Natürlich der Osteoporose begegnen

  • Themenstarter Themenstarter Kayen
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... Für mich ist das die einzig logische Erklärung, warum diese Nebenwirkungen immer passieren.
Keine Ahnung wie man diesen Kreis durchbrechen könnte, dass diese Überaktivierung, die ja viele Gründe haben kann, aufhört. ...

Ich habe so ziemlich die gleichen Probleme mit der Vitamin-D-Einnahme.
Mein Arzt hat bei einem Blutbild heraus gefunden, daß mein „Vitamin-D-bindendes Protein“ nicht ok ist. Er meinte daraufhin lakonisch: besser gar kein Vitamin D nehmen.:


Grüsse,
Oregano
 
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Wurden hier schon die 2 Artikel von Rene Gräber verlinkt?

Bei Osteoporose sind nicht nur Kalzium und Vitamin D wichtig

Für Menschen, die an Osteoporose leiden, gibt es ergänzende Erkenntnisse aus neueren Untersuchungen. Neben Vitamin D und Kalzium benötigen die Knochen zum Aufbau einer stabilen Knochenmasse auch Vitamin K.

Interessant war in dem Zusammenhang auch: Litten die Frauen an einem Vitamin-K-Mangel und wiesen gleichzeitig Vitamin D im Überfluss auf, so erhöhte sich das Osteoporoserisiko noch weiter. Ein ausgewogenes Verhältnis von Vitamin K zu Vitamin D scheint also äußerst wichtig für die Stabilität der Knochen.
Unsere Knochen benötigen außerdem Magnesium in ausreichenden Mengen. Kommt es zu einem Magnesiummangel, so entzieht unser Körper den Knochen den lebenswichtigen Mineralstoff, um ihn an anderer Stelle einzusetzen.
Dies kann Osteoporose zur Folge haben. Studien belegen, dass Knochenschwund oft mit einem Magnesiummangel einhergeht (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23912329).

Das universell einsetzbare Vitamin C hilft beim Knochenaufbau ebenfalls



Osteoporose – Weg von Chemiekeulen: Naturheilkunde als Geheimwaffe gegen Osteoporose​


Muskeltraining ist sehr wichtig, basische Ernährung, mediterrane Kost, keine Milch und Silizium ist auch nicht zu unterschätzen

 
Es kann sein, dass mein Infekt wirklich viral ist und keine Vitamin D Täuschung.
Heute habe ich erfahren, dass so einige Personen in meinem Umkreis schlimm betroffen sind. Komisch ist es aber, dass ich immer während der Vitamin D Aufbesserung diese grippeartigen Symptome bekomme. Heute bin ich auf 750 Einheiten runtergegangen, damit kann ich natürlich nichts gewinnen, meine aber es geht erstmal so besser, mal sehen.

Danke Laurianna, Granit, Oregano und Mara für Eure Beiträge.

Und oh ja, ich stelle mir Fragen, viele Fragen, seit Kindheit schon, wobei die Antworten der Ärzte bei meinen seltenen medizinischen Themen wenig Hilfe bringen.
Wer ahnt denn schon als Kind, dass die Blasenbildungen, damals auffällig viele Knochenbrüche mit einer Genmutation zusammenhängen könnten, die das wichtige Kollagen betrifft.
Als Jugendliche, um überhaupt laufen zu können, haben die Ärzte in Kliniken aber schon instinktiv oder sie hatten Studien, keine Ahnung, mir Vitamin A und E hochdosiert verpasst, was ich damals alles so wegstecken konnte und Blasen sich beruhigten.
Mein Wald- und Wiesenhautarzt wurde so wütend als ich ihn von den hohen Vitamin A
Dosierungen erzählte, dass er dachte ich wolle ihm einen Bären aufbinden und rief sogar noch im KH an um "sich" zu bestätigen, was natürlich dort zu meinen Gunsten entkräftet wurde. Hier kann man aufgrund von Besserung rückschließen, dass gerade an fettlöslichen Vitaminen insgesamt ein Defizit vorhanden sein könnte und der Körper aufgrund des Gens viel mehr benötigt und mit der Umwandlung ein Problem hat.
Auch könnte ich noch die Zufuhr von Retinol ins Auge fassen, welches mit Vitamin D zusammenspielt.
Ich trinke aber auch viel, weil ich mich leicht ausgetrocknet fühle und komme mind. auf 3 l täglich, es ist die Verschiebung der Toilettengänge zur Nacht die mich nervt. Auch wurden Nierenwerte aus dem Urin genommen, nicht nur aus dem Serum.

