Nahrungsmittelauswahl extrem eingeschränkt: was bleibt übrig?

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Hallo,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum und ich hoffe, dies ist der richtige Bereich für mein Anliegen.

An dieser Stelle möchte ich meine aktuelle Lage in Bezug auf die tägliche Ernährung schildern.

Lange habe ich an pflanzlicher Nahrung nur noch weißen, geschälten Reis als Brei (mit Milch) gegessen. Damit kam ich zwar recht gut durch den Tag, völlig kam mein (Dick-)Darm aber nie zur Ruhe. Ob nun wegen des Anteils an Ballaststoffen im Reis, wegen des Fruchtzuckers oder der Kohlenhydrate, ist mir leider nicht völlig klar; in jedem Fall führte pflanzliche Nahrung, insbesondere mit einem hohen Zucker- und Ballaststoffanteil immer auch zu vermehrten Beschwerden. Dies ging bereits seit Jahren so, weshalb ich meinen Darm gerade durch die Fehlernährung (so nehme ich an) deutlich geschädigt habe. In jedem Fall war eine Umstellung dringend nötig, die Reduzierung auf Reis als einziges pflanzliches Nahrungsmittel genügte aber nicht, aufgrund der genannten Gründe.

Nachdem ich mich also auch von dem Reis verabschiedete, nahm ich an, dadurch eine Verbesserung erzielen zu können. Leider war mir zu dieser Zeit der Zusammenhang zwischen Fäulnisflora und Proteinen nicht bewusst und so stellte sich eine Verbesserung nur bedingt ein. Da die E. Coli-Bakterien in meinem Fall erhöht sind, kann ich mich bspw. auch von Milchprodukten nicht optimal ernähren, was entsprechend auch für andere Nahrung tierischen Ursprungs gilt. Mir geht es damit zwar deutlich besser - verglichen mit dem Verzehr pflanzlicher Nahrung - aber mir fehlt leider ein Nahrungsmittel, welches ich ohne Einschränkungen und Bedenken ständig zu mir nehmen kann.

Ein Test auf Laktostintoleranz steht übrigens noch aus, jedoch vermute ich, ausgehend von meinen Beschwerden, dass ich auf Laktose nicht, oder zumindest deutlich weniger sensibel als beispielweise auf Fruchtzucker reagiere.

Der Fäulnisflora bemühe ich mich bereits seit Wochen entgegenzuwirken - mit der Hilfe von Probiotika und Milchkefir - und mir ist klar, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen kann; allerdings ist meine - nicht proteinfreie - Ernährung wohl kontraproduktiv, da sie der Fäulnisflora als Grundlage dient. Das heißt, ich konnte damit bisher (zwangsläufig) keine Verbesserung erwirken und frage mich, was ich essen kann und soll, um die Situation nicht zu verschlimmern.

Nötig wäre also ein Nahrungsmittel, welches nicht existiert? -> Zucker-, protein- und ballaststofffrei.

Zu meinen Beschwerden zählt ein allgemein sehr empfindlicher Darm, sowie unregelmäßige, aber häufiger auftretende, Entzündungsreaktionen, wie bspw. Blut im Stuhl (teils auch Schleim). Wobei sich glücklicherweise nie eine schwere chronische Entzündungsform entwickelt hat. Da ich aber keine Nahrung zu mir nehmen kann, die nicht zu Beschwerden führt, bin ich aufgrund dieser Entzündungsproblematik zunehmend besorgt.

Ich weiß, dass hier vermutlich einige andere Nutzer vor dieser Art Problem stehen, wenn auch aus etwas anderen Gründen, so dass mir womöglich niemand raten kann, was ich in meinem individuellen Fall noch essen könnte; dennoch bin ich für Anregungen & Erfahrungsberichte sehr dankbar.

Gerne kann ich bspw. das Ergebnis meines Florastatus anfügen, oder andere medizinische Daten, soweit nötig.

Als kurze Zusammenfassung meine aktuellen gesundheitlichen Probleme: Fructoseintoleranz, Histaminintoleranz, Fäulnisflora (E. Coli erhöht, proteinreiche Ernährung offenbar problematisch), ballaststoffreiche/pflanzliche Nahrung nicht/kaum verträglich, Toleranz gegenüber Fruchtzucker gering, empfindliche/entzündliche Reaktionen der Dickdarmschleimhaut.


Schöne Grüße
 
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wundermittel
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01.06.10
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Hallo Helios,

Du bist da in einer schwierigen Situation. Aber ich denke, Du wirst etwas finden...

Mich würde erst einmal interessieren, was Du nun tatsächlich zur Zeit isst ?

Den Florastatus könntest Du auch zeigen ?

Wie sind Deine Intoleranzen festgestellt worden ?

Hast Du noch bekannte Allergien ?


LG K.
 
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Hallo,

nachdem ich nun seit etwas mehr als einem Monat pflanzliche Nahrung (zwangsläufig) ausgelassen habe, versuche ich mich an Milchprodukten. Einfach aus dem Grund, dass ich bis vor Kurzem (fälschlicherweise) davon ausging, diese zu vertragen (also keine Probleme mit Laktose zu haben). Leider sind mir die negativen Folgen von "Proteine + Fäulnisflora" zu spät bewusst geworden. Auch musste ich feststellen, dass mir solche Produkte mit möglichst geringem Fettanteil (scheinbar) am besten bekommen; was letztendlich wohl nicht verwunderlich ist, da Fett auch eine gewisse Beanspruchung für die Verdauung darstellt.

Ich esse aktuell Magerquark und Joghurt. Dadurch geht es meiner Verdauung zumindest etwas besser.

