Mein Mann ist Alkoholiker, was kann ich tun?

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23.04.10
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Hallo Hexe,
ich könnt mir vorstellen das dein Mann es im Moment ernst meint was er sagt.Leider ist es sehr schwer es zu schaffen,denn das Problem mit dem Alkohol ist eben eine Psychisch /Seelische Erkrankung,die nicht so einfach geheilt wird vor allem nicht mit nur reden. Puhhh so ein Mist.
Ich war gestern bei einer Frau und mir hat es so weh getan wie sie ein Bier nach dem anderen getrunken hat. Ich weiss aus ihrer Geschichte jetzt nicht viel ich denke das sie schon länger was trinkt,warum auch immer das sie angefangen hat . Ihre Tochter ist gerade auf Langzeittherapie(Drogen und Alkohol),sie hat dieses Jahr ihren Bruder durch Selbstmord verloren....
Aber diesen Absprung in Angriff zu nehmen dauert.Ich würde ihr auch gerne helfen aber da steht man machtlos da.
Dieses Scheiss Zeug.
Glg. Bärbel
 
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06.06.09
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Guten Abend

Zur Zeit geht es mir Beziehungstechnisch wirklich viel besser.
Es bleibt meist bei 2 Feierabendbier und bringt mit mir zusammen die Kinder ins Bett also das jeder nur eine kleine hat zum ins Bett bringen. Die große und er reden als mehr als 5 Wörter miteinander net viel aber vor einem Jahr wäre das gar nicht möglich gewesen.
Ich weiß es sin Penuts aber mir gibt es eine Erholungsphase.
Dafür hat meine Freundin Eheprobleme und trinkt grad auch immer vor frust des is zum davon laufen manchmal.
So Diskutier noch bischen mit ihr wie se des vill wieder Bügeln können.
Gutes nächtle zusammen.
Eure Sandy
 
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06.06.09
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:mad: nabend mal wieder alles richtig pissig. Verdamt mir geht echt die :kraft: aus das alles durchzuhalten und der scheiß :bier: sauferei zuzusehen.
Nach ausen hin :kiss: zu spielen fällt mir nicht mehr ein. Seit einem Jahr arbeite ich morgens 2 mal seit 2 Monaten arbeite ich 3 mal morgends alles dreht sich im Kreis nichts läuft mehr alles hängt nur an mir. Warum sollen die Kinder den mithelfen wenn man sogar den DAD 1000 mal um was bitten muss?. Gutes Vorbild. Ich hab mit meiner Hausärztin gesprochen, die kennt meinen Mann schon seit Kindertagen sie war zu gleich die Nachbarin meines Mannes. Als ich zu ihr sagte ich kann nicht mehr alle sagen ich soll gehen, was sie mir sagte war das was ich weiß und keiner glaubt. Mein Mann gehört nicht zu denen die dann aufwachen er würde es akzeptieren, es ist mein entschluss den er nimmt wie ich es sage. Er ist anderst er braucht ganz viel selbstbewußtsein das er nie wirklich bekommen hat. Sie meinte wenn ich die Kraft habe soll ich mit ihm gehen. Ich weiß es nicht wie lang ich es noch schafe meine :kraft: ist sehr aufs Minimum geschrumpft. So ich geh nun mal ins Bett den schlaf fehlt mir auch zur Zeit.
 
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12.01.12
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Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. DArum habe ich mich bei einer Selbsthilfeggruppe für ANgehörige gemeldet.

Dort hat einer ein Buch vorgestellt. Die geschicht darin ist fast identisch mit der meines MAnnes.

Das Buch heist: Alkoholiker-Was nun?
Meine Sucht und das Wissen eines Therapeuten

ISBN: 978-3844811124

Ich hoffe, dass es EUch genau so helfen kann wie mir.
 
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06.06.09
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Danke ich werd mal nach dem Buch schauen ich war 1 Jahr bei der Selbsthilfe für angehörige mit der Zeit hat es aber sehr gefrustet damit ich gegangen bin um ihn zu verstehen zu lernen mit ihm umzugehen und von ihm kommt nix gar nix net mal mehr die 2 Stund konnte man sie allein lassen daheim.
Zur Zeit versucht er es wieder selber er strengt sich echt an mal sehen wann er es selber einsieht.
Gutes Nächtle und danke füüür den Tip.
 
