Kaffee-Einlauf

  • Themenstarter Themenstarter helen
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Hallo,

René Gräber hat sich nicht nur hier oder da mal positiv über den Kaffee-Einlauf geäußert, sondern ein ganzes E-Book darüber geschrieben. Ich besitze es und habe lange danach praktiziert. Immerhin über tausend Kaffee-Einläufe, jahrelang. Trotzdem kann ich nur dringend davon abraten. Denn der Kaffee-Einlauf ist ein ganz starker Gehirntäuscher. Man fühlt sich zwar einige Stunden danach wunderbar, aber dann fällt man zurück. Und man kommt insgesamt mit seinen Probleme auf diesem Wege auch nach Jahren nicht ein Stück weiter. Der Kaffee reizt ja nicht nur den Darm, sondern auch ganz enorm die Leber, viel mehr sogar, als wenn man ihn trinken würde. Da puffert der Magen noch vieles von dem Koffein ab, das hier nun direkt auf die Leber wirkt. Das Ganze ist ein riesiger Irrtum.

Ich wollte das selbst zunächst nicht glauben. Ist ja klar, wenn man das so lange wie ich macht und dann eben auch immer diese Supergefühle kurz danach erlebt hat. Aber wie gesagt, das ist eine Täuschung, die im Endeffekt den Organen nur schwer zusetzt und jegliche Heilung behindert, anstatt sie zu fördern. Ich habe diese für mich schwierige Einsicht den Büchern von Anthony William zu verdanken, deren Lektüre ich in diesem Zusammenhang nur dringend empfehlen kann. (Ich sehe dann noch einmal nach, wo genau er darüber schreibt.)

Also nicht öfter machen, wenn es eben nichts bringt, sondern komplett sein lassen. MaxJoy hat Recht. Wenn überhaupt Einlauf, dann schön mit klarem Wasser, Kamillentee oder etwas ähnlichem, das heilt. Wenn man einmal sehr hohe Einläufe macht und den Darm richtig durchspült, fühlt man sich danach auch wunderbar. Aber auch das sollte man keineswegs regelmäßig tun. Besser ist es, sich richtig zu ernähren. Dann sind solche Operationen wie Einläufe in der Regel überflüssig. Ich habe schon jahrelang keinen mehr gemacht, und es fehlt mir absolut nicht. Vor allem an meine zahlreichen misslungenen Kaffee-Einläufe (wenn ich trotz intensiver Vorspülung den Kaffee nicht halten konnte) denke ich heute nur noch mit Grauen zurück...

Gruß:
R.

PS: Sehe gerade, dass ich das schon im vorigen Jahr so ähnlich geschrieben hatte. Schon langweilig. Egal, ich lasse es jetzt trotzdem hier stehen.
 
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KI meint dazu:

Kaffee-Einläufe sind im Allgemeinen
schlecht, da sie Risiken bergen und medizinisch unnötig sind. Ein gesundheitsbewusster Körper reinigt sich von selbst, und Einläufe können die Darmflora und Schleimhaut schädigen, wenn sie zu oft angewendet werden. Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, die positive Effekte eines Kaffee-Einlaufs für den gesunden Darm belegt.



Warum Kaffee-Einläufe schlecht sind

  • Risiko für Darmflora und Schleimhaut: Häufige Einläufe können die natürliche Darmflora und die Darmschleimhaut negativ beeinflussen und den Darm auf lange Sicht schädigen.
  • Medizinisch unnötig: Für gesunde Menschen ist ein Einlauf nicht notwendig, da der Darm seine Reinigungsfunktion selbst erfüllt.
  • Potenzielle Schäden: Wiederholte Anwendungen können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, was die Anwendung einer regelmäßigen, gesunden Darmreinigung ausschließt.
  • Fehlende wissenschaftliche Grundlage: Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, die die Anwendung von Kaffee-Einläufen für die allgemeine Gesundheit rechtfertigen würden.


