Migräne

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Hier ein langer Artikel, eher aus der alternativen Ecke. Aber sehr interessant, finde ich:

www.mtec-ag.de/1_3_2_5.asp?lang=de
 
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Ich bin mir nicht sicher, ob ich Migräne habe... mal eher Ja, dann wieder eher Nein.

Selbst mehrere Untersuchungen gaben keinen eindeutigen Befund.

Mom. habe ich "es" wieder seit fast einer Woche und weiss mir keinen Rat und weiss mir auch nicht zu helfen.

Ich tippe auf psychosomitsche Migräne... aber was hilft da nur? Ich hab noch nicht das "Patentrezept" gefunden. Ich versuche es einfach zu ignorieren, denn wenn ich es wahrnehme renne ich wieder von Arzt zu Arzt, weil ich denke, die müssen doch was finden und werden wieder nichts finden.

Ein Kreislauf. *resegnier*

VG
himmelsengel
 
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hallo himmelsengel,

ich kenne auch seit vielen jahren migräne in versch. variationen, oft vom atlas, kiefer, oder auch eben durch NUVs.

ist es bei dir viell. stress, verspannung? kennst du das jacobsen entspannungstraining, autogen. training?
liegt es an deinem bett, matratze, ect.?
oder an deinen augen? siehst du gut?
viele fragen, die aber viell. auf den grund führen.
wichtig ist auch, wo der schmerz hauptsächlich sitzt, ob durch blutandrang zum kopf verursacht, oder blutleere z. b.
ein guter homöopath sucht nach diesen angaben das entsprechende mittel aus.

ich wünsche dir von herzen, dass du deine ursache findest und mit gelassenheit in deiner mitte ruhen kannst und der entsprechenden medi wieder mehr lebensqualität bekommst.

lg monika
 

oli

Wer hat Migräne, wie oft und wie stark ?
Wer weiss etwas über Migräne, über Gründe, Medikamente und Therapien ?

Ich habe etwa alle 10-14 Tage einen Tag, an dem ich Migräne habe. Dazu gehören Kopfweh, Übelkeit bis zum Erbrechen und Schwäche.
Die drei Komponenten sind immer unterschiedlich gewichtet, manchmal also ohne Erbrechen, manchmal mit stündlichem Galle-kotzen wie gestern.

Mir ist aufgefallen, dass sich im Laufe der letzten Jahre meine Symptomatik verschoben hat: Früher (noch mit Amalgam) hatte ich oft Kopfweh, das war stark wetterabhängig.
Dann in den Jahren so zwischen 17 und 25 trank ich oft Alkohol, was in katastrophalen 2-Tageskatern endete.
Mittlerweile bekomme ich Migräneanfälle einfach so, habe selten "nur" Kopfweh. bei den Anfällen - wie oben beschrieben - liege ich einen Tag komplett flach.

Mir ist aufgefallen, dass es am besten war, als ich 2-3mal pro Woche Hapkido trainierte (koreanische Kampfkunst mit Qi-Gong Elementen und viel Bodentechniken wie Fallen, Rollen usw).

Eine Arbeitskollegin erzählte, dass ihre Migräne durch bestimmte Yoga-Übungen besser geworden sei und fast kaum noch auftrete.

Nun fand ich folgenden Link: www.gzw-gzw.de/Pages/spegeset/pages/migrpg.htm

Dort wird erklärt, dass Migräne durch eine Säureablagerung im Nackenbreich ursächlich entsteht. Die Säuren lösen sich manchmal und lösen die Migräne aus.

Es könnte also m.E. sein, dass man durch spezielle Übungen (Yoga, usw...) diese Säureablagerungen löst, was die Migränehäufigkeit verringert. Das würde auch erklären, warum ich zu der "Sport-Zeit" am wenigsten Migräne hatte.

Was meint Ihr ?
 
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Ich habe eine Freundin, die schon seit vielen Jahren zunächst Migräne hatte, heute hat sie eher Spannungskopfschmerzen, mit denen sie aber auch leidet.
Früher dauerten die Migräne-Attacken 1-3 Tage, dann war aber auch wieder Schluß. Heute hat sie manchmal über mehrere Tage Kopfschmerzen, die dann aber oft nach kurzer Zeit wiederkommen, egal, ob sie mit Medikamenten arbeitet oder nicht.
Die Triptane haben ihr nicht geholfen.
Sie war in Essen bei Prof. Diener, der aber nichts herausfand, was ihr helfen könnte.
Was ihr immer gut tut: sanfte Osteopathie oder Cranio-Sacral-Behandlungen. Allerdings darf dann am Nacken nur wirklich sanftest gearbeitet werden, sonst wird es schlimmer.
Auffallend ist, daß sie zwar immer schon viel Bewegung hatte, immer schon sportlich war (soweit mit Rheuma möglich), immer schon sehr vernünftig und bewußt gegessen hat, das aber keinen Einfluß auf die Kopfschmerzen hatte.

