Phäochromozytom: Beschreibung, Informationen

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... Das Phäochromozytom ist ein Tumor des Nebennierenmarkes, der in den meisten Fällen gutartig ist. Ein Phäochromozytom kann auch vom sympathischen Grenzstrang (parallel zur Wirbelsäule bzw. der großen Blutgefäßen) ausgehen und wird dann extra-adrenales Phäochromzytom oder Paragangliom genannt.
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Beschwerden
Die Symptome sind durch die abnorme Überproduktion von Katecholaminen (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin) charakterisiert, und umfassen:

Symptom/Klinisches Zeichen Häufigkeit
- Bluthochdruck...

- Kopfschmerzen 70-90%
- Schweißausbrüche 65-70%
- Herzpochen 50-70%
- Wärmeunverträglichkeit 40-70%
- Zittern 40-50%
- Blässe 40-45%
- Gewichtsabnahme 35-40%
- Nervosität, Panik- und Angstzustände 35-40%
- Angina pectoris 20-50%
Auch kann durch die Katecholamin-Überproduktion ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ausgelöst werden. Da Phäochromozytome auch gänzlich ohne klinische Symptome bleiben können, muss bei einer zufällig entdeckten Raumforderung der Nebenniere (Inzidentalom) immer ein Phäochromozytom ausgeschlossen werden.
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Hilfreiche Internet-Adressen:

Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen: www.glandula-online.de
Verein für von der Hippel-Lindau (VHL) Erkrankung betroffene Familien: Verein VHL (von Hippel-Lindau) betroffener Familien e.V.
www.von-recklinghausen.org
https://www.endokrinologie.net/krankheiten-phaeochromozytom.php

https://www.patientenfragen.net/krankheiten/phaeochromozytom-nebennierentumor-t27888.html
Symptome...
- Ein merkwürdiges Gefühl des Bedrohtseins

Treten diese Symptome plötzlich und stark auf, können sie einer Panikattacke ähneln.

Bei der Hälfte der Betroffenen kommen und verschwinden die Symptome, manchmal ausgelöst durch Druck auf den Tumor, durch Massagen, Arzneimittel (vor allem Anästhetika und Betablocker), Schicksalsschläge und, wenn auch selten, durch bloßes Urinieren. Allerdings treten solche Symptome bei vielen Menschen als Anzeichen einer Angsterkrankung, nicht als Folge einer Erkrankung der Nebennieren, auf.

Diagnose
- Blut- und Urintests
- oder Magnetresonanztomographie

Da fast die Hälfte aller Betroffenen keine weiteren Symptome außer dauerhaftem Bluthochdruck aufweisen, entsteht möglicherweise nicht gleich der Verdacht auf ein Phäochromozytom. Wenn junge Menschen allerdings wiederholt sehr hohen Blutdruck aufweisen, eventuell begleitet von weiteren Symptomen eines Phäochromozytoms, wird der Arzt bestimmte Laboruntersuchungen veranlassen. Beispielsweise kann anhand von Blut- oder Urinproben der Spiegel bestimmter Catecholamine bestimmt werden, oder es wird die Konzentration von Substanzen bestimmt, die gebildet werden, wenn der Körper Catecholamine abbaut. Gegen Bluthochdruck und andere Symptome wird möglicherweise ein Betablocker verschrieben, noch bevor bekannt ist, dass ein Phäochromozytom die Ursache ist. Betablocker können den Bluthochdruck bei Menschen mit Phäochromozytom verstärken. Diese paradoxe Reaktion ist oft eine wichtige Bestätigung einer Phäochromozytom-Diagnose.

Bei hohem Catecholaminspiegel kann eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) helfen, das Phäochromozytom zu lokalisieren. Auch ein Test, bei dem radioaktive Substanzen injiziert werden, die sich im Phäochromozytom anreichern, kann hilfreich sein. Anschließend wird mit einem Scan untersucht, wo sich die radioaktiven Substanzen befinden.

Genetische Tests können durchgeführt werden, insbesondere, wenn eine Erbkrankheit vermutet wird. ...
https://www.msdmanuals.com/de-de/he.../erkrankungen-der-nebennieren/phäochromozytom

Wichtig finde ich hier den Hinweis, daß die Symptome eines Phäochromozytoms zur Diagnose "Panikattacke" führen kann. Insofern ist das eine wiochtige Information für den Fall, daß man das Gefühl hat, falsch behandelt zu werden, weil man scheinbar eine Panickattacke hat, in Wirklichkeit aber eben ein Phäochromozytom.

Grüsse,
Oregano
 
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