Krank durch Schadstoffe

ory

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Krank durch Schadstoffe

Erstmalig in der Geschichte sieht der Mensch sich derart bewusst und auf eine globale Umweltkatastrophe zusteuern. Es scheint so, als brauche der Mensch erst die Katastrophe, um richtig und konsequent zu reagieren.
Chronische Vergiftungen sind besonders heimtückisch, da sie erst schädlich wirken, wenn sie über einen längeren Zeitraum in kleineren Mengen aufgenommen werden, so dass vorerst keine akuten Symptome auftreten.

Die Umweltgifte als Folge der Umweltverschmutzung sind besonders wegen ihrer chronischen Wirkung problematisch.
Es ist nicht verwunderlich, dass Krebserkrankungen oder Allergien in den letzten Jahrzehnten sprunghaft zugenommen haben.
In der Umwelt befindet sich eine Vielzahl verschiedener Umweltgifte und diese Umweltgifte reichern sich mit der Zeit im Körper an und können so schwere Krankheiten auslösen, dabei löst jedoch nicht jeder aufgenommene Schadstoff eine Erkrankung aus, sondern die aufgenommen Dosis in den Organismus ist entscheidend dabei.
Bedenken sollte man, das die Ausleitungsorgane (Leber, Nieren, Darm, Lymphsystem, Haut) eines jeden Menschen über eine andere Leistungsfähigkeit verfügt.

Das heißt: Wenn der eine den Mund voller Amalgam hat und damit sehr gut zurecht kommt, ohne je Beschwerden zu entwickeln, so bedeutet das nicht, dass es jedem in dieser Situation so gut gehen muss.
Ein anderer Mensch kann bereits mit einer einzigen Amalgamfüllung oder dem Umzug in eine neu renovierte Wohnung (giftige Baustoffe!) an seine Grenzen kommen und krank werden.
Gifte wirken allgemein unterschiedlich. Nitrite, Kohlenstoffmonooxid oder die Cyanide hemmen z.B. den Sauerstofftransport im Blut, Schwermetalle stören den Stoffwechsel oder zerstören wichtige Zellfunktionen.
Es existieren Gifte, die den Zellkern in der Zelle verändern, dabei kann es zu einer Änderung der Erbanlagen durch Mutation kommen, die Folge sind Missbildungen bei Embryos und jede Mutation kann Krebs auslösen.

Jeder Mensch verfügt über eine individuelle und teilweise auch genetisch festgelegte Entgiftungsfähigkeit, wer hier über weniger Kapazitäten verfügt, muss/sollte seinen Körper von außen bei der Entgiftung unterstützen.
Und egal, was getan wird, ausreichend Schlaf und Entspannungsmomente sollten nicht vergessen werden, beides erhöht die Entgiftungskapazitäten des Körpers, auch ist es anzuraten bei geöffnetem Fenster zu schlafen, um die ausgeatmeten Gifte nicht erneut wieder einzuatmen.

Gruß ory

In der unserer Rubrik „Gifte“ https://www.symptome.ch/forums/gifte.28/ geht es um Umweltgifte wie Schimmelpilze, Lösungsmittel & Co und deren gesundheitliche Auswirkungen.
In der Rubrik „Wohn- und Arbeitsumfeld“ geht es um die subtile Wirkung von Faktoren aus unserer Umgebung auf den Menschen https://www.symptome.ch/forums/wohn-und-arbeitsumfeld.164/
In der Rubrik „Umfeld“ geht es um Wohngifte: https://www.symptome.ch/wiki/Wohngifte/
 
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ory

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Krank durch Schadstoffe

Ein wesentlicher Einfluss auf unsere mögliche Lebenszeit scheint unsere Entgiftungskapazität zu sein.

Um Stoffwechselprodukte eliminieren zu können die schon während der normalen „Zellarbeit“ anfallen, aber insbesondere dann, wenn die Zellen bei Entzündungserkrankungen stressbelastet sind, muss jede Zelle unseres Körpers sich in erster Linie selber entgiften (können).