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12.05.10
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Servus HEXE!

vorweg TUN kannst du nur für dich selbst ......
ich war lange mit einen Alkoholiker verheiratet .... u. es kann nur der vestehen, der "egal wie das Trinken ausartet" was da läuft..
du musst dier die Frage stellen - will dein Partner sich dem Problem stellen, oder NICHT!!!
will er - so reich ihm die Hand .... TUN muss er ... kann mit deiner Hilfe - ihm Verständniss geben ....
ABER
DU musst DIR selbst treu bleiben - DICH wichtig nehmen ... Alkoholiker haben das Talent glaubhaft zu machen - ANDERE sind SCHULD!!!

Ich bin FAST daran zerbrochen .... mein Sohn ist psychisch gestört<>er hatte in der Zeit - die für ihn wichtig gewesen were, kein Vertrauen zu mir-mit der Begründung ICH habe ihn vor seinen Vater nicht geschützt- bzw ich habe mich von seinen Vater .... behandeln lassen !!!! manchmal glaube ich - ich bin daran zerbrochen ....
Ich wünsche dir .....viel Kraft
Ich wünsche EUCH ... viel KRAFT

SALUTO
 
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06.11.12
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Du schreibst, dass dein Mann Alkoholiker ist. Warum schreibst du nicht, dass dein Mann zum Nachteil eurer Familie zu viel Alkohol konsumiert? Du klassifizierst, schubladisierst und wertest ihn ab als Alkoholiker. Ich bin einem ähnlichem Umfeld ausgeliefert und tendiere dabei wirklich dazu, alkoholabhänging zu werden. Ich bitte dich, dich darauf zu besinnen, dass dein Mann kein Alkoholiker ist, sondern dein geliebter Mann möglicherweise nur Geborgenheit oder Änliches sucht, was du ihm nicht geben kannst oder willst.
Was würden Frauen dazu sagen, wenn in Foren Männer sich in ähnlich schubladisierender Art und Weise beklagen würden, dass deren Frau eine Ess-Süchtige sei?
Bitte schenke deinem Mann Wertschätzung. Der Rest erledigt sich hoffentlich ganz von alleine.

Alles Gute an eure Familie!
 
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20.12.12
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ein liebes hallo an alle :wave:

da ich auch verzweifelt bin und nicht mehr weiter weiss, habe ich im internet nach antworten gesucht die mir weiterhelfen und bin auf dieses forum gestossen ....
es ist traurig, dass es so vielen menschen geht wie mir!

mein freund der alkoholiker:
wir lernten uns vor 12j. kennen und arbeiteten beide im gastgewerbe, es war lustig und es floss reichlich alkohol ....
aber nach 3j. zog ich einen schlussstrich und hörte auf zu trinken, da ich merkte wie er meinen körper angriff und ich keinen appetit mehr hatte, zitterte mit herzrasen und ein aufgeschwollenes gesicht blickte aus dem spiegel.
so konnte es nicht weitergehn für mich, zu kostbar war mir mein leben!
mein freund wollte damals mitziehn und eine zeitlang funktionierte es sehr gut, da wir auf's land zogen und der freundeskreis ein anderer wurde.
doch dann kamen all die freunde zu uns und die sauferei begann aufs neue ...
sie führten sich auf wie die wilden, da wir kaum nachbarn haben und zerstörten unser (mein) idyll .... wenn ich etwas dagegen aussprach, wurde ich von allen beleidigt und ausgelacht .... die männer urinierten einfach in den garten und überall lag müll wenn sie wieder abzogen ....
mein freund war nur hörig wenn wir allein waren aber kaum war jemand auf besuch, vergass er alles und leugnete irgend etwas versprochen zu haben ....
es machte mich zuerst nur traurig, ich weinte sehr viel und räumte den müll weg, da ich mich schämte wie es bei uns ausschaut ....
hin und wieder schaffte ich es, dass er nicht's trank und den besuch der freunde absagte ....
jedesmal keimte in mir die hoffnung neu auf und ich freute mich, wie stark er seinen freunden gegenüber trat.
aber er wurde von mal zu mal schwächer und gab schliesslich seinen freunden nach und alles fing wieder von vorne an ...
es war und ist ein teufelskreis!
ich trank dann auch wieder mit damit es mir egal wurde und als ausgleich rannte ich in den wald um den dreck auszuschwitzen ...
mein freund lag nur da und schnarchte seinen rausch aus ...
aber heute ist er soweit, dass er nicht's mehr macht ausser sich den alkohol ohne ihn zu geniessen in den rachen schüttet um den nächsten tag mit zittrigen händen zu beginnen ....
ich weiss nicht wieso ich ihn noch liebe, vielleicht nur die vorstellung wie er sein könnte ....
aber solange er nicht einsichtig ist und von selbst aufhören WILL, habe ich keine chance, jedes gespräch artet als streit aus und seine beleidigungen peitschen meine seele ...
es geht ihm heute sehr schlecht und noch immer keine einsicht ...
ich frage mich, was muss passieren, damit er aufwacht!

