Mein Leben nach Covid

Hi DanijelaB,

magst du nicht erst einmal erzählen, wie es dir ergangen ist und wie es dir heute geht? Welche Mittel und Methoden haben dich weiter gebracht und welche eher nicht? Du warst eine Weile nicht mehr da, ein Update wäre auch für andere Long-Covid-Betroffene hilfreich.

Viele Grüße! :)
 
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Deine Wegweiser:
Ich habe
Konzentrazionsstörungen, schlechtes kurzzeitgedächtnis, Schwindel, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Lichtempfindlichkeit und Geräuschempfindlichkeit, Halsschmerzen, Durchfall... Das alles wechselt sich immer wieder und nicht alle Sympthome sind gleichzeitig da ( außer im Crasch)
3 Wochen im Dezember und 2 im Januar lag ich 24 h im Bett, hatte kaum Kraft mich umzudrehen, baden und Toilette waren nur mithilfe meines Mannes möglich.
Ich lag so 5 Wochen mit Gehör und Lichtschutz. Das alles hat mich psychisch total zerstört.
Jetzt bin ich soweit erholt dass ich alleine auf die Toilette kann und mir was aus dem Kühlschrank holen kann.
Die Diagnose lautet : Hypothalamische Disfunktion, reaktivierten EBV, jedoch mit relativ wenig Replikationen.
Von Therapie bekomme ich valaciclovir, Pregnenolon und Biobran. (3Wochen der Einnahme) Diese Therapie hat mir kognitive Funktion verbessert und irgendwie die Erkrankung stabilisiert.
Danach bekam ich noch Hydrocortisol ( eine Woche der Einnahme), was keinen Unterschied gemacht hat.
Ich bin immernoch morgens abgeschlagen und tagsüber bis 16 Uhr ungefähr. Dann kann ich Buch lesen oder einen Film anschauen..
Ich habe gedacht bei Dr Scheib ketamininfusion zu machen...
 
Das ist furchtbar und tut mir sehr leid für dich. Ich wünschte, ich könnte dir mehr Tipps geben, aber ich habe selbst keine Erfahrung mit Long Covid. Neulich hatten wir eine Anfrage zu Vitamin B3 (Niacin) von einer anderen Betroffenen, vielleicht ist das ja was. Niacin entgiftet, verbessert die Durchblutung und regt den Zellstoffwechsel an, so dass man mehr Energie hat. Die Ozontherapie hat dir vor einiger Zeit eine Verbesserung gebracht, vielleicht lohnt es sich, in dieser Richtung weiter zu forschen. Peroxid oder CDL lassen sich daheim gut kurmäßig anwenden, das könnte dem EBV den Garaus machen.

Gute Besserung!
 
Hallo @DanijelaB,

es tut mir auch sehr leid, dass es dir immer noch so schlecht geht. Ich kenne einen jungen Bekannten, Anfang 30, der erkrankte ca. Weihnachten 2021 und das war ähnlich. Er wurde auch auf die psychische Schiene gestellt und machte im Sommer letzten Jahres eine psychosomatische Reha.

Die hat bei ihm geholfen, nach 8 Wochen war er wieder fast auf den Beinen. Nach 5 Wochen zuhaus hat er einen neuen Job begonnen und seither gehts ihm gut.

Erzählst du uns, ob du geimpft bist Danijela gegen Covid, ich hab zwar mal im Thread gestöbert, aber dazu nichts gefunden.

Alles Gute
liebe Grüße Mara

 

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