Oregano, aufgrund Deines Threads habe ich ja gleich die Ärztin gefragt, wegen dem bindenden Protein. Ich bekam die Antwort, dass man deswegen auf das 1,25 OH D geschaut hat, dieser würde dann wohl nicht so anspringen wie er es bei mir tut,

Granit, mit den Mineralien meinst Du explizit jetzt Magnesium, oder? Ich habe das von reinem Carbonat gerade erst umgestellt auf die in meinem vorherigen Beitrag aufgezählten 5-fach Verbindungen als Komplex. Seit dem benötige ich seit 2 Tagen doch deutlich weniger, obwohl Vitamin D viel Magnesium verbraucht und wenn dann der Knochenstoffwechsel auf Hochtouren läuft, kann das schon mal mehr sein.
 
Liebe Kayen, es tut mir so leid, dass es dir nicht gut geht. Ich kann dir nicht sagen, was du tun musst, um gesund zu werden. Ich kann dir nur erzählen, was ich tue. Daraus könntest du eventuell ableiten, was auch dir helfen könnte.

Ich nehme tgl. Magnesiumchlorid (MgCl) ca. 1/4 Teelöffel voll (etwa 1,3 g, enthält 300..400 mg Mg), löse es in wenig Wasser. Es löst sich sofort auf. Überschüssiges Mg wird vom Körper problemlos ausgeschieden.

Kalzium: Vor einigen Jahren hatte ich auch reichlich Ca zu mir genommen, bis ich Probleme bekam (Hyperkalzämie). Seitdem reicht die Ca-Menge, die ich mit der Nahrung (z.B. Käse) aufnehme.

Ich trinke jetzt im Winter fast kein zusätzliches Wasser. Morgens trinke ich 1/4 Liter frisch gepressten Orangensaft und im Laufe des Tages 3 Tassen Kaffee zu je 1/8 Liter. Mit dem Wasser in der Nahrung komme ich auf Insgesamt 1 .. 1 1/4 Liter pro Tag. Mit 3 Liter, von denen du schreibst, werden nur die für den Körper wichtigen Mineralien ausgeschwemmt.

Es wird immer geschrieben, der Körper würde zu 70..80 % aus Wasser bestehen. Das trifft auf den lebendigen Körper nicht zu. Sämtliches Wasser im Körper besteht aus Elektrolyten. Es gibt im Körper kein reines Wasser. Es sind nicht nur mineralische Elektrolyte, sondern vor allem organische (z.B. Blutserum, Lymphe). Viel Wasser trinken, stört die Zusammensetzung der Elektrolyte. Alles wird auf schädliche Weise verdünnt.

Vor 6 Monaten hatte ich meine Ernährung von reichlich Zucker auf wenig Zucker und mehr Fett umgestellt. Nach 4 Monaten hatte ich zwar 7 kg abgenommen und der Bauch ist wirklich geschrumpft. Aber ich hatte mir eine leichte Osteoporose eingehandelt. Der Körper hat nicht nur Fett abgebaut, sondern auch Eiweiße.