Wichtiger Hinweis

  • Die Anwendung von Kaffee-Einläufen sollte nur nach ärztlicher Anweisung und in bestimmten medizinischen Situationen erfolgen, wie beispielsweise nach einer Operation.
  • Für gesunde Menschen, die ihren Darm reinigen möchten, sind Einläufe nicht empfehlenswert.
  • Ein gesundes Leben mit ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung ist der beste Weg, um die Darmfunktion zu unterstützen

Aber Zentrum der Gesundheit meint:
 
Ich mache von Zeit zu Zeit mal einen Einlauf mit Natron und Kaffee, das hilft einem trägen Darm schon auf die Sprünge und stoppt Dickdarmblähungen augenblicklich. Tägliche Einläufe sollte man nicht machen, höchstens einmal pro Woche. Ob der Kaffee einen guten Zweck erfüllt, weiß ich gar nicht. Als ich Kaffee-Einläufe zum ersten Mal getestet habe, war mein Darm bereits saniert und eine längere Entgiftungsphase abgeschlossen. Zumindest schadet er mir nicht und hinterlässt ein entspanntes Gefühl im Bauchraum.

Chat 5 bemüht sich neuerdings, Gesetze, Warnungen und moralische Gebote strikter zu befolgen. Er rückt dann keinen Millimeter mehr vom rechten (offiziellen) Weg ab, Diskutieren ist sinnlos. Beim Fliegenpilz beispielsweise hat er den Gebrauch kategorisch abgelehnt, mir aber gerne die biochemischen Zusammenhänge bis ins Detail erklärt. Die jugendliche, freigeistige Phase ist also bei den KIs vorbei, das sollte man wissen.
 
In der Antwort der KI geht es irgendwie zu wenig um den Kaffee, der ja noch einmal eine spezielle Nummer ist. Leider habe ich die genaue Stelle in den Büchern, wo sich Anthony William speziell zum Kaffee-Einlauf äußert, nicht gefunden (die Sachwörter-Verzeichnisse in den deutschen Ausgaben sind grottig). Deshalb habe auch ich noch einmal eine KI befragt und habe u.a. diese Antwort erhalten. Sie entspricht etwa dem, woran ich mich auch erinnern konnte:

Williams' Warnung vor Koffein und extremen Stimulationen​

  1. Überlastung der Nebennieren (Adrenal Fatigue): Anthony William betont immer wieder, dass chronische Krankheiten oft mit einer Erschöpfung der Nebennieren zusammenhängen. Er warnt massiv vor Koffein (auch in Form von Kaffee trinken), weil es die Nebennieren reizt, sie in einen ständigen "Kampf-oder-Flucht"-Zustand versetzt und ihre Erschöpfung weiter vorantreibt.
    • Logische Übertragung auf Einläufe: Auch wenn die Aufnahme über den Darm anders ist als über den Magen, führt das enthaltene Koffein zu einer starken, plötzlichen Stimulation der Leber und des gesamten Systems. Diese Schockwirkung durch Koffein ist genau das, was er zur Heilung der Nebennieren zu vermeiden rät.
  2. Zu schnelle, fordernde Entgiftung: Williams bevorzugt eine sanfte, stetige Entgiftung durch die orale Zufuhr von Lebensmitteln (Selleriesaft, Schwermetall-Smoothie). Er argumentiert, dass zu schnelle und aggressive Entgiftungsmethoden (wie intensive Einläufe) das System überfordern und dazu führen können, dass freigesetzte Toxine von der Leber und den Nieren nicht schnell genug ausgeschieden werden können, was die Organe zusätzlich belastet.