ich habe wirklich vieles probiert aber er braucht hilfe von einem profi ...

und heute lese ich von Witha: hilfe durch nicht hilfe ...
das ist der beste satz für mich, weil: jede hilfe gibt ihm kraft die er einsaugt und dadurch weitermachen kann, der helfer steht ausgesaugt da und fühlt sich schwach ....
ab heute schau ich auf mich und beobachte nur mehr aus dem augenwinkel, was er daraus macht ....

danke
ich wünsche allen alles liebe und viel kraft
:fans:
 
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06.06.09
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Nabend!!!
Wenn du mich meinst mit dem in die Schublade stecken dann komm her zieh meine Schuhe an nimm mein Nervenkostüm meine und seine Freunde und bestehe 4 Wochen ohne deine Meinung zu revedieren. Meine Ärztin hat es mir selbst bestätigt genau wie die Selbsthilfegruppe so wie mein Mann selbst. Wenn du meinst ich gebe zu wenig liebe zu wenig Zuneigung verbeuge ich mich vor deinen schlechten Hellseher fähigkeiten. Ich bin selbst raucher und ich weiß was sucht heißt. Genau so was es heißt aufzustehen und und den Morgen mit nem Aspach Kaba zu beginnen. Urteile nie über Menschen wenn du nicht ihren weg in ihren SChuhen gelaufen bist. In diesem Sinne eine wunderschöne gute Nacht.
 

Windpferd

Hallo,

tut mir leid - nach dem Stand der Literatur und nach meinen Erfahrungen hilft bei Alkoholismus des Partners nur Trennung. (Nicht die Drohung damit - die wird nicht geglaubt.) Meine Schwägerin trank kontinuierlich, während sie - angeblich - an ihrer Magisterarbeit schrieb. Die kam nie zustande; ein Freund lästerte: "Die Schreibmaschine läuft mit Rotwein". Sie versprach beständig, aufzuhören - angeblich trinke sie bereits viel weniger als früher. (Alkoholiker lügen uferlos - ich weiß nicht, ob das überhaupt vorwerfbar ist.) Jedenfalls trennte sich mein Bruder abrupt von ihr - und sie hörte auf zu trinken, machte bald Examen und fand Arbeit. Ohne Rückkehr, ohne Rückfälle. Mein Bruder lebt seit langem in einer stabilen zweiten Ehe.

(Sie hatte eine interessante Methode, die berufliche Existenz meines Bruders zu unterminieren: Er war Arzt, arbeitete im Krankenhaus - und sie nahm gelegentlich eine Überdosis von Schlafmitteln. Nicht in Selbstmordabsicht sondern nur dann, wenn sie sicher sein konnte, daß er sie rechtzeitig finden würde. (Hätte freilich auch mal schiefgehen können.) Aber sie mußte jedesmal in dasselbe Krankenhaus gebracht werden, Magen auspumpen usw. Im Krankenhaus war man das schon gewohnt: "Ja, da haben wir wieder die Frau vom Herrn Doktor . . .".)

Mein Vater auch Alkoholiker. (Als Jugendlicher mußte ich ihm abends immer Cinzano kaufen.) Meine Mutter - von den Söhnen bedrängt - trennte sich von ihm, aber zu spät. Er starb an seinem zweiten Infarkt. Sekundenherztod (wie er es sich, zynisch, immer gewünscht hatte). Er sah nach dem Ende des "Dritten Reichs" als Ultranazi keinen Sinn mehr in seinem Leben, rauchte, bewegte sich nicht . . . Meine Mutter blühte auf nach der Trennung.

