Kaffee und Stoffwechsel

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Kaffee und Verstoffwechselung

Kaffeekonsum: Genotyp entscheidet über Herzinfarktrisiko
Mittwoch, 8. März 2006

Toronto - Ob „Kaffeevieltrinker“ ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben oder sogar davor geschützt sind, hängt nach einer jetzt im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2006; 295: 1135-1141) publizierten Fall-Kontroll-Studie wesentlich davon ab, wie schnell das Koffein in der Leber abgebaut wird.

Koffein wird dort überwiegend von dem Enzym Cytochrom P450 1A2 (CYP1A2) metabolisiert, das in mehreren Varianten (Allele) vorliegen kann. Träger des *1A-Allel sind schnelle Metabolisierer. Bei ihnen lässt die anregende Wirkung von Koffein schneller nach als bei den langsamen Metabolisierern, die wegen des *1F-Allels länger etwas von der anregenden Wirkung des Getränks haben.

Die Metabolisierungsraten der beiden Allele unterscheiden sich nach Auskunft von Ahmed El-Sohemy von der Universität Toronto um den Faktor 4. Doch der gesteigerte Genuss, den das *1F-Allels bietet, hat eine Schattenseite, glaubt man den Ergebnissen der Studie an 2.014 Herzinfarkt-Patienten und ebenso vielen Kontrollen, deren Cytochrom P450-Gene die Arbeitsgruppe um El-Sohemy typisiert hat.

Danach steigern 2 bis 3 Tassen Kaffee bei den langsamen Metabolisierern das Herzinfarktrisiko um 36 Prozent, bei 4 oder mehr Tassen war das Risiko sogar um 64 Prozent erhöht. Anders bei den schnellen Metabolisierern. Sie haben ein um 22 niedrigeres Herzinfarktrisiko, wenn sie viel Kaffee trinken. Bei jüngeren Menschen war der Zusammenhang besonders deutlich. Unter 50-Jährige langsame Metabolisierer haben danach ein vierfach erhöhtes Risiko auf einen Infarkt, wenn sie vier Tassen Kaffee oder mehr trinken.

El-Sohemy rät diesen Menschen, den Konsum auf eine Tasse täglich zu beschränken. Dies setzt allerdings voraus, dass die „Vieltrinker“ ihren Genotyp kennen. Da entsprechende Tests nirgendwo angeboten, bleibt den meisten Vieltrinkern nur das Prinzip Hoffnung. /rme

Links zum Thema

» Abstract der Studie im JAMA

» Pressemitteilung von JAMA
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23350

Jetzt müßte ich nur noch wissen, ob ich ein schneller oder ein langsamer Metabolierer bin :confused: . - Ob ich mir dafür mal diesen Test kaufe?:
http://www.roche.com/de/home/media/med-cor/med-cor-2004/med-cor-2004-09-01.htm
Bei HPU ist es doch auch so, daß der Medikamentenspiegel durch die schlechtere Entgiftung der Leber oft zu hoch wird und es den Patienten dadurch schlechter statt besser geht. Besteht da ein Zusammenhang?

In dem Zusammenhang auch noch interessant (englischer Text):
www.roche-diagnostics.com/media/pdf/presskit/final_cyp_gene_family.pdf

(Definitionen von Allele im Web:

Ein Allel ist eine der möglichen Ausprägungen eines Gens, das an einem bestimmten Ort (Locus) auf einem Chromosom sitzt. Man spricht auch von der "Schalterstellung" eines Gens, die durch Mutationen, d.h. Änderungen in der Basensequenz der DNS, variiert werden kann. So kann z.B. das Gen, das für die Farbe einer Blüte verantwortlich ist, in zwei verschiedenen Ausprägungsformen vorkommen und bei der Pflanze entweder eine rote oder eine weiße Blütenfarbe hervorrufen. ...
de.wikipedia.org/wiki/Allele

Jedes Gen nimmt eine bestimmte Stelle in einem Chromosom ein, die man seinen «Ort» nennt. An jedem Ort können alternative Formen des dorthin gehörenden Gens existieren. Diese Varianten gleichen Gens werden Allele genannt.
www.roche-diagnostics.com/media/pdf/presskit/final_cyp_gene_family.pdf

