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... Intoleranzen werden oft mit einer Allergie verwechselt, so Michael Wolzt, Facharzt für Innere Medizin an der Uniklinik Wien bei einer Präsentation in Wien. Die Lactoseintoleranz, die beispielsweise häufig mit einer Milchallergie verwechselt wird, ist eine Milchzuckerunverträglichkeit, die auf einen Mangel des Enzyms Lactase zurückgeht. Bei der Allergie hingegen kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems gegenüber harmlosen Substanzen in Lebensmitteln. Heftige Reaktionen an der Haut, den Schleimhäuten und den Atemwegen sowie Magen-Darm-Beschwerden sind die Folge. Während eine Allergie eine Immunreaktion des Körpers gegen bestimmte Eiweißstoffe bedeutet, spielen sich Intoleranzen hauptsächlich im Darm ab.
Eine Unterscheidung zwischen Allergie und Unverträglichkeit sei für den Laien oft schwierig, aber essentiell. "Immerhin bedeutet der Unterschied für den Betroffenen, dass er bei einer Allergie auf eine Reihe von Lebensmitteln komplett verzichten muss. Bei einer Unverträglichkeit muss er sich zwar einschränken, es gibt jedoch die Möglichkeit, mittels Zufuhr von Enzymen die unverträglichen Lebensmittel genießen zu können", erklärte Wolzt. Der Mediziner rät daher auf jeden Fall zu einer genauen Diagnose.
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"Vermutlich ist jedem die schnelle und spontane Befriedigung nach dem Verzehr eines Croissants oder Muffins bekannt. Das ist keine Einbildung und niemand ist damit allein. Seit Ende der 1970er Jahre ist bekannt, dass Gluten im Magen zu einem Polypeptid-Gemisch aufgespalten wird und die Blut-Hirn-Schranke durchdringen kann. Im Gehirn angelangt, können sich die Polypeptide an die Morphinrezeptoren anheften und so eine Euphorie bei gleichzeitig beruhigender Wirkung hervorrufen. An denselben Rezeptor binden auch Opiate."
Stimmt so nicht ganz. Auch Typ IV (z.B. beim imd Berlin, LTT) und IgG4 (diverse Labore, sehr umstrittener Test bezüglich Aussagekraft) kann man beispielsweise testen lassen. Nur wird die gesetzliche Krankenkasse wohl eher keine Kosten übernehmen.IgE ist Typ1 Allergie,die wird getestet.
Alles andere nicht. Man kann das nur selber rausfinden.
Stimmt so nicht ganz. Auch Typ IV (z.B. beim imd Berlin, LTT) und IgG4 (diverse Labore, sehr umstrittener Test bezüglich Aussagekraft) kann man beispielsweise testen lassen. Nur wird die gesetzliche Krankenkasse wohl eher keine Kosten übernehmen.
Die Kostenübernahme durch die Kasse und das "etwas damit machen" (Allergenkarenz z.B., vorübergehend oder dauerhaft) sind wiederum zwei völlig verschiedene Punkte. Ich habe schon von vielen Untersuchungen profitiert, die die Kasse nicht übernommen hat. An die Wand würde ich mir sowas nicht hängen.Genau das ist der Punkt.
Was mache ich dann mit den Ergebnissen? Einrahmen und als Bild an die Wand hängen?
Definitiv.Das mit den maskierten Allergien ist ziemlich knifflig,...
Damit stehst Du auch nicht allein; auch bei z.B. Hashimoto wird oftmals empfohlen, Gluten zu meiden.Ich bin deshalb der Meinung, daß Gluten jeden Darm schädigt.
Ich dachte, Du hast eine Milcheiweiß-Allergie? Dann "könntest" Du das gar nicht zu Dir nehmen ohne gravierende Symptome - bei Typ I bis zum anaphylaktischen Schock.Die Milch im Kaffee weg zu lassen hat bei mir eine circa zweiwöchige milde Depression hervorgerufen, kombiniert mit Muskelschmerzen und Schlappheit. Mir graut es jetzt schon davor, den Kaffeeweißer wieder weg zu lassen.
Ich hatte z.B. auch bereits erwähnt, dass es verschiedene Typen Allergien gibt (und welche man testen lassen kann), ebenso wie dass sich die anaphylaktische Reaktion auf Typ I bezieht.
Ich dachte, Du hast eine Milcheiweiß-Allergie? Dann "könntest" Du das gar nicht zu Dir nehmen ohne gravierende Symptome - bei Typ I bis zum anaphylaktischen Schock.
Ich war tatsächlich davon ausgegangen, dass auch bei den verzögerten Allergien die Symptome gravierend (i.S.v. signifikant, deutlich, unangenehm etc.) seien.Die "maskierte Allergie" ist eine Allergie. Symptome hat man dann nicht unbedingt sofort, deshalb heißt sie ja "maskierte Allergie", und möglicherweise hat man "nur" "Allerweltssymptome", die man keiner Allergie zuordnet.