Neben der Entgiftung körpereigener „Abfallprodukte“ gibt es in unserer „Modernen“ Umwelt ein zusätzliches Problem und zwar, zunehmende Umweltbelastungen wie Feinstaub, Stickoxide, Pestizide, Schwermetalle die wir ausgesetzt sind und die wir einatmen oder über die Haut (Holzschutzmittel, Lösemittel) aufnehmen.

Das alles sind Stoffe, die für den Menschen bei dauerhafter Belastung toxisch und auch allergologisch krankheitsauslösend sein können.
Und es gibt immer wieder mal Situationen, in denen die eigene Entgiftungskapazität unterstütz werden sollte/muss, z.B. nach regelmäßiger Medikamenteneinnahme, nach Zahnsanierung oder Belastung mit Metallen und Pestiziden und da ist es wichtig, den Glutathion-Spiegel in den Zellen im oberen Normbereich zu halten.

Glutathion(GSH), auch γ-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin, ist ein Tripeptid, das aus drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin gebildet wird. Glutathion wird sowohl über die Nahrung zugeführt als auch vom Körper selber produziert.
Alle Zellen können GSH herstellen, wobei die Leber als zentrales Organ für die Entgiftung, die höchsten Mengen produziert.

Die beste Nahrungsquelle für Glutathion ist frisch zubereitetes rotes Fleisch, Eier, Brokkoli, Spinat, Nüsse, Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Wassermelone, Spargel, Avocado, Geflügel und Fisch, frisches Obst und Gemüse (roh sowie gekocht).
Glutathion(GSH) ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper und bindet die im Körper aufgenommenen Gifte und scheidet sie aus.

Um die Wirksamkeit von Glutathion zu erhöhen oder wiederherzustellen, sollte auch auf eine Selen-Nahrung achten.
  • Paranüsse als Selen-Lieferant. Paranüsse enthalten zwar massig Kalorien, ihr Fett ist jedoch sehr gesund. ...
  • Blumenkohl und Brokkoli. ...
  • Kohlrabi. ...
  • Rinderfilet. ...
  • Makrele gegen Selen-Mangel. ...
  • Kartoffeln. ...
  • Reis. ...
  • Sojabohnen.
Gruß ory
 
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Es gibt ganz viel was zur Gluthationshertellung benötigt wird.
Ganz groß hier ein Schema.


Quelle:

Da sieht man auch Cofaktoren wie B12 und B6 sowie ATP (was wiederum NADH und Phosphor braucht und NADH muss auch irgendwie hergestellt werden [ Beispiel Q10]).

Man sollte also zusehen das man ausgewogen und gesund isst und wer die Befürchtung hat und Gluthationsmangel zu leiden sollte entsprechend mal nen Screening von Gluthation machen lassen sowie dessen existenziellen Aminosäuren und Cofaktoren.
 
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Ein wesentlicher Einfluss auf unsere mögliche Lebenszeit scheint unsere Entgiftungskapazität zu sein.
Bislang war mir der Begriff "Entgiftungskapazität" unbekannt, jedoch trifft dieser Wesentliches. Wie ich selbst zu Beginn meiner Entgiftung durch die Einnahme von Rizinusöl im August 1992 erfahren habe, ist diese beim Menschen sehr begrenzt, indem bei mir in den ersten Jahren nur eine Anwendung pro Monat möglich gewesen ist - erst später vermochte ich den zeitlichen Abstand von einer Anwendung zur nächsten zu verkürzen. Dennoch erscheint es mir angezeigt, der obigen Aussage zu widersprechen.
Entscheidend für die mögliche Lebenszeit eines Menschen ist nicht dessen Entgiftungskapazität, sondern das anzustrebende Minimalniveau der im Körper deponierten Gifte und Schwermetalle, wobei hier besonders auf das im Gehirn deponierte methylisierte Quecksilber hingewiesen sei. Damit ist hier vor allem der fortgesetzte und damit konsequente Abbau der im Menschen deponierten Gifte und Schwermetalle unter Berücksichtigung der jeweils gegebenen Entgiftungskapazität dews Betreffenden wesentlich. Hierzu kommt ein weiterer Aspekt.
Unbestritten dürfte sein, daß die Effizienz der Gift- und Schwermetallausleitung der einzelnen Verfahren unterschiedlich ist. Den größten Nutzen der Gift- und Schwermetallausleitung dürfte der Anwender erfahren, der sich für das optimale Ausleitungsverfahren entschieden hat, weil sich dadurch in kürzest möglicher Frist die im Körper vorhandenen Gifte und Schwermetalle auf das anzustrebende Minimalniveau reduzieren lassen.