Uta
 
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Noch einmal aus der gleichen Ecke, nur etwas verständlicher, finde ich:
Mehr Arzneimittelsicherheit

Dass prädiktive oder besser gesagt »vorsorgliche« Gendiagnostik auch offensichtlichen Nutzen bieten kann, zeigt sich im Bereich der Pharmakotoxikologie. Durch eine möglichst umfassende Typisierung des Metabolisierungsinventars eines Menschen ließen sich vermutlich viele Probleme bei der individuellen Arzneimittelwirksamkeit und -verträglichkeit weitgehend vermeiden, so dass die prädiktive Gendiagnostik hier einen Gewinn für die Volksgesundheit böte.

Bei dieser Diagnostik wird der Mutationsstatus von Genen analysiert, deren Produkte Zielstrukturen von Arzneistoffen darstellen oder bei der Aufnahme und Metabolisierung der Wirkstoffe eine wichtige Rolle spielen. Man kann sich leicht vorstellen, dass Arzneistoffe nicht wirken können, wenn ihre Bindestelle, zum Beispiel ein Rezeptor oder Ionenkanal, durch eine Mutation so verändert ist, dass eine spezifische Interaktion bei der üblichen Wirkstoffkonzentration nicht stattfinden kann. Ebenso können erhebliche Probleme auftreten, wenn Medikamente wesentlich schneller oder langsamer verstoffwechselt werden als »normal«, deren Dosis aber nicht angepasst wird.

Mit dem AmpliChip® CYP450-Test steht erstmals ein Verfahren zur Verfügung, das es ermöglicht, Polymorphismen des CYP2D6-Gens einschließlich Genduplikationen und -deletionen sowie die wichtigen Polymorphismen des CYP2C19-Gens zu diagnostizieren. Daraus könnten Ärzte und Apotheker Konsequenzen bei einer Arzneimitteltherapie ziehen.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=736&type=0

Uta
 

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Kaffee kann auch müde machen, weil ....

Entgegen der landläufigen Meinung macht Kaffee nicht nur wach, sondern kann auch sehr müde machen! Nee, is klar, denkst Du jetzt wahrscheinlich, Kaffee macht müde… logo.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so. (um mal mit der Maus zu sprechen.)
Das Koffein bewirkt im Körper einen Ausstoss des Hormons Adrenalin (Kennst Du wahrscheinlich sogar… ). Allerdings fällt der Adrenalin-Spiegel nach dem Kaffee-Genuss auch wieder recht schnell und vielleicht ist es Dir auch schon aufgefallen, Du fühlst Dich ein bisschen erschöpft… Allrighty, was dann? Nächste Tasse Kaffee? Eigentlich eine gute Idee, nur leider ist der Adrenalin-Vorrat im Körper erst mal leer – es gibt erst mal kein Hormon, das ausgeschüttet werden kann. Das Adrenalin muss sich erst einmal neu bilden… deswegen ist zuviel Kaffee eher kontraproduktiv: Der Körper soll ein Hormon ausschütten, was er aber erst wieder bilden muss und das erschöpft ihn…
Außerdem entzieht Kaffee dem Körper Wasser. Und Wasser ist der wichtigste Schmierstoff in unserem Körper (siehe dazu auch den Artikel 12 Tricks, die wirklich gegen Müdigkeit helfen )
Deswegen: Kaffee für lecker: Super!
Kaffee für gegen Müdigkeit: Hilft nur die erste Tasse, danach macht’s müde.
http://www.gegenmuedigkeit.de/48/was-tun-muedigkeit-groessten-fehler/

Das leuchtet mir ein und spricht eben dafür, dass Kaffee in grösseren Mengen nicht gegen Müdigkeit hilft.
Leider steht hier nicht dabei, wie lange die Nebennieren braucehn, um wieder genügend Adrenalin zu bilden.

Grüsse,
Oregano
 
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Viel Coffein kann Kaliummangel erzeugen

Übermäßiger Koffeinkonsum kann fatale Folgen für die Gesundheit haben. So wurde in einer griechischen Studie kürzlich festgestellt, dass exzessiver Koffeinkonsum einen Kaliummangel zu verursachen scheint, welcher wiederum Muskellähmungen, Erschöpfungszustände und Herzprobleme auslösen kann.

