Neue Biologie (nach Sayer Ji) und Epigenetik

weil ich den Geist für ein Produkt des Gehirns halte.
Das Radio erzeugt dann auch die Musik, die aus dem Radio kommt?
Oder ist das Radio nur der Empfänger für die Musik, der die nicht wahrnehmbaren Frequenzen in etwas physisch Wahrnehmbares wandelt?

Und dann stellt sich noch die Frage, was für Dich Geist ist und was Gehirn? Gehören das Denken und Gedanken dann zum Gehirn oder ist es nur die Biochemie, die im Gehirn abläuft oder ist es nur das physische Organ (die Zellen, die das Gehirn bilden)? Was ist das, was Du als "Ich" bezeichnest? Ist "Ich" dann das Gehirn? Oder müsste das "Ich" laut Deinem Satz dann etwas Drittes sein, das weder Geist noch Gehirn ist?
 
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Da fällt mir doch Goethe ein:
„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,
Und grün des Lebens goldner Baum.“

Goethe, Faust I, Studierzimmer, Vers 2038 ff.

Oder auch eine Abwandlung des IKEA-Spruchs "Lebst du schon, oder wohnst du noch?“ .

Ich finde solche Betrachtungen wichtig und spannend. Allerdings hoffe ich, daß alle, die so viele tiefgreifende Gedanken haben, trotzdem auch noch leben - wie auch immer, daß sie sich um ihre Mitmenschen kümmern ...

Grüsse,
Oregano
 
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Das Radio erzeugt dann auch die Musik, die aus dem Radio kommt?
Oder ist das Radio nur der Empfänger für die Musik, der die nicht wahrnehmbaren Frequenzen in etwas physisch Wahrnehmbares wandelt?
Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, daß man ein Radio, wenn es kaputt geht, durch ein anderes ersetzen kann, und daß eben das bei Gehirnen nicht geht?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Aber zu deinem Denkmodell habe ich noch eine Nachfrage: Wenn es da draußen einen "Sender" gibt, der meine Person und meine Gedanken in Idealform ausstrahlt, und mein Gehirn der einzige (und biologisch beschränkte) Empfänger dafür ist, in welcher Sprache strahlt dieser Sender aus? Oder ist Sprache auch die "Einschränkung" des Empfängers? Und wie kann jemand dann erst später Sprechen lernen?

Und dann stellt sich noch die Frage, was für Dich Geist ist und was Gehirn? Gehören das Denken und Gedanken dann zum Gehirn oder ist es nur die Biochemie, die im Gehirn abläuft oder ist es nur das physische Organ (die Zellen, die das Gehirn bilden)?
Das Gehirn ist das, was physisch-materiell "da" ist. Der Geist ist nicht physisch-materiell "da", sondern ist das, was wir wahrnehmen und beschreiben können, wenn das Gehirn intakt funktioniert und wenn wir eine bestimmte Form dieser Wahrnehmung und Beschreibung gelernt haben. Ich würde nicht voraussetzen, daß alle Völker auf der Erde "Geist" genauso wahrnehmen und beschreiben.

Was ist das, was Du als "Ich" bezeichnest? Ist "Ich" dann das Gehirn?
Auch "Ich" ist ein Produkt des Gehirns, genauso wie Bewußtsein. Da wir verschiedene Begriffe haben (Ich =/= Geist =/= Bewußtsein =/= Gedanken), sind es auch verschiedene Konzepte, die wir allesamt über die Sprache gelernt haben, d.h. viele Generationen vor uns haben es als sinnvoll empfunden, ihre Wahrnehmungen so zu beschreiben. Aber z. B.vor 800 Jahren hatte man im Deutschen auch andere Konzepte, das ist also nichts Festes, anders als das Gehirn, das vor 800 exakt genauso funktioniert hat wie heute.

Möglicherweise gibt es sogar Sprachen ohne das Wort und das Konzept "ich", das müßte ich aber erst recherchieren.
 
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in welcher Sprache strahlt dieser Sender aus? Oder ist Sprache auch die "Einschränkung" des Empfängers?
Es ist reine Information. Sprache ist schon eine physische Form der Information von vielen. Sobald Begriffe verwendet werden, ist es schon Form. Ein Tisch ist ein Tisch, egal in welcher Sprache. Das Auto, das z.B. gerade gesehen wird, ist das Auto, das gerade gesehen wird. Ein Mensch eines Naturvolkes, der kein Auto kennt und noch nie ein Auto zuvor gesehen hat, kann auch genau dieses Auto sehen, auch wenn er keinen Begriff dafür hat.