Alles Gute!

Gerold
 
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Die Entgiftungskapazität ist wesentlich. Aber auch Ottonormalverbraucher der nicht entgiftet wird auch oft um die 80 Jahre alt. Forschern zu Folge kann Stress die Lebenszeit bis zu einen Jahrzehnt verkürzen.

Unterm Strich ist es schon hilfreich Gifte zu vermeiden und alle 10 Jahre mal eine 6 Monatskurz mit Detox anzuwenden. Allen voran Darm, Leber und Nierenreinigung mit diverse Mittelchen.

Wer allerdings erhöhte Expositionen ausgesetzt ist, der sollte mehr tun.
 
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Die Entgiftungskapazität ist wesentlich. Aber auch Ottonormalverbraucher der nicht entgiftet wird auch oft um die 80 Jahre alt.
Kürzlich ist eine Bekannte als typische "Ottonormalverbraucherin" im Alter "um die 80 Jahre" gestorben - leider an Alzheimer; und das hätte bei einer beizeiten durchgeführten systematischen Gift- und Schwermetallausleitung nicht sein müssen.

Alles Gute!

Gerold
 
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Das gibt es immer wieder. Gibt auch geistig sehr fitte Menschen mit 80.
Mein Opa Baujahr 33 ist noch sehr fit im Kopf ohne jegliche Art von Detox.
Helmut Schmidt hat mit über 90 noch gepafft wie ein Stadtsoldat und war geistig auf der höhe.
Es geht also auch ohne.

Aber ja, Detox sollte in dieser Zeit dazu gehören.
Das schützt aber nicht unbedingt vor Alzheimer. Es gibt noch andere Gründe für Alzheimer außer Schwermetalle.

Ich kann mich an irgendeine Doku erinnern das eine frühe Sterblichkeit auch maßgeblich von den Zähnen abhängt.
Schlechte Zähne und Tote Zähne über Jahrzehnte können zum frühen Tod führen.
Vielleicht ist das auch ein Grund warum Opa noch unter uns weilt und sich geistig bei völliger Gesundheit erfreut.
Er kaut seit locker 40 Jahren fast auf der Felge.
 

ory

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Bislang war mir der Begriff "Entgiftungskapazität" unbekannt, jedoch trifft dieser Wesentliches. Wie ich selbst zu Beginn meiner Entgiftung durch die Einnahme von Rizinusöl im August 1992 erfahren habe, ist diese beim Menschen sehr begrenzt, indem bei mir in den ersten Jahren nur eine Anwendung pro Monat möglich gewesen ist - erst später vermochte ich den zeitlichen Abstand von einer Anwendung zur nächsten zu verkürzen. Dennoch erscheint es mir angezeigt, der obigen Aussage zu widersprechen.
Das jeder Mensch über eine individuelle und teilweise auch genetisch festgelegte Entgiftungsfähigkeit/Entgiftungskapazität (y) verfügt,ist eine Eigenschaft über die viele Menschen bis an ihr Lebensende tatsächlich verfügen, warum sonst bleiben diese Menschen, trotz "Umweltgifte" gesund?
Sind die eigenen Kapazitäten nicht ausreichend, und der Körper tatsächlich mit Gifte (woher auch immer) belastet, ist es sicherlich angebracht den Körper von außen bei der Entgiftung zu unterstützten.