Forscher der Universität Ioannina in Griechenland hatten Personen, die täglich mindestens 2 Liter Cola trinken, einem Gesundheits-Check unterzogen. Bei Überprüfung der Daten fiel den Forschern dann auf, dass die Probanden über einen Mangel an Kalium verfügten und gehen daher davon aus, dass dieser durch den übermäßigen Cola-Konsum ausgelöst wurde.
Kaliummangel durch zu viel Koffein

Dem ganzen kann man gegensteuern durch kaliumreiche Ernährung, - soweit verträglich.

Grüsse,
Oregano
 
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Kaffee hält Leberschäden auf

Kaffee hält Leberschäden auf
Leberschutz durch Kaffee Mehrere Studien haben bereits einen positiven Effekt von Kaffee auf die Leber gezeigt. Allerdings war bisher nicht klar, ob der Kaffee selbst diese Wirkung hat oder ob es am Koffein liegt.
Etwas mehr als zwei Tassen Kaffee täglich können die Leberfibrose als Folge chronischer Hepatitis C aufhalten. Das haben Forscher des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) entdeckt. ...
Hepatitis C: Kaffee hält Leberschäden auf - Leber - FOCUS Online - Nachrichten
 
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Eine Studie mit 177 Probanden ist wohl nicht so ernst zu nehmen, nicht signifikant.
Wichtig ist auch: Wer gab die Studie in Auftrag?
Die Lobby der Kaffeeplantagenbesitzer ... ?
Es gibt auf vielen Gebieten Mietmäuler und noch mehr kommerzielle Interessen und deshalb: Ich trau diesen ganzen Studien nur bedingt.
 
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Kaffee ist auch nicht gleich Kaffee. Am besten man nimmt ganze Bohnen (Bio) und mahlt selber, dann kann da niemand was reinpanschen. Desweiteren sollte man wieder auf die alte Weise des Brühkaffees zurückgreifen, da in Filtertütten bzw. Pads Methanol benutzt wird, damit Papier sich in Wasser nicht auflöst. Dieser Alkohol, wenn er vom Körper nicht entgiftet werden kann (wenn z.B. eine Schimmelbelastung der Leber vorliegt), führt dazu, dass der Darmegel sich in Organe verirrt, die nicht der Darm sind und dort großen Schaden anrichten kann.



Wenn der Kaffee nicht mit Schwermetallen (Cadmium) belastet ist, spricht eigentlich nix dagegen welchen zu trinken, z.B. Morgens zur Säureflut des Körpers, um z.B. die Darmtätigkeit zu unterstützen.

Es gibt Menschen die vertragen Kaffee sehr gut und es gibt Menschen, die vertragen Kaffee überhaupt nicht. Für jemanden der keinen Kaffee mag oder verträgt, wird auch bei der besten Studie nicht anfangen Kaffee zu trinken, aber Menschen ständig Schuldgefühle einzureden, wie schädlich Kaffee sei, finde ich auch nicht okay. Kaffee ist ein uraltes Getränk und wenn die Industrie (Lobby) Kaffegetränke nebst Zubereitung so entartet, voll mit Giften, Zusatzmittel und Schimmel, dann ist aber nicht der Kaffee daran schuld.

Ich habe mir durch so eine vollautomatische Kaffeemaschine einen Schimmelpilz eingefangen, der viele andere Krankheiten verursacht hatte.



Deshalb bin ich auf die altertümliche Art der Kaffeeherstellung zurück gegangen. Bohnen selber mahlen mit Wasser aufgießen und durch ein Sieb in die Tasse gießen, lecker :morgenkaffee:
 
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Gute Idee: Kaffee selber mahlen.

Guten Morgen, hab gerade mein Täschen geschnackelt. Ich liebe meinen Kaffee am Morgen, Dallmeyer Prodomo schön mit fetter BIO Kaffeesahne. Hm ... :bier:

So, wie Du ihn machst gefällt mir auch. Hab schon vor langer Zeit alle meine elektrischen Kaffemaschinen abgeschafft, war mir einfach zu viel Aufwand mit dem Reinigen und filtere seitdem wieder manuell - mit Filtertüten, die ich, bevor ich das Kaffeepulver einfülle, einmal mit kochendem Wasser durchspüle. Hatte meine Oma früher schon so getan. :hexe:

Mal schauen, ob ich meine Bequemlichkeit überwinde und mir eine Mühle und Bohnen kaufe. Das wäre echt optimal.

Wünsche Dir einen angenehmen Tag und grüße Dich freundlichst

IchBinGesund :freu:
 
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Gute Idee: Kaffee selber mahlen.

Mal schauen, ob ich meine Bequemlichkeit überwinde und mir eine Mühle und Bohnen kaufe. Das wäre echt optimal.
Das solltest Du tun! Der Unterschied von frisch Gerösteten und gemahlenen Bohnen vom Kleinröster, der Bio/Fairtraidbohnen verwendet zur Billigherstellung Großrösterei ist gravierend. :eek:

Meine Empfehlung. Kleinröster, Caffee Crema Röstung, French Press, Wasserkocher, Handmühle. Mehr brauchts nicht :bier:
 
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Kaffee ist auch nicht gleich Kaffee. Am besten man nimmt ganze Bohnen (Bio) und mahlt selber, dann kann da niemand was reinpanschen.
Runaway danke. Bin schon auf der Suche nach einer guten Mühle.
Kannst Du da ein Produkt empfehlen? Gerne auch als pn, falls der Markenname hier unerwünscht ist ... danke. :wave:

Kaffee ist ein uraltes Getränk und wenn die Industrie (Lobby) Kaffegetränke nebst Zubereitung so entartet, voll mit Giften, Zusatzmittel und Schimmel, dann ist aber nicht der Kaffee daran schuld. Ich habe mir durch so eine vollautomatische Kaffeemaschine einen Schimmelpilz eingefangen, der viele andere Krankheiten verursacht hatte.
Und ich trink Kaffee auch viel auswärts, beim Bäcker, im Restaurant ...
Die Kaffeemaschine, die im Video gezeigt wurde, steht zB im HELIOS Klinikum und ich möchte bezweifeln, dass die Maschinen jeden Abend so gereinigt werden, wie das der Monteur empfiehlt. :eek:

Deshalb bin ich auf die altertümliche Art der Kaffeeherstellung zurück gegangen. Bohnen selber mahlen mit Wasser aufgießen und durch ein Sieb in die Tasse gießen, lecker :morgenkaffee:
Ich hab noch zwei Packungen Filtertüten hier und werde die auch verbrauchen.
Ist das Methanol aus dem Papier nicht irgendwann raus gespült?
Mein tägliches Wasser koch ich nämlich ab und gieße das dann durch mehrere Lagen Küchenkrepp, um den Kalk raus zu filtern.
Beim ersten Mal spül ich nur das Krepp und schütt ich das gefilterte Wasser weg.

Durch welches Sieb gießt Du Deinen Kaffee? :morgenkaffee:
Mir ist keins bekannt, dass so fein gewebt ist und das Pulver nicht durchlässt.
Bin gespannt auf Deine Antwort. Danke. :brav:

Gruß
IchBinGesund :freu:
 
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Gute Idee: Kaffee selber mahlen.

Das solltest Du tun! Der Unterschied von frisch Gerösteten und gemahlenen Bohnen vom Kleinröster, der Bio/Fairtraidbohnen verwendet zur Billigherstellung Großrösterei ist gravierend. :eek:

Meine Empfehlung. Kleinröster, Caffee Crema Röstung, French Press, Wasserkocher, Handmühle. Mehr brauchts nicht :bier:
Hallo Studio 54,

danke für Deine wichtigen Tipps. :wave:
Woran erkenn ich, ob eine Kaffeebohne von einem Kleinröster ist? :confused:
Die Bohnen von Dallmeyer sind es ja wohl dann nicht ... ? :eek:

Interessiert

IchBinGesund :freu:
 
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Such mal bei Dir in der Nähe, da gibts bestimmt auch Kleinröster.
Hallo Andy,

danke für die Links, hab ich mir gespeichert und besonders die BIO Kaffeebohnen interessieren mich. Bin gespannt auf den Unterschied.
Danke für Dein Bemühen.

Freundlich grüßt
IchBinGesund :freu:
 
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Runaway danke. Bin schon auf der Suche nach einer guten Mühle.
Kannst Du da ein Produkt empfehlen?
Ich habe eine alte elektrische von meiner Mutter und eine mechanische von Ebay (Handgetreidemühle). Mit der elektrischen kann man sehr fein mahlen, wodurch mir der Kaffee besser schmeckt.

Ich hab noch zwei Packungen Filtertüten hier und werde die auch verbrauchen.
Ist das Methanol aus dem Papier nicht irgendwann raus gespült?
Das weiß ich nicht, es gibt wiederverwendbare Filter aus Plastik, Stoff oder es gab sie zumindest mal goldbeschichtet. Für meine Padmaschine nehme ich so nen Plastikpad zum selberfüllen.

Mein tägliches Wasser koch ich nämlich ab und gieße das dann durch mehrere Lagen Küchenkrepp, um den Kalk raus zu filtern.
Beim ersten Mal spül ich nur das Krepp und schütt ich das gefilterte Wasser weg.
Küchenkrepp kann Formaldehyd enthalten und Bleichmittel. Mit einen kleinen Schuss Zitronensaft kannst Du den Kalk neutralisieren

Durch welches Sieb gießt Du Deinen Kaffee?
Mir ist keins bekannt, dass so fein gewebt ist und das Pulver nicht durchlässt.
Ich nehme ein feines Teesieb, wenn Pulver mit durchkommt, setzt es sich ab, wenn man einen kleinen Augenblick wartet. Auf der Arbeit rühre ich Kaffeepulver so in gekochtes Wasser und es setzt sich dann ab, nach ner Weile.
 

breus

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Was lange im Körper verweilt, hat selten positive Aspekte.

Wer zuviel davon schlürft, kriegt Cellulite!
Die erste Tasse, der erste köstliche Schluck beim Frühstück! Wir genießen ganz wach. Wer möchte schon darauf verzichten?

Aber leider: Wie alles, was Spaß macht, ist auch der Stoff Coffein tückisch. Die Substanz, die uns so außerordentlich munter macht, erweitert auch die Blutgefäße drastisch. Bei Kettenschlürfer(-innen) bedeutet das Couperose-gefahr, “geplatzte” Äderchen auf den Wangen. Und noch was: Coffein übersäuert den Organismus. Das kann den Stoffwechsel des Bindegewebes schachmatt setzen. Es erstarrt und verklumpt. Wie wird das wettgemacht? Schlacken- und Giftstoffe werden nicht mehr richtig abtransportiert. Sie bleiben im Gewebe stecken und blähen die Fettzellen bis zur dreifachen Größe auf. Dann droht, auf Dauer, Cellulite. Nach Kaffeegenuß sind nach über zwei Wochen Substanzen im Körper nachweisbar.

Tipp: Zwei bis drei Tassen schaden nicht viel! Sehr wichtig ist, daß danach mindestens die doppelte Menge Wasser getrunken wird. Wer mehr “Stoff” am Tag braucht, kann auf grünen Tee umsteigen. Der hat genausoviel Power. Für zwischendurch ideal: Stilles Wasser. Es löscht den Durst und hilft die “Übersäuerung des Körpers zu neutralisieren.
(Kaffee bitte nur an Ihrem Geburtstag!)
(Natürliche Guarana-Produkte (Südamerika) haben eine gesunde und massiv erhöhtere Langzeitwirkung!)

Überlegungen, ob das Leben lebenswert ist ...
Buch: “Nie mehr krank durch neue Lebensgewohnheiten” Dr. Ralph C. Cinque

Ich trinke keinen Kaffee mehr, denn ...

1. Kaffee ist eine Droge, die süchtig macht. Er ist eine mildere und legale Form des Kokains.

2. Kaffee ist ein Teratogen – er führt zu Entwicklungsstörungen. Trächtige Ratten, denen man Kaffee gibt, bringen missgestaltete Junge zur Welt.

3. Kaffee ist ein Mutagen – er schädigt DNS-Moleküle.

4. Kaffee ist ein Karzinogen – er ist an der Entstehung von Eierstock-, Blasen-, Pankreas-, Brust-, Magen- und Dickdarmkrebs beteiligt.