Ein Bekannter, auch Arzt, hatte eine Quartalssäuferin zur Frau. Er konnte sich nicht von ihr trennen; er sei ihr "sexuell hörig", sagte er. Sie "liebten" einander abgöttisch. Die Frau machte allerlei Therapien, ohne jeden Erfolg. Eines Tages, im schweren Suff, fackelte sie das Haus ab, in dem sie lebten und er seine Praxis hatte. Ein paar Monate später blieb sein Herz stehen.

In meinem Erfahrungsbereich gibt es kein Gegenbeispiel. (Verstehen, Geduld usw. helfen nie - im Gegenteil.) Vermutlich spielt Co-Abhängigkeit eine große Rolle: der eine ist vom Alkohol abhängig, der andere von der Abhängigkeit des Ersten. Auch daraus kann man durchaus Krankheitsgewinn ziehen. Es handelt sich um sehr stark verdeckte, unheilvolle Prozesse hinter diesem Begriff. Wer viel über den alkoholsüchtigen Partner klagt, aber bei ihm bleibt, ist verdächtig. (Immerhin hat er ja den - vielleicht noch latenten - Alkoholiker gewählt. Und in der Regel viel zu lang mit "Verstehen" belohnt.) Generell muß man ja mit dem Sachverhalt rechnen, daß, wer über sein Leben klagt, dieses dennoch gewählt hat - vielleicht nicht wissend aber möglicherweise ahnend, was ihm bevorsteht.

Viele Grüße,
Windpferd
 
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10.01.13
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Hallo!!! Ich fühle mit dir, den ich bin selbst Alki und nunmehr seit 22 Monaten trocken und auf jeden Tag, den ich so verbringe auch stolz und das mit Fug und Recht.Die Co-Abhängikeit kann oft schlimmer sein als der betroffene Alkoholiker selbst, du bist ratlos und du möchtest ihm/ihr helfen und weißt aber nicht wie!!! Von Trennung zu reden bringt in der regel nicht viel,man(n) muß es auch durchziehen, so schwer es auch fällt!!! Meine Partnerin seinerzeit hat immer davon geredet, sie verlasse mich, aber sie konnte ja alleine nicht, den sie war selbst Trinkerin, aber trocken, bis ich sie wieder mit hineingezogen habe und so haben wir beide gesoffen, beide arbeitslos und das Geld flog auch nicht beim Fenster rein!!! Ich habe sie dann rausgeworfen, aber das war mein Untergang!!!??? 6 ???Liter wein pro Tag oder 4 Liter Wein und eine Flasche Schnaps, EpilepsiAnfälle, Kopfstürze, 6???Nasenbeinbrüche, Jochbeinbruch, 4 Zähne ausgeschlagen, da hab ich gewußt, wenn ich mir jetzt nicht helfen lasse, bin icgh tot!!!
 
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06.02.13
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hallo erstmals!

ich muss ganz ehrlich sagen...mich haben einige beiträge zu tränen gerührt weil ich endlich mal gesehen hab, dass ich nicht die einzige mit den selben problemen bin, es war eine (blöderweise) erleichterung...

also, ich bin 25 und mein freund ist 27...ich bin mit ihm jetzt 3 jahre zusammen!
ich habe ihm schon mit seinem problem kennen gelernt. anfangs fiel es mir nicht so auf, da wir gerne auf parties gingen...also wir uns dann tatsächlich näher kamen wurde mir es erst immer mehr bewusst was hier eigentlich abgeht.

iwann fing ich an mich damit abzufinden, dass er eben dieses problem hat und ich nichts daran ändern kann. im endeffekt beschäftigt es mich tag für tag und macht mich wohl mehr fertig als ihn selbst!

natürlich führte es zu viel streit, auch zu kurzzeitigen "trennungen" ...bei einigen trennungen merkte ich aber, dass ich mich für ihn verantwortlich fühlte! seine familie trinkt selber gerne, kennt das problem nimmt es aber nicht ernst, freunde hat er kaum noch welche und die, die er hat sind genauso oder schlimmer! wenn ich mich von ihm trenne geht er in den krankenstand weil er so besoffen ist, dass er zu nichts fähig ist, verfällt in einen zustand den ich garnicht ertragen kann...und nehme ihn wieder wie ein kleines kind auf weil ich weiss, dass er sonst zu grunde geht und ich das nicht auf meine kappe nehmen kann!! dass er vl seinen job verliert und dann alles noch schlimmer wird...

vor der arbeit 3 bier, nach der arbeit 3 bier...zu hause dann nochmal locker so um die 8 bier...und wenn er seine freien tage hat dann gibt es sowieso von in der früh an nur bier...ca 15-20 werden es locker sein! mal mehr mal weniger...

um lebensmittel und lebensnotwendige sachen muss ich mich kümmern, da sein kompletter gehalt (abgesehen von seiner miete) nur für alkohol, zigaretten und zigarillos drauf geht, was mich finanziel ziemlich schlecht ausschauen lässt...weil ich auch keine häuser verdiene...!!

so wie viele von euch bin auch ich quasi nur faul, sitze auf meinem fettn arsch, bin ne fotze, er ist der einzige der hart arbeitet usw. er lässt sich von mir bedienen...findet es als große leistung wenn er schon mal den mist runter tragt LOL ich bin imme rnur am nörgeln, kann mich für nichts, dass er tut bedanken usw...kennt ihr ja bestimmt alles ;)

wenn er selbst kein geld mehr hatte um sich seine 10-15 dosen bier mehr zu holen...trank er von einen tag auf den anderen eben nichts...das ist quasi kalter entzug und führte schon zu 3 epileptischen anfällen...also nimmt er zu seiner sauferei auch noch medikamente gegen epis und für einen eigentlichen entzug! nach zwei anfällen klappte es beide male eine knappe woche ohne alkohol...dann wurden es wieder 3 oder 4...dann wieder 9 oder 10 usw...bis er wieder auf seiner "dosis" ist.

mit verwandten will ich nicht mehr sprechen, weil ich ihnen immer nur das selbe sage, so wie sie mir...da ich langsam echt nicht mehr weiss wie ich ihm helfen kann und mittlerweile schon fast selber nicht mehr mit dieser last leben kann suche ich jetzt selbst bei erfahrenen hilfe und rat...!!

ich weiss nicht, was ich genau an diesem menschen so toll finde, dass ich ihm nicht aufgeben kann...es überwiegen definitiv die schlechten sachen...gute gibts wohl garkeine mehr!

seit 3 oder 4 tagen zeige ich ihm die kalte schulter...kein sex, kein interesse daran mit ihm zu reden, mache ihm kein essen usw...!! zu richtigen streit hat es noch nicht geführt, reaktionen alleridngs hat es schon gegeben...!! ich weiss halt nicht mehr weiter...will ich mich trennen oder nicht...wenn ja, muss ich lernen die verwantwortung die ich fühle nicht mehr zu empfinden...allerdings ist es mein erster richtiger partner und den will man ja schließlich auch nicht unbedingt aufgeben, immerhin ist ja liebe im spiel, sonst wär ich schon längst weg...

so, bevor ich jetzt noch mehr schreibe lass ich es mal bleiben und warte auf eure reaktionen!

lg aus wien,
manuela
 
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10.01.13
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Hey Manuela aus Vienna!!!

Verlass ihn und das ganz schnell, denn sonst gehst du vor die Hunde!!!
Es ist Liebe im Spiel, das glaubst du ja wohl selbst nicht!!! Bist du ihm hörig oder was oder vög....... er dich so gut, das du nicht von ihm lassen kannst !!!??? Glaube mir die Co -Abhängikkeit ist schlimmer als die eigentliche Abhängikeit, denn du erlebst ja das ganz nüchtern oder säufst du auch??? Entschuldige, aber wenn ich sowas lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf!!! Ich bin selbst Säufer, aber nunmehr seit 26 Monaten trocken und stolz auf jeden tag!!! Er sieht dich nicht als seine Partnerin, sondern als seine Ware an, mit der er tun und lassen kann, was er will, es war bei mir auch so !!! Ich war ja dicht und somit war mir so ziemlich alles wurscht und wenn sie nicht das gemacht hat was ich wollte , wurde schon mal die Hand erhoben, aber nicht von ihr !!!??? Als ich soweit war eine Frau zu schlagen( aber nur im Rausch) wußte ich, bei mir läuft scheinbar ein Zahnrad in die falsche Richtung!! Aber glaube mir, liebe Manu, irgendwann kommt es zum Eklat, vielleicht weil du nicht kochst oder ihm nicht zu willen bist, holt er sich das mit Gewalt, ich kenne den Typen nicht, aber die Hand ist gleich einmal erhoben, das übersiehst du, so schnell geht das!!! Ich kenne auch dich nicht aber ich kann dir nur DRINGEND rate, bitte liebe Manuela, nimm deine 7 Zwetschken und lauf so weit dich die Füße tragen und noch weiter!!! Und wenn er dann angekrochen kommt, sei stark und lass dich nicht erweichen!!!
Ich kann mir vorstellen, das, was ich da schreibe, liest sich wie von einer betroffenen Frau, aber ich schreibe das nieder was sie ( meine damalige Partnerin) mit mir mitgemacht hat, aus ihrer Sichtweise!!! Ich würde gerne mehr über dich erfahren und vielleicht mich mit dir austauschen, aber nicht auf dieser Plattform!!! Melde dich mal bei mir!
Es kann mir jeder schreiben, der jemanden braucht der ihm/ihr z"zuhört"!!!
Also, würde mich fereuen von dir/euch zu hö......äh..lesen!!! Ciao Andi aus KL
hallo erstmals!