Ob Rizinus nun das geeignete Mittel für jeden ist, kann ich nicht beurteilen, aber schön zu lesen das du dein Mittel gefunden hast.

Gruß,ory
 

Kate

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Es gibt vom

16. November bis 26. November​

einen kostenlosen Online-Kongress zum Thema

Chronisch Krank durch Umweltgifte

von Unkas Gemmeker, der einigen hier bekannt sen dürfte (war auch bei den Kongressen vom Autoimmunportal oft dabei):
Entdecke jetzt die besten Methoden, um dich von Umweltgiften zu befreien und deine Gesundheit wieder zurückzugewinnen. Du erfährst von 38 Top-Experten und mir selbst, welches die Hauptursachen für toxische Belastungen sind und bekommst praktische Tipps, wie du Umweltgifte wieder loswerden kannst. - Wissenschaftlich, fundiert und verständlich!

Da sind auch so Koryphäen wie Kurt E. Müller, Joachim Mutter & Holger Scholz, Dietrich Klinghardt, Johann Lechner dabei - man glaubt es kaum in der Fülle (ich weiß natürlich nicht, ob alle Vorträge neu sind und extra für den Kongress erstellt wurden).

Vermutlich wird das kostenlose Live-Anschauen sehr zeitintensiv sein, es wird aber ein Kongresspaket käuflich angeboten für den dauerhaften Zugriff.

Gruß
Kate

EDIT vom 15.11.: Es geht am 16.11. - also morgen - los, hab's korrigiert, sorry!
 
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Kate

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Ich hatte mich beim Beginn-Datum verschrieben, s.o.

Gruß
Kate
 
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  • Alter
  • genetische Ursachen
  • Bluthochdruck
  • erhöhter Cholesterinspiegel
  • erhöhter Homocysteinwert im Blut
  • Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)
  • schlecht eingestellter Blutzucker bei Diabetes
  • oxidativer Stress, verursacht durch aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei der Bildung der Eiweißablagerungen im Gehirn eine Rolle spielen
 
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Kate

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Um den Kontext des Zitates hinreichend wiederzugeben, sollte man es aus meiner Sicht mindestens um die Überschrift der Aufzählung erweitern (Hervorhebung eines m.E. wesentlichen Unterschiedes durch mich):
Insgesamt können folgende Faktoren eine Alzheimer-Erkrankung begünstigen:
  • Alter
  • genetische Ursachen
  • Bluthochdruck
  • erhöhter Cholesterinspiegel
  • erhöhter Homocysteinwert im Blut
  • Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)
  • schlecht eingestellter Blutzucker bei Diabetes
  • oxidativer Stress, verursacht durch aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei der Bildung der Eiweißablagerungen im Gehirn eine Rolle spielen
... und wie immer die Quelle nennen: https://www.netdoktor.de/krankheiten/alzheimer/

Gruß
Kate
 
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Vor längerer Zeit fand sich in der F.A.Z. ein Artikel, wonach bei an Alzheimer Verstorbenen die Quecksilberkonzentration im Gehirn fünfmal so groß ist wie bei aus anderer Ursache Verstorbenen:
Später teilte die F.A.Z. in einem weiteren Beitrag mit, daß Quecksilber im menschlichen Körper nicht in metallischer Form, sondern methylisiert vorhanden ist, das sich zu 80 Prozent über die Leber ausscheiden läßt.
 
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24.02.18
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Tja, dann hat die FAZ nicht ganz die Wahrheit geschrieben. Der Größte Anteil an Quecksilbrt findet sich aufgrund der herrschenden Expositionsquellen in den Nieren und Fettgewebe. Der Anteil im Hirn ist relativ klein.
 
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