"KPU" war nur Schwermetallvergiftung

Themenstarter
Beitritt
14.09.06
Beiträge
32
In meinem thread "Ein neuer Gedanke" habe ich schon mal die Vermutung geäußert, bei der KPU handele es sich lediglich um eine durch kupferne Trinkwasserleitungen ausgelöste Kupfervergiftung. Dies scheint sich jetzt zu bestätigen. Ich trinke seit etwa einem Dreivierteljahr kein Leitungswasser mehr, und ich komme seit Wochen ohne Depyrrol aus.

Noch Weihnachten 2005 habe ich es ohne Depyrrol nicht ausgehalten. Ich kann mich entsinnen, daß mich bereits damals die Abhängigkeit von einem Medikament -noch dazu von einem umstrittenen - sehr gestört hat. Ich habe das Depyrrol einige Tage weggelassen, habe mich dann aber derart unwohl gefühlt - ich hatte so ein Brennen im Kopf, war total niedergeschlagen und gereizt - daß ich "reumütig" meine Kapseln eingenommen habe, und zwar mit Erfolg: nach wenigen Minuten ging es mir besser.

Nach und nach kamen weitere Vitamin- und Spurenelementpräparate hinzu: Vitamine B3, B12 und B1 (zeitweilig auch C, in immensen Dosen, mehrere Gramm pro Tag), Folsäure, Biotin, Pantothensäure, Chrom, Molybdän, Bor und noch einiges mehr, alles als Einzelpräparat und irrsinnig hoch dosiert. Im letzten Sommer habe ich zeitweillig 20 bis 25 Tabletten NEMs täglich eingenommen, und ich hatte durchaus das Gefühl, dies alles zu brauchen. Ich spürte gewissermaße die Wirkung jedes einzelnen Präparates. Daß mich das ganze sehr viel Geld gekostet hat, das sei nur nebenbei erwähnt.

Fairerweise muß ich anmerken, daß ich einen KPUtest niemals gemacht habe.

Im August letzten Jahres machte ich dann die Entdeckung, daß es mir sehr viel besser geht, wenn ich das Leitungswasser weglasse. Mein seit Jahren bestehender Durchfall verschwand innerhalb von vier Tagen, meine Stimmung besserte sich enorm. Seit Ende Januar trinke ich außerdem täglich etwa einen Liter hochreines Wasser (ich habe mir ein kleines Umkehrosmosegerät gekauft und habe es - nach einigen Anfangsschwierigkeiten- auch zum Laufen gebracht). Mehr darf ich davon nicht trinken, weil es sehr viele Mineralien - auch die "guten" - ausschwemmt. Ich nehme zwar täglich etwa eineinhalb Gramm Calcium zu mir - das ist neben Magnesium das einzige NEM, das ich noch einnehme - muß die Menge an Osmosewasser aber eben doch einschränken. Von der Wirkung konnte ich mich erst heute wieder überzeugen. Ich hatte das Trinken dieses Wassers in den letzten Tagen etwas vernachlässigt, und prompt wurde ich depressiv. Zunächst war ich drauf und dran, mir wieder Johanniskraut reinzupfeifen, kam dann aber gottseiddank noch auf den richtigen Gedanken. Es war ein tolles Gefühl, wie Niedergeschlagenheit und Gereiztheit innerhalb von Minuten verschwanden.

Inzwischen habe ich meine "Philosophie des Mangels" (an Vitaminen und Spurenelementen) durch die "der Vergiftung" ersetzt. Ich bin mehr und mehr überzeugt davon, daß hartnäckige Symptome, die jeder schulmedizinischen Behandlung widerstehen, durch Vergiftungen und nicht durch Mängel hervorgerufen werden. Leider beschränken sich da die Beiträge in den Foren gewöhnlich auf die Amalgamvergiftung und lassen die von mir beschriebene Kupfervergiftung völlig außer acht.

Noch etwas zur Vergiftungssituation: Mastvieh darf seit 1988 nicht mehr mit anabolen Steroiden gefüttert (oder gespritzt) werden. Weiterhin erlaubt sind Clenbuterol und Östrogene, und die können einen auch ganz schön fertig machen. Ich jedenfalls stelle jedesmal, wenn ich das Supermarktfleisch fortlasse und entweder vegetarisch lebe oder mich aus dem Ökoladen mit Fleisch versorge, nach exakt vier Tagen fest, daß ich förmlich Bäume ausreißen kann (das war jetzt, im Wechsel mit der schlechten Stimmung durch Gifte im Mineralwasser - Arsen, Uran und Radium - wieder eine richtige Achterbahnfahrt). Ich bin gespannt, ob es da auch eine Langzeitwirkung gibt. Das werde ich dann wohl in drei bis vier Monaten wissen.

So long.:kraft:
 

ADo

Beitritt
06.09.04
Beiträge
3.114
Hallo,
das ist ja spannend!

Meine Umkehrosmoseanlage ist immer noch nicht eingebaut. Ich habe meinem Klempner den Auftrag erteilt und der verschiebt von Woche zu Woche...:rolleyes:


Kann man das Wasser nicht wieder mineralisieren, mit Steinen oder so?

LG
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Themenstarter
Beitritt
14.09.06
Beiträge
32
Kann man das Wasser nicht wieder mineralisieren, mit Steinen oder so?

LG
Ich glaube nicht, daß das ausreichen würde. Aus Steinen wird vermutlich nur sehr wenig herausgelöst, und wenn, dann bestimmt nicht nur "Gutes".

lg
marquee
 
Oben