Mein Leben nach Covid

Beitritt
22.08.17
Beiträge
173
Hallo Knuddz,
zu #159 von 14.15 h heute:
Das steht im dritten Absatz von oben (Kasten):
"...süchtiger Fehlgebrauch auch bei hoher Dosierung selten (B)".
Vielleicht hast du zitiert und dir den Schluss nicht bis zum Ende durchgelesen, denn dem kann ich keinesfalls zustimmen.

Dennoch: Du bringst viele interessante Infos, ich will dich nicht "niederschreiben".

andra

P.S.: Und mich interessiert immer noch, ob es frei verkäufliches GABA gibt, das ein wenig ruhiger macht. Ich freue mich über eine Antwort von dir. Auch per PN.
 
Beitritt
18.11.09
Beiträge
6.110
@knuddz Dies ist nicht dein Thread. Es geht nicht um dich. Es interessiert an diese Stelle auch niemanden, wie dein Umgang mit oder deine Einstellung zu diesen oder anderen Arzneistoffen ist.
Ich habe dich lediglich gebeten aufzuhören Arzneistoffe zu bewerben, die innerhalb weniger Tage eine Abhängigkeit hervorrufen können und von denen derzeit laut wiki ca. 1,9 Millionen Menschen abhängig sein sollen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Psychische_und_Verhaltensstörungen_durch_Sedativa_oder_Hypnotika#Benzodiazepine Das kann doch nicht so schwer sein.
Da könnte man in meinen Augen auch gleich Alkohol empfehlen.:cool:
Es entlastet dich auch in keiner Weise zu behaupten, dass Ärzte diese Medikamente verschreiben, weil es wahrscheinlich für keinen von uns ein Problem wäre, morgen zum Dealer seines Vertrauens zu gehen und sich ein Benzo verschreiben zu lassen.
Angaben des epidemiologischen Suchtsurveys ESA aus dem Jahr 2018 zufolge gab es in Deutschland 2018 rund 2,9 Millionen Fälle von schädlichem und abhängigem Medikamentenkonsum in der Gruppe der 18- bis 64-Jährigen.
Ich schätze, dass es viel mehr sind.
Wenn Du darüber diskutieren willst, bitte hier: https://www.symptome.ch/forums/verschiedene-drogen.160/
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Grad gefunden
KÖRPERLICHE SYMPTOME5,6: Chronische Müdigkeit; Kopfschmerzen und Migräne; Magen-Darm-Beschwerden (Sodbrennen, Völlegefühl, Verdauungsstörungen, Übelkeit, gastroduodenale Ulzera, Unterleibsschmerzen, Reizdarm, Durchfall etc.); Muskelbeschwerden (Spannung und Muskelschmerz, Ticks); Atemstörungen; Schlafstörungen (Insomnie); Hautveränderungen (Trockenheit, Juckreiz, Dermatitis, Hautausschläge); Herz-Kreislaufbeschwerden9-12 (Bluthochdruck, akuter Myokardinfarkt, Arrhythmogenese; Anstieg von Cholesterin und Triglyceriden im Blut); Störungen der Immunabwehr13 (Rückgang der Immunfunktion, Veränderung der Mikroflora des Darms)15; Menstruationsbeschwerden und sexuelle Funktionsstörungen.
Niedriger Cortisol deutet auf Nebennierenschwäche hin.


Nebennierenrinde​

Die Nebennierenrinde produziert viele verschiedene Steroidhormone. Man unterscheidet 3 Hauptgruppen:

  • Kortisol (Glukokortikoid)
  • Aldosteron
  • Androgene
Menge und Zeitpunkt der Hormonproduktion regelt vor allem das Nebennierenrinden-stimulierende Hormon (adrenocortikotropes Hormon, ACTH) aus der Hypophyse. ACTH wiederum wird durch das Corticotrope-releasing Hormon (CRH) aus dem Hypothalamus kontrolliert.

Wie diagnostiziert man es:

  • Analyse des Cortisolspiegels durch ein so genanntes Cortisol-Tagesprofil. Die genaueste Methode ist hierfür ein Speicheltest, der mehrmals am Tag durchgeführt wird, um zu erkennen, wann der Cortisolspiegel unter den Normwert absackt. Häufig lässt sich anhand des Zeitpunktes des Cortisoldefizits auch erkennen, was den Patienten im Tagesverlauf besonders stresst.
  • Analyse der DHEAS-Konzentration (=Dehydroepiandrosteron-Sulfat) im Speichel oder im Blut.
  • Sinnvoll ist häufig auch, eine Analyse der Hirnbotenstoffe (= Neurotransmitter) Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Serotonin, GABA (= gamma-Aminobuttersäure) und Glutamat im Urin durchzuführen. Durch ihre spezifischen Auswirkungen auf unser Gehirn wirken Neurotransmitter entweder beruhigend oder erregend auf uns. Ein Überschuss an erregenden Hirnbotenstoffen oder ein zu wenig an beruhigenden Neurotransmittern erzeugt Unruhe, Ängste und mangelnde Fähigkeit zur Entspannung. Ein Mangel an erregenden Neurotransmittern führt dagegen auch zu Antriebslosigkeit, Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit und Vitalität oder zu chronischem Müdigkeitssyndrom (= CFS oder Chronic fatigue Syndrom).
  • Die Konzentration von Pregnenolon läßt sich im Blut bestimmen. Der Laborwert kann ein Hinweis auf die Gesamtaktivität der Nebennieren sein und eine Grundlage für eine evt. notwendige Substitution.