ich muss ganz ehrlich sagen...mich haben einige beiträge zu tränen gerührt weil ich endlich mal gesehen hab, dass ich nicht die einzige mit den selben problemen bin, es war eine (blöderweise) erleichterung...

also, ich bin 25 und mein freund ist 27...ich bin mit ihm jetzt 3 jahre zusammen!
ich habe ihm schon mit seinem problem kennen gelernt. anfangs fiel es mir nicht so auf, da wir gerne auf parties gingen...also wir uns dann tatsächlich näher kamen wurde mir es erst immer mehr bewusst was hier eigentlich abgeht.

iwann fing ich an mich damit abzufinden, dass er eben dieses problem hat und ich nichts daran ändern kann. im endeffekt beschäftigt es mich tag für tag und macht mich wohl mehr fertig als ihn selbst!

natürlich führte es zu viel streit, auch zu kurzzeitigen "trennungen" ...bei einigen trennungen merkte ich aber, dass ich mich für ihn verantwortlich fühlte! seine familie trinkt selber gerne, kennt das problem nimmt es aber nicht ernst, freunde hat er kaum noch welche und die, die er hat sind genauso oder schlimmer! wenn ich mich von ihm trenne geht er in den krankenstand weil er so besoffen ist, dass er zu nichts fähig ist, verfällt in einen zustand den ich garnicht ertragen kann...und nehme ihn wieder wie ein kleines kind auf weil ich weiss, dass er sonst zu grunde geht und ich das nicht auf meine kappe nehmen kann!! dass er vl seinen job verliert und dann alles noch schlimmer wird...

vor der arbeit 3 bier, nach der arbeit 3 bier...zu hause dann nochmal locker so um die 8 bier...und wenn er seine freien tage hat dann gibt es sowieso von in der früh an nur bier...ca 15-20 werden es locker sein! mal mehr mal weniger...

um lebensmittel und lebensnotwendige sachen muss ich mich kümmern, da sein kompletter gehalt (abgesehen von seiner miete) nur für alkohol, zigaretten und zigarillos drauf geht, was mich finanziel ziemlich schlecht ausschauen lässt...weil ich auch keine häuser verdiene...!!

so wie viele von euch bin auch ich quasi nur faul, sitze auf meinem fettn arsch, bin ne fotze, er ist der einzige der hart arbeitet usw. er lässt sich von mir bedienen...findet es als große leistung wenn er schon mal den mist runter tragt LOL ich bin imme rnur am nörgeln, kann mich für nichts, dass er tut bedanken usw...kennt ihr ja bestimmt alles ;)

wenn er selbst kein geld mehr hatte um sich seine 10-15 dosen bier mehr zu holen...trank er von einen tag auf den anderen eben nichts...das ist quasi kalter entzug und führte schon zu 3 epileptischen anfällen...also nimmt er zu seiner sauferei auch noch medikamente gegen epis und für einen eigentlichen entzug! nach zwei anfällen klappte es beide male eine knappe woche ohne alkohol...dann wurden es wieder 3 oder 4...dann wieder 9 oder 10 usw...bis er wieder auf seiner "dosis" ist.

mit verwandten will ich nicht mehr sprechen, weil ich ihnen immer nur das selbe sage, so wie sie mir...da ich langsam echt nicht mehr weiss wie ich ihm helfen kann und mittlerweile schon fast selber nicht mehr mit dieser last leben kann suche ich jetzt selbst bei erfahrenen hilfe und rat...!!

