Konservierungsstoffe bei Salicylatintoleanz: Vorsicht!

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Salicylsäure reduzieren: Konservierungsstoffe vermeiden

Wer eine Unverträglichkeit gegen Salicylsäure hat, sollte auch bestimmte Konservierungsstoffe in Lebensmitteln vermeiden. Denn diese sind häufig chemisch eng verwandt mit der Salicylsäure (die ja im Prinzip selbst ein „natürlicher Konservierungsstoff“ ist) und rufen entsprechend häufig ebenfalls Unverträglichkeits-Reaktionen hervor.

Übersicht für Eilige

1. Pflanzliche Zusatzstoffe mit hohem Salicylsäuregehalt

  • Rosmarin (enthält 68 mg Salicylsäure auf 100g Ware)
  • Kurkumin (Kurkuma, E 100, enthält 76,4 mg Salicylsäure auf 100g Ware)

2. Stoffe, die mit Salicylaten chemisch eng verwandt sind

3. Bedenklich besonders für Asthmatiker

4. Konservierungsstoffe, die allgemein häufig Unverträglichkeitsreaktionen verursachen


Ascorbinsäure wird hier übrigens als meistens verträglich eingeordnet. Aber auch hier gilt: ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln . Und: wer schon weiß, dass er/sie eine Salicylatintoleranz hat, sollte immer auch im Hinterkopf haben, daß eine Intoleranz oft nicht die einzige ist bzw. daß auch IgE-vermittelte Allergien, chronische Entzündungen usw. zu einer erhöhten Empfindlichkeit beitragen können.

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,
ich nehme mal an, dass du auch eine SI hast.
Weisst du, ob eine Leaky Gut Darmsarnierung über Monate was bringt? Also dazu meine ich auch Reinigung und entschlacken.
Ich habe hier im Forum gelesen, dass es einigen nach Antiobiotika besser ging.
Ein solches Erlebnis hatte ich auch, zweimal.
Einmal in Indien hatte ich mir was eingefangen, hatte starken Durchfall und musste Antibiotika nehmen, damit ich weiterreisen kann.. Danach fing es an mir besser zu gehen.
In Thailand nach einer Durchfallattacke (ohne Antibiotika) besser.
 
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Hallo cyber,

guten Morgen 🙂.

Eine Darmsanierung ist sicher immer dann ein guter Weg, wenn man auch Darmprobleme irrgendwelcher Art hat.
Hast Du denn einen Befund "Leaky Gut"'? Manche Therapeuten wollen dann mit Antibiotika behandeln, z.T. über lange Zeit. Wenn man das möchte, ist das sicher ein Weg. Andere Therapeuten warnen erst Recht vor der Einnahme von Antibiotika und vertreten die Meinung, daß gerade ABs zur Durchlässigkeit der Darmbarriere führen können. Die behandeln dann eher mit Prä- bzw. Probiotika. Dazu empfehle ich, diesen langen Thread zu lesen:

Hier wird die Problematik "Leaky Gut" gut beschrieben:
... Ein wichtiges Ergebnis seiner Arbeit ist, dass Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Fehlfunktionen in der Darmbarriere und dem Auftreten einiger (Autoimmun-)Erkrankungen bestehen. Ob diese Zusammenhänge rein zufällig sind oder tatsächlich eine auslösende Rolle des Leaky-Gut-Syndroms bedeuten, ist allerdings weiterhin Gegenstand der aktuellen Forschung. ----

Wenn es Dir mit Antibiotika besser ging, deutet das darauf hin, daß eine Entzündung im Darm war, die auf ABs reagierte. Evtl. waren da Bakterrien durch verunreinigtes Wasser beteiligt oder irgendwelche Parasiten?
Evtl. könnten auch Borrellien beteiligt sein. Weißt Du dazu etwas. Hast Du Symptome, die in diese Richtung deuten?

Wie äußert sich denn der Leaky Gut bei Dir?

Richtest Du Dich in der Ernährung denn nach dem Empfindlichkeiten bei einer SI? Beachtest Du gleichzeitig auch andere Intoleranzen, u.a. die HIT, und auch IgE-vermittelte Allergien?

Grüsse,
Oregano
 
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