An Medikamenten haben die Triptane nicht geholfen (solane es sie noch gab, haben Ergotamine geholfen) meistens hilft Cortison als Spritze gegeben, manchmal Ibuprofen bzw. Diclofenac (aber mit Nebenwirkungen, vor allem im Magen).
Sie hat sämtliche Entspannungstechniken (oder fast alle) gelernt und übt auch täglich. Aber in dem Moment, wo sie von den Kopfschmerzen überfallen wird, nützen ihr die gar nichts bzw. sie schafft es einfach nicht zu entspannen.
An Ernährungs-Variationen hat sie auch so ziemlich alles durch: sie ißt seit Jahren vegetarisch, sehr bunt gemischt, auch Rohkost, sie hat Milchprodukte über Wochen gemieden, sie hat Histamin gemieden: kein Erfolg. Nur das Gluten hat sie bis jetzt noch nicht geschafft, weil sie ein großer Brot-Fan ist.

Eindeutigen Einfluss haben die Hormone, und eindeutigen Einfluss hat das Wetter. Nach längeren Wanderungen, die ihr körperlich keine Probleme bereiten, hat sie festgestellt, daß dann die Kopfschmerzen erst recht kommen.
Bei ihr ist es also mit dem Sport anders als bei oli.

Gruss,
Uta
 

oli

Hi Uta,

bei mir war es allerdings auch schon oft so, dass ich bei einem bisschen zuviel an Sport einen richtigen Kater bekommen habe. Wenn ich zb nach einem anstrengenden Tag im Sommer noch abends trainierte oder so. Da kam es schon öfter vor, dass ich am nächsten Tag einen richtigen Kater hatte. Fühlte mich wie nach einem Saufgelage.
Das könnte auch mit einer Ausschüttung von Säuren oder Giftdepots zu tun haben.
Interessant finde ich, dass in der Migräneforschung alles mögliche erforscht wird: Entstehung, Trinkmenge, Hirnstoffwechsel usw. Trotzdem gibt man zu, dass man keine Ahnung über Gründe der Entstehung hat, ist sich aber zu fein dazu oder zu betriebsblind, mal auf Gifte und / oder Säuren hin zu forschen...
Denn was nicht sein darf, auch nicht sein kann....

Ach ja, Triptan (Allegro) wollte ich gestern ausprobieren und kotze die kleine Tablette in Form gelben Schleims unter Krämpfen wieder aus, wie danach auch alles andere oral aufgenommene.
 
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20.01.06
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hi oli,

hatte mit amalgam auch diese üblen migräneattatcken. seit ich das amalgam raus hab u damit mein essen bzw mein ganzes leben umgestellt habe kam es nicht mehr vor.

schnüffelst du noch dmsa bzw hast du es schon mal während ner migräneattacke geschnüffelt?

greetz
human
 

oli

Hi Human, das wäre in der Tat mal nen Versuch wert. Allerdings habe ich erst vor zwei oder drei Wochen das letzte Mal und ich will das nicht so oft machen.
Ich denke, dass es sicherlich auch mit den Metallen zu tun hat. Die Sache mit der Übersäuerung hängt ja auch mit Metallen zusammen. Naja, vielleicht bekomme ich das ja eines Tages mal weg...

Dumm nur, dass mein Zahnarzt letztes Jahr ohne Schutz an den Goldfüllungen rumgebohrt hat, das hat sicherlich auch eine negative Auswirkung auf das alles gehabt.
 

goldi

Dumm nur, dass mein Zahnarzt letztes Jahr ohne Schutz an den Goldfüllungen rumgebohrt hat, das hat sicherlich auch eine negative Auswirkung auf das alles gehabt.
Hallo,

Das kann ich nur bestätigen:
nach jeder Zahnbehandlung war ich immer irgendwie krank,
meistens grippeartige Symptome.

LG goldi
 

Anne B.

Zitat Uta:

sie ißt seit Jahren vegetarisch
Vegetarische Kost ist extrem kupferhaltig. Kupferüberschüsse sollen bei Migränepatienten ausgesprochen häufig sein. Vielleicht sollte deine Freundin, Uta, ihre Ernährung umstellen.

@ Oli: Du hast doch eine DMPS-Spritze bekommen und sehr viel Kupfer ausgeschieden. Wann hattest du das erste Mal danach wieder einen Migräne-Anfall?

Viele Grüße
Anne
 

oli

Oh...keine Ahung, das ist ja schon fast ein Jahr her mit dem DMPS.

Kupfer und Migräne...hmm kann schon sein. Hatte ja CU nicht zu knapp im Urin.
 