Die Proteinproblematik bleibt aber leider, da ich aktuell nunmal möglichst keine proteinhaltige Nahrung zu mir nehmen sollte. Es bliebe mir also nur pflanzliche Nahrung, die ich auch bevorzugt zu mir nehmen möchte, nur ging es mir damit nunmal noch schlechter, als aktuell mit den Milchprodukten. Meine Lage scheint mir daher wie eine Sackgasse.

Ich arbeite nun intensiver an der Behandlung und Regeneration des Darms, werde in Kürze also verschiedene Mittel ausprobieren, aber die Frage ist und bleibt, was ich in dieser Zeit zu mir nehmen soll, um den Zustand nicht weiter zu verschlimmern. Zumal einige Zeit vergehen kann, bis der Darm sich tatsächlich erholt hat.

Aus den genannten Gründen bin ich daher absolut unschlüssig, wie ich mich in den kommenden Wochen und Monaten ernähren soll. Es mag ein passendes Nahrungsmittel geben aber ich wüsste nicht, welches dieses sein könnte.

Bei nächster Gelegenheit füge ich die Testergebnisse noch an.

Fructoseintoleranz eindeutig per Atemtest (inkl. meiner empf. Reaktionen) festgestellt. Histaminintoleranz nicht per offiz. Test. Allerdings passten meine Symptome bzw. das Ausbleiben eben dieser beim Verzicht auf kritische Nahrung. D.h. ich habe diese selbst per "Ausschlussverfahren" selbst "diagnostiziert".

Allergien sind und waren in meinem Fall keine bekannt. Es gibt aktuell auch keine (heftigen) Reaktionen, von denen sich eine Allergie ableiten ließe. Bluttests sprachen bisher offenbar auch dagegen, wenn ich mich nicht irre.
 
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regulat-pro-immune
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Hallo Helios,

Du bist ja wirklich in Nöten :mad:...
Dein Darmflora-Status würde mich auch interessieren.
Hast Du eigentlich einen Verdacht, woher Deine Überempfindlichkeit auf so viele Lebensmittel kommt? War das schon immer so oder hat sich das erst mit der Zeit entwickelt? Gab es einen deutlichen Anfang? War der mit irgendwelchen Ereignissen verbunden?

Irgendwie ist mir nicht wohl, wenn Du schreibst, daß Du hauptsächlich Quark und Yogurt ißt. Milch ist so häufig entweder überhaupt nicht verträglich, obwohl es so aussieht...

Hast Du denn schon ausprobiert, wie es Dir mit Reis (in Wasser gekocht) geht, evtl. dazu mit einem Gemüse, das fruktosearm und histaminarm ist?
Hast Du schon ausprobiert, ob Dir Putenfleisch bekommt? Wie sieht es mit frischem bzw. gefrorenem Fisch aus?

E. Coli-Bakterien in meinem Fall erhöht

Es gibt ja verschiedene Formen von E-Coli, wie dieser Artikel hier zeigt:
Einerseits sind E.coli harmlos und nützlich. Andererseits richten die Bakterien großen Schaden an, sobald sie den Darm verlassen und in die Nieren oder die Blase wandern. Letzteres kann etwa passieren, wenn sie mit dem Stuhl ausgeschieden werden und dann, über eine Schmierinfektion, in die Harnröhre gelangen. E.coli-Bakterien sind die häufigsten Auslöser für Harnwegsinfektionen.

Und dann gibt es auch noch E.coli-Varianten, die nicht Teil der Darmflora sind und die, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden, zu Durchfall führen. Die „guten“ E.coli unterscheiden sich minimal von den pathogenen. Bei direktem Kontakt können Letztere die harmlosen Bakterien negativ beeinflussen, sie durch den Austausch von genetischem Material in Krankmacher verwandeln.
...
Als Auslöser für Durchfall und Darmentzündungen haben vor allem vier E.coli-Varianten Bedeutung, die mit EPEC, ETEC, EIEC und EHEC abgekürzt werden. Für starke Reisedurchfälle sind meist ETEC (enterotoxische E.coli) verantwortlich. Die Bakterien produzieren giftige Stoffe, die die Zellen der Darmschleimhaut beeinflussen und dadurch verhindern, dass diese Wasser und Nahrungsbestandteile ins Blut transportieren können. Stattdessen wird der Darminhalt komplett ausgeschieden. Da sich die Bakterien bei Wärme schnell vermehren, kann man sich mit ihnen am ehesten in heißen Ländern anstecken, in denen verderbliche Speisen nicht konseqent gekühlt werden. Meist schaffen es Erkrankte aus eigener Kraft, mit den Bakterien fertig zu werden. Sie müssen aber darauf achten, sehr viel zu trinken.

Problematischer ist eine Infektion mit EHEC (enterohämorrhagische E.coli), die besonders bei Kindern und älteren Menschen zu einer schweren Erkrankung führen kann. Wenige Bakterien, etwa aus Milchprodukten, genügen, um eine Dickdarmentzündung und manchmal sogar lebensgefährliche Schäden an den Nieren auszulösen.
Gesundheit: So lösen E.coli-Bakterien Entzündungen aus - Gesundheit - Welt - Tagesspiegel

Wenn ich das richtig verstehe, sind im allgemeinen die Darmbewohner E-coli harmlos. Erst wenn sie aus dem Darm z.B. in Blase und Niere gelangen, werden sie gefährlich. Ist denn bei Dir schon einmal untersucht worden, ob sich die E-coli selbständig gemacht haben?

mit der Hilfe von Probiotika und Milchkefir
Wieder Milch für den Kefir... - Es gibt auch Wasserkefir, den ich eher vorschlagen würde. Nur sind sowohl Probiotika als auch Kefir evtl. bei einer HIT nicht unbedingt verträglich. Auch da ist sicher Vorsicht geboten.

