von Symptomen einer beliebigen neurologischen oder psychischen Störung, die als Ausfall oder Mangel von früher vorhandenen psychischen Eigenschaften erscheinen. Sie bezieht sich demnach auf alle psychischen Störungen. Die Minussymptomatik wird von der Plussymptomatik unterschieden.[1] ...
Quelle: Wikipedia

Wenn ich das richtig verstehe, heißt das, daß der Minussymptomatik immer eine psychische Störung zugrunde liegt?

Dann hätte das mit der üblichen Neuropathie aber doch nicht viel zu tun, der?

Grüsse,
Oregano
 
@Wolfwoman und @Oregano
Danke für Euer Interesse. Was eine Minussymptomatik ist, wird in diesem Video verständlich erklärt. Es hat nichts mit der Psyche sondern mit der Polyneuropathie zu tun. Bei Minute 3.06 erscheint ein Hinweis, der das ausreichend erklärt.
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