Soweit also die KI. Für mich selbst ist dabei vor allem die Auswirkung auf die Nebennieren wichtig. Denn meine sind, wie ich an verschiedenen Dingen bemerkt habe, wirklich arg mitgenommen. Ich tue deshalb viel, um sie zu schonen. Unter anderem habe ich auch deshalb vor mehr als anderthalb Jahren jegliches Koffein abgesetzt. Es fehlt mir nicht, es geht mir dadurch besser. Manchmal würde ich mich zwar über den enormen Kick auch eines Kaffee-Einlaufes wirklich freuen, aber das mittel- und langfristige Risiko ist mir dabei doch zu hoch. Als ich noch Rizinusöl, Benzin und was weiß ich alles versucht habe, habe ich noch an ein "Tal der Tränen" geglaubt, durch das man hindurch müsse, um endlich gesund zu werden. Meine Erfahrungen mit der Ernährung nach den Vorschlägen von Anthony William hat mich davon völlig abgebracht. Ich fand Kaffee-Einläufe, die bei mir nicht ganz selten ja auch misslungen sind, zwar schon damals eklig. Heute aber würde ich mich auf so etwas auf keinen Fall mehr einlassen und immer nach anderen Wegen suchen. Würde ich fasten, würde ich auch wieder Einläufe machen. Aber auch Fasten (früher von mir mehrmals bis zu drei Wochen lang durchgeführt und später tägliches intermittierendes Fasten) kommt für mich heute nicht mehr in Frage. Das ist ein bisschen wie beim Kaffee-Einlauf: Das mit dem Fasten verbundene Hochgefühl ist im Prinzip eine Täuschung, eine Irreführung der Organe, die teilweise darauf enorm gestresst reagieren. Eine völlig ausgeglichene, aber fettarme und bis zum Abend bei mir ausschließlich Frischkost-Ernährung (diverses Obst, Kräuter, Säfte, Honig... ) ist für mich jedenfalls spürbar günstiger. Ich habe in der Regel dreimal pro Tag Stuhlgang und fühle sehr gut, wie leer und sauber der Darm danach ist. Täglich frische Wildkräuter tun das ihrige dazu, aber insbesondere auch selbst gepresster Apfelsaft, der vor allem den Dickdarm bekanntlich "clean" hält. Da wird jegliche Form von Einläufen einfach überflüssig.
 
Ich hätte halt gerne noch eine Stellungnahme von Hrn. Gräber gehabt. Der war doch pro Kaffeeeinläufe, oder? Hat er hier geschrieben schon dazu? Ich kann jetzt nicht die ganzen 14 Seiten durchsehen.

Ein paar Sätze, die man auf der Site Zentrum-der-Gesundheit lesen kann:

"...So wird berichtet, dass Kaffee-Einläufe die Leberfunktionen wieder herstellten, Schmerzen verschwinden ließen, Darm und Verdauung aktivierten, neue Energie schenkten, für bessere Stimmung sorgten, Pilze und Parasiten beseitigten, Krebs vertrieben und vieles mehr..."

"...Ob Kaffee-Einläufe grundsätzlich einen gesundheitlichen Nutzen bringen, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Bei vielen Menschen haben sie Krankheiten geheilt und ihnen zu mehr Wohlgefühl verholfen, ja offenbar sogar das Leben gerettet (allerdings lassen sich die entsprechenden Berichte nicht überprüfen). Genaue Zahlen über Gefahren und Nutzen der Kaffee-Einläufe sind jedoch nicht vorhanden..."

Demgegenüber steht bei einem der Links bei Z-D-G, wo es verschiedene Fälle, wo mit Kaff.-E. therapiert wurde, dann am Schluss:


"...5. Schlussfolgerungen​

Diese systematische Übersichtsarbeit wurde durchgeführt, um Evidenz für die öffentliche Gesundheitsinformation zur sicheren und wirksamen Anwendung von Kaffee-Einläufen als Selbstbehandlungsmethode bereitzustellen. Trotz einiger Einschränkungen belegt diese systematische Übersichtsarbeit eindeutig potenzielle Nebenwirkungen von selbstverabreichten Kaffee-Einläufen, während deren Wirksamkeit unklar bleibt. Daher kann der Kaffee-Einlauf als komplementärmedizinische Methode nicht zur Selbstbehandlung eingesetzt werden...."

Ich mein- "das grosse Gerson-Buch"...interessant wäre es ja zu lesen:



Kann nicht mehr zusätzliches dazuschreiben!

Mir fehlt die Erfahrung Kaffe-Einläufe z.B. zweimal pro Woche durchzuführen.
Mache sie ja nur dann und wann....
Vielleicht sollte ich mal? Weiss nicht..

Habt ihr eigentlich auch in letzter Zeit Probleme mit der Symptome-Site? Auf Google geht aktuell gar nichts mehr...hier kann ich nicht speichern

"...Nebenwirkungen von Kaffee-Einläufen​

Trotz aller Lobgesänge können Kaffee-Einläufe jedoch auch Nebenwirkungen haben, insbesondere natürlich, wenn die Einläufe zu oft durchgeführt werden oder bei gesundheitlich geschwächten Menschen, die beispielsweise u. a. an einem Mineralstoffmangel leiden.