Übrigens:

... . Essen Sie nur frisch gekochte oder frisch geschälte Lebensmittel. Auf den Genuss von rohem Fleisch und Fisch (besonders Austern und Muscheln) sollten Sie verzichten. Kaufen Sie nur Lebensmittel, die vor Fliegen geschützt aufbewahrt werden. Vermeiden Sie rohe, ungekochte Milch und Milchprodukte (Eis, Joghurt). ..
www.aok.de/bundesweit/91267.php?id=25

Wie sehen Deine Zähne aus? Amalgam? Palladium? Gold?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo,

meine Unverträglichkeiten begannen in der Kindheit, vermutlich aufgrund einer längerfristigen Antibiotikatherapie. Genauer stellte sich zunächst eine Fruktosintoleranz ein, was mir lange Jahre aber nicht bewusst war. Ich aß mehr oder minder instinktiv keine fruchtzuckerhaltige Nahrung mehr und entwickelte eine Abneigung gegenüber vielen Obst- und Gemüsesorten. Genauer untersucht wurde dieser Umstand damals nicht. Beschwerden waren vorhanden aber längst nicht in solch einem Ausmaß wie heute.

Vor ca 4,5 Jahren begann ich freiwillig, mich zunächst vegetarisch, und anschließend vegan, zu ernähren. Entsprechend verstärkten sich auch die Symptome der FI, da ich deutlich mehr Zucker/Tag konsumierte. Leider wartete ich dann mit weiteren Schritten zu lange, zumindest konnte die Erkrankung (=FI) aber eindeutig festgestellt werden.

Die HI kam erst in den letzten 5-6 Jahren hinzu. Genau eingrenzen kann ich den Zeitpunkt derzeit nicht. Grund dafür war wohl die jahrelange Fehlernährung (zu viel Zucker) und dadurch bedingte allgemeine Schädigung meines Darms. Dazu spielte sicherlich auch das Ungleichgewicht meiner Darmflora eine entscheidende Rolle. Es sind Spekulationen aber es passt in das Gesamtbild.

Es handelt sich also um eine langjährige Entwicklung infolge verschiedener ungünstiger Umstände, denen ich nun versuche, etwas entgegenzusetzen, was sich aufgrund der versch. Problematiken als sehr schwierig erweist.

Was das Thema Milch angeht, stimme ich zu, wenn auch - aufgrund meiner spez. Situation - aus etwas anderen Gründe. Es ist eine reine Verzweiflungstat. Ich kann nur nochmals betonen, dass ich tierische Produkte weder zu mir nehmen möchte, noch soll, aufgrund der erhöhten E.Coli-Bakterien. Dies ist so in dem Untersuchungsbericht der Darmfloraanalyse zu lesen (s.u.) und passt exakt zu meinem Beschwerdebild. Knapp zusammengefasst: E. Coli + Proteine = Giftsstoffe (Histaminreaktion) und gereizte Darmschleimhaut. Genau diese Folgen kann ich bei mir beobachten und aus dieser Sicht sind sowohl Fleisch und Eier nicht weniger kritisch als Milch.

Der Grund, warum ich es nun dennoch mit Milchprodukten versucht habe, ist, dass ich zuvor mit rein pflanzlicher Nahrung noch schlechtere Erfahrungen machte (und ich habe vieles versucht). Das hat u.a. den Grund, dass Kohlenhydrate + E. Coli ebenfalls zu Beschwerden führen, und dass mir aus versch. Gründen viele andere pflanzliche Bestandteile nicht bekommen. E. Coli sind daher wohl auch Teil der Ursache, dass ich Reis nicht optimal vertrage, obwohl zuckerarm. Siehe hierzu ebenfalls die Erklärung unten im dritten Link.

Da mein Darm nun aufgrund der Schädigung generell empfindlich reagiert, fällt es schwer einzuordnen, was nun überhaupt noch essbar ist. Ich werde dennoch unbedingt nochmals einen Blick auf bestimmte Gemüsesorten werfen, nur was käme da in Frage? Kriterien: Möglichst wenig Zucker, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Fruchtzucker. Das führt wieder zurück zu der Ausgangsfrage: was bleibt übrig?

Problematisch sind auch die täglich verzehrbaren Mengen und das Thema Sättigung. Kleinere Anteile Gemüse wären womöglich noch verkraftbar; aber wenn es darum geht, die nötige Menge an Kalorien zuzuführen, wird es schwierig.

Letztendlich komme ich bei meinen Überlegungen immer wieder zu dem Punkt, dass es für mich aktuell kein Nahrungsmittel gibt, mit welchem ich mir nicht in irgendeiner Weise schade. Das Bakterienungleichgewicht muss beseitigt werden. Dem entgegen wirke ich aber, indem ich den E. Coli Nahrung anbiete in Form von Proteinen.

Harmlos sind E. Coli (im Darm) nur, wenn sie in der "normalen" Anzahl angesiedelt sind. In meinem Fall sind sie aber im Übermaß vorhanden und verursachen daher die Beschwerden speziell im Dickdarmbereich. Ob sie in irgendwelche anderen Regionen vorgedrungen sind, kann ich soweit nicht mit Bestimmtheit sagen, gehe aber nicht davon aus. Meine Beschwerdebild passt jedenfalls eindeutig zu einer "Überbevölkerung" im Dickdarm, so wie es die Floraanalyse auch anzeigt. Erbrechen und häufiger Durchfall (wie in dem untersten Link beschrieben) gehören nicht zu meinen Beschwerden.

An Wasserkefir habe ich mich versucht -> zu viel Zucker. Ich denke, die Bakterien, welche der Milchkefir erzeugt, haben eine eher positive Wirkung auf meinen Darmtrakt. Problem aber auch hier wieder der Proteinanteil. Zusammenfassend spricht vieles dafür, dass der Proteinanteil für mich das Hauptproblem an der Milch ist. Für alles Weitere bleibt der kommende Test abzuwarten.