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Danke für den Tip, Flowerpower. Ich werd's weitergeben.

Uta
 
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als meine Li noch nicht erkannt war, hatte ich auch sehr oft migräne.

mir halfen auch keine medis, die über den magen verabreicht werden mussten.
so stellte die apo mir zäpfchen her, bekam <nux vomica,DHU, und erlebte die schnelle wirkung.

mit meiner darmsanierung mit herborn und dem ernährungsplan ersah ich, dass manche gesudne nciht gut für mich war, und erst mit der zeit merkte ich, dass die "diät" nicht nur LI-arme, sondern auch fm udn hi-arme ernährung beinhaltet. "sündige" ich, kann es imemr noch sein, dass ich "büßen" muss.

aber mit nux vomica und anderen "kniffen", wie heiße dusche udn kaffee bekomme ich jeden anfall schnell in den griff.

ich werde regelmäßig mit neural- und atlastherapie behandelt, was mir beides sehr hilft. nach der 1. A. war ich über meinen superbiss sehr erstaunt, so was kannte ich gar nicht.
 
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22.04.06
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Hallo oli,

ich habe mich vor paar Jahren mal ein bißchen in die Migräne eingelesen, aber ich habe damit keine eigene Erfahrung. Wenn ich mich recht entsinne, denken Migräniker prinzipiell mit einem höheren Tempo als andere, und das ist die eigentliche Ursache. Mit der Migräne verschafft sich der überforderte Kopf praktisch eine Auszeit. Versuch doch mal, an weniger gleichzeitig zu denken, und auch das Tempo ein wenig zu senken.

Viele Grüsse
Wero
 
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Das ist sicher ein guter Rat, Wero.
Nur: wie bitte soll das ein Migräniker oder Kopfschmerzler tun, der mit den Schmerzen einfach nicht mehr zu Gelassenheit, Meditation usw. kommt, obwohl er das in guten Zeiten wunderbar beherrscht?

Gruss,
Uta
 
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@ Blockflöte:

so stellte die apo mir zäpfchen her, bekam <nux vomica,DHU, und erlebte die schnelle wirkung.


Was genau waren das für Zäpfchen?

Gruss,
Uta
 
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Hallo Uta,

ich kalkuliere, es geht dabei weniger um Gelassenheit oder Meditation, sondern einfach darum, nicht 5 oder 10mal mehr zu denken als ein Nicht-Migräniker. Vielleicht nur noch doppelt so viel. Oder so. Ich könnte mir aber vorstellen, dass so eine Änderung nicht leicht ist.

Viele Grüsse
Wero
 

Anne B.

ich kalkuliere, es geht dabei weniger um Gelassenheit oder Meditation, sondern einfach darum, nicht 5 oder 10mal mehr zu denken als ein Nicht-Migräniker. Vielleicht nur noch doppelt so viel. Oder so. Ich könnte mir aber vorstellen, dass so eine Änderung nicht leicht ist.
Das fällt in den Bereich der Psychosen, Wero. Psychotische Menschen (es gibt sehr viele davon) können z. B. nicht aufhören zu denken und haben viele Gedanken gleichzeitig. Es wäre schön, wenn man das mit Übungen ändern könnte. Geht aber leider nicht, weil es organisch bedingt ist und wir leider nicht alles im Griff haben und über den Verstand regeln können. Wir bestehen aus Materie, die uns ebenso beeinflußt, wie unsere Gedanken uns beeinflussen. Das kann leider nur der nachvollziehen, der das kennt und dem Meditation und autogenes Training viele Jahre solange geholfen haben, bis Entspannung wirklich nicht mehr möglich war.

Viele Grüße
Anne
 
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10.01.04
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In dem Zusammenhang scheint ja GABA (Gamma Aminobuttersäure) immer wieder ins GEspräch zu kommen.
Wenn der Körper aud Streß reagiert, haben die daraus resultierenden biochemischen Veränderungen eine vielseitige negative Auswirkung. GABA (Gamma-Amino-Butter-Saüre) ist die Hauptwaffe des Gehirns, um auf Streß zu reagieren: sie ist der "hemmende" Hauptneurotransmitter, der verhindert, daß die anderen stimulierenden Neurotransmitter ihr normales Niveau nicht überschreiten. Taurin und Glycerin sind zwei essentielle GABA-Cofaktoren und helfen, die elektrische Aktivität des Gehirns zu stabilisieren. GABA Calm beinhaltet alle essentiellen Nährstoffe, die dem Gehirn helfen, Überstimulation und Streß zu verarbeiten. Sublinguale Tabletten umgehen den Verdauungstrakt und erlauben eine schnelle Absorption der Nährstoffe.
http://www.supersmart.com/article.pl?id=0037&lang=3

Hat jemand damit Erfahrung?

Gruss,
Uta
 
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