Der Körper braucht eine bestimmte Menge an Zucker. Da ich in dieser Zeit zu wenig Zucker aß, holte sich der Körper den fehlenden Zucker
aus den Eiweißen und zwar nicht aus der Nahrung, sondern aus den Knochen und Gelenkkapseln. Das wird als Gluconeogenese bezeichnet.

Meine Knochen fühlten sich brüchig an und "klapperten" in den Gelenken.

Die Knochen bestehen vor allem aus Kalzium und Eiweißen. In erster Linie benötigen aber das Gehirn, die Nerven, das Blut, die Nieren/Nebennieren Energie in Form von Zucker. Wenn der Zucker fehlt, kann ein Teil durch Fette (Ketose) ersetzt werden. Der andere Teil wird aber mit Zucker aus Eiweißen versorgt. Diese Eiweiße stammen aus den Knochen und sind die/eine Ursache für Osteoporose (meine Meinung/Erfahrung).

Um die Gluconeogenese (Glukose-Neu-Erzeugung aus Eiweiß) zu verhindern, habe ich mein Ziel, abzunehmen eingeschränkt bzw. aufgegeben. Mittags esse ich jetzt zusätzlich eine Handvoll Heidelbeeren mit 100g Schlagsahne (32% Fett) und 2 gehäuftenTeelöffeln Puderzucker. Abends vor dem Schlafengehen esse ich einen gehäuften Teelöffel voll mit Kokosfett als leichtverdauliche mittelkettige Fettsäuren, um dem Körper die benötigte Energie zur Verfügung zu stellen.

Außerdem habe ich die Menge an Eiweiß erhöht. Früher hatte ich etwa 0,8..1,0g Eiweiß pro kg Körpergewicht in Form von Fleisch, Fisch, Eiern und Käse gegessen. Ich halte es für wichtig, tierisches Eiweiß, besonders Eier und Fisch zu essen. Jetzt esse ich etwa 1,2g Eiweiß täglich, um den Knochen und den Gelenken genügend Eiweiß zu liefern. Der Kuhkäse, den ich morgens esse, enthält Ca, Fette und Eiweiß. Ebenso die Schlagsahne. Durch die Schlagsahne habe ich wieder 1 kg zugenommen und die Gelenke "klappern" nicht mehr. Die Beine fühlen sich auch nicht mehr so an, als müsste ich vorsichtig gehen, damit sie nicht gleich brechen.

Ich wünsche dir gute Besserung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen
Mit 3 Liter, von denen du schreibst, werden nur die für den Körper wichtigen Mineralien ausgeschwemmt.
Diese Idee hatte ich beim Lesen auch, @Kayen. Auch ein bisschen aus eigener Erfahrung, dass mir vermeintliches mehr trinken "müssen" gar nicht so gut bekommen ist (Kreislaufprobleme, hohe Frequenz beim Wasserlassen).
 
Danke vigesimo und Kate.

Die Empfehlung weniger zu trinken, höre ich momentan von einigen Seiten.
Meine Angst geht dahingehend, meine Mutter hat moderat getrunken, Calciumreich gegessen, sie saß ja im ähnlichen Dilemma, und bekam Nierensteine, sie war sehr "Steinreich". Gallensteine hatte sie ebenfalls, wie ich auch.
Letztendlich versagten irgendwann als erstes ihre Nieren kurz vor dem Ableben und hatte wohl schon längere Zeit aufgrund von Stein-OPs und Zertrümmerungen tatsächliche Defizite in ihrer Nierenfunktion.
Das einzige, was ich machen kann, so denke ich, diese gut zu spülen und erlebe aber auch eine ziemliches Verlangen nach Wasser.
 
Gallensteine hatte sie ebenfalls, wie ich auch.
Ich kenne das nur zu gut, diese Befürchtungen bei familiärer Vorbelastung. Meine Eltern beide die Galle raus, meine Mutter Nierenprobleme und Zystenkönigin. Man identifiziert sich schnell mit dem gleichen Schicksal, wenn man ähnliche Probleme hat.

Ich habe ja auch Gallensteine, Zysten in Leber und Nieren, und in jungen Jahren, nach einer Urin Kultur wurde mir prophezeit, ich müsse aufpassen, dass ich später nicht an der Dialyse hänge. Aber meine Nieren funktionieren bis jetzt einwandfrei.

Ich sage mir dann immer, ich bin nicht meine Mutter, ernähre mich anders, gehe andere Wege, das muss nicht vorbestimmt sein. Auch wenn es solche Veranlagungen gibt.

Ich hatte auch einmal viel getrunken, eine Trinkkur. Das Ergebnis war eine Verwässerung des Blutes und ich hatte Natriummangel, fühlte mich unglaublich erschöpft. Sind deine Elektrolyte in Ordnung? Da könnte sich vielleicht doch etwas verschieben.

Bei ständig Durst denke ich auch an Diabetes, Langzeitzucker usw. wurde gemessen?

Mein Vater hatte auch Alterszucker, sein Vater hatte Diabetes, meine Mutter musste auch aufpassen. Meine Kusine hochgradig Zucker.

Ich war auch schon beim Langzeitzucker an der Schwelle zu Prädiabetes, auch wenn der tgl. Zucker morgens normal niedrig war. Konnte es aber durch Ernährung immer abfangen und korrigieren.
 
ich persönlich finde 3 Liter gar nicht so sehr viel, die kommen schnell zusammen, ich trinke morgens bereits ein großes Glas Wasser, zum Frühstück Kaffee und Orangenschorle, mittags Tee, manchmal vormittags auch, nachmittags ab und zu Kaffee, Saftschorle, abends Tee und im Sommer, anstatt Tee, Wasser oder Schorle und dann esse ich im Winter noch oft Suppe, das ist auch Flüssigkeit...

ich denke jeder sollte das nach Appetit und Durst gestalten und dass bei 3 Litern gleich die Elektrolyte ausgespült werden, kann ich mir nicht denken. Es tut eher gut, wenn man gut durchgespült wird, damit Säuren raus gespült werden; ich habe eine rheumatische Erkrankung und wenn ich wenig trinke (weil ich mal nicht dran denke oder weniger Durst habe) geht es mir gleich schlechter.

Ich denke das ist individuell und 3 Liter sind im Rahmen.
 
Danke, Mara, ähnlich wie Du es aufführst verfahre ich auch. Als Wasser nutze ich nun Gerolsteiner und Fachinger. Dann werden nicht nur Mineralien ausgespült, sondern gleich wieder zugeführt, ähnlich bei Tee und Säften. Milch ob pflanzlich oder Kuh zähle ich nicht dazu. 3 l kommen wirklich schnell zusammen.
 
Das mit den Elektrolyten ließe sich ja auch testen - Kalium und Magnesium dann allerdings im Vollblut.

Ich trinke eher relativ wenig. Diese Teekur war da schon eine Ausnahme. Damit kam ich so auf 3 Liter. Und es stand auch so oder so explizit dabei, auf Elektrolyte dabei achten - also kann das schon eine Wirkung haben.

Und das hat sich ja im niedrigen Natriumspiegel dann auch bestätigt.

Mit den Mineralwässern dann sicher auch eine gute Idee, wenn man sie verträgt. Bei mir macht da die Kohlensäure Probleme.
 
Das stimmt schon, dass nicht so viel Wasser notwendig ist, lt. dieser Seite 1,2 l bis 1,5 l und ich nehme an, dass die Nephrologen sich damit beschäftigt haben.
So wenig, hätte ich nicht gedacht, ich hatte da andere Daten mal abgespeichert.

Wieviel man pro Tag trinken sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie Alter, Körpergewicht, körperlicher Anstrengung und Temperatur. Ein gesunder Mensch sollte nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung jedoch ca. 1,5 Liter pro Tag über Getränke zu sich nehmen. Den restlichen Flüssigkeitsbedarf deckt der Körper durch die Nahrung, zum Beispiel über Obst und Gemüse.

Am besten versorgen Sie Ihren Körper mit Flüssigkeit, indem Sie über den Tag verteilt immer wieder kleinere Mengen trinken. Über den Verdauungstrakt können nämlich pro Stunde nur ca. 0,5 bis 0,8 Liter verwertet werden. Auf „Vorrat“ trinken funktioniert hingegen nicht. Der Körper kann das Wasser nicht speichern und scheidet überschüssige Mengen über die Nieren aus. Greifen Sie lieber regelmäßig zu einem kleinen Glas Wasser und hören Sie vor allem auf Ihr Durstgefühl.Säuglinge, Kleinkinder und Kinder benötigen im Vergleich zu Erwachsenen deutlich mehr Flüssigkeit. Vor allem Kinder vergessen das regelmäßige Trinken beim Spielen gerne und sollten deshalb daran erinnert werden. Auch Sportler müssen auf eine höhere Zufuhr an Flüssigkeit achten, damit sie fit und leistungsfähig bleiben. Menschen mit Nieren- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten hingegen die tägliche Trinkmenge mit ihrem Arzt besprechen.

Auch sind große Mengen nicht so förderlich, lieber kleine Gläser und öfter über den Tag verteilt.
Ich habe hier so Glasteegläser, in denen fast ein halber Liter reinpasst und das trinke ich relativ zügig weg, könnte eine Angewohnheit sein oder aber irgendetwas trocknet den Mund bei mir aus. Auch habe ich seit Ewigkeiten Zungenbrennen, welches ein Gefühl von Durst entstehen lässt.
Der Körper könnte sich auch einfach an diese Mengen gewöhnt haben und wenn er diese aufeinmal nicht bekommt, signalisiert er. Jedenfalls kann ich es wohl nur langsam ändern.
 
Hast du das mit dem Zungenbrennen schon mal weiter verfolgt?

B12, Folsäure, Vitamin C und Eisenmangel ausgeschlossen?

Ansonsten gibt's da auch anscheinend noch etliche andere Verdächtige.

 
Danke, Laurianna, "die üblichen Verdächtigen" wurden ausgeschlossen und noch einiges mehr. Vermutlich hängt es an der Empfindlichkeit der Schleimhäute.

Zum Wasser wäre zu ergänzen, wenn man tatsächlich zu Steinen neigt oder gar welche hat wird eine Trinkmenge von mindestens 2,5 l und mehr empfohlen. Jedenfalls laut KI mit einigen Links in Englisch dazu.

Wenn bei Ihnen eine familiäre Vorbelastung für Gallen- und Nierensteine vorliegt, ist eine tägliche Trinkmenge von 1,5 Litern als reine Vorsorge zu wenig.
Während 1,5 Liter für die allgemeine Gesundheit oft ausreichen, gelten für die aktive Stein-Prävention deutlich höhere Zielwerte, um die Bildung von Kristallen in der Niere und die Eindickung der Galle zu verhindern.
Optimale Trinkmenge bei familiärer Neigung
  • Zielwert: Um Nierensteinen effektiv vorzubeugen, wird eine Trinkmenge empfohlen, die zu einer täglichen Urinausscheidung von mindestens 2 Litern führt.
  • Empfehlung: In der Praxis bedeutet das eine Aufnahme von 2,5 bis 3 Litern Flüssigkeit pro Tag.
  • Gleichmäßigkeit: Trinken Sie über den Tag (und idealerweise auch vor dem Schlafengehen) verteilt, damit der Urin auch nachts nicht zu stark konzentriert wird.

Warum Wasser allein nicht alles ist
  • Zitrusfrüchte für die Nieren: Ein Spritzer frische Zitrone oder Limette im Wasser liefert Citrat. Dieses bindet Kalzium im Urin und verhindert so die häufigsten Nierensteine (Kalziumoxalat-Steine).
  • Gallenfluss anregen: Um Gallensteinen vorzubeugen, ist es wichtig, keine Mahlzeiten auszulassen (besonders das Frühstück), da regelmäßiges Essen die Gallenblase zur Entleerung zwingt und Ablagerungen "rausspült
  • Kalziumzufuhr: Entgegen altem Wissen schützt eine normale Aufnahme von kalziumreichen Lebensmitteln (wie Joghurt oder Käse) eher vor Nierensteinen, als sie zu fördern.

Ich wollte den vorherigen Beitrag nicht als (absolut richtig) so stehen lassen, sondern jeder möchte individuell passend für sich da schauen.
 
Liebe @Kayen
Roll das Ganze mal von einer anderen Prämisse heraus aus, um die du über die Jahre hinweg schon selbst oft und lange rotiert bist aber was du vermutlich nicht konsequent weiterverfolgt hattest.

Das passt thematisch nicht in diesen Thread sondern wäre mehr ein Wegweiser in andere Richtung:
  • Ein ständiges Durstgefühl und trockenen Mund kann man bei Infektionen haben. Keine Ahnung, ob der Körper da einfach ständig gut durchspülen will oder ob dabei die Nierenfunktionen direkt gestört sind oder die Steuerung per Aldosteron etc. Jedenfalls deckt sich das mit ständigem Mineralienverlust.
  • Das D3 führt bei dir direkt zu Immunreaktion, wie du immer wieder berichtetest. Entweder durch Immunhemmung (und damit Erregeraktivierung) oder durch weitere Immunaktivierung per Umwandlung zum 1,25-OH-D3 (unwahrscheinlich, weil das bei dir schon jenseits von Gut und Böse erhöht liegt und das ein überdeutlicher Marker eines kämpfenden Immunsystems ist).
  • Dann berichtetest du immer zyklisch einsetzende Erhöhung von CRP und Beschwerden. Das kann an der zyklisch bedingten Immunsuppression und dem Estrogenanstieg liegen.
  • Du hast immer wieder erhöhte CRP-Werte. ANA ebenfalls - woraus man intrazelluläre Erreger verdächtigen kann. Wie sehen da die Blutsenkungsgeschwindigkeit, Serum Procalcitonin, Serum Calprotectin und Serum RANTES/CCR-5 aus?
  • Du berichtetest von Knochenschmerzen und Gelenkschmerzen. Brainfog. Reduzierte Schilddrüsenfunktion. Das ist alles nicht normal sondern kann eine Infektion sein.
  • Falls du das immer noch hast: "Eisen immer erhöht, Ferritin im unteren Bereich und Transferrin zu niedrig" übrigens nochmal der Hinweis auf mglw zu wenig Kupfer und oder Retinol (für die Synthese der Eisenbindungsmoleküle).
Borrelliose-Diagnose in 2010 hattest du berichtet. Die hast du vielleicht also immer noch. Oder eine verwandte oder ganz separate Infektion.
Da kommen einige in Frage; u.a. Mycoplasma genitalum, M. hominis, M. pneumoniae sowie Ureaplasma urealyticum. Chlamydia trachomatis (auch C. psitacci falls du irgendwie mal Vogelkontakt hattest). Yersinia enterocolitica (befällt die Knochen und Gelenke). Bartonella henselae, B. quintana. Brucella melittensis & abortus, B. canis. Die Rickettsien von den Zeckenstechfieber- oder Zeckenfleckfieber-Variationen (Man beachte, dass R. felis klinisch zu den Stechfiebern gehört, aber serologisch mit R. typhi aus der Fleckfieber-Gruppe kreuzreagiert anstatt mit dem R. conorii aus der Stechfieber-Gruppe), oder auch unspezifische, auch anaerobe Keime wie zum Beispiel durch Zahnarbeiten eingeschleppt mit Niederlassung in den Knochen und Gelenken.

 
Huui, Granit, nun hast Du aber tief gegraben, lieben Dank für Deine Sicht.

Dies ständige Austrocknungsgefühl existiert tatsächlich schon über ein Jahrzehnt. Damals war ich noch ganz motiviert Tage in einem Endo-Ambulanz Zentrum zu verbringen, die die Nieren auf jedes Fitzelchen untersuchten, selbstverständlich auch Aldosteron erinnere ich, welches in der Norm war.
Letztendlich hat das nicht viel gebracht. Als Antwort erhielt ich damals: die Nieren seien wohl ausgewaschen, was immer dies bedeutet. Damals kam auch noch eine so mächtige Erschöpfung hinzu, dass ich irgendwann nicht mehr zuhören konnte und keine Kapazitäten fürs konsequente Weiterverfolgen frei hatte. Dann freut man sich über "gute Tage" und geniest, wenn man nicht ganz resignieren will.
Zyklisch erhöhte CRP Werte unter Estrogenanstieg kenne ich bei mir nicht, bist Du Dir ganz sicher, dass dies in "meinen Beiträgen" stand. Es gab im letzten Jahrzehnt einen einzigen ziemlich heftigen Anstieg als ein Stein den Gallengang zur Bauchspeicheldrüse versperrte, so um die 250, der dann nach AB Gabe und Entspannung absank.

ANA wurde einmalig geprüft in einem Muskelzentrum, auch Laktat. ANA war grenzwertig und Laktat hoch. Dieser erste Laktat Wert erfolgte nach Bewegung, und um die Möglichkeit einer Mitochondriopathie zu entkräften, wurde dieser wiederholt, da man diesen hohen Wert sofort als eine Ente abtat. Die Laborwiederholung fand dann entspannt im Bett statt, dann war der Laktatwert natürlich normal.

Mit der Schilddrüsenunterfunktion meinst Du jetzt den FT4 Wert, der schon noch in der Norm ist aber an der unteren Grenze nagt. Momentan ist er gestiegen, wohl auch aufgrund einer moderaten Thyroxin Gabe, welche ja auch nur Symptome bekämpft und vor allem den Knoten klein zu halten, der lustig daher wächst, aber was soll man machen. . . Es gibt ja auch noch ein Leben zwischen diesen besonderen Umständen.

Das Erreger wichtige Rezeptoren belegen können, z.B. für Vitamin D, ist ein sehr kluger Gedanke, zumal meine Borreliose Akte von der Infektiologie damit geschlossen wurde, dass diese zu spät erkannt und behandelt wurde und ich mit den verbleibenden post-viralen Beschwerden leben müsse.

Das die Knochen deswegen belastet sein könnten, weil die Rezeptoren nicht funktionieren könnte ein Teil der Ursache mit sein, so von der ersten Überlegung her.
Danke.

Liebe Grüße von Kayen
 
Das mit dem Flüssigkeitsbedarf wird immer nur so oberflächlich für alle Personen gleich abgehandelt. Es kommt ja auch hauptsächlich auf den eigenen Körper an. Es werden ja 30 ml pro kg Gewicht empfohlen. Bei mir wären das dann 2,250 Liter pro Tag. Ich glaube, es handelt sich hier um den gesamten Flüssigkeitsbedarf incl Flüssigkeit in der Nahrung? Das müsste ich also wiederholt nachgoogeln. Wenn ich persönlich im normalen Zustand 2 Liter trinke am Tag, dann ist das also voll im Rahmen. Sollte ich körperlich tätig werden wie zB Putztag, Wandertag, 3 Spaziergänge, Reise mit der Bahn, Besichtigungen, dann sieht der Bedarf schon ganz anders aus und so ein großes Glas Wasser rutscht zusätzlich runter wie nix.
Für wen gelten denn die 1,5 l Trinkmenge? Für 50 kg schwere Hochbetagte, die nur noch sitzen und auch keine komplizierten Denkvorgänge mehr haben?
 
Also ich komme mit 1,5 l Trinkmenge gut klar. Bei 60 kg. Ich bin ziemlich überzeugt, daß dabei auch viel Gewöhnung ist. Vor Jahren habe ich mal gelesen, was Aborigines in Australien, die noch traditionell leb(t)en, trinken -- es war irrsinnig wenig. Aber sie sind es von Kind an gewöhnt.
 
Ich habe jetzt mal meinen Säure Basenhaushalt geprüft, weil ein normales Milieu ja wichtig für die Knochengesundheit sein soll:

Zwischen Frühstück und Mittag liegt der Wert bei 6.2 bis 6.5 ,
sofort nach dem Mittag bei 5.6;
und ca. 1,5 Stunden nach dem Mittagessen zwischen 6.8 und 7.0;
sofort nach dem Abendbrot bei 5.6
und ca. 1,5 Stunden nach dem Abendbrot bei 6.2 bis 6.5.

Diese Werte sind vermutlich ok.

Vielleicht kann jemand mit einschätzen, ob diese Werte bis dahin o.k. sind, für mich auf den ersten Blick schon.

Interessant wird der frühe Morgen-Urin, der normalerweise bei Menschen dazu neigt eher zur sauren Seite zu tendieren also ein Wert von 6.2 bis 6.5 wäre wohl o.k.
Werte darunter oder darüber wären ungünstig insbesondere für mögliche Steinbildungen.
Es gibt Steine die sich bilden bei zu saurem Milieu oder auch wenn zu basisch.

Mein Morgen Urin Wert liegt bei 7.7 also schon sehr basisch und ungewöhnlich.
Ein Grund dafür könnte tatsächlich sein, dass der Wert wegen dem Calcium aus den Knochen sich so hoch anhäuft oder mein staatl. Fachinger Wasser diesen so hoch werden lässt.?

Mein Hausarzt konnte aus dem Calcium im Urin keinen zusätzlichen Erkenntnis-Gewinn sehen, leider konnte ich ihm diesen auch nicht so Nahe bringen, dass er diese Untersuchung veranlasste.
Wenn er den Erkenntnisgewinn versteht, ist er meist auch bereit zu gucken.

Wegen dem Vitamin D haben wir auch länger diskutiert.
Er meint, das wäre ja schön wenn man durch Vitamin D eine Osteoporose heilen könnte.
Er ist insbesondere von der Substitution von VD eher kritisch eingestellt, sieht es in meiner Fallkonstellation mit der Parathormonerhöhung aber ein.
Auch haben wir länger über den 1,25 OH D diskutiert und als er verstanden hat, dass dieser hohe Wert wirklich ziemlich außergewöhnlich ist und in keinem Verhältnis zum schweren Vitamin D3 Mangel steht, hat er sozusagen "Lunte gerochen" und dies wird jetzt auch von ihm kontrolliert.
In 6 Wochen, noch vor dem KH-Termin, hat er direkt in einem Labor Termine gemacht um sich ein Bild zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt mal meinen Säure Basenhaushalt
Wie ich verstanden habe, sagt der Urin wenig über den eigentlichen Säure-Basenhaushalt aus, das geht eher über eine Blutgasanalyse.


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Danke, Laurianna.
Um diese wichtige Konstante im Körper zu erhalten, passiert ja trotzdem etwas, gerade um sie so genau zu halten, weil minimale arterielle ph Abweichungen sofort sehr kritisch sind.
Ist man zu sauer (Anzeige Urin) dann wird deswegen gegenbalanciert, z.B. mit Carbonaten aus den Knochen. Ist man zu basisch können sich Steine bilden.
Diese Aussage ist mir zu kurz gegriffen zumindest in dem Zitat.
 

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