Mit meinen Zähnen hatte ich nie große Probleme, so dass aufwändige Füllungen und ähnliches nicht nötig waren.

Zur Veranschaulichung hier nun der Florastatus. Besonders wichtig die Erklärung auf dem dritten Bild, welche die E. Coli-Problematik verdeutlicht.

https://img4.fotos-hochladen.net/uploads/flora13l7jz0d1mn.jpg

https://img4.fotos-hochladen.net/uploads/flora2dcpxhy0rq8.jpg

https://img4.fotos-hochladen.net/uploads/flora3l23ibrmjws.jpg
 
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Hallo Helios,

unabhängig davon,. ob Du Milch nun wirklich verträgst oder nicht, Du wirst Doch nicht den Tag über nur von Quark und Joghurt lebnen ?

Ich arbeite nun intensiver an der Behandlung und Regeneration des Darms, werde in Kürze also verschiedene Mittel ausprobieren, aber die Frage ist und bleibt, was ich in dieser Zeit zu mir nehmen soll, um den Zustand nicht weiter zu verschlimmern. Zumal einige Zeit vergehen kann, bis der Darm sich tatsächlich erholt hat.

Ich denke, eine Regeneration des Darmes kannst Du nur mit verträglicher Nahrung erreichen, Mittelchen sind oft kontrainduziert.....wenn ich Dich richtig verstehe, suchst Du irgendetwas zum Essen?

Mach Dich doch bitte schlau, was alles zu einer gesunden Ernährung gehört und welche Nährstoffe Du so brauchst ....der Darm ist darauf auch angewiesen und Dein Körper auf den Darm....

Ich würde es mit gekochten / gedünsteten Möhren versuchen, Eisbergsalat ........plus Eier , Fisch und Fleisch.

LG K.
 
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Ich denke, du verstehst mein Anliegen insofern falsch, als dass ich nicht behaupte oder ausdrücken möchte, meine aktuelle Art mich zu ernähren wäre gesund.

Nur wenn man nichts (oder sehr wenig) von dem verträgt, das grundsätzlich wichtig und gesund ist, hilft allein die Erkenntnis, dass eine ausgewogene(re) Ernährung nötig ist, leider nicht weiter. Es ist ein Teufelskreis, da ich die nötige Nahrung aufgrund meines geschädigten Darms nicht ohne weitere Beschwerden ausreichend zu mir nehmen kann.

Weshalb sich die Auswahl verträglicher Nahrung in meinem Fall derart schwierig gestaltet, habe ich mich bemüht - ohne Übertreibung - darzustellen.
 
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Hallo Helios,

ich denke, ich verstehe Dich schon richtig....nur kenne ich mich inzwischen etwas aus mit der Ernährung....und dem Darm.

Man kann nicht eine Darmheilung durchführen indem man ein paar Mittelchen probiert und inzwischen mal irgendetwas isst bis alles plötzlich wieder gut ist.....genauso liest sich aber Dein Text für mich ????

Zu meinen Beschwerden zählt ein allgemein sehr empfindlicher Darm, sowie unregelmäßige, aber häufiger auftretende, Entzündungsreaktionen, wie bspw. Blut im Stuhl (teils auch Schleim). Wobei sich glücklicherweise nie eine schwere chronische Entzündungsform entwickelt hat. Da ich aber keine Nahrung zu mir nehmen kann, die nicht zu Beschwerden führt, bin ich aufgrund dieser Entzündungsproblematik zunehmend besorgt.

Das klingt schon ziemlich besorgniserregend ....und deshalb ist mein GEdanke, das zu probieren, was Babys als erste Nahrung bekommen und auch als Heilnahrung. Möhren pur....also gekochte Möhren mit Wasser und Salz....habe ich in ähnlicher Situation vor Jahren ein paar Monate gegessen bis alles abgeheilt war. Danach wäre eine vorsichtige Ernährung nach Austesten der Verträglichkeit nötig.
Mittelchen ???? verschlimmern die Problematik vermutlich, die Entzündungen müssen erst abheilen.....besonders"gute" Bakterien triggern sehr viel Histamin und fördern damit die Entzündung !

Alles Gute...
 
regulat-pro-immune
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So liest es sich vllt. aber das ist es nicht, worum es mir geht. Ich probiere nicht gerade viel "auf gut Glück" aus. Genauer habe ich mich damit bisher sehr zurückgehalten, wohl sogar zu sehr. Nur gehen mir nunmal die Möglichkeiten aus und Garantien gibt es kaum, also bin ich auch bereit, etwas auszuprobieren.

Woher sollen die "guten" Bakterien denn kommen, wenn ein derartiges Ungleichgewicht herrscht und man sie nicht zuführt? Also wie soll sich die Normalität einstellen und was sind die Alternativen?

Der Begriff "Mittelchen" scheint mir dabei etwas zu pauschal, bzw. ist mir unklar, welche Art von Mitteln du darunter zusammenfasst.

An Babynahrung dachte ich auch gerade und habe grundsätzlich auch nichts dagegen, es damit zu versuchen; meine Toleranzgrenze gegenüber Fruchtzucker ist allerdings sehr gering, weshalb es nunmal leider schwierig wird, größere Mengen an Gemüse zu mir zu nehmen; unabhängig davon, wie es zubereitet wurde. Ich werde es in nächster Zeit aber nochmals mit kleineren Mengen versuchen. Die Kombination HI + FI ist in jedem Fall denkbar ungünstig, wenn es um den Verzehr von ausreichenden Mengen an Obst und Gemüse geht. Bei Möhren bspw. mache ich mir da aktuell entsprechend wenig Hoffnung, den Zuckeranteil vertragen zu können.
 
