Input gesucht, NBMI bei vorhandenem Amalgam (alternativ DMPS)

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Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht zuvor kurz formuliert wie im Titel zu sehen:

1. Kann man während man noch Amalgan Füllungen hat NMBI zu sich nehmen? Falls nein: Die Amalganfüllungen werden vermutlich auf mindestens 2 Etappen, wenn nicht 4 Etappen entfernt (je 1x Amalgan links oben/unten, rechts oben/unten). Wenn ich bis zur letzten entfernten Füllung warte flute ich ja meinen Körper vorher mit Quecksilber... wann kann man denn nun wirklich mit Chelatbildner beginnen?

Ich habe gelesen dass man auf keinen Fall solange man noch Füllungen hat irgendwelche Chelatbildner nehmen soll.

Habe eine sehr schöne umfangreiche Seite gefunden HCFricke .

Allerdings habe ich hier im Forum bezüglich DMPS gelesen, dass dieses kein Quecksilber aus Amalganfüllungen ziehen/binden kann solange es noch nicht im Körper ist.

Weiß jemand wie es um NMBI steht bezüglich dieser Eigenschaft?

Wer vielleicht noch Tips hat für günstige Quellen (DMPS oder NMBI) würde ich mich über eine private Nachricht äusserst freuen! Ich habe eine Quelle für NMBI gefunden mit ca. 200 € für 5gr. DMPS konnte ich nur eine Quelle finden (NL) mit ca 150 € inkl. Versand für 80 Kapseln a 25mg - leider jedoch nur mit Kreditkarte möglich und ich habe keine Kreditkarte. Quelle scheint seriös zu sein.


Zu meinem Background:

Ich habe jetzt relativ spät feststellen dürfen dass ich vermutlich Asperger Autist bin, oder etwas was sich sehr stark mit dem Spektrum überschneidet. Meine ganze Vergangenheit macht jetzt Sinn unter dem Blickwinkel. Ich war immer auf der Suche was mit mir los ist und habe so quasi jede psychische Diagnose im Leben schon erhalten die es so gibt. Je nach Verfassung, je nach Arzt und je nach Therapeut.

Hochsensiblität (HSP) war etwas was therapeutisch ziemlich klar war, nebst allem anderen (Depressionen etc). Vor allem hatte ich sehr viel mit Panikattacken zu kämpfen.

Parallel zur Psyche bin ich sehr früh körperlich ziemlich krank geworden.

Ich bin auch sehr sensitiv sowohl was psychische Belastung angeht, als auch Stoffe die ich meinem Körper zuführe und habe viele Unverträglichkeiten.

Leaky Gut, oder "Leaky Brain" (wie ich jetzt von Klinghardt hörte) sind ziemlich wahrscheinlich bei mir.

Ich hatte mit 19 ca. einen Nervenzusammenbruch. Viele Depressionen gehabt, keine Belastbarkeit mehr seit dem. Keine Kraft.

Plötzlich hatte ich auch mit 19-20 einen gelähmten Unterarm samt Hand und spürte für viele Wochen gar nichts. Kein Arzt wusste wo es herkommt. Viele Rückenprobleme etc.

mit 30 wurde ich im Rücken und Nacken komplett steif. Diagnose "Morbus Bechterew" (Autoimmunerkrankung). Jedoch falle ich vermutlich nur in dieses Spektrum, aber vieles passt dazu nicht, völlig konträr zu typischen Begleiterscheinungen, Entzündungswerte waren bei jeder Blutprobe früher völlig im Rahmen, ich habe auch die geneitsche Veranlagung dazu nicht. Vieles passt hier hinten und vorne nicht.

Zudem Verdacht auf chronische Borrelliose. Was auch nicht klar ist. Ein einmaliger Besuch bei einer Privatärztin (Spezialistin für Borrellios) und einigen teuren Tests ergab keinen Hinweis auf eine aktive Krankheit (Antikörper jedoch vorhanden).

ADS gesellt sich auch noch dazu (Träumersymptom) und schon mit um 25 fing ich an mich zu fragen ob ich Alzheimer habe. Der Gang ins zweite Zimmer und vergessen was man dort wollte.

Das ist aktuell sehr sehr schlimm geworden mit dem Gedächtnis. Ich möchte auch Aluminium ausleiten (selbst gemachtes Magnesium-Malat, fall hier jemand Ahnung hat ob das effektiv ist oder nicht, gerne einen Tip!) was ich bis heute noch nie tat.

Damit wäre ich bei noch einer Frage:

2. Kann man während man Quecksilber entgiftet, parallel Aluminium ausleiten oder ist das nicht zu empfehlen?

Vor ein paar Jahren hatte ich einen Wirbelbruch und wurde mit Osteoporose diagnostiziert. Damals fing ich an mich intensiv mit Naturheilkunde zu beschäftigen und nahm meine Gesundheit in die eigene Hand. Alles was von Ärzten und Pharma kam war kontraproduktiv und hatte zu viele Nebenwirkungen.


Was mir etwas Sorgen bereitet:

Ich bin sehr schwächlich zur Zeit, körperlich sehr ausgelaugt und durch 2 Jahre bettlägrigkeit von 2018-2020 nicht fit. Sitze noch teilweise im Rollstuhl aber laufe wieder mehr und mehr. Aufbau ist gefragt.

Irgendwas stimmt mit Magen-Darm nicht! Als ich bei der Zahnärztin vor ein paar Tagen war und den Mund desinfizieren sollte (eklige Spülung für 60 sek) hatte ich einen Magen-Darm der sich jetzt erst langsam erholt. Ich dachte mich haut es um! Kann natürlich sein dass es mit der Spülung nichts zu tun hatte, aber sie schmeckte nach purem Flourid und sonstigem Zeugs.

Was mich zum nächsten Punkt bringt: Ich muss unbedingt, für den Fall dass ich Erreger in mir habe, u.U. Borrellien oder sonstiges, was mich nebst Schwermetallen belastet mal CDL/CDS zu mir nehmen.

Auch hier die Frage:

3. Kann man in einer Phase der Entgiftung parallel CDS/CDL zu sich nehmen?

Ich muss jetzt schnellstmöglich etwas tun- das spüre ich. Sonst geht das nicht gut aus mit mir.

Die letzten Jahre setzte ich auf Naturheilmittel, Vitamine etc und habe viele Erfolge erzielen können - aber jetzt ist die Grenze erreicht und andere Geschütze müssen aufgefahren werden.


Absolut klar bei mir ist: Ich muss vorsichtig und niedrig anfangen/dosieren, egal was es ist! Ich habe soviel probiert: MSM (Schwefel), MMS hatte ich auch mal kurz ausprobiert und diverse andere Dinge und ich reagierte auf diese Sachen mit der Psyche/Hirn extrem!

Ich werde total benebelt (speziell von MSM, aber auch MMS) und habe deshalb jedes mal wieder davon abgesehen. Ich bekam da sehr Angst davor, weil ich teilweise das Gefühl hatte ich bin nicht mehr ich selbst und dissoziiere total.

Es ist schwer davon auszugehen dass es natürlich zu einer Erstverschlimmerung kommen wird- dann würde ich das eben versuchen durch zu stehen! Muss ich eben ein paar Wochen Auszeit nehmen und viel Zeit im Bett verbringen.

Problem: Ich bin auf Sozialhilfeniveau wegen meiner gesundheitlichen Lage und finde keine Ärzte auf Kasse in meiner Gegend die irgendwie hilfreich wären oder für spezielle Therapien offen wären. Selbst Privatärzte die ich mir nicht leisten kann, finde ich nur etwas weiter entfernt.

Also bleibt mir nur auf eigene Faust.

Die letzte Frage, falls sich jemand damit auskennt:

4. Auf der weiter oben verlinkten Seite steht eine absolute Warnung, keinen Schwermetalltest mit Chelatbildnern zu machen, weil der Test die Schwermetalle mobilisiert aber bei nicht durchgehender Einnahme für längere Zeit keine Ausleitung nach der Mobilisierung statt findet und man dann Quecksilber ins Hirn transportieren könnte. Ist diese Warnung so ernst zu nehmen, oder zu vernachlässigen?


Danke euch fürs lesen :)
 
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wundermittel
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Update: Mir kam die Idee dass es wohl schlauer wäre erst DMPS oder DMSA zu verwenden, da NMBI NBMI ja nicht Quecksilber ausleitet sondern nur deaktiviert. Also erst mal rausholen was geht - danach NMBI für Hirn etc für das was nicht raus geht.

DMSA möchte ich nicht nehmen, da man es alle 3 Stunden nehmen sollte und ich so nervlich in der Nacht nicht klar komme. Tatsächlich höre ich oft nicht mal den lautestens Wecker nach 8 Stunden Schlaf, wenn meine Nerven einfach mehr Schlaf brauchen. DMPS soweit ich informiert bin alle 6 Stunden.

Da käme mir tatsächlich noch eine Frage:

5. Ist es in der Nacht wirklich so wichtig die 6 Stunden ein zu halten, oder würden 8 Stunden (also durchschlafen) keinen so großen Unterschied machen?
 
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Hallo PeZetKa,

hier wird die Anwendung von DMSA beschrieben:

...
Therapie-Vorbereitung
Die entgiftende Wirkung von Chelaten kann durch vorherige Gabe von alpha-Liponsäure gesteigert werden. Auch eine basische Stoffwechsellage unterstützt die Entgiftung.

Einnahmeempfehlungen
Einnahmeprotokoll nach Andrew Cutler:
3 Tage alle 4 Stunden 100 mg DMSA nüchtern mit 100 mg alpha-Liponsäure; 11 Tage Einnahmepause
Es werden 10 und mehr Zyklen durch- geführt.

Orale Schaukeltherapie nach Wolfgang Gerz:
3 Tage je 10 mg/kg Körpergewicht;
1 Tag Pause mit viel trinken;
10 Tage Substitution von Zink, Kupfer, etc. je nach individuellem Bedarf

Niedrig-Dosis-Therapie:
3 Wochen je 3 mg/kg Körpergewicht bei Schwermetallbelastung in tieferen Kompartimenten (Gehirn, Fett, Rückenