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Gäbe es keine Atomkraftwerke, gäbe es auch keine Uran-Munition?! Zumindest nicht in dieser Menge - es geht um viele tausend Tonnen...
Doch, selbstverständlich gäbe es auch ohne Atomkraftwerke Uranmunition.
Mit dem Unterschied, dass die nicht aus dem Abfallprodukt der Uran-
Anreicherung bestünde, sondern aus Natur-Uran. Das ist um die
Grösse der Abreicherung radioaktiver ...
Und noch was: Die Uranmunition stammt aus nicht aus der Niedrig-
anteicherung für Kernkraftwerke, sondern aus der Hochanreicherung
von Uran für die Kernwaffenproduktion, ist also ein "reines" Militär-
produkt.
Die einzige Art, Uranmunition zu vermeiden, ist die Abschaffung des Militärs.
Dann würde übrigens auch das andere Abfallprodukt der Atomindustrie
vom hochbegehrten Rohstoff für Waffen zum Entsorgungsproblem:
Das Plutonium!
Dieses Zeug ist ein gewichtiger Grund, der Kernkraft den Rücken zu kehren.
Militärs sehen das natürlich genau umgekehrt ...
Puistola
PS:
Im Segelsport wurde Abgereichertes Uran kurz nach der ersten
Anwendung im America's Cup verboten. Kurz danach erübrigte
sich die Anwendung des schweren und giftigen Zeugs ohnehin:
Trimarane und Katamarane tragen keinen Ballast ...