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Hallo,

Der Begriff "Mittelchen" liest sich dabei für mich etwas zu pauschal, bzw. ist mir unklar, welche Art von Mitteln du darunter zusammenfasst.

Ich habe nur das aufgegriffen, was Du geschrieben hast.....Du hast überhaupt nichts konkretes angegeben....das sind Deine Worte:

Ich arbeite nun intensiver an der Behandlung und Regeneration des Darms, werde in Kürze also verschiedene Mittel ausprobieren, aber die Frage ist und bleibt, was ich in dieser Zeit zu mir nehmen soll,

In Babynahrung könnte auch genug Zucker und Fructose drin sein.

Ich habe trotz HI und FI und LI mit Möhren gute Erfahrungen....allerdings nie roh. Ich vertrage rohes Gemüse gar nicht gut....

Grundsätzlich musst Du von allem etwas essen, nicht nur wegen der Nährstoffe....auch wegen der Nahrungszusammensetzung , d.h. zu tierischen Protein immer pflanzliches dazu....

Woher sollen die "guten" Bakterien denn kommen, wenn ein derartiges Ungleichgewicht herrscht und man sie nicht zuführt? Also wie soll sich die Normalität einstellen.

Beobachtung von mir, mein Florastatus in schlimmer Zeit damals war fast identisch mit dem Status vor einem Jahr , wo es mir schon länger wieder gut ging, die HI sich beim Verabschieden war....also ich habe "meinen" Status ....scheint für mich "normal" zu sein.
Ich denke jedenfalls, das geht nur ganz langsam über Heilung und richtige Nahrung.
Genetisch korrekte Kost. Tierisches und pflanzliches Protein, Wurzeln, Beeren , Wasser....

Übrigends würde ich ab sofort die Milchprodukte meiden....Quark ist heute ein hochverarbeitetes Industrieprodukt, bei HI nicht zu empfehlen ( ich vertrug nur eine Sorte...) und in Joghurt ist vermutlich viel Glukose- Fructose ...Sirup drin , für mich das, was die meisten mit FI nicht vertragen. Aus Früchten und Gemüse ist Fructose meist verträglicher...FI ist ein Mengenproblem....
 
Themenstarter
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15.11.12
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Mir ging es zunächst auch nur darum auszudrücken, dass ich vorhabe an dem Zustand meines Darms zu arbeiten (ja, durch die Anwendung bestimmter Mittel), da ich über die Ernährung bisher keinen Ausweg sehe/sah. "Mittelchen" hingegen liest sich dann so, als wäre dies alles automatisch schlecht, obwohl ich eben nicht einmal konkrete Angaben gemacht habe.

Vllt. gibt es für mich einen Weg auf die Weise wie du ihn beschreibst, nur wenn, dann ist dieser kaum sichtbar. Und soweit bin ich auch nicht die einzige Person mit dieser Art Problem, wenn man sich in entsprechenden Foren umsieht.

Schwierig ist nunmal leider auch, dass zwei Menschen die selben Arten von Unverträglichkeiten haben können aber dennoch völlig unterschiedliche Nahrungsmittel vertragen. Das wird auch immer wieder deutlich, wenn man verschiedene Erfahrungsberichte liest. Um also bei den Möhren als Beispiel zu bleiben, kann es natürlich sein, dass diese dir gut bekommen, mir dagegen aber womöglich eher nicht (was sich wird zeigen müssen; ich lasse es auf den Versuch ankommen).

Grundsätzlich achte ich bei allen Produkten sehr genau darauf, dass diese keine unerwünschten Zutaten enthalten. Hätte ich irgendeine Form von Sirup zu mir genommen, ginge es mir bereits deutlich schlechter. Was Quark angeht hatte ich hinsichtlich der Verarbeitung auch bereits Zweifel, er diente mir in den letzten Tagen aber vorwiegend zur Sättigung.

Damit es kein Missverständnis gibt und um es nochmals hervorzuheben: Ich kann deinen Standpunkt (stellenweise) nachvollziehen und bin, wie erwähnt, selbst kein Freund von Milchprodukten oder meiner Ernährungssituation im Allgemeinen (unnötig zu erwähnen). Wenn ich auf Anhieb und nach meinen bisherigen Erfahrungen einen besseren Weg - unter den gegebenen Bedingungen - gesehen hätte, mich angemessen und ausreichend zu ernähren, hätte ich diesen längst eingeschlagen.
 
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01.06.10
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Hallo ,

Ich weiß, dass hier vermutlich einige andere Nutzer vor dieser Art Problem stehen, wenn auch aus etwas anderen Gründen, so dass mir womöglich niemand raten kann, was ich in meinem individuellen Fall noch essen könnte; dennoch bin ich für Anregungen & Erfahrungsberichte sehr dankbar.

Anregungen und Erfahrungen....möchte ich beisteuern , mehr nicht. Ob es Dir helfen kann, musst Du probieren....jeder muss selbst herausfinden, was speziell für ihn richtig ist.

dass ich vorhabe an dem Zustand meines Darms zu arbeiten (ja, durch die Anwendung bestimmter Mittel), da ich über die Ernährung bisher keinen Ausweg sehe/sah. "Mittelchen" hingegen liest sich dann so, als wäre dies alles automatisch schlecht, obwohl ich eben nicht einmal konkrete Angaben gemacht habe.

Da ich nichts konkretes weiß , sind Deine Gedanken zu meiner Formulierung schon richtig....es gibt viele beworbene Mittel und selbst gute Ärzte glauben manchmal, mit Irgendetwas kann ein Darm innerhalb Wochen einfach so in Ordnung gebracht werden. Ich habe da leider auch meine schlechten Erfahrungen machen müssen.