Welche Symptome kann man haben:
  • Müdigkeitssyndrom
  • deutlich reduzierte Stressresistenz
  • häufige Blutzuckerschwankungen
  • morgendliche lange Anlaufphase
  • stark wechselnder Blutdruck
  • Schwindel bei plötzlichem Aufstehen
  • Magenschleimhautentzündungen (Gastritis)
  • Gewichtszunahme besonders an der Taille
  • Schwierigkeiten bei der Gewichtsreduktion
  • Menstruationsstörungen und prämenstruelles Syndrom
  • diverse Lebensmittelunverträglichkeiten
  • unerklärliche Schmerzen im Rücken und Nackenbereich
  • Schwächung der Muskulatur
  • Verdauungsstörungen mit abwechselnden Durchfall, Verstopfung und Blähungen
  • reduzierte Immunabwehr
  • Impotenz
  • Fehlgeburten
  • Sterilität
  • Burnout
  • Allergien

Hauterscheinungen, Muskelschmerzen und viele andere Symptome findet man bei unterschiedlichen Artikeln auch noch. NNRschwäche muss nicht sein, kann aber sein. Wenn man das schleifen lässt kann es in Burnout enden, oder eben auch das Gegenteil Boreout. Ich würde trotz longcovidverdacht das machen lassen. Das ist eine sehr sehr naheliegende Ausschlussdiagnostik. Was der Endo und Psychiater messen lassen sollte habe ich vor 6 Seiten schon geschrieben. Mit Laborergebnisse kann man einen Patienten besser verklickern was er hat oder auch nicht hat. Nur machen speziell Neurotransmitter nicht viele. Denen reicht zur Diagnose ein Burnout/Depression anhand von Symptomen. Warum die Symptome da sind wissen die nicht außer eben durch Stress. Das liegt daran das die nichts anderes beigebracht bekommen haben. Die Realität sieht auch mal anders aus.
 
Beitritt
18.03.16
Beiträge
4.757
Diesen Artikel zum Thema Long Covid habe ich gerade gefunden. Bei 10 - 20% aller Infizierten kommt es unabhängig vom Alter und Krankheitsverlauf zu Gewebeschäden in einem oder mehreren Organen, bei den schweren Fällen sogar bei 50%. Dagegen wird es nachträglich wahrscheinlich nie eine Pille geben, man kann nur abwarten und hoffen, dass sich der Körper selber wieder regeneriert.

@DanijelaB: Deinen Ärzten und deiner zweifelnden Verwandtschaft kannst du damit beweisen, dass es nicht nur dir so geht, und dass du nicht verrückt bist. Alle deine Symptome sind typisch für Long Covid, auch die Muskelschmerzen und Herzprobleme. Du darfst dich erst einmal nicht zu sehr anstrengen.
 
Beitritt
10.06.18
Beiträge
78
Was ich jetzt kurz gesehen habe ist, dass das Vit. D kurz unter dem "optimalen" Bereich ist, den das Labor vorschlägt.
Und dein TSH ist erhöht und das ft4 ist noch normal, aber schon an der unteren Grenze. Was wurde da denn schon endokrinologisch für die Schilddrüse untersucht?

Zu den Eisenwerten könnten dir andere Personen sicher mehr sagen als ich.

Die gesamt IGE sind noch erhöht. Da könntest du mit deinem Arzt mal nach den Ursachen suchen. (Falls die noch nicht bekannt sind z.B. eine Allergie o.ä.)

LG Mango
 
Beitritt
18.01.14
Beiträge
463
Kann mir jemand bei der Deutung dieser Ergebnisse helfen?
Es gibt einige geringe Überschreitungen der Standardwerte, die m. M. keinen Krankheitswert haben.
Immunglobulin E ist bei dir stark erhöht, 646 bei einem Grenzwert von 100.
"Immunglobulin E (IgE) ist ein Antikörper, der in erster Linie Endoparasiten abwehren soll. Er ist auch verantwortlich für Allergien."

Bist du schon einmal auf Parasiten untersucht worden?

Eine gute Diagnostik ist die Voraussetzung einer guten Behandlung.
Eine Liste mit potentiellen Allergenen deiner Umgebung wäre da hilfreich. Nichts selber ausschließen, das sollte man den Fachleuten überlassen.
Das Gleiche gilt für die Parasiten.

LG
Maheeta
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Cytomelagie kann auf jeden Fall deine Symptome hervorrufen.
Ist da eine Therapie angedacht? Valcyte wäre ein sehr gutes aber sehr teures mittel ( 2500€)
Vermutlich hat man mit CMV den Übeltäter gefunden. Passt auch zu den etwas höheren EOS, Granos.