ich weiss nicht, was ich genau an diesem menschen so toll finde, dass ich ihm nicht aufgeben kann...es überwiegen definitiv die schlechten sachen...gute gibts wohl garkeine mehr!

seit 3 oder 4 tagen zeige ich ihm die kalte schulter...kein sex, kein interesse daran mit ihm zu reden, mache ihm kein essen usw...!! zu richtigen streit hat es noch nicht geführt, reaktionen alleridngs hat es schon gegeben...!! ich weiss halt nicht mehr weiter...will ich mich trennen oder nicht...wenn ja, muss ich lernen die verwantwortung die ich fühle nicht mehr zu empfinden...allerdings ist es mein erster richtiger partner und den will man ja schließlich auch nicht unbedingt aufgeben, immerhin ist ja liebe im spiel, sonst wär ich schon längst weg...

so, bevor ich jetzt noch mehr schreibe lass ich es mal bleiben und warte auf eure reaktionen!

lg aus wien,
manuela
 
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06.06.09
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:) Hallo Andreas Hallo Manuela
Liebe Manuela ich kan dir gut nachvollziehen das zwischen gehen oder bleiben. Aber ich weiß eines genau ohne meine Kinder wäre ich schon weg. Den ER hat sich diese scheiße :bier: eingebrockt er hat keinerlei selbstvertrauen und versucht einem einzureden da man schuld ist. Solange er Nüchtern ist ist das ok aber der beste spruch ist wirklich lass ihn fallen genau so wie du es gerade tust aber zieh es durch auch wenn er nochmehr abrutscht, sollange er noch fallen kann wird er fallen erst wen er aufschlägt kann er aufstehen.
Andreas nein ich drohe nicht mit ausziehen ihn zu verlassen ich drohe ihm nur damit das er noch so viel saufen kann ich lass mich nicht scheiden das Haus bekommt er nicht. Den das hat er ja für "uns" gebaut lach hier ist er nur zum essen und schlafen und ab und an zum tv sehen. ICh habe im moment mal wieder mehr kraft um ihm den Kampf anzusagen Vesperselbermachen seinen Papierkrieg selber machen ich mach nur meinen und den der Kinder. Hausarbeiten muss er miterledigen wenn nicht hat er eben nix zum anziehen.
Sex gibt es wenn er getrunken hat gar keinen wobei ich sagen muss das er sowie so keine große Lust dazu hat er hat BIER. Freunde ??? Ich habe Freunde die mich besuchen und alle die bei mir ein und ausgehen verstehen vom Thema Alk viel mehr mitlerweile weil sie sehen wie "lustig" es ist wenn einer durch den Keller torkelt (ist ja net ihrer). Da heißt es oft Arme Sandra aber ich bin nicht arm ich bin nur zu doof um meinen eigenen weg ohne ihn zu gehen. Dazu bin ich noch nicht bereit. Und nein er ist keine Granate die mich hält. Es sind seine Augen sein lächeln sein mich jede Nacht in den arm zunehmen und das auch noch nach 20 Jahren. Mit der Failie hab ich auch aufgegeben zu reden sein Vater ist nicht anderst. In der Familie gibt es viele gerne trinker auch trockene und eine Geschiedene die eine selbsthilfegruppe für Co leitet leder zu weit weg von mir.
Nun ist er von der FFW zuhause gut angeheitert und ab ins Bett. Hab ihn ignoriert dann wars ihm lw.
Aber ich geh nun auch ins Bett. Liebe Manuela ich kann dir leider auch nicht helfen aber du kannst mir gerne schreiben ich weiß wie gut das tut dieser Blog hält mich seit Jahren über Wasser.
Eine gute stressfrei Nacht :kiss:
 

Moringaflower

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17.02.16
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Hallo,

wenn Dein Mann abhängig vom Alkohol ist, dann ist er Alkoholiker.
Wenn Du von Deinem Mann abhängig bist, bist Du ein sogen. Co-Abhängiger wie ihn Al-anon beschreibt.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich Dir ohne großes Geschreibsel den Besuch einer Al-anon Gruppe in Deiner Stadt.
Unabhängig davon ob Dein Mann weiter trinkt oder nicht. Du bist nämlich ebenfalls süchtig, ohne es zu ahnen.

Gute Besserung und Gute 24 Stunden

LG Moringaflower
 

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