Sirup ??? ich meine das, was allgemein mit "glukosesirup" unter Zuckerstoffen steht...längst ist in Fertigwaren häufig nicht mehr kristalliner Haushaltszucker sondern aus Maisstärke umgewandelter "Sirup" ....auch in Joghurts usw. Aber wenn Du alles pur ist, kein Problem....

Ich hoffe, Du bekommst noch andere Anregungen....Alles Gute.

Im übrigen, ich weiß sehr wohl, das unter solchen Umständen keine ausgewogene ERnährung möglich ist....im Zweifelsfall muss man Nahrung eben mit Nährstoffen ergänzen.....das sind Mittel, die helfen. Der Körper braucht ALLE essentiellen Nährstoffe um zu heilen und zu funktionieren....
 
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16.03.10
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Hallo Helios,

ich melde mich jetzt eher kurz, eventuell morgen ausführlicher.
Bin selbst von FI, HI, Sobitintoleranz, Milcheiweißallergie und weiteren Unverträglichkeiten betroffen.
Ich hatte auch lange Zeit Darmblutungen, ohne CED (chronisch entzündliche Darmerkrankungen).
Geholfen hat mir dagegen sehr gut Lecithingranulat, das ich zwischenzeitlich gegen Phosphytidylcholin in Kapseln ausgetauscht habe.
Es wird zwar veröffentlicht, dass nur Magensaftresistente Kapseln helfen können, aber bei mir waren die nicht nötig.

Hier eine Erläuterung zum Wirkmechanismus:
UniversitätsKlinikum Heidelberg: Lecithin zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen

Ernährungsmäßig habe ich mich mit Kartoffeln über Wasser gehalten, die ich abends geschält und klein geschnitten in Wasser eingelegt habe, am nächsten Tag gut weich gekocht und gut mit Wasser nachgespült, um die Fructose auszuschwemmen.
Zudem bekommt mir eine bestimmte Sorte gar nicht und Bioqualität vertrage ich deutlich besser als konventionelle.

Vielleicht kann dir das eine Anregung geben, ggf. ein anderes Nahrungsmittel ähnlich vorzubereiten, um die Verträglichkeit zu erhöhen.


Um (Proteine) zu verdauen ist ausreichend Magensäure das A und O.
Ich unterstütze die Produktion von Magensäure mit Hilfe von reinen RMS-Tropfen vor den Mahlzeiten.
Rechtsdrehende Milchsäure.
Nebenbei bietet sie den Milchsäurebakterien Futter, wirkt positiv auf eine Fäulnisflora, weil aerobe Bakterien versorgt werden, baut Ammoniak ab, das im Darm durch die Verdauung von Proteinen entsteht und entsäuert nebenbei den Körper.

Es gibt eine sehr ausführliche, aber eben informative Seite dazu. Es geht hierbei auch viel um Krebs, aber das sollte nicht abschrecken..:
Dr Jacobs Institut - RegEnergetik/Sure-Basen

So weit erstmal..

Gruß - tiga
 
regulat-pro-immune
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15.11.12
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Hallo,

von mir vorerst auch nur eine kurze Antwort. Das Wässern ist mir bekannt, leider hatte ich bei meinen vergangenen Versuchen keinen ausreichenden Erfolg mit Kartoffeln (in verschiedenen Verarbeitungsformen). Ich nehme an, der hohe Kohlenhydratanteil spielte dabei (neben Fruchtzucker) auch eine Rolle. Kannst du denn eine bestimmte Sorte nennen, welche dir persönlich besonders gut bekommt?

Die Informationen zu den genannten Mitteln werde ich noch durchlesen. Kannst du jeweils vielleicht Hersteller und Bezugsquellen nennen?

Hast du vllt. auch Erfahrungen gemacht mit Colibiogen/Synerga? An sich hatte ich vor, es damit zu versuchen, allerdings sind Aminosäuren enthalten und dahingehend bin ich besorgt, ob diese auch wieder meiner Fäulnisflora als Nahrung dienen, also das Gegenteil bewirken könnten.
 
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01.06.10
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Hallo Helios,

Aminosäuren sind sehr wichtig, manche essenziell....die reinen Aminosäuren, die nicht erst verdaut werden müssen, solltest Du Dir vielleicht einmal näher anschauen. Damit Du Deinen Bedarf decken kannst ! Der Link ist nur eine Möglichkeit , gibt es auch hier und anderswo ....

LG K.
 
Themenstarter
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15.11.12
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Danke für den Hinweis auf die Aminosäuren. Es besteht natürlich da wieder die Qual der Wahl bei dem vielfältigen Produktangebot (auch von anderen Herstellern) aber dast ist in jedem Fall ein wichtiger Ansatz und ich werde es auch baldmöglichst damit versuchen.

Ich habe in der Vergangenheit bereits einiges an Nährstoffen ergänzt. Andernfalls wäre es mir, bezogen auf das Gesamtbefinden, deutlich schlechter ergangen. An der Verdauungsproblematik konnte ich dadurch aber nun noch nichts ändern, alle Möglichkeiten habe ich dahingehend aber noch nicht ausgeschöpft.

Gestern habe ich mich seit mehreren Wochen nun wieder an etwas pflanzlicher Nahrung versucht (ansonsten nur stilles Wasser getrunken) und heute verspüre ich bereits wieder verstärkte Unruhe im Dickdarmbereich; also mehr, als es bspw. mit Milchprodukten der Fall ist. Und das entspricht soweit meiner Erfahrung, die ich schon seit Monaten mit pfl. Nahrung mache.