IgE:
Krebs (sieht aber Anhand des Zytokinspiegels und des Immunstatus nicht so aus. Die Werte sind teils nur leicht erhöht) , Neurodermitis, Heuschnupfen, Allergisches Asthma ( der Vollständigkeit halber könnte man im zweiten Anlauf auch ECP bestimmen lassen. Ist oft auch erhöht bei Asthma), Wurmbefall ( passt auch teilweise zur Symptomatik), Protozoeninfektion ( Einzeller ).

Die Zytokine zeigen eine Entzündung an, die man im Blutbild so nicht sieht. Das ist häufig bei CMV, EBV, HHV6 und anderen Viren so. Auch die Zytotoxischen T Zellen sind leicht aktiv, was auf einen Erreger hinweisen könnte.

IgG 1 ist ziemlich erhöht.

Erhöhung von IgG1​

  • Autoimmunerkrankungen (Zhang H., Medicine, 2015; Lin G., Rheumatology International, 2010; Martini A., Annals of the Rheumatic Diseases, 1986):
    • Rheumatoide Arthritis
    • primäres Sjögren Syndrom > 50% der Fälle
    • systemische Sklerose (Sklerodermie) ca. 20% der Fälle
    • systemischer Lupus erythematodes ca. 25% der Fälle
    • primär biliäre Cirrhose ca. 20% der Fälle
    • Juvenile chronische Arthritis ("Kinderrheuma"; heute eher unter die Juvenile idiopathische Arthritis einzureihen) Erhöhungen in ca. 30% der Fälle
  • Hepatitis C (isolierte IgG1-Erhöhungen beobachtet; Engelhart S., Seminars in Arthritis and Rheumatism, 2017)
  • Leberzirrhose (PBC, post-Hepatitis und alkoholische)(Akbar F., J Gastroent Hepatol, 1990)
  • Colitis ulcerosa (aktive Phase; McDermott R.P., Gastroenterology, 1989)
  • Cystische Fibrose (ca. 50% der Fälle)(Moss R.B., Chest, 1987)
  • Chronische Epstein-Barr Virusinfektion (Infektiöse Mononukleose)
  • Kinder mit Epilepsie, Anstieg nach Behandlung (Callenbach P.M.C., Clinical Exp Immunol, 2002)
  • HIV-Infektion (Bartmann O., Eur J Paediatrics, 1991)
  • IgG4-assoziierte Erkrankung kann eine Hypergammaglobulinämie mit begleitender IgG1-Erhöhung haben
  • Monoklonale Gammopathie mit undeterminierter Signifikanz (MGUS), Multiples Myelom, ev. Lymphome

Il8 ist auch ein Entzündungsmarker. Der Marker allein sagt aber noch nichts aus. Der Gegenspieler ist IL10. der ist normal. Il 10 drück IL8 runter. Da IL10 normal ist, ist, erstmal alles gut. IL 1 und TNF Alpha drück IL8 nach oben. Beides ist im Normbereich. Was auch wieder positiv ist bzgl. Il8. Il8 ist auch nur leicht erhöht. Würde ich mir erstmal keine Sorgen machen

Neurotransmitter und Hormone fehlen völlig. Schilddrüse könnte man etwas näher abklopfen. Vielleicht mal Ultraschall und Jodstatus checken. Vielleicht lässt sich der Wert mit Jodveränderter Ernährung bessern. In D herrscht im Allgemeinen Jodmangel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
22.08.17
Beiträge
173
Hallo Danijela,

stelle doch bitte noch einmal die Befunde ein, aber mache vorher deine persönlichen Daten unkenntlich (vgl. Beitrag von Kate).
LG andra
 
Themenstarter
Beitritt
29.03.21
Beiträge
67
Vielen Dank.
Das ist etwas was ich von meiner Krankenkasse bekommen hab. Hoffentlich hilft mir das weiter.
Ich habe einen Termin bei einem ganzheitlichen Arzt am Donnerstag und werde dort Ozon Therapie mit eigenem Blut ausprobieren.
 
Themenstarter
Beitritt
29.03.21
Beiträge
67
Ja, aber TSH war gut in einer Untersuchung nachher, das variiert stark. Jedoch, das ist das Einzige Mal wo dieser Wert außerhalb der Referenzwerten ist.
 
Themenstarter
Beitritt
29.03.21
Beiträge
67
Ich habe kein Vitamin D seit 10. März genommen. D.h. dass ich vorher falsch hohe Werte hatte, weil die Werte fast direkt nach der Einnahme ausgemessen wurden.
Alles in meinem Blut spricht für Allergien...ich habe also höchstwahrscheinlich MCAS - Aktivation.
neutrophiele Granulozite sind bei mir niedrig, was könnte das heißen?
 
Beitritt
24.02.18
Beiträge
2.718
Kann Cytomegalie sein. Muss aber nicht. Die Ozontherapie sollte etwas bringen. Verlaufskontrolle wird früher oder später sowieso erfolgen.
 

Neueste Beiträge

Oben