Und wie kann jemand dann erst später Sprechen lernen?
Sprechen ist ja nichts anderes, als Information in ausgesprochene oder geschriebene Worte zu bringen. Das, was damit ausgedrückt wird, die Information, ist ja immer dieselbe, egal, welche Sprache. Je nach Sprache wird aber auch etwas anders ausgedrückt oder es gibt versch. Möglichkeiten des Ausdrucks. Es wird detailreicher, einfacher, harmonischer, sachlicher, melodischer usw.. Deutsch gilt z.B. als präzise Sprache, wo allein schon in den Begriffen selbst sehr genau steht, was es beschreibt und sehr präzise und differenziert etwas ausgedrückt werden kann, während Englisch eher dafür bekannt ist, mit einem oder wenigen Worten einen komplexen Sachverhalt treffend zu beschreiben.

hatte man im Deutschen auch andere Konzepte
Orientierst Du Dich nur an "Konzepten" von anderen oder hast Du auch Deine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen dazu?
 
Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, daß man ein Radio, wenn es kaputt geht, durch ein anderes ersetzen kann, und daß eben das bei Gehirnen nicht geht?
Das fällt mir zur ganzen Diskussion ein:

Wenn alle möglichen Radioempfänger zerstört würden, blieben die elektromagnetischen Schwingungen dennoch bestehen.
Was war also früher – die Henne oder das Ei?


Das Beispiel stammt übrigens von David Eagleman, einem reinen Neurowissenschaftler.
 
Wenn alle möglichen Radioempfänger zerstört würden, blieben die elektromagnetischen Schwingungen dennoch bestehen.
Was war also früher – die Henne oder das Ei?
Nach Henne-Ei fragt man, wenn Dinge im Kreislauf auseinander entstehen. Aber weder entstehen Radiowellen und das Radio auseinander, noch das Gehirn und die mysteriösen "Informationen". Ich verstehe also den Sinn dieser Frage nicht.

Sprache ist schon eine physische Form der Information von vielen. Sobald Begriffe verwendet werden, ist es schon Form.
Sprache ist körperlich? Form ist körperlich? Was unterscheidet sie denn von Information? Übrigens gilt gerade 'Form' in der Philosophie als Gegenbegriff zu Materie.

Sprechen ist ja nichts anderes, als Information in ausgesprochene oder geschriebene Worte zu bringen. Das, was damit ausgedrückt wird, die Information, ist ja immer dieselbe, egal, welche Sprache.
Das ist in der Sprachphilosophie längst zur Minderheitenmeinung geworden, wenn es überhaupt noch jemand vertritt. Unser gesamtes bewußtes Denken wird ganz stark von der Sprache geprägt. Man nimmt daher auch an, daß sich Kinder deshalb an nichts vor ihrem zweiten, dritten Lebensjahr erinnern können, weil sie damals noch nicht sprechen konnten und ihre Wahrnehmungen folglich nicht in "Information" umwandeln und abspeichern konnten.
 