Natürlich könnte ich die pfl. Nahrung auf Kleinstmengen reduzieren, aber so oder so kann ich mir über herkömmliche Nahrung aktuell nichts zuführen, das nicht in irgendeiner Weise Unverträglichkeitsreaktionen auslöst. Wie mehrfach geschildert.
 
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25.06.12
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Hallo Helios

Unter anderem leide ich auch unter FI und HIT.

Ich habe gelesen, dass der Fructosegehalt abnimmt, wenn man Kartoffeln geschält und geschnibbelt, 2 Tage lang im Kühlschrank wässert.
Bei mir klappt das ganz gut.
Das müsste doch mit anderen Gemüsen eigentlich auch funktionieren.
Vielleicht kannst Du das mal versuchen.
 
Themenstarter
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15.11.12
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Hallo Tilian,

danke, den Hinweis gab es hier allerdings schon und er ist mir auch nicht neu, d.h., ich habe es damit schon versucht. Problematisch ist, dass nicht nur der Zucker mir Beschwerden bereitet (siehe oben). Auch ist meine Toleranzgrenze gegenüber Fructose recht gering, d.h. es können auch kleine Restmengen im Gemüse zu Beschwerden führen.
 
regulat-pro-immune
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16.03.10
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Hallo Helios,

Hallo,
...Kartoffeln ... Kannst du denn eine bestimmte Sorte nennen, welche dir persönlich besonders gut bekommt?
Nein. Leider nicht direkt. Ich hatte mal eine Sorte aus Israel, die extrem hell ist, fast schon weiss und auch kaum einen Geschmack hat. Auch die Schale ist ist auffällig hell. Ich kann mich leider nicht an den Namen erinnern, aber vielleicht lässt sich der heraus finden.. Die fand mein Darm super ;)

Ansonsten kann ich noch sagen, dass mir die Sorte NICOLA überhaupt nicht bekommt. Und ausgerechnet diese Sorte scheint sehr beliebt zu sein (vielleicht weil sie süßer ist?) und oft ist es problematisch überhaupt eine andere Sorte in Bioqoalität zu finden, als diese Nicola. Grr. Es würde mich gar nicht wunderen, wenn du hiermit deine Versuche gemacht hast.

Die Informationen zu den genannten Mitteln werde ich noch durchlesen. Kannst du jeweils vielleicht Hersteller und Bezugsquellen nennen?
Ja: RMS-Tropfen von Asconex:
RMS Asconex Tropfen 100 ml > gnstig bestellen bei Juvalis

Lecithingranulat von Aurica, frei von Gentechnik:
LECITHIN GRANULAT Aurica 250 g > gnstig bestellen bei Juvalis

Dieses Lecithingranulat ist - wie die allermeisten, aus Soja hergestellt.
Mir hat es keinerlei Schwierigkeiten bereitet und ich habe auch den Eindruck, dass zum Schleimhautschutz ein Granulat besser geeignet ist, als Kapseln mit reinem Phosphatidylcholin.
Da kann ich mich aber auch täuschen.
Auf die Kapseln bin ich umgestiegen, weil ich nach über 1 Jahr Lectithingranulat Blähungen davon bekommen habe, da war aber ansonsten absolute Ruhe in Darm, keine Entzündungen mehr usw.
Wenn du lieber Lecithin aus einer anderen Quelle nehmen möchtest, könntest du auch Sonnenbumenlecithin nehmen:
250g Sonnenblumenlecithin(100g=2,00
(Achtung: Andere Anbieter mischen z.T. Mehl unter!)

Hier noch eine Bezugsquelle für Phosphatidylcholin in Kapseln:
Solgar Phosphatidyl Choline 420mg Softgels
(Gibt es natürlich noch von anderen Herstellern und in anderen Shops).

Hast du vllt. auch Erfahrungen gemacht mit Colibiogen/Synerga? An sich hatte ich vor, es damit zu versuchen, allerdings sind Aminosäuren enthalten und dahingehend bin ich besorgt, ob diese auch wieder meiner Fäulnisflora als Nahrung dienen, also das Gegenteil bewirken könnten.
Colibiogen habe ich versucht, Synerga nicht. Bei mir hat sich dadurch alles verschlimmert.
Kann bei dir natürlich anderes sein, aber bei den enthaltenen Zuckern...hmpf...könnte es kritisch werden.
Was mich auch etwas irritiert ist, dass darin E.Coli (Stamm Laves) enthalten sind. Davon scheinst du ja eher zu viel zu haben - aber ich habe davon absolut keine Ahnung. Es gibt ja diverse verschiedene E.Coli Bakterien. :confused:
Ich habe lange E.Coli Stamm Nissel genommen (Mutaflor). Ist mir gut bekommen, hatte aber nie diesen E.Coli-Überschuss, sondern Mangel.

Was mir eine Zeit lang noch ganz gut geholfen hat waren Pankreasenzyme in Form von PANKREATIN, um überhaupt wieder irgendetwas verdauen zu können.
Das sind Enzyme der Bauchspeicheldrüse vom Schwein.
Die gibt es in verschiedenen Stärken von verschiedenen Herstellern.
Hier ein paar:
Enzym-Lefax forte Pankreatin Kapseln - Onmeda: Medizin & Gesundheit
Wenn keine Schwäche der Bauchspeicheldrüse vorliegt, sollte man die Enzyme nicht dauerhaft zuführen, da die Bauchspeicheldrüse sonst sonst ihre Produktion reduzieren könnte.
Aber vorübergehend kann es ein echter Segen sein.
Die Bauchspeicheldrüse liefert vor allem Verdauungsenzyme zur Kohlenhydrat- und Fettverdauung.
Ansonsten, falls du noch Tee verträgst, wären bittere Teesorten hilfreich, oder generell Bitterstoffe, um die Bauchspeicheldrüse anzuregen.