Das ist eine gute Idee.Ich werde mir da mal eine Diskussion raussuchen und da weiter schreiben, denn das Thema ist wichtig.
... Nehmen wir z.B. die Milch: Milcheiweiß stellt ein häufiges Allergen dar: es kommt bei normaler Ernährung in jeder Mahlzeit vor. Da es zwei bis drei Tage dauert, bis eine Mahlzeit den Verdauungstrakt passiert hat, ist das Nahrungsmittel noch nicht völlig ausgeschieden, wenn der Patient eine weitere Portion davon zuführt. Nach Wochen, Monaten oder Jahren kann sich eine Überempfindlichkeit entwickeln, die keinen Zusammenhang zwischen Allergenzufuhr und Auslösung von Symptomen mehr erkennen lässt. Das ist mit dem Begriff maskierte Nahrungsmittelallergie gemeint.
Bei den meisten Patienten wechseln Zeiten einer gesteigerten geistigen und körperlichen Anregung mit Phasen von Ernüchterung und Entzugserscheinungen ab. Zu Beginn eines solchen Allergiegeschehens führt der Genuss des nicht vertragenen Nahrungsmittels zu einer rasch einsetzenden anregenden Wirkung, die mehrere Stunden anhält. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Kaffee, Weizen, Milch oder ein anderes Nahrungs- oder Genussmittel handelt. Wenn es nicht regelmäßig verzehrt wird, fällt der anregende Effekt weg, was zu einem katerähnlichen Beschwerdebild führt. Typisch ist schlechtes Befinden nach ungewöhnlich langem Schlaf. Falls Sie am Sonntagmorgen mit Kopfschmerzen aufwachen, könnte dies ein Hinweis auf dringenden Kaffeebedarf sein (anders ausgedrückt: auf eine Kaffeesucht oder -allergie).
Das Ausmaß der Entzugserscheinungen wird zunächst gut in Grenzen gehalten, da die meisten Nahrungsmittel regelmäßig oder sehr häufig verzehrt werden. Die Nahrungsmittelsucht unterscheidet sich von anderen Suchtarten, wie z.B. Nikotin oder Alkohol und Drogen, nur in ihrem Schweregrad sowie in den verursachten Persönlichkeitsveränderungen und psychosozialen Folgen. Im Rahmen des langjährigen Verlaufs sind symptomfreie Zeiten möglich. Es herrschen jedoch Phasen von chronischen Krankheiten vor wie Kopfschmerzen, Depressionen, Gelenkbeschwerden und alle anderen Erscheinungen, die im Kapitel 4 beschrieben sind. Die Hochs und Tiefs der Sucht sind in der folgenden Übersicht (analog RANDOLF, MOSS: Allergien: Folgen von Umweltbelastung und Ernährung) dargestellt. ...
Das PEI versteht unter "versteckten" Allergien aber offenbar etwas anderes als hier im Thread mit "maskierte Allergie" gemeint ist. Das Adjektiv "versteckt" bezieht sich beim PEI-Artikel auf die Erkennbarkeit des Allergens im (Fertig-)Nahrungsmittel und das Adjektiv "maskiert" bei den "maskierten Allergien" auf die Symptomatik (die wegen des nicht so klaren Zeitbezuges nicht leicht zuordenbar ist).
Versteckte Allergene in Lebensmitteln sind für den Verbraucher nicht erkennbare allergieauslösende Bestandteile in zusammengesetzten Lebensmitteln. Auch herstellungsbedingt vorhandene Kontaminationen mit allergenen
Nahrungsmitteln gelten als versteckte Allergene. Für Nahrungsmittelallergiker bedeuten versteckte Allergene in Lebensmitteln ein erhebliches Gesundheitsrisiko .Schon der Verzehr kleiner Mengen allergener Lebensmittel
kann lebensbedrohliche oder tödlich verlaufende allergische Reaktionen auslösen.
Bedeutsam als versteckte Allergene sind vor allem Lebensmittel, die breite Verwendung finden und ein großes allergenes Potenzial aufweisen. Dazu zählen Erdnüsse, Soja, Haselnüsse und andere Baumnüsse, Milch, Eier, Fisch und Schalentiere, Sellerie, Sesam und Senf.
Bei zunehmendem Konsum von Fertig produkten ist die Thematik der versteckten Allergene weiterhin aktuell. Momentan werden Änderungen der Kennzeichnungsvorschriften angestrebt, die die Zusammensetzung eines Lebensmittels für Allergiker transparenter machen sollen. Neue Analysenmethoden wurden entwickelt, um Spuren allergener Nahrungsmittel in zusammengesetzten Lebensmitteln spezifisch und sensitiv bis 1/10 000 % Protein bzw.1 ppm nachweisen zu können.
... Die Analyse-Auswertung brachte mehrere versteckte Nahrungsmittelallergien zutage. ...
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