5. Kaffee enthält Koffein, ein giftiges Alkaloid, das das Nervensystem reizt und zu Herzrhythmusstörungen führt.

6. Kaffee ist verbrannt und bitter. Er führt zu Mundgeruch, färbt die Zähne gelb, reizt den Magen und schädigt die Leber.

7. Kaffee enthält sehr viel Oxalsäure, die Kalzium bindet und in den Nieren und anderswo im Körper Steine bildet.

8. Kaffee übersäuert das Blut, stört die Verdauung und den Schlaf, verursacht Kopfschmerzen und macht benommen und deprimiert.

Wenn wir uns von Süchten leiten lassen, was ist das Resultat?
 
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Hallo breus,

vielen Dank für Deinen wichtig aufklärenden Beitrag.

Sehr wohl spüre ich, dass Kaffee eine Droge ist. Hab ich meinen Pott getrunken, komm ich ganz anders drauf!
Fühle mich euphorischer, lebensmutiger und treffe manchmal Entscheidungen, die eigentlich unvernünftig sind, die ich ohne Kaffee nicht getroffen hätte.
Die Veränderungen meines psychischen Befindens nach Kaffeegenuss beobachte ich schon länger und seit mir das bewusst ist, vermeide ich es zB nach dem Genuss von Kaffee einkaufen zu gehen.
Ich konsumiere sehr viel leichter und vor allem unnütze Dinge, oder Sachen, die ich mir eigentlich nicht leisten dürfte, wenn ich vorher Kaffee getrunken hab.

Schön, die Wirkung von Kaffee mit Deinem Artikel bestätigt zu bekommen.

Danke und Gruß von

IchBinGesund :freu:
 

breus

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Wichtig ist einfach, dass nach Kaffeegenuss Wasser getrunken wird.

Der folgende Gang zur Toilette ist im Urin spürbar. Die "Ausscheidungs"-Salze werden zurückgehalten. Das ergibt hellgelben Urin, geschmacklich neutral. Beim folgenden Wasserlösen dunkelgelb, nach Kaffee riechend, sofern keine weitere Flüssigkeit getrunken wurde.

Das Zurückhalten von Ausscheidungsprodukten jeglicher Art macht nie Sinn. Aber gerade das pflegen die Leute

Ich denke da sofort an Medikamente, wo über 65jährige im Schnitt über 3 kg Gift konsumieren.

Wer Rohkost betreibt, wer seinen Körper mit den essentiellen Stoffen sehr massiv abdeckt, dem schmecken Kaffee, Eistee und Alkohol nicht. Dabei wird Alkohol am wenigsten vertragen. Für "Alkohol" Saufende ein Barometer ihres gesundheitlichen abgedeckten Zustandes.
 
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Hier ein aktueller Bericht über Kaffee und Gesundheit, aufgrund neuester Studien.


Ernährung - daheim&unterwegs - WDR Fernsehen


Schließlich galt zu viel des begehrten schwarzen Getränkes als potentiell schädlich - vor allem für Herz, Kreislauf und Nerven. Aus heutiger Sicht alles Unsinn, sagt Studiogast Dr. Stephan Martin. Er hat aktuelle medizinische Studien zum Thema ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass Kaffee sogar gesund ist
Warum Kaffee gut ist
Wissenschaftlich erwiesen ist, so Dr. Stephan Martin, dass sich durch Kaffeekonsum die Leberwerte verbessern. Somit bietet Kaffee einen Schutz gegen etliche Erkrankungen der Leber - bis hin zur Zirrhose. Vorbeugend wirken die Inhaltsstoffe des Kaffees auch gegen die Parkinson-Krankheit, sowie in leichtem Maße gegen Alzheimer und Demenz.
 

breus

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Wenn das medizinische Studien an Säuglingen sind, oh weh! Es gibt immer einen Professor, der für gutes Geld schreibt.

Prof. Albert Popp hat etwas gefunden mit den Strahlungen von Produkten.
Ich prüfe das Produkt zum Individuum. Bei der Produkt-Prüfung zeigt die Resonanzverweigerung, der nur wenige Menschen standhalten können, dass es absolut absurd ist, Kaffee zu empfehlen. Die Industrie freut sich auf die Nebenwirkungen.
Wir sprechen immer wieder von einem Instinkt, den wir heutige Menschen verloren haben und weiterhin gewalttätig mit Füssen treten.
 

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