Ich vermisse auf deinen Analysebildern auch die Pankreaselastase.
Wie ist es um deine Bauchspeicheldrüsenwerte bestellt? Wurden die auch anhand der Stuhluntersuchung überprüft?

Dann ist mir noch was eingefallen, was du vielleicht essen könntest:
Gegarte Schlangengurke. In etwas Wasser und Öl garen.
Vielleicht auch erstmal ohne Kerne (kann man super mit einem Teelöffel entfernen).

Ich nehme an, Hirse hast du versucht? Bekommt mir auch nur in größeren Abständen.
Ich werde demnächst mal Buchweizen versuchen.. Hast du das mal probiert?

Ach, ich wollte noch was fragen:
Hast du dich rein aus ethischen Gründen zu fleischloser Ernährung entschlossen, oder ging es dir nach Fleischkonsum schlechter?
Bei mir führten vor ca. 17 Jahren beide Gründe dazu, dass ich über 15 Jahre fleischfrei lebte. Ich hatte nach Fleischkonsum immer das Gefühl, einen Stein verschluckt zu haben.
Heute esse ich wieder Hähnchen.

Ich las später, dass es bei B6-Mangel (z.B. durch HPU/KPU) häufig zu Fleischverzicht kommt, da die (Eiweiss-) Verdauung sich verschlechtert.. deshalb frage ich danach..

Gruß - tiga
 
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@Kullerkugel: Du erwähntest eine Sorte Quark, die dir verträglich war oder ist. Könntest du diese vllt. nennen?!

@Tiga

Vielen Dank für die Zeit und Empfehlungen! An dieser Stelle einige Fragen, die mir akut einfallen. Weiteres folgt ggf. in den nächsten Std. oder Tagen.

An Kartoffeln habe ich mich nicht an allzu vielen Sorten versucht. Der Zuckeranteil kann leider auch bei ein und der selben Sorte variieren (soweit meine Kenntnis), letztendlich ist meine Toleranz aber onehing gering und ich denke, auch aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils, sind Kartoffeln aktuell nicht die beste Wahl für mich. An kleine Mengen könnte ich mich dennoch versuchen heranzutasten, nur eben nicht in einem Maß, dass sie zur Sättigung dienen könnten...

An Hirse und Buchweizen habe ich - knapp zusammengefasst - keine optimalen/guten Erinnerung. Allgemein ist alles an Getreide und "getreideähnlicher" Nahrung nicht optimal bis schlecht verträglich. Buchweizen "funktionierte" versuchsweise einigermaßen und evtl. auch etwas besser als bspw. Hirse aber eben nicht besser als Reis (den ich auch nicht optimal vertrage). Ich bin wirklich dankbar für die Vorschläge aber es ist leider einfach schwierig, da ich auch schon so manches versucht habe, nur ohne durchschlagenden Erfolg.

Aktuell bringe ich wieder Zucchini mit ein. Geschält und ohne Kerne, anschließend weichgekocht. Die Reaktionen sind nicht extrem aber - je nach Menge - tritt zunächst wieder die typische Unruhe im Dickdarm (= Grummeln) ein, der Stuhl wird weicher, das Bauchgefühl schlechter, etc. Anders kenne ich es nicht, soweit hat sich also nichts geändert. Und das betrifft nunmal, in unterschiedlicher Ausprägung, viele pfl. Nahrungsmittel.

Einmalig habe ich mich nun auch an einer Gurke versucht. Von den Inhaltsstoffen scheint sie nicht viel anders zu sein, als eine Zucchini? Genau kann ich jedenfalls noch nicht sagen, ob ich sie wesentlich besser oder schlechter vertrage (ich schätze ähnlich).

Zu der Pankreaselastase gab es im ersten Quartal des Jahres nichts auffälliges zu berichten, offenbar also innerhalb der Norm.

Quellenangaben zu deinen Einnahmeempfehlungen hast du teilweise schon genannt aber mich interessiert generell, wie du auf diese Mittel gekommen bist. Ich glaube, zu Lecithin habe ich im Zusammenhang mit der Darmschleimhaut bisher nichts gelesen. An sich würde ich es gerne damit versuchen, Soja gehörte aber leider zu dem Nahrungsmittel, welches bei mir die mit stärksten Histaminreaktionen auslöste. Vllt. findet sich aber eine etwas kleinere Packungsgröße zum Ausprobieren.

Oder würdest du mir eher das genannte Phosphytidylcholin empfehlen? Weshalb hast du gewechselt? Unter dem Link wird ebenfalls Sojalecithin bei den Zutaten erwähnt, wenn ich richtig sehe.

Zu den RMS-Tropfen: Mir viel kürzlich "Darm aktiv" von Biolabor ins Auge, da dieses scheinbar ähnliche Milchsäuren enthält. Allerdings sind auch noch einige andere Zutaten enthalten, weshalb es mir schlechter verträglich sein könnte. Aber ich dachte bereits daran, es damit zu versuchen.

An Tees habe ich mich lange nicht mehr versucht. Womit könnte man es versuchen?

Ich habe freiwillig damit aufgehört, Tiere zu essen. Über den möglichen Zusammenhang zu HPU habe ich auch gelesen, aber da scheint es, zumindest bei diesem Punkt, demnach keinen Zusammenhang zu geben. Im Gegenteil habe ich die meißte Zeit meines Lebens sogar recht viel Fleisch und andere tierische Nahrung verzehrt, weil mir fruchtzuckerhaltige Lebensmittel nicht gut bekamen und bekommen.

Falls ich irgendetwas vergaß zu beantworten, gehe ich gerne noch darauf ein. Es folgen meinerseits sicherlich auch noch versch. Fragen.
 
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