Auch Menschen, die empfindlich oder allergisch auf Koffein reagieren oder bei der Zubereitung der Einlaufflüssigkeit zu viel Kaffeepulver verwendet haben, erleben unangenehme Begleiterscheinungen, wie Herzrasen, Nervosität etc. (typische Koffeinwirkungen).

Bei Menschen, die innerlich besonders stark mit Toxinen belastet sind, so heißt es, könnten Entgiftungsreaktionen auftreten. Als weitere Nebenwirkungen werden Darmentzündungen, Infektionen, Blutvergiftung, Störungen im Elektrolythaushalt oder Herzinsuffizienz genannt. Auch von einigen wenigen Todesfällen wird berichtet.

Das alles klingt wenig erbaulich. Was trifft nun zu? Sind Kaffee-Einläufe gesund oder gefährlich? Was sagt die wissenschaftliche Literatur dazu?.."
 
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Leider habe ich die genaue Stelle in den Büchern, wo sich Anthony William speziell zum Kaffee-Einlauf äußert, nicht gefunden (die Sachwörter-Verzeichnisse in den deutschen Ausgaben sind grottig).
Ist das die richtige Stelle?:


Grüsse,
Oregano
 
Ist das die richtige Stelle?
Ja, genau. Danke! - Anthony William: Heile deine Leber, München 2019, S. 331-334.

Ich habe die Seiten eben noch einmal nachgelesen. Sie haben mich damals sehr irritiert, waren aber für mich auch absolut überzeugend. Nicht nur von der Komplexität und Sachkenntnis her, mit der er solche Dinge betrachtet, sondern auch - für mich immer entscheidend - von seinem Tonfall her. Der Mann ist kein Eiferer, sondern legt immer entschieden, aber ruhig und sehr verständnisvoll dar, was er weiß. Ich zitiere hier einmal nur die letzten beiden Abschnitte, empfehle den Interessenten am Kaffee-Einlauf aber ausdrücklich die Lektüre der gesamten genannten Seiten:

"Für diejenigen, die immer noch zweifeln: Wenn wir alle anderen Gesichtspunkte weglassen, bewirkt der Kaffeeeinlauf dann wirklich eine Leberreinigung? Ja, eine gewisse Reinigung der Leber findet statt, aber nicht ohne Bumerangeffekt. Die jetzt von dem Organ freigegebenen Giftstoffe werden nicht ausgeschieden, sondern gelangen auf Umwegen zu ihm zurück, weil sie nicht wirklich abgebaut wurden. Jetzt entsendet die Leber Stoffe, die möglichst viele Toxine wieder einfangen sollen, damit Gehirn und Herz geschützt bleiben. Das von ihr angeforderte und das infolge des Koffeinstoßes ausgeschüttete Adrenalin muss die Leber ebenfalls aus dem Blut fischen und einlagern. Deshalb kann sie nach einem Kaffeeeinlauf stärker mit Giften belastet sein als vorher.
Die Leber lässt sich nicht gern zum Entgiften zwingen, weshalb es sein kann, dass sie bei einem Kaffeeeinlauf erst einmal weitgehend abschaltet, um sich darauf einzustimmen, dass sie in ein paar Sekunden oder Minuten besonders schwer arbeiten muss, will sie mit dem bevorstehenden Schwall von Adrenalin und Giftstoffen fertigwerden. Ein Einlauf kann für die Leber stark entgiftend sein, wenn man statt des Kaffees frisch gepressten Zitronensaft in destilliertes Wasser oder Umkehrosmosewasser einrührt. Solches Wasser enthält keine Mineralstoffe und kann als Einlauf Unreinheiten beseitigen, was durch frischen Zitronensaft noch unterstützt wird. Dieses Verfahren ist dem Kaffeeeinlauf deshalb überlegen, weil der Schrei der Leber nach Adrenalin ausbleibt und kein Koffein vorhanden ist, das für noch mehr Adrenalin sorgen würde. Verzichten Sie ruhig auf Einläufe, wenn sie ohnehin kein richtiger Fan dieses Verfahrens sind."