Ich entschuldige mich –
ohne tägliches Klistier geht es nicht, sonst kommt es zur Selbstintoxikation des Körpers.
Aber etwa nach fünf Tagen beginnt der Organismus, anders zu funktionieren.
Danke auch allen, für die spannenden Beiträge.
Als ich im April den 21 Tage Prozess (7 Tage Trockenfasten, 7 Tage nur 25% Orangensaft, 7 Tage nur 40% verdünnte Säfte) durchgeführt habe, habe ich das ohne Klistier gemacht. Ging auch. Schon nach ein paar Tagen waren alle meine gesundeitlichen (eher moderaten) Probleme komplett verschwunden (Verdauung, Zähne, Haut...). Dazu stellte sich immer deutlicher eine große Freude und Dankbarkeit ein, am Leben zu sein, das ging bis in ekstatische Zustände. Ich schlief nur noch 3 bis 5 Stunden (und war völlig ausgeschlafen), hatte meist luzide Träume, oft mit archetypischem Inhalt, Lichtwesen und ähnlichem und fast immer mit liebevollem, freudigen bis ekstatischem Inhalt (wohl auch deswegen meine Sehnsuch, ähnlich nochmal zu probieren). In drei Wochen hatte ich 6 kg abgeonmmen, aber nach einer Woche (längerer Spaziergang, deutlich schneller wie sonst...) wie auch nach drei Wochen hatte ich mehr Energie, wie zu Beginn (wie schon erwähnt, habe ich später im Zeitraum von 16 Tagen Interwallfasten mit 1/3 der Kalorienzufuhr 200g zugenommen - wie das geht, hat mir noch niemand schlüssig erklären können).
Aber grundsätzlich sind Fragen, wie, ob es Lichtnahrung gibt, oder Ausserirdische usw. nicht entscheidend, sondern ob wir ein von Liebe erfülltes, glückseliges, sinnvolles, mit unser Umgebung verbundenes - mal plakativ ausgedrückt, lässt sich eigentlich nicht in Worte pressen - Leben führen. Für mich ist es dabei sehr hilfreich, mich dafür immer wieder mit dem Quantenfeld, der in allem immanenten Leere (eigentlich Fülle) zu verbinden. Das habe ich jahrelang mit Übungen von Joe Dispenza getan, und nachdem ich vor ein paar Jahren einen großen Teil der Zeit von angstgetriebenen depressiven Stimmungen geplagt war, ist zwar jetzt noch nicht alles super, aber doch Lebensfreude und Lebenslust dominieren inzwischen und es wird immer besser.
Die Vebindung mit dem Nullpunktfeld erreiche ich zur Zeit, wie gesagt (s.o.), in dem ich mich einfach hinsetze und schaue, was in meinem "Geist" passiert. In dem Feld sind ja auch alle Informationen drin, siehe Radiowellen. Dort bekomme ich auch meine Gewissheit - neben den direkten eigenen Erfahrungen - was grenzwissenschaftliche Themen und vieles mehr angeht. Indem ich mit dem Feld, ich sage mal, fusioniere, bekomme ich auch mehr Energie, als ich je durch stoffliche Nahrung erhalten könnte - und mit diesem "echten Internet" können wir uns auch untereinander connecten. Beispiel (eins von vielen)...hatte die letzten Tage mehr wie vorher gegessen und meine Liegestützenleistung liess deutlich nach. Gestern, nachdem ich drei Stunden einfach "Nichts" - also urteilsfreies Beobachten - getan hatte, habe ich nach ca. 2 Wochen statt ca. 10 vollen und 10 halben Liegestützen ertmals 22 Volle geschafft. Auch wieder konservativ-naturwissenschaftlich schwer nachzuvollziehen.
Und allgemein, wenn ich recherchiere, achte ich betreff Glaubwürdigkeit genauso auf den Inhalt, wie auch auf die Motivation, den Kontext, die Ausstrahlung/ Authenzität usw. Mit meiner Menschenkentniss liege ich da fast immer richtig, im Privatleben und anderswo (so auch in meinem Buch). Zum Beispiel, wieso soll jemand sein Leben lang eine große Lüge propagieren, wenn er davon sowohl finanziell nichts hat als auch gesellschaftlich deswegen diffamiert und ausgegrenzt oder sogar juristisch belangt, seine Existenz auf die eine oder andere Art ruiniert wird? Gut, könnte auch eine psychische Störung sein, Narzissmus, Hochstapelei. Aber ich denke, jeder mit guter Menschenkentnis sieht (in der Regel), ob jemand nur eine Show abzieht, oder ob es authentisch und aus tiefem Herzen ist. Gewisse Wahrheiten hinter der Fassade lassen sich eben nicht so leicht kaschieren, es gibt gute Schauspieler, aber diese Talente habe auch ihre Grenzen. Anderseits, persönliche Nachteile bedeuten nicht zwangsläufig, dass jemand die Wahrheit verbreitet, aber auch kommerzielle Vorteile heissen nicht, dass dafür gelogen wird. Eben alles beachten.
 
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Zum Beispiel, wieso soll jemand sein Leben lang eine große Lüge propagieren, wenn er davon sowohl finanziell nichts hat als auch gesellschaftlich deswegen diffamiert und ausgegrenzt oder sogar juristisch belangt, seine Existenz auf die eine oder andere Art ruiniert wird?
Es kann auch sein, daß derjenige nicht erkennt, daß es sich um eine große Lüge handelt, und sie ehrlich glaubt.

Oder wie sollen wir uns sonst erklären, daß es Menschen gibt, die ehrlich an die Scheibenerde glauben?

Aber auch die Anerkennung unter Gleichgesinnten kann ein starker Motivator sein.
 
Es kann auch sein, daß derjenige nicht erkennt, daß es sich um eine große Lüge handelt, und sie ehrlich glaubt.
Das stimmt, aber das gilt sowohl für den Mainstream wie auch für die "Truther Szene/ Whistleblower/ Wissenschaftler außerhalb des Konsens." (wie immer man es nennen mag)
Jedoch in bestimmten Fällen, etwa am Beispiel der persönlichen Erfahrung mit Lichtnahrung oder Augenzeugen von außerirdischer Technologie, Insiderwissen/ Mittäter/ Mitplaner von False Flag Anschlägen und vieles anderem, gibt es nur entweder/ oder.
 
Sprache ist körperlich? Form ist körperlich? Was unterscheidet sie denn von Information? Übrigens gilt gerade 'Form' in der Philosophie als Gegenbegriff zu Materie.
Alles, was wir mit unseren körperlichen Sinnen und mit dem Körper wahrnehmen, ist Form. Das, was an die Materie gebunden ist, ist Form. Auch Energie, Gedanken, Gefühle usw.. Deswegen gibt es auch die physischen Sinne und die Hellsinne. Information ist das (noch) Formlose, das, was erst noch in-Form-gebracht wird - In-form-ation. Z.B. sind intuitive Eingebungen ursprünglich formlos, wir bekommen sie aber sofort übersetzt und nehmen sie als Intuition wahr. Sie fühlen sich aber viel weniger physisch an, ja fast formlos, ganz fein. Diese Abstufung kann man mit den versch. Wahrnehmungen (auch mit den versch. Instanzen in uns) wahrnehmen. Alles Körperliche ist am Dichtesten, dann das Feinstoffliche, wie Emotionen, Gedanken, Gefühle usw..

Es ist alles viel vielschichtiger und komplexer, als es uns beigebracht/gesagt wird und als wir uns das dann üblicherweise denken. Als Kinder bekommen wir solche feinstofflichen Wahrnehmungen bereits ausgeredet und werden darin nicht gefördert, sondern gehemmt. Das setzt sich dann fort.

Ich rede nicht mit "Philosophie-Begriffen" oder von "Sprachphilosophie" oder sonst was, ich beschreibe mit möglichst treffenden Worten, was ich selbst beobachten, wahrnehmen oder erkennen kann. Die Worte tragen ihre Bedeutungen bereits mit sich, wir sind hier nur meist sehr fremdbestimmt und lassen uns von anderen sagen, was die Worte bedeuten.
 
Als ich im April den 21 Tage Prozess (7 Tage Trockenfasten, 7 Tage nur 25% Orangensaft, 7 Tage nur 40% verdünnte Säfte) durchgeführt habe, habe ich das ohne Klistier gemacht. Ging auch. Schon nach ein paar Tagen waren alle meine gesundeitlichen (eher moderaten) Probleme komplett verschwunden (Verdauung, Zähne, Haut...). Dazu stellte sich immer deutlicher eine große Freude und Dankbarkeit ein, am Leben zu sein, das ging bis in ekstatische Zustände. Ich schlief nur noch 3 bis 5 Stunden (und war völlig ausgeschlafen), hatte meist luzide Träume, oft mit archetypischem Inhalt, Lichtwesen und ähnlichem und fast immer mit liebevollem, freudigen bis ekstatischem Inhalt (wohl auch deswegen meine Sehnsuch, ähnlich nochmal zu probieren). In drei Wochen hatte ich 6 kg abgeonmmen, aber nach einer Woche (längerer Spaziergang, deutlich schneller wie sonst...) wie auch nach drei Wochen hatte ich mehr Energie, wie zu Beginn (wie schon erwähnt, habe ich später im Zeitraum von 16 Tagen Interwallfasten mit 1/3 der Kalorienzufuhr 200g zugenommen - wie das geht, hat mir noch niemand schlüssig erklären können).
Wow, das ist verdammt interessant!


Damals habe ich nur bestimmte Sorten von Mineralwasser getrunken. Ich war erst 26, sehr schlank und wollte einfach wieder essen. Aber ich bin zu viel spazieren gegangen, war sogar im Kino – und habe dabei fast das Bewusstsein verloren. Trotzdem habe ich ganze 15 Tage durchgehalten. Das Klistier habe ich mir selbst gemacht.


Das zweite Mal war es dann in der Ukraine – 16 Tage.


Gegen psychosomatische Krankheiten gibt es keine bessere Methode.


Hier im Westen schlucken die Leute lieber Pillen – je mehr, desto besser. Aber sicher nicht für die Gesundheit.


Ich erzähle später noch mehr und versuche, die Infos wiederzufinden. Nicht alles sofort.


Danke für die ausführlichen Erklärungen, @Alexistenz. Mein Respekt! !!
 
Jedoch in bestimmten Fällen, etwa am Beispiel der persönlichen Erfahrung mit Lichtnahrung oder Augenzeugen von außerirdischer Technologie, Insiderwissen/ Mittäter/ Mitplaner von False Flag Anschlägen und vieles anderem, gibt es nur entweder/ oder.
Ja, ich gebe dir weitestgehend recht.

Bei der Behauptung, man ernähre sich so und so oder man ernähre sich gar nicht mit physischer Nahrung, sollte eine solche 'ehrliche' Selbsttäuschung ausgeschlossen sein. Selbstbetrug ist etwas sehr Natürliches, aber sobald man mit seiner Wundergeschichte an die Öffentlichkeit geht, wird Betrug daraus.
 
Nach Henne-Ei fragt man, wenn Dinge im Kreislauf auseinander entstehen. Aber weder entstehen Radiowellen und das Radio auseinander, noch das Gehirn und die mysteriösen "Informationen". Ich verstehe also den Sinn dieser Frage nicht.
Ich habe dir doch genau über das Leib-Seele-Problem geschrieben.
Aber du hast es als Artefakt oder als bloße Nebenerscheinung interpretiert.


So viel darüber zu schreiben oder das MMK zu zitieren – dafür habe ich weder Lust noch Kraft, entschuldige bitte.


Leib und Seele, Geist und Körper – das ist für mich eins.
Untrennbar, wie die zwei Seiten derselben Medaille.
 
Alles, was wir mit unseren körperlichen Sinnen und mit dem Körper wahrnehmen, ist Form.
Nein, es hat Form. Nach deiner Anschauung ist es Materie und ist es Form, so daß man gar nicht mehr sagen könnte, was dann der Unterschied zwischen Materie und Form wäre.
Information ist das (noch) Formlose, das, was erst noch in-Form-gebracht wird - In-form-ation.
Wenn du schon mit Wortbildung daherkommst: informieren (lat. informare) bedeutet 'in Form bringen', nicht 'in Form gebracht werden'. Die Information bringt Form zu etwas Ungeformtem, sie enthält 'Form'.

Ich rede nicht mit "Philosophie-Begriffen" oder von "Sprachphilosophie" oder sonst was, ich beschreibe mit möglichst treffenden Worten, was ich selbst beobachten, wahrnehmen oder erkennen kann.
Du kannst natürlich alle Wörter so benutzen, wie du es selber gerne möchtest. Aber man wird dich dann nicht verstehen.

Z.B. sind intuitive Eingebungen ursprünglich formlos, wir bekommen sie aber sofort übersetzt und nehmen sie als Intuition wahr. Sie fühlen sich aber viel weniger physisch an, ja fast formlos, ganz fein.
Ja gut, das kann ich nachvollziehen. Damit weißt du aber noch lange nicht, wo diese formlosen Eingebungen herkommt. Ich sehe sie als vorsprachliche Produkte des Gehirns an, ähnlich wie Träume (bevor sie in Bilder und Geschichten "übersetzt" werden), Emotionen und Instinkte bei Tieren.
 
Damit weißt du aber noch lange nicht, wo diese formlosen Eingebungen herkommt.
Das ist der Knackpunkt. Das liegt dann am eigenen Bewusstsein. Je mehr ich mir bewusst werde, desto mehr verändert sich die eigene Sichtweise im Vergleich zur ursprünglichen. Es ist ein Unterschied, ob ich mir einem "Gott", einem universellen Bewusstsein bewusst bin oder ob ich ein materialistisches Weltbild habe oder eines der unzähligen anderen Welt-/Selbstbilder. Und es liegt auch an der eigenen Wahrnehmung und Anbindung, ob und wie ich etwas wahrnehme. Letztendlich bleibt nur Bewusstsein und "Gott" als Instanz. Mit jedem Weltbild/Bewusstsein erklärt man sich bestimmte Phänomene dann entsprechend anders. Ich konnte diesen Wandel bei mir über die Jahre sehr gut beobachten und ich kann mich noch erinnern, wie ich teilweise früher manches betrachtet und mir erklärt habe.
 
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Spannend die Diskussion über Bewusstsein und Form usw.: Nochmal zur Wiederholung, ich bzw. Ulrich Warnke postulieren das Quantenfeld als virtuelle Energie und potentielle (latente) Information. Das heißt, die Information ist in einer Art Möglichkeitsschleife, erscheint aber erst, wenn sie - mit der passenden Ausrichtung und Frequenz – abgerufen wird. Ein wenig ist das Vergleichbar mit den Icons (Symbolleisten) auf dem Computer, die auch erst ihren Inhalt preisgeben und offenbaren, wenn sie aufgerufen werden; auf ähnliche Weise erscheinen dann die Dinge in dieser vierdimensionalen Raum-Zeit Realität. Wenn eine Bevölkerung wie die Menschheit in der großen Masse gleichartige Informationen mit derselben Frequenz abruft entsteht auch eine entsprechende Welt, zur Zeit leider (noch?) äußerst materialistisch. Auch in der Quantenphysik geht es nicht zufällig um Möglichkeiten und um Wahrscheinlichkeiten, und darum, inwiefern sich diese Potentiale entfalten bzw. realisieren. Es zeigt sich, wie im Doppelspaltexperiment, das Produkt, als Welle oder Striche (Teilchen) auf „der Leinwand“, je nachdem, ob der Forscher misst oder nicht misst wie sich die Teilchen (bzw. Welle) auf dem Weg zur Leinwand verhalten. Also im Mikrobereich bestimmen Versuchsaufbau und Messinstrument das Ergebnis, genauso wie verschiedene Arten von Wahrnehmung/ Bewusstseinszustände auch für das größere Ganze verschiedene Realitäten schalten – und auch aktiv mitgestalten als das Quantenfeld (meist unbewusst) durchdringende Wesen. Durch eine bestimmte Frequenz rufen wir entsprechende (latente) Informationen aus dem Quantenfeld/ der 5. Dimension (und höher?) ab, bzw. interpretieren sie zu der Welt, die wir dann außen wahrnehmen bzw. wir projizieren diese Schwingung mit der entsprechenden Information wieder nach draußen.

Je nachdem, was als normal gilt, ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, das dieses erscheint. Es mag Hochkulturen gegeben haben - oder woanders/ in anderen Dimensionen geben, - wo Phänomene wie Levitation, Telikenese, Teleportation, Apport, Lichtnahrung, freie Energie, Spontan/ Geistheilung und vieles mehr etwas alltägliches waren/ sind. Experimente wie mit der Quantenverschränkung, Beeinflussung von Computersignalen mittels Bewusstsein und hunderte weitere, zeigen, dass da was dran ist. Aber der Makrobereich, selbst wenn immer wieder Dinge wie eben erwähnt beobachtet werden, ist für die geförderte Forschung uninteressant bzw. sogar unangenehm, weil sie diese Ereignisse eben nur dokumentieren, aber nicht erklären oder experimentell wiederholen kann, weil ihr schlichtweg die Messinstrumente dazu fehlen; dabei produzieren die vorhandenen Messinstrumente/ Arten des Versuchsaufbaus nur bestimmte Kategorien von Ergebnissen, so wie wenn Forscher ein Netz mit Maschenweite von 2cm durch den Ozean zögen, würden sie kein Plankton, keine Kleinstlebewesen finden. Darüber hinaus geschieht vieles dieser paranormalen/ außergewöhnlichen Phänomene eher spontan ist nur bedingt bewusst reproduzierbar oder Versuche der Messung verhindern die angestrebte Aufzeichnung/ den Effekt (siehe wiederum das Beispiel mit dem Netz).

Egal, wie es sich im einzelnen gestaltet, Außergewöhnliches darf es nicht geben, das existiert dann einfach nicht, wird mit Sinnestäuschungen, Betrug, Pseudo-Formeln etc. weg interpretiert, obwohl ja eigentlich grade die Ausnahmen von der Regel/ von den Wahrscheinlichkeiten das Interessante sind, was die Forschung weiterbringen könnte.
 
Experimente wie mit der Quantenverschränkung, Beeinflussung von Computersignalen mittels Bewusstsein und hunderte weitere, zeigen, dass da was dran ist. Aber der Makrobereich, selbst wenn immer wieder Dinge wie eben erwähnt beobachtet werden, ist für die geförderte Forschung uninteressant bzw. sogar unangenehm, weil sie diese Ereignisse eben nur dokumentieren, aber nicht erklären oder experimentell wiederholen kann, weil ihr schlichtweg die Messinstrumente dazu fehlen
Das stimmt eben nicht. Die Physik arbeitet an Versuchen, die Quantenmechanik auch im makroskopischen Bereich messbar zu machen. Aber die Effekte kann man nicht einfach hochskalieren. Kann man einführend hier nachlesen:

Vgl. auch hier:
In der Anfangszeit erschien die Quantentheorie für die Welt des Kleinen, also für den Mikrokos-
mos, unumgänglich zu sein. Nur mit dieser Theorie war das Verhalten von Licht, Elektronen,
Atomen und einfachen Molekülen erklärbar. Doch im Makrokosmos, also der Welt des Großen,
würde die Quantentheorie zu absurden Aussagen führen. „Schrödingers Katze“ wirft ein Schlag-
licht auf diese unsinnigen Resultate: Die Katze müsste sich in einem Überlagerungszustand von tot
und lebendig befinden. Wie soll das gehen?
Doch heute „nähert“ man sich der „Katze“ experimentell an, auch wenn sie noch recht winzig ist.
Der experimentell ermittelte Geltungsbereich der Quantentheorie vergrößert sich stetig und es wird
offenbar, dass es keine wirkliche Grenze zwischen Mikro- und Makrokosmos gibt: Riesige Mole-
küle, bestehend aus sechzig und mehr Kohlenstoffatomen lassen sich zu „Quantenobjekten“ ma-
chen. D.h., sie lassen sich so präparieren, dass die Moleküle eines Schwarms ununterscheidbar von
einander werden. Experimentell ist das extrem aufwändig: Die Temperatur muss gegen null Kelvin
gehen. Andernfalls befinden sich stets einige Moleküle in einem angeregten Zustand
. Dann gibt es
Unterscheidbarkeit und bei den Übergängen entstehen unerwünschte Photonen.
Das heißt: Es gibt einen Geltungsbereich von Quantenmechanik im Makrokosmos, aber die Bedingungen dafür sind sehr speziell und müssen künstlich hergestellt werden. In der 'normalen' Welt funktioniert das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der 'normalen' Welt funktioniert das nicht.
Da lese ich dort:

Doch heute „nähert“ man sich der „Katze“ experimentell an, auch wenn sie noch recht winzig ist.
Der experimentell ermittelte Geltungsbereich der Quantentheorie vergrößert sich stetig und es wird
offenbar,
dass es keine wirkliche Grenze zwischen Mikro- und Makrokosmos gibt: Riesige Moleküle,
bestehend aus sechzig und mehr Kohlenstoffatomen lassen sich zu „Quantenobjekten“ machen.
D.h., sie lassen sich so präparieren, dass die Moleküle eines Schwarms ununterscheidbar von
einander werden. Experimentell ist das extrem aufwändig: Die Temperatur muss gegen null Kelvin
gehen. Andernfalls befinden sich stets einige Moleküle in einem angeregten Zustand. Dann gibt es
Unterscheidbarkeit und bei den Übergängen entstehen unerwünschte Photonen.
Oder?
Es heißt nur, dass es experimentell sehr aufwendig ist, Das zu beweisen:

Experimentell ist das extrem aufwändig..
 
Es heißt nur, dass es experimentell sehr aufwendig ist, Das zu beweisen:
Nein, es heißt noch mehr, nämlich daß die Größe (die Masse) des Objekts sehr wichtig ist. In derselben Datei steht auch eine Rechenaufgabe für Studenten:

Erläutere unter Einbeziehung geeigneter Gleichungen, warum es bei einem scharf auf einen Lat-
tenzaun geschossenen Tennisball zu keiner erkennbaren Interferenzerscheinung kommt. [also anders als beim Fulleren]
Antwort:
1759862780730.png

Es gibt also keine prinzipielle Grenze zwischen Quantenwelt und Makrowelt, aber eine praktische Grenze.
 

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