Neue Biologie (nach Sayer Ji) und Epigenetik

Es gibt also keine prinzipielle Grenze zwischen Quantenwelt und Makrowelt, aber eine praktische Grenze.
Kann ja sein, ich kann es anders kontern:

Von Hans Peter Dürr (ein Schüler Heisenbergs) stammt der Satz:
"Ein Teilchen ist nicht aus Teilchen zusammengesetzt, sondern alles ist Energie in verschiedenen
Zusammenfassungen."
„Die Grundlage der Welt ist nicht materiell, sondern geistig“
(Warum es ums Ganze geht, oekom 2010, Kapitel 3)
„Es gibt keine Materie - Ich habe als Physiker... fünfzig Jahre damit verbracht zu fragen, was
eigentlich hinter der Materie steckt. Das Ergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie.“
(H.P.Dürr 'Geist, Kosmos und Physik' Verlag Crotana 9. Auflage 2016 S. 44)
Oder:


„Die grundlegenden Strukturen der materiellen Welt werden letztlich durch die Art und Weise
bestimmt, wie wir diese Welt sehen; die beobachteten Strukturen der Materie wären somit
Spiegelungen der Strukturen unseres Bewußstseins.“ (Fritjof Capra)
Das ist doch gar nicht so verdammt kompliziert, das kann jeder normale Mensch verstehen, scheint mir.
So. deswegen ich stimme @Alexistenz vollkommen zu.

Was ist diese sogenannte "Welt"? Dazu die moderne Neurowissenschaft:


Roth: Also, philosophisch gesprochen können wir natürlich überhaupt keine Gewißheit haben über die Existenz einer Welt außerhalb unseres Kopfes. Wir haben nur die Gewißheit über unsere eigenen Sinnesdaten. Ob diese Sinneseindrücke aus einer äußeren Welt stammen, kann ich nicht unmittelbar überprüfen. Ich kann sie ja nicht anfassen, sondern was mein Gehirn verarbeitet sind immer nur Sinneseindrücke, von druckempfindlichen Tastsensoren in meinen Fingerspitzen etwa. Die Frage kann also nicht sein, ob ich nachweisen kann, daß es eine unabhängige Welt gibt, sondern nur, ob es plausibel ist, von ihrer Existenz auszugehen. Meine Antwort: Es ist sehr wahrscheinlich, daß es eine äußere Welt gibt.
 
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Jetzt mußt du ein bißchen aufpassen. Wenn die ganze Welt nur innerhalb deines Kopfes als eine Vorstellung existiert, dann ist auch diese Diskussion hier nur deine Inszenierung, und alle Gegenargumente (und die gesamte Quantenphysik) hast du dir selbst ausgedacht. Dann müßte es für dich ziemlich belanglos sein, weiterzudiskutieren.

Es ist aber korrekt, daß man diesen Ansatz (alles ist nur eine Simulation, oder eine Fiktion, oder ein Traum) nicht entkräften kann.

„Es gibt keine Materie - Ich habe als Physiker... fünfzig Jahre damit verbracht zu fragen, was
eigentlich hinter der Materie steckt. Das Ergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie.“
(H.P.Dürr 'Geist, Kosmos und Physik' Verlag Crotana 9. Auflage 2016 S. 44)
Ich frage mich, ob dieses aus dem Zusammenhang gerissene Zitat vielleicht so ähnlich funktioniert wie: Es gibt kein Licht, es gibt nur einen Strom von Quantenobjekten, die wir Photonen nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der heutige Nobelpreis für Physik wurde für genau das vergeben, worüber wir gerade schreiben.


Die Nobelpreisträger für Physik 2025, John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis, haben anhand einer Reihe von Experimenten gezeigt, dass die bizarren Eigenschaften der Quantenwelt in einem System konkretisiert werden können, das groß genug ist, um in der Hand gehalten zu werden. Ihr supraleitendes elektrisches System konnte von einem Zustand in einen anderen tunneln, als würde es direkt durch eine Wand hindurchgehen. Sie zeigten auch, dass das System Energie in bestimmten Mengen absorbierte und emittierte, genau wie es die Quantenmechanik vorhersagt.
Die Quantenmechanik beschreibt Eigenschaften, die auf einer Skala von Bedeutung sind, die einzelne Teilchen umfasst. In der Quantenphysik werden diese Phänomene als mikroskopisch bezeichnet, auch wenn sie viel kleiner sind, als mit einem optischen Mikroskop sichtbar gemacht werden kann. Dies steht im Gegensatz zu makroskopischen Phänomenen, die aus einer großen Anzahl von Teilchen bestehen. Ein alltäglicher Ball beispielsweise besteht aus einer astronomischen Anzahl von Molekülen und zeigt keine quantenmechanischen Effekte. Wir wissen, dass der Ball jedes Mal zurückprallt, wenn er gegen eine Wand geworfen wird. Ein einzelnes Teilchen hingegen durchdringt manchmal eine entsprechende Barriere in seiner mikroskopischen Welt und erscheint auf der anderen Seite. Dieses quantenmechanische Phänomen wird als Tunneleffekt bezeichnet.
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Abbildung 2. Wenn Sie einen Ball gegen eine Wand werfen, können Sie sicher sein, dass er zu Ihnen zurückspringt. Sie wären sehr überrascht, wenn der Ball plötzlich auf der anderen Seite einer massiven Wand auftauchen würde. Genau diese Art von Phänomen hat der Quantenphysik den Ruf eingebracht, bizarr und nicht intuitiv zu sein. ©Johan Jarnestad/Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften
Der diesjährige Nobelpreis für Physik würdigt Experimente, die gezeigt haben, wie Quantentunneln auf makroskopischer Ebene unter Beteiligung vieler Teilchen beobachtet werden kann. In den Jahren 1984 und 1985 führten John Clarke, Michel Devoret und John Martinis eine Reihe von Experimenten an der University of California in Berkeley durch. Sie bauten einen Stromkreis mit zwei Supraleitern, also Bauteilen, die Strom ohne elektrischen Widerstand leiten können. Diese trennten sie durch eine dünne Schicht aus einem Material, das keinerlei Strom leitete. In diesem Experiment zeigten sie, dass sie ein Phänomen kontrollieren und untersuchen konnten, bei dem sich alle geladenen Teilchen im Supraleiter einheitlich verhalten, als wären sie ein einziges Teilchen, das den gesamten Stromkreis ausfüllt.
Dieses teilchenähnliche System befindet sich in einem Zustand, in dem Strom ohne Spannung fließt – einem Zustand, aus dem es nicht genug Energie hat, um zu entkommen. Im Experiment zeigt das System seinen Quantenscharakter, indem es durch Tunneln aus dem Nullspannungszustand entkommt und dabei eine elektrische Spannung erzeugt. Die Preisträger konnten auch zeigen, dass das System quantisiert ist, was bedeutet, dass es nur bestimmte Mengen an Energie absorbiert oder emittiert.
[...]
 
Jetzt mußt du ein bißchen aufpassen. Wenn die ganze Welt nur innerhalb deines Kopfes als eine Vorstellung existiert, dann ist auch diese Diskussion hier nur deine Inszenierung, und alle Gegenargumente (und die gesamte Quantenphysik) hast du dir selbst ausgedacht. Dann müßte es für dich ziemlich belanglos sein, weiterzudiskutieren.
Ha, das habe ich doch einen Neurowissenschaftler zitiert. Dasselbe kann man auch bei Paul Watzlawick finden.


Woher weiß man, dass die Welt real ist?


Das erinnert auch an Thomas Metzinger mit dem Ego-Tunnel, da kann ich den Gedanken weiter spinnen.

Ich habe enorm viele Beweise, @Malvegil. Das ist mein Lieblingsthema als Buddhist.
 
Ha, das habe ich doch einem Neurowissenschaftler zitiert. Dasselbe kann man auch bei Paul Watzlawick finden.
Auch die beiden sind dann nur deiner eigenen Vorstellung entsprungen. Genauso wie ich.

Ich habe enorm viele Beweise
Nein, Beweise hast du nicht, genausowenig wie es für die gegenteilige Ansicht (die Welt ist real) Beweise geben kann.

Ich würde hier statt mit Beweisen mit Ockhams Rasiermesser arbeiten.
 
Nein, aber durch unsere Kommunikation!
Für eine Kommunikation muß "da draußen" etwas sein, mit dem man kommunizieren kann! Wenn die Welt nicht real ist, sondern Einbildung des Individuums, dann gibt es nur Scheinkommunikation, wie im Traum.

Aber Watzlawick hängt dieser Auffassung nicht an. Für ihn gibt es die Welt (und auch die Materie ;)).

Es ist übrigens ziemlich nutzlos, sich aus diversen Weltsichten Einzelzitate rauszuklauben und sich daraus seine eigene Weltsicht zu bauen, wenn diese Weltsichten völlig verschiedene Fundamente haben und sich miteinander überhaupt nicht vertragen. Ein bißchen Quantenmechanik hier, ein bißchen Buddhismus dort und noch eine Prise Watzlawick: so wird nur Quark draus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für eine Kommunikation muß "da draußen" etwas sein, mit dem man kommunizieren kann! Wenn die Welt nicht real ist, sondern Einbildung des Individuums, dann gibt es nur Scheinkommunikation, wie im Traum.

Aber Watzlawick hängt dieser Auffassung nicht an. Für ihn gibt es die Welt (und auch die Materie ;)).
Ha ha ha … das ist aber nicht so schwer zu verstehen, denke ich.


Woher weiß jemand, dass die Welt (als ob da draußen) wirklich existiert und nicht nur eine virtuelle Simulation ist?
Hm?

"Wie konstruiert sogar dieser materielle Körper ist, zeigt z.B. das berühmte Experiment der Gummihand-Illusion: Probanden sitzen an einem Tisch und blicken auf eine vor ihnen liegende, lebensechte Gummihand. Ihre richtige Hand halten sie hingegen versteckt unter der Tischplatte. Dann berührt der Experimentator sowohl das Imitat als auch die echte Hand simultan mit einem Pinsel. Die widersprüchliche Kombination aus visuell wahrgenommener und gefühlter Berührung erzeugt bei den Freiwilligen den Eindruck, die vor ihnen liegende Hand sei ihre eigene. Außerdem erleben sie einen vollständigen „virtuellen Arm“, das heißt eine durchgehende Verbindung von der Schulter bis zur Handattrappe. Es entsteht ein Gefühl der Meinigkeit. Die phänomenale Einbettung der Gummihand in unser bewusstes Selbstmodell ist das Ergebnis der genauen Korrelation zwischen den Inputs aus dem Tastsinn und dem Gesichtssinn. Weil das Gehirn die Gleichzeitigkeit der Sinnesreize entdeckt, bildet es ganz automatisch eine neue zusammenhängende Repräsentation. (Metzinger u.a.)24"

24 Siehe auch Oliver Sacks: Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte.

Das ist das Modell, also die mentale Repräsentation der "Welt" , mehr nicht.

Echt komisch:


„Immer wenn unser Gehirn seine geniale Strategie eines einheitlichen und dynamischen Porträts der Wirklichkeit verfolgt, werden wir bewusst. Zuerst erzeugt unser Gehirn eine Simulation der Welt, die so perfekt ist, dass wir sie nicht als ein Bild in unserem Geist erkennen können. Dann generiert es ein inneres Bild von uns selbst als einer Ganzheit. Dieses Bild umfasst nicht nur unseren Körper und unsere mentalen Zustände, sondern auch unsere Beziehung zur Vergangenheit und Zukunft - ein bewusstes Selbstmodell. Durch die Einbettung des Selbstmodells in das Weltmodell wird ein Zentrum geschaffen. Dieses Zentrum ist das, was wir als unser Selbst erleben. Es ist ein Werkzeug zur Planung und Kontrolle unseres Verhaltens und ein Instrument, um das Verhalten anderer zu verstehen. Es ist ein Produkt automatisch ablaufender, dynamischer Selbstorganisation.
Das Selbstmodell erlaubt dem biologischen Mechanismus sich als Einheit zu begreifen.“ (Der Ego-Tunnel, Metzinger)


Na gut, im Minutentakt kann ich nicht posten.

Denk darüber nach, aber bitte nicht auf mich als reale Person schießen. Danke und gute Nacht.
 
Ich kenne das doch alles. Aber diese genialen Experimente beweisen doch nur, daß unser Gehirn sich ein Modell von der Welt macht und daß wir hinter dieses Modell nur schwierig gelangen können, aber sie beweisen nicht, daß keine Welt existiert. Das ist ein Riesenunterschied.
 
keine Welt existiert. Das ist ein Riesenunterschied.
Ja, das ist ein kluger Zug.


Die "Welt" existiert – aber in unserem "Kopf", nicht irgendwo wie außerhalb.


Ich meine damit, dass Bewusstsein § Gehirn nicht unabhängig voneinander funktionieren. Die eine Komponente existiert nicht ohne die andere; jede übernimmt nur eine Teilfunktion, die durch die andere ergänzt werden muss.


(S. 236; frei gefasst nach Buddhismus und Quantenphysik von C. Th. Kohl – der Autor ist selbst Physiker.)

Deswegen habe ich auf das Leib-Seele-Problem hingewiesen, aber es wurde als ein Artefakt verstanden.
Doch es ist keine bloße Begleiterscheinung.
Zuerst kommt das Gehirn – dann das Bewusstsein. Geht nicht-- Siehe oben.
 
aber sie beweisen nicht, daß keine Welt existiert. Das ist ein Riesenunterschied.
Noch dazu:


"Geist und Welt sind keine getrennten Einheiten, vielmehr sind sie grundlegend miteinander verbunden."7

7S. Gallagher & D. Zahavi, The phenomenological mind. An introduction to philosophy of mind and science (2. Aufla ge), Rousledge, (2012).

8Steven French, Phenomenology solves quantum puzzles – Bringing consciousness back to the quantum table IAI News, Issue 90, (21st July 2020).:

"London und Bauer9 verwerfen die „klassische“ Objektivität als nutzlos; sie sollte durch ein neues phänomenologisches Konzept ersetzt werden, dem entsprechend man die „objektive Welt“ als „die objektive Welt, wie sie für uns Bedeutung hat“ verstehen sollte.
Korrelat eines erlebenden Bewusstseins, aber sowohl die Welt wie sie erlebt wird, wie auch jenes Bewusstsein, sind in deren wechselseitigem Abhängigkeitsverhältnis begründet.
Carlo Rovellis „relationsgemäße“ Interpretation der QuaQuaantentheorie (wurde) ursprünglich entwickelt, um dabei zu helfen, den Weg zu einer Form der QuaQuaantengravitation zu ebnen. Dieser Zugang nimmt die Zustände von Systemen in ihrer Natur als essentiell relational an: So wie Geschwindigkeit kein alleiniges Eigentum eines Systems ist, sondern nur in Relation zu einem anderen System steht, so ist der Zustand von „Katze tot/lebendig“ (in Schrödingers berühmten Gedankenexperiment) nicht einer, in dem sich die Katze an und für sich befindet, sondern nur im Verhältnis zum Zustand des anderen Systems der Mess-Interaktion – in diesem Fall dem des Beobachters. Rovellis Interpretation und der „korrelative“ Aspekt eines phänomenologischen Standpunkts greifen offensichtlich sehr schön ineinander, was aber letzterer ins Gespräch bringt, ist die Rolle des Bewusstseins als grundlegender „Pol“ in Rovellis Relationen. Der andere „Pol“ ist das System, das beobachtet wird, und so, um beim Bild zu bleiben, ist die Welt was sie ist, nur als das Korrelat eines erlebenden Bewusstseins, aber sowohl die Welt wie sie erlebt wird als auch jenes Bewusstsein sind in deren wechselseitigem Abhängigkeitsverhältnis begründet (Hervorhebung hinzugefügt)."

9Fritz London & Edmond Bauer, La théorie de l‘observation en mécanique quantique, Hermann & Cie, (1939).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die "Welt" existiert – aber in unserem "Kopf", nicht irgendwo wie außerhalb.
Das ist nicht, was Philosophen mit dem Wort "existieren" meinen, aber gut, es ist eine Ansicht, die du nicht allein vertrittst. Und wie ich schon schrieb: Es gibt keinen Weg, sie zu widerlegen, aber deshalb auch keinen Weg, sie zu beweisen.

Die Zitate gehören aber m. E. gar nicht zu dieser Ansicht. Das hier z. B.:
und so, um beim Bild zu bleiben, ist die Welt was sie ist, nur als das Korrelat eines erlebenden Bewusstseins, aber sowohl die Welt wie sie erlebt wird als auch jenes Bewusstsein sind in deren wechselseitigem Abhängigkeitsverhältnis begründet (Hervorhebung hinzugefügt)."
spricht nicht über die Welt "da draußen", sondern über die erlebte Welt. Also die Welt, wie wir sie wahrnehmen. Und diese Weltwahrnehmung ist natürlich in wechselseitigem Abhängigkeitsverhältnis zum Bewußtsein. Das ist ja völlig unstrittig, das denke ich auch.

Wenn man diese Philosophen genau lesen würde (und nicht nur rausgerissene Zitate), dann würde das vermutlich auch klar werden. Leider konnte ich deinem Text nicht entnehmen, wo genau du das mitsamt den Fußnoten/Literaturnachweisen rauskopiert hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man diese Philosophen genau lesen würde (und nicht nur rausgerissene Zitate), dann würde das vermutlich auch klar werden. Leider konnte ich deinem Text nicht entnehmen, wo genau du das mitsamt den Fußnoten/Literaturnachweisen rauskopiert hast.
Brauchst du die Quelle?
Bitte schön:

Auf den Geist kommt's an
2022

Ajahn Amaro

Download (5,00 MB)


 
Ah ok, und ich meinte natürlich, man sollte die Philosophen lesen, aus denen die Zitate stammen. Man soll immer zur Quelle gehen und sich nicht von sekundären Zusammenstellungen abspeisen lassen.

Ich habe das Gefühl, du vermengst zwei verschiedene Theorien und merkst es nicht mal.
 
Ich habe das Gefühl, du vermengst zwei verschiedene Theorien und merkst es nicht mal.
Ich weiß nicht – ich betrachte dasselbe Phänomen aus verschiedenen Perspektiven.


Worum geht es hier eigentlich?


Um sogenannte okkulte oder paranormale Phänomene, die nicht in das wissenschaftliche Modell passen.


Aber das bedeutet nicht, dass sie nicht real vorkommen.


Wenn man bedenkt, dass Körper und Geist wie zwei Seiten derselben Medaille sind – warum nicht?


Sie sind zwar nicht verifizierbar, also objektiv schwer zu fassen, aber das heißt noch lange nicht, dass alles eine Lüge ist.


Egal, wie gesagt, ich kann hier nicht ständig posten.


Alles Gute!
 
Vielen Dank wiederum für den spannenden Austausch (manchmal habe ich die Antwort Igor’s schon vorausgedacht). Ein weitere Frage ist der praktische Aspekt der Beschäftigung des Verhältnisses von Bewusstsein und Materie? Angenommen, beides sind verschiedene Facetten desselben Feldes, was bringt uns das in unserem Leben, im Alltag? – wenn ich diese These überhaupt annehmen will, natürlich. Eine rein intellektuelle Erkenntnis, keine ganzheitlich-emotionale-verbindende usw., ist sehr reduziert auf das Mentale, vielleicht auf einen Glücksmoment, wo ich Zusammenhänge verstanden habe: physikalisch Überlegungen und Berechnungen sind eben nicht die Wirklichkeit, sondern nur Modelle.

Ich habe kürzlich wieder mit Joe Dispenza’s Meditation „Zirbeldrüse“ angefangen - möchte keine Werbung machen, aber für mich ist sie ein Schatz..gibt es auf der deutschen Dispenza homepage. Vielleicht auch, weil ich ohne Erwartung war - sonst war ich meist weniger locker – hat es mich jedes mal aus meinem Körper herauskatapultiert in dem Sinn, dass es für mein Bewusstsein ganz klar war und ich das auch gefühlt habe, dass ich nicht (nur) mein Körper bin, sondern etwas weit darüber hinaus, bzw. tief innen drin. Außerhalb der Raum-Zeit, wo wir unser höheres Selbst sind, macht das keinen Unterschied. Da löst sich dann auch die Identifikation mit dem Ego, welches ja gar nicht ertragen kein, dass ein Bereich außerhalb des Körpers einflussreicher sein könnte, als es selbst. Nicht, dass das programmierte Ego total ausgelöscht wäre, leider nicht, aber ich bin mir sehr bewusst über seine Machenschaften und das Theater, das Narrativ, das es entfacht. Jetzt kommt das Entscheidende: Mir ist bewusst geworden, dass ich selbst mein Leben, meinen Zustand, mein Erleben, meine Verfassung in allen Belangen und auf allen Ebenen selber kreiere, in dem Sinne, dass mein Bewusstsein nicht zu trennen ist, von der Außenwelt (auch nicht von der materiellen Welt), so wie es auch Igor postuliert. Eben Gesagtes bedeutet zusätzlich, dass ich nicht getrennt bin von meiner Umgebung, sondern, da ich ja alles bin, auch mit allem verbunden bin, es existiert eben eine enge Wechselbeziehung zu der Welt „da draussen“, die es so eigentlich gar nicht gibt woanders als hier und jetzt in meinem Erleben in mir.

Wo höre ich auf und wo fängt der andere an? Können wir das definieren? Ein praktisches Beispiel: Wenn mein Gegenüber mir Vorwürfe macht, mache ich mir selbst diese Vorwürfe, wenn ich sie annehme; oder ich kann sie auch verwerfen, und trotzdem Mitgefühl haben. Die Entscheidung liegt bei mir, ist aber, wie sei auch ausfallen mag, ganzheitlich, denn im von mir wahrgenommenen „Bewusstseinsraum“ - Quantenfeld, nenne es, wie du willst - existiert alles nebeneinander und ist ineinander verwoben. Seit ein paar Tagen hat sich die Kommunikation mit meinen Angehörigen deutlich verbessert. Trennung ist nur eine Illusion. Und sonst? Ich gebe nicht mehr „den Umständen“, dem „Schicksal“, dem „Pech (oder Glück), die Schuld oder Verantwortung für mein Empfinden und Erleben, sondern mir selber. Es kommt so sehr auf die Perspektive, auf die Art der Wahrnehmung drauf an. Viele, wenn nicht die meisten, reden einfach vieles nur schlecht und es wird zur Angewohnheit, frei nach dem Song von Fehlfarben „Paul ist tot“: „Was ich haben kann, das krieg ich nicht und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht“ (könnte man auch auf unsere nie zur Erfüllung führende Konsumkultur beziehen).

Noch wichtiger wie die Zirbeldrüsen/ Quantenfeldmeditation ist immer noch die Zeit für mich, wo ich einfach unabgelenkt nur wahrnehme, auch das verbindet mich mit dem Nullpunktfeld...und täglich Zeit in der Natur zu verbringen, spazieren zu gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo höre ich auf und wo fängt der andere an? Können wir das definieren? Ein praktisches Beispiel: Wenn mein Gegenüber mir Vorwürfe macht, mache ich mir selbst diese Vorwürfe, wenn ich sie annehme; oder ich kann sie auch verwerfen, und trotzdem Mitgefühl haben. Die Entscheidung liegt bei mir, ist aber, wie sei auch ausfallen mag, ganzheitlich, denn im von mir wahrgenommenen „Bewusstseinsraum“ - Quantenfeld, nenne es, wie du willst - existiert alles nebeneinander und ist ineinander verwoben. Seit ein paar Tagen hat sich die Kommunikation mit meinen Angehörigen deutlich verbessert. Trennung ist nur eine Illusion. Und sonst? Ich gebe nicht mehr „den Umständen“, dem „Schicksal“, dem „Pech (oder Glück), die Schuld oder Verantwortung für mein Empfinden und Erleben, sondern mir selber. Es kommt so sehr auf die Perspektive, auf die Art der Wahrnehmung drauf an. Viele, wenn nicht die meisten, reden einfach vieles nur schlecht und es wird zur Angewohnheit, frei nach dem Song von Fehlfarben „Paul ist tot“: „Was ich haben kann, das krieg ich nicht und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht“ (könnte man auch auf unsere nie zur Erfüllung führende Konsumkultur beziehen).
Es ist schön ausgedrückt:K-H- Brodbeck spricht hier vom Spielraum der Leerheit – von diesem enormen inneren Potenzial der Entwicklung und der Freiheit, in dem es keine Dualität, keine Trennung gibt.


Es freut mich immer, dass es wenigstens einige gibt, die sich in diesem grenzenlosen Raum wirklich zu Hause fühlen.


Ich kann mich wenigstens noch erinnern, wie es sich anfühlt, statt nur tonnenweise Quellen zu zitieren.


Ich denke, in diesem Sinne kann man von einer reinen spirituellen Evolution sprechen – so, wie Ken Wilber sie schildert. Danke für den Faden, @Alexistenz .

LG.
 
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen, Naturwissenschaften sind nur ein billiger Abklatsch von dem, zu dessen wir selber fähig sind. Wir sind die perfekten Messinstrumente/ Wahrnehmungsinstrumente und Erzeuger von Wirklichkeit. Grade bin ich im Quantenfeldbewusstsein durch den Wald gegangen. Jedes Atom, jede Zelle in meinem Körper fing an zu vibrieren und sich zu energetisieren, mein ganzer körperlicher Zustand änderte sich, das ist der Übergang von der Mikro- zur Makroebene. Drastischer zeigt sich das dann noch bei den vielen „Wunder/ Spontanheilungen“ bei der Dispenza Methode, wo simultan sogar noch die Veränderungen der Frequenzen in den verschiedenen Gehirnbereichen gemessen werden und bei vielen anderen „Geistheilungen“, Prana Heilung, Reiki, Schamanistische Techniken, die Liste ist lang. Und ja, auch Lichtnahrung ist ein Beweis, jeder der dreistelligen Zahl von Menschen, die zur Zeit ohne jede stoffliche Nahrung leben aber auch schon jeder, der sich mit Quantenfeldmeditation beschäftigt oder anders in diese Zustände kommt, weiß viel mehr, als jeder Wissenschaftler mit seiner Methodik jemals herausbekommen kann. Wenn wir uns mit der Sphäre verbinden, wo alles heraus entsteht, werden wir Schöpfer und verlassen die Illusion, wir wären nur ein Spielball externer Kräfte und Wechselwirkungen, welche uns „die Realität“ vorgeben. Das Leben ist ein Wunder, wunderschön und Liebe und wie sie etwas auslöst wird man wohl niemals mit welchen Gerätschaften auch immer messen können. Wissenschaft hat auch ihren Platz, und zwar, um unser täglich leben praktischer und einfacher zu machen, um uns Arbeit zu ersparen, aber was den Rest angeht, also zu der Frage warum wir hier sind und was das Leben an sich überhaupt ausmacht, da ist sei Fehl am Platz, vielleicht nicht ganz, aber bestenfalls ein Anhängsel, als Bestätigung dessen, was wir eh schon wissen.
 
Wissenschaft hat auch ihren Platz, und zwar, um unser täglich leben praktischer und einfacher zu machen, um uns Arbeit zu ersparen, aber was den Rest angeht, also zu der Frage warum wir hier sind und was das Leben an sich überhaupt ausmacht, da ist sei Fehl am Platz, vielleicht nicht ganz, aber bestenfalls ein Anhängsel, als Bestätigung dessen, was wir eh schon wissen.
@Alexistenz -

Das alles kann nur jemand wirklich nachvollziehen, der es selbst am eigenen Leib erfahren hat. Und das sind nur sehr wenige – wenn überhaupt.
Der ganze Prozess kann leicht schiefgehen, denn für diese sehr hohen „Vibrationen“ muss der Körper innerlich fast durchsichtig oder wie "durchlässig" sein. Andernfalls kann er regelrecht „verbrennen“.
Aber immerhin ist es gut, dass man heute frei darüber sprechen darf.


In meiner Heimat, der Ukraine, gibt es eine sehr interessante Methode : Am Wochenende fasten die Menschen völlig – auch ohne Wasser – etwa 48 Stunden lang. Dann übergießen sie sich mit eiskaltem Wasser, meist nackt, und steigen schließlich in ein Eisloch, selbst im Winter, bei minus 25 Grad. Ha ha ha!
Und stell dir vor – das heilt Krankheiten, die die offizielle Medizin kaum zu behandeln vermag.


Mich erinnert das irgendwie an Sri Aurobindo und die „Mutation auf der zellulären Ebene“, von der er und die Mutter sprachen.
Vielleicht ist das tatsächlich unsere Zukunft? Na ja … hoffentlich.. .
 
Ich frage mich, ob dieses aus dem Zusammenhang gerissene Zitat vielleicht so ähnlich funktioniert wie: Es gibt kein Licht, es gibt nur einen Strom von Quantenobjekten, die wir Photonen nennen.
Genau das!
Diese Buchstaben sind doch nur Striche auf dem Bildschirm. Wenn ich sie alle vergrößere, kann ich nichts mehr erkennen.


Ohne die Bedeutung, die wir den Wörtern beimessen, ist es nicht möglich, den Text zu lesen.
Und ohne das Wissen der Sprache ebenso wenig.


In diesem Sinn spricht man von der Leerheit der Buchstaben.


Alles um uns herum besteht nur aus bestimmten Strömen von Quantenobjekten.
Auf praktischer Ebene, also im Alltag, sagen wir zum Beispiel „Tisch“ oder „Körper“.


Ich gebe mein eigenes Beispiel:
Wenn ich einen Arm verliere, bleibe ich weiter „Igor“?
Und wenn ein Bein fehlt? Oder eine Lunge?
Und das Gehirn – bin ich das?
Immer noch Igor?


Das ist doch nur eine begriffliche Zuschreibung.
Am Grabmal würde auch „Igor“ stehen,
aber dahinter findet man nur Staub und Asche.


Alles entsteht/ und besteht/ aus elementaren Teilchen.
Aber durch die Wand kann ich trotzdem nicht gehen – sie hat eine sehr große Dichte.
Das ändert jedoch nichts an dem grundlegenden Fakt.
 

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