Letzteres tue ich und finde das schon seit Jahren sehr erleichternd. Wer aber unbedingt Einläufe machen will, sollte vielleicht einmal die hier von William vorgeschlagene Variante ausprobieren? Denn die kann ganz gewiss nicht schaden, was vom Kaffeeeinlauf auch nach anderen Quellen ja überhaupt nicht sicher ist.

Gruß:
R.
 
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Hallo Remy,

bei Dir geht es um Morbus Bechterev, wenn ich das richtig mitbekommen habe, oder? Das wurde bei mir auch einmal diagnostiziert - vor fast 20 Jahren, Rheuma oder Morbus Bechterev oder etwas in der Art, wofür ich zwei Wochen im Krankenhaus lag und bei den mir recht hilflos erscheinenden Untersuchungen auch noch radikal verstrahlt wurde. Später hat sich diese Diagnose als ein Lacher herausgestellt. Was ich wirklich hatte, das waren zwar alle die damit verbundenen Symptome (+ tausend Allergien usw.), aber aufgrund einer völlig überlasteten und verfetteten Leber (ohne jeden Alkohol, versteht sich), was wiederum mit einer massiven chronischen Schwermetallvergiftung und der dazu passenden viralen Last zusammenhing. Diese Zusammenhänge sind mir allerdings erst im Laufe der Zeit, sozusagen im Rückspiegel, klar geworden. Aber erste Besserungen habe ich eben mit Leberreinigungen und auch großen Fastenkuren etc. erreicht. Der Durchbruch kam aber durch die Auseinandersetzung mit der Konzeption von Anthony William, die ich zunächst lächerlich und wegen ihrer Konzentration auf die diversen Viren einseitig fand. Aber das hat sich mit der genaueren Lektüre seiner Bücher bald geändert. Und das Vorgehen nach seinen Vorschlägen dann auch erstaunlich schnell meine gesundheitliche Situation. Ich kann Dir also eine Beschäftigung damit auch unter diesem Gesichtspunkt nur empfehlen, auch wenn Anthony William speziell zum Morbus Bechterev nach meinem Wissen nichts schreibt.

Das Hauptproblem sind fast immer Viren (wie EBV) und die allgemeine Schwermetallbelastung, die damit sehr eng verbunden ist. Gegen sie müsstest Du handeln, was Dir mit Sicherheit auch so gesundheitlich gut bekommen würde. Ich habe rasch noch einmal die KI befragt und sie fasst schon den Hauptinhalt der Protokolle von Anthony William gut und bündig zusammen:

Die Standardempfehlungen von Anthony William, die bei entzündlichen Zuständen wie Morbus Bechterev zur Anwendung kommen, sind:
  • Selleriesaft: Täglich frisch gepresst auf nüchternen Magen (zur Reduzierung von Entzündungen und zur Ernährung der Nerven).
  • Heavy Metal Detox Smoothie: Zur Ausleitung von Schwermetallen, bestehend aus Wildheidelbeeren, Gerstengrassaftpulver, Spirulina, Koriander und Dulse-Algen.
  • Meiden von "Problematischen Lebensmitteln": Dazu gehören Milchprodukte, Eier, Gluten, Soja und raffinierte Pflanzenöle, da diese Pathogene "füttern" und Entzündungen fördern sollen. -
Vielleicht informierst Du Dich einmal näher dazu? Nicht zuletzt auch zu den nicht ganz wenigen Dingen, die man unbedingt meiden sollte? Ich jedenfalls verzichte schon lange nicht nur auf Kaffee (das war eher der letzte Schritt), sondern auf jegliches Gluten, alle Milchprodukte, Eier, Fleisch (auch vom Huhn), Fisch, Soja und fast jegliches Fett. Dafür täglich morgens viel Zitronenwasser, den genannten Selleriesaft, den Heavy Metal Detox Smoothie, Äpfel und überhaupt viel Obst und Blattgrün + am Ende ein warmes vegetarisches Abendessen (meist mit Zwiebeln, oft Knoblauch, verschiedenste Gemüse, Kartoffeln, Süßkartoffeln etc.). Und ich bin damit schon lange - und zwar ohne besondere Quälereien und völlig ohne Medikamente - fast völlig beschwerdefrei. Es lohnt sich also meiner Meinung nach, sich einmal damit zu beschäftigen und diesen Weg der Heilung dann auch auszuprobieren.

Gruß:
R.
 
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Mich hat Anthony William auch gerettet. Ich wäre schon längst tot ohne seine Hilfe. Am meisten half mir auch immer sein Verständnis, Mitgefühl in den Büchern, Videos, Podcasts.
Diese ganzen Erzählungen und Begriffe, Namen irgendwelcher Erkrankungen sind Lügen. Es dreht sich immer nur um dasselbe. Vergiftungen durch Viren, Bakterien, landwirtschaftliche Gifte, Nahrungsmittel- und Körperpflegegifte usw usf.
 
Diese ganzen Erzählungen und Begriffe, Namen irgendwelcher Erkrankungen sind Lügen. Es dreht sich immer nur um dasselbe...

Das ist zwar drastisch ausgedrückt, aber das, was ich auch denke. Mich erstaunt allerdings immer wieder aufs Neue, wie sehr die Menschen, obwohl (oder weil?) sie doch scheinbar so leiden, sich an diesen Lügen festklammern. Nicht nur die Ärzte selbstverständlich, deren Brot das ja ist, sondern auch die Patienten, die es dadurch auch bleiben. Freiheit ist wirklich eine schwierige, im Grunde ungeliebte Angelegenheit, schon immer gewesen und wird es auch bleiben.

Die Kaffeeindustrie, über die Anthony William ja öfter schreibt, ist übrigens groß, mächtig, finanzstark und einflussreich. Kaum weniger als die Fleisch- oder Pharmaindustrie. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass sie auf eine subtile (sicher kaum nachweisbare) Weise auch Ideologie und Praxis des Kaffeeeinlaufs irgendwie fördert. Ich weiß jedenfalls, dass ich, solange ich die Einläufe gemacht habe, weitaus mehr ziemlich guten Bio-Kaffee genau dafür (wesentlich mehr als für meine Espressi) verwendet habe. Das war kein schlechter Umsatz, ein merklicher Teil meines Budgets. Heute stecke ich das Geld lieber in Wildheidelbeeren, Stangensellerie usw. Und - das ist das Wichtigste - es geht mir damit besser.
 
Danke ReinhardX. Das tönt ja toll. Habe auch verschiedenes ausprobiert, auch ernähre ich mich sehr gesund, aber nach der Phase ohne Gluten nun wieder mit, weil mir ein gutes Vollkornbrot wichtig ist, und es hat ja auch nichts gebracht.
 
... auch ernähre ich mich sehr gesund...
Ich kenne fast nur Leute, die das von sich behaupten. Die Vorstellungen davon unterscheiden sich dann aber meilenweit. Vollkornbrot zum Beispiel ist im Grunde wohl genau so ein Irrtum wie der Kaffee-Einlauf. Ich für meinen Teil habe damit sozusagen Glück, denn ich esse es zwar wahnsinnig gern, es könnte meine Lieblingsnahrung sein. Aber ich bekomme davon zugleich so irre Blähungen, dass es mir dann doch schon vor vielen Jahren gar nicht schwer gefallen ist, es völlig abzusetzen.

Wichtig ist, dass man sich konsequent antiviral ernährt. Und das tut fast niemand, weil die meisten Menschen gar nicht wissen, was das bedeutet. Aber erst das macht den großen Unterschied. Darüber kann man sich meines Wissens nur bei Anthony William umfassend informieren. Und dazu würde ich dann auch raten. Dann mal ein paar Wochen so leben - inklusive Schwermetallentgiftung (ohne die es heute auch keine wirklich gesunde Ernährung mehr geben kann) - und schließlich auf die Ergebnisse hinsichtlich Deiner Beschwerden sehen.

Aber natürlich gilt immer der witzig-weise Spruch des Kybernetikers Heinz von Foerster: Es ist leichter ein Problem zu haben, als es zu lösen. Das merkt man hier im Forum immer wieder.
 
Ich kenne fast nur Leute, die das von sich behaupten. Die Vorstellungen davon unterscheiden sich dann aber meilenweit. Vollkornbrot zum Beispiel ist im Grunde wohl genau so ein Irrtum wie der Kaffee-Einlauf. Ich für meinen Teil habe damit sozusagen Glück, denn ich esse es zwar wahnsinnig gern, es könnte meine Lieblingsnahrung sein. Aber ich bekomme davon zugleich so irre Blähungen, dass es mir dann doch schon vor vielen Jahren gar nicht schwer gefallen ist, es völlig abzusetzen.

Wichtig ist, dass man sich konsequent antiviral ernährt. Und das tut fast niemand, weil die meisten Menschen gar nicht wissen, was das bedeutet. Aber erst das macht den großen Unterschied. Darüber kann man sich meines Wissens nur bei Anthony William umfassend informieren. Und dazu würde ich dann auch raten. Dann mal ein paar Wochen so leben - inklusive Schwermetallentgiftung (ohne die es heute auch keine wirklich gesunde Ernährung mehr geben kann) - und schließlich auf die Ergebnisse hinsichtlich Deiner Beschwerden sehen.

Aber natürlich gilt immer der witzig-weise Spruch des Kybernetikers Heinz von Foerster: Es ist leichter ein Problem zu haben, als es zu lösen. Das merkt man hier im Forum immer wieder.
Ja, aber bei mir stimmt es. Klar habe ich auch "meine Sünden", die man ja auch haben darf. Antiviral weiss ich nicht, was das ist. Und bei den Ernährungsfragen gehen ja die Vorstellungen und Meinungen drastisch auseinander. Ich selber gehe - genau wie du - nach dem Gefühl nach dem Essen. Ich vertrage Volkornbrot sehr gut. Ich vertrage - obwohl, man muss mal sehen, was man da dem Körper für "Aufgaben" gibt, mit so einem grossen Kloss Käse - auch ein Fondue sehr gut...es ist mir wohl danach. Und ohne Fleisch seit über 20 Jahren behagt und bekommt mir sonst auch ausgezeichnet.. usw.
 
Ich selber gehe - genau wie du - nach dem Gefühl nach dem Essen.

Nein, das tue ich nicht. Nur teilweise bzw. nach bestimmten Umstellungen. Denn da kann man sich sehr oft täuschen. So ging es mir ja zum Beispiel mit dem Kaffeeeinlauf, aber auch mit den Espressi, nach denen ich mich immer so wunderbar gefühlt habe. Das sind - wie Anthony William sagt - Hirntäuscher. Und dazu zählt auch Fett und insbesondere Käse. Ist man in diesem Modus, dann schätzt man das einfach falsch ein, wird aber auch auf keinen Fall gesund.

Viele Leute haben übrigens auch solche Probleme mit dem Selleriesaft oder mit dem Korianderkraut. Sie schmecken nicht, man fühlt sich danach zunächst nicht wohl. Warum? Weil die Viren sich dagegen wehren (im Unterschied zu Käse und Gluten, worüber sie sich wahnsinnig freuen). Werden die aber weniger, und das geht eben nicht mit Gluten und Käse, dann fängt man diese Dinge geradezu an zu genießen. Und das - und wahrscheinlich nur das - ist auch der Weg, seinen Morbus Bechterev loszuwerden.

Wenn Du nicht weißt, was antivirale Ernährung ist, dann musst Du Dich darüber eben informieren. Du bist nicht gesund und willst das auch unbedingt bleiben? Dann machst Du, wie Du das hier ja auch darlegst, natürlich alles ganz super. Das ist das Übliche heutzutage bei Leuten mit chronischen Krankheiten: Sie verteidigen sie mit Händen und Füßen. Schon lustig, aber nicht sehr glaubwürdig.

Viele Grüße:
R.
 
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Jaja.bl...du kannst alles wegzaubern ich weiss

Eine antivirale Ernährung stärkt das Immunsystem durch den Verzehr von Lebensmitteln, die antivirale Eigenschaften haben, wie Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln, Chili, Zitrusfrüchte und Bärlauch. Eine gesunde Basis aus viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten versorgt den Körper zudem mit wichtigen Nährstoffen wie Vitamin C, Zink, B-Vitaminen und Magnesium. Das Trinken von Wasser und Kräutertees, die Vermeidung von Zucker und ausreichend Schlaf sind weitere unterstützende Maßnahmen.

Meinst du ich esse nicht so? Oder noch viel besser?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe - um bei den hier diskutierten Dingen zu bleiben - vor allem Käse, Eier, Gluten aus meinem Leben "weggezaubert". Und dafür Wildkräuter, Heidelbeeren. Selleriesaft und vieles andere in meinen täglichen Speiseplan aufgenommen. Und ja, genau davon wurde ich dann, und zwar - nach jahrelangem Herumirren auch beim Kaffeeeinlauf - sogar erstaunlich rasch, weitgehend gesund. Ende Gelände.

Ja, ich meine, dass Du nicht so isst. Und auch nicht besser. Habe ich noch Morbus Bechterev oder vielleicht Du? Aber das ist nun wirklich Deine eigene Angelegenheit. Ich wünsche Dir aufrichtig alles Gute!

R.
 
PS: Etwas meine ich noch nachtragen zu müssen. Ich finde es wichtig, denn ich habe mich darin selbst jahrelang total geirrt. Wenn die Leute sagen: Ich ernähre mich gesund, aber das nutzt leider auch nichts, dann liegt das Problem in der Regel in der Konsequenz. Es nutzt in vielen Fällen in der Tat nichts, Zwiebeln, Knoblauch, Obst und Gemüse usw. zu essen, aber auf Virenfutter (alle Milchprodukte, Eier, Gluten - die Liste ist aber noch länger) nicht radikal zu verzichten. Und zwar für eine ziemlich lange Zeit, solange, bis die Symptome wirklich abgeklungen sind (und am besten auch noch danach, man gewöhnt sich ja auch daran). Wer abends Brot isst oder Käse, der kann tagsüber sonstwas veranstalten, den Viren reicht das für ihr Überleben völlig aus. Da muss man sich, wenn man Erfolg haben will, wirklich richtig informieren. Wofür sich nur die Bücher von Anthony William eignen. Erst dort werden die Dinge so erklärt, dass man es einsieht und sich auch danach richten kann.

Zweitens leben Viren von Schwermetallen und deren zahlreichen Abfällen bzw. Oxidationsprodukten in unserem Körper. Die müssen zusätzlich ausgeleitet werden. Sonst würde auch die konsequent antivirale Ernährung noch nicht wirklich nutzen. Auch darüber kann man sich nach meiner Erfahrung nur bei Anthony William schlüssig informieren. Wer an seiner Gesundheit interessiert ist (die meisten Leute interessieren sich aber vor allem für die Pflege ihrer Krankheiten), der sollte diese Hinweise nicht einfach beiseite wischen.
 
Virenfutter (alle Milchprodukte, Eier, Gluten - die Liste ist aber noch länger)
Zweitens leben Viren von Schwermetallen
Ich gehe mal davon aus, daß du weißt, daß Viren keinen Stoffwechsel haben und sich nicht ernähren. Sie werden von Körperzellen oder Bakterien nach striken Bauplänen hergestellt. Also meinst du damit vermutlich, daß die Virenproduktion durch die Anwesenheit von Schwermetallen in der Zelle gefördert wird (gibt es dafür aber irgendwelche Nachweise?) und daß die Aminosäuren aus Eiern oder Gluten (aber das sind dieselben Aminosäuren wie in anderem Eiweiß auch!) das auch tun (Nachweis?). In den Zellen kommt kein komplettes Gluten, Milcheiweiß, Ei-Eiweiß an; das wird alles zuerst im Darm zerlegt.

Biologisch klingt das alles nicht sehr plausibel.
 
Ich gehe mal davon aus, daß du weißt, daß Viren keinen Stoffwechsel haben und sich nicht ernähren...

Ich bin bei der Lektüre der Bücher von Anthony William zunächst auch geradezu empört gewesen. Ich habe mir am Anfang immer wieder gesagt: Das kann doch nicht sein! - Aber nicht nur die komplexe Schlüssigkeit seiner Darlegungen, sondern dann vor allem die praktischen Erfolge, die nicht nur ich damit erlebt habe, haben mich auch in der Virenfrage eines Besseren belehrt. Ich kann Dir dazu nur die Lektüre dieser Bücher empfehlen, zum Beispiel "Mediale Medizin". Das war sein erstes und vielleicht bis heute grundlegendes Buch, von dem es ja seit einigen Jahren auch eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage gibt. Sehr interessant in der Hinsicht auch das Kapitel "Wissenschaft als Waffe" in "Heile dein Gehirn. Das Basisbuch", S. 658-665.
 

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