Kann zuviel VitB6 (pyridoxin5-phospat) auch schaden?

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Hallo Ihr Lieben,
ich habe mal eine Frage an die alten HPU-"Hasen", die schon mehr Erfahrung haben.
Ich hatte ja seit November nun P5P50 von PE (Pyridoxal-5-Phospat) und 30mg Zink verschrieben bekommen und genommen. Daraufhin (habe SD-UF Hashimoto) bin ich wahrscheinlich bedingt durch beseren Enzymstoffwechsel der SD in ÜF gerutscht.
Mein befinden, Denken, Konzentration und sportliche Kraft hatte sich ume ein Vielfaches verbessert. Nach 3Monaten habe ich mich wie gedopt gefühlt. Bei der Blutusu wurde ebenfalls ein VitB6 Wert festgestellt, der doppelt über der Norm lag.
Ist das bei Euch auch so, ist es bei HPU normal?
Und meine zweite Frage lautet: kann man sich evtl mit ZUVIEL VitB6 (in Form von Pyridoxal-5-Phosphat ) auch Schaden zufügen? (Das psychische Befinden ist ja nicht alles...und wo eine Wirkung ist, gibts ja meistens auch eine Nebenwirkung...??)

Kann mir jemand, der mehr weiss etwas dazu schreiben?
Vielen Dank und liebe Grüsse posch
 
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folgendes Statement habe ich in einem Buch über Mirkronährstoffe gefunden:

"In Tumorzellen ist die PLP (steht vorher als Pyridoxal Aldehyd und Pyridoxal-5-phosphat beschrieben)... also ist die PLP -Synthese gestört und das Wachstum bei geringer VitB6-Verfügbarkeit beeinträchtigt.
Diskutiert wird der Einsatz des von Tumorzellen aus PN (=Pyridoxin alkoholische Form) gebildeten Metaboliten Adenosin-Nhoch6-diethyl-thioether-N-pyridoximin-5-phosphat zur Tumordiagnostik."

Entscheidend als Grundlage meiner Frage ist allerdings nur der erste Satz.
Ich als totaler Laie und Nicht-mediziner würde ja daraus folgern können, das eben wie da steht, das Tumorwachstum bei geringer VitB6 Verfügbarkeit beeinträchtigt ist. In manchen Fällen könnte genau das ja gerade erwünscht sein...Und was passiert, wenn man sich zuviel oder überhaupt VitB6, auch noch in Form von P5P50 zuführt??

Aber wie gesagt ich bin totaler Laie..vielleicht weiss da jmd von Euch mehr?
Liebe Grüsse posch
 

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13.12.05
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Hallo ich bins nochmal, bei meiner Dusseligkeit habe ich den Titel falsch geschrieben.
Gemeint habe ich Pyridoxal-5-Phosphat (also aktiviertes B6)
nicht Pyridoxin-5-phosphat (ich weiss gar nicht ob es das überhaupt gibt...)
LG posch
 
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13.03.05
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Hallo Posch,

hast Du denn Krebs? Manche schreiben auch, dass B6 vorbeugend gegen Krebs hilft, z. B. http://www.orthomedis.ch/prostata.htm
Weil ich keinen Krebs habe, hat mich diese Thematik noch nie beschäftigt.
Zu den Nebenwirkungen:
Am Anfang habe ich mich auch komisch gefühlt, gedopt könnte schon passen, aber ich habe mich dran gewöhnt.
Als Nebenwirkung wird bei B6 manchmal eine Neuropathie angegeben, die soll sich wie Ameisenkribbeln in Armen und Beinen anfühlen und bildet sich zurück, wenn man das B6 wieder absetzt. Ich habe noch nie was gemerkt und auch noch keine konkreten Hinweise darauf gefunden. Manchen denken, dass es davon kommt, wenn man zu viel Pyridoxinhydrochlorid nimmt, weil es der Körper nicht schnell genug in Pyridoxal-5-Phosphat umwandeln kann, damit fällt dieser Grund bei Dir ja weg.
Dann habe ich von einer Studie gelesen, bei der Autisten mit Megadosen Vitamin B6 behandelt wurden (welche Form, weiß ich nicht). Obwohl keine durchgreifende Besserung festgestellt wurde, kam man aber zu dem eindeutigen Ergebnis, dass es nicht schädlich ist.
 
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Hallo Matthias,
nein ich habe -gott sei Dank kein K., aber ich beschäftige mich momentan mit vielen Gesundheitsthemen und da ist mir das halt ins Auge geschossen. Und seither mache ich mir da so meine Gedanken drüber. Hatte auch schon überlegt mal Dr Kamsteeg diesbezügl. zu fragen. Aber anscheinend ist das die einzigste Veröffentlichung in dieser Beziehung, ansonsten habe ich auch nur gelesen, das es nicht schädlich sein soll, da es ja vom Körper angeblich wieder ausgeschieden wird.

Vielleicht weiss ja noch jmd anderes mehr darüber?

Liebe Grüsse u. schönes Wochenende
posch
 
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28.03.05
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Hallo,

vom Umweltmediziner wurde mir auch B6 verordnet.
Wenn ich es nehme, wache ich nachts in Schweiß gebadet auf und habe solch einen extremen Nachgeschmack im Mund der den ganzen Tag darauf noch anhält
Seitdem trauche ich mich eigentlich nicht mehr B6 zu nehmen.

Liebe Grüße
Anne S.
 

Ringelblume

Hallo posch,

seit geraumer Zeit verfolge ich den Gedanken, dass weniger mitunter mehr sein kann. Die lineare Denkweise - wenn ein Stoff fehlt, muss ich ihn auffülllen - scheint mir nicht immer angebracht zu sein. Der Stoffwechsel ist sehr komplex und da kann man gar nicht immer hinterschauen. Auf den ersten Blick scheint es korrekt zu sein, Vit. B6 einzunehmen, wenn es fehlt. Ich mache für mich, auch bei etlichen Patienten, die Erfahrung, dass es der falsche Weg ist. Bei mir löst Depyrrol - Leni verzeih mir bitte - geradezu wieder meine gesundheitliche Problematik aus. Dann verstärkt sich die MCS/HPU - Symptomatik. Mit Einschleichen ist da nichts. Mir helfen hohe Dosen Vit. B 12 und Schüssler-Salz Nr. 11 (PCB-Entgiftung). Ich habe sogar manchmal den Eindruck, dass der Mangel - hier Vit.B 6 - wichtig ist, um überhaupt das PCB aus dem Körper herauszuschleusen, ein Kompensationsmechanismus, der hilfreich ist. Wie bei Deinem Krebs-Beispiel.

Grüsse von Ringelblume
 
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Es freut mich, hier einmal zu lesen, daß andere auch Vitamin B6 oder auch alle B-Vitamine nicht vertragen. Ich kann sie immer drei Tage etwa nehmen, dann erlebe ich es so wie Anne: ich wache schweißgebadet auf, rieche ekelhaft nach B6 und fühle mich auch tagsüber einfach nicht wohl. Also lasse ich es.
Man ist nur immer wieder in einer Art Zwickmühle: wenn (fast) alle sagen, daß Vitamin B für alles mögliche gut wäre, meint man eben, es wäre gut ....

Grüsse,
Uta
 
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Hallo Ringelblume,
Du schreibst:
"Der Stoffwechsel ist sehr komplex und da kann man gar nicht immer hinterschauen. "

Genau das meine ich ..und ich bin erstaunt zu hören, dass ich wohl nicht die einzige bin, die solche Gedanken hat. Ich muss dazu sagen, dass VitB6 bei mir eingeschlagen hat wie eine Bombe ich habe es 3Monate genommen und mich in der Zeit so super gefühlt wie schon lange nicht mehr... (oder noch nie?)aber dann auf einmal wie gedopt, War zwar auch ein gutes Gefühl, aber ich möchte halt, dass alles so "natürlich" wie möglich bleibt. Auf keinen Fall zuviel des Guten..sagen wir mal so.
Und ich denke auch, dass jedem Körper eine eigene "Intelligenz"innewohnt. Jetzt mal laienhaft ausgedrückt...wer weiss, warum an einem bestimmten Mineral/oder Vitamin im Körper ein Mangel herrscht -abgesehen von ungenügender Aufnahme durch den Darm und Ernährungsfehler oder kranheitsbedingt-vielleicht gibt es auch noch andere Ursachen?
Vorsichtig formuliert.
Ach ja es ist nicht leicht, wenn man alles richtig machen möchte...

Ganz liebe Grüsse poschhttp://www.symptome.ch/vbboard/images/smilies/chatten2much.gif
:chat:
 

Kate

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Körperintelligenz

Hallo Posch, hallo Ringelblume,

zu dem Thema gibt es auch eine sehr konkrete Aussage von Dr. Kuklinski - bezogen auf Zink. In meinen Worten: Der Zinkmangel kann - insbesondere in schwereren KPU- bzw. Mitochondropathie-Fällen - ein sinnvoller Kompensationsmechanismus des Körpers sein, um Schlimmeres zu verhindern.

Im Rahmen der Mitochondropathie ist die Kryptopyrrolurie für die Überlebensfunktion des Körpers eine wichtige regulatorische Größe. Der Zinkmangel ist bedeutsam, da dadurch zahlreiche Kinasen wirkungslos werden und die Phosphorylierung von Vitamin B6 und Vitamin B1 nicht mehr im vollen Umfang möglich ist. Damit entstehen sekundäre Defizite durch einen Vitamin-B6-Mangel, z. B. Neurotransmitterbildung, Eiweißsynthese und Transaminierungsreaktionen. Der niedrige Zinkspiegel ist wahrscheinlich durch den Organismus wünschenswert, da bei der niedrigen energetischen Ausgangssituation die Zufuhr von Zink zusätzlich die Akonitase im Zitronensäurezyklus hemmen würde und außerdem Zink den Glutamatrezeptor (NMDA-Rezeptor) zusätzlich aktiviert. Damit würden Energiedefizite und Übererregungszustände zunehmen. Das Hirn hat für die Aufrechterhaltung seiner Leistungsfähigkeit und Sicherung einer minimalen Energiebereitstellung den Vorrang. Nachteile sind Vitamin-B6-Verwertungsstörungen, aber auch das erhöhte Risiko für weitere Störungen/Erkrankungen.
In diesem Text wird beispielhaft die ganze Komplexität und das Dilemma deutlich... (Bezogen hat er sich wohl allerdings auf den "unbehandelten" Zustand.)

Ich teile Eure Bedenken. (Ob man Krebs hat, weiß man übrigens genaugenommen nie, Krebszellen entstehen ja auch im "Normalfall" dauernd im Körper und die Krankheit entwickelt sich langsam und oftmals ohne Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens oder gängiger Laborparameter.)

Schöne Ostern :fans:
Kate
 
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Hallo Kate,
ist sehr interessant Dein "Fundstück" bezügl Zink.

Du schreibst:
"Ich teile Eure Bedenken. (Ob man Krebs hat, weiß man übrigens genaugenommen nie, Krebszellen entstehen ja auch im "Normalfall" dauernd im Körper und die Krankheit entwickelt sich langsam und oftmals ohne Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens oder gängiger Laborparameter.)"

Ja leider! Und deshalb bin ich auch vorsichtig!!

Liebe Grüsse posch
 

Leni Q

Hallo Ringelblume,

Du sagt:

Bei mir löst Depyrrol, - Leni verzeih mir bitte - geradezu wieder meine gesundheitliche Problematik aus.
Nun da gibt es nichts zu verzeihen:). Ich bin sehr froh dass es viele verschiedene Meinungen gibt und auch die Rückschläge oder als solch empfundene erzählt werden.

Bei HPU gibt es z.B. eine Konstellation wobei HPU und eine( eigenständige) MCS gleichzeitig vertreten sind. Oft hat der eine, eine höhere Behandlungs- Priorität. Wenn die Zelle die benötigten Stoffe nicht aufnehmen und anschließend umwandeln und weiter verstoffwechseln kann kommt es natürlich zu Störungen.

Oder die Schilddrüse arbeitet (Hypophyse) nicht richtig.

Auch wenn eine Autoimmunerkrankung vorliegt ist vieles zu beachten.

Es gibt viele Möglichkeiten warum etwas nicht vertragen wird.

Bei HPU ist es manchmal schwer (aber fast niemals unmöglich)die doch so notwendige Stoffen zu zuführen.

Liebe Grüße

und ein schönes Osterfest,

Leni Q ;)
 

Kate

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Hallo Posch,

ja, dieses "Fundstück" hat mich auch sehr bedenklich gestimmt. Zumal ich mich nicht gerade gesund fühle. Nun ja, wir müssen halt weiter recherchieren und -diskutieren und -probieren...

-----

Hallo Ringelblume,

Du schreibst

Mir helfen hohe Dosen Vit. B 12 ...
Was für ein B12 nimmst Du? In welcher Dosierung? Vielleicht wäre es gut, wenn Du eine Antwort ggf. in den B12-Thread schreibst, wo wir ja u.a. nach "guten" B12-Formen suchen, die man auch in Deutschland kriegt.

Liebe Grüße
Kate
 

Ringelblume

Hallo Kate,

einen Vit. B 12 - Thread finde ich nicht, auch nicht mit der Suchfunktion.

Deshalb jetzt hier meine Information.
Ich verwende Ampullen von der Firma Kattwiga. In einer Ampulle sind 2 mg Cyanocobalamin Wirkstoff. Ich spritze - man kann es auch trinken laut Hersteller (Nachfrage über die Apotheke). Ich wende es Kur-mässig an nach kinesiologischer Testung, dann tägl. 1 Ampulle meistens. 10 Ampullen kosten ca. 9 EUR. Ausser dem Wirkstoff ist in der Ampulle enthalten :Natriumchlorid, Natriumhydrogenphosphat- Dihydrat und Wasser.

Lasst es Euch schmecken.

Grüsse von Ringelblume
 
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@Leni

Hallo Leni,
ich habe gesehen, dass Du Dich auch in diesem thread geäussert hast.
Könntest Du evtl erfahren was Dr. Kamsteeg als Wissenschaftler und Mediziner-im Gegensatz zu uns Laien, hierzu meint?

"In Tumorzellen ist die PLP (steht vorher als Pyridoxal Aldehyd und Pyridoxal-5-phosphat beschrieben)... also ist die PLP -Synthese gestört und das Wachstum bei geringer VitB6-Verfügbarkeit beeinträchtigt.
Diskutiert wird der Einsatz des von Tumorzellen aus PN (=Pyridoxin alkoholische Form) gebildeten Metaboliten Adenosin-Nhoch6-diethyl-thioether-N-pyridoximin-5-phosphat zur Tumordiagnostik."

Als Laie läuft man ja oft Gefahr.. die Aspekte durch ungenügendes Wissen nicht richtig zu verstehen oder falsch auszulegen.
Vielen Dank
LG posch:)
 
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21.11.05
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Ich habe ein Buch über Mineralstoffe (Titel muss ich nachliefern - gerade nicht griffbereit) da steht drin, dass B-Vitamine wasserlöslich sind und eine Überdosierung daher fraglich ist ???
 
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14.01.04
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Hallo posch

Praktisch kann man alles nicht vertragen, es soll sogar Leute geben, die allergisch gegen nicht 100% saubere Luft sind bzw diese nicht vertragen.

Theoretisch ist auuserdem eine Überdossierung bei allem möglich, praktisch ist dies bei B6 aber höchstwahrscheinlich auszuschliessen.
Ein Krippeln in den Fingerspitzen und so wäre übrigens das Anzeichen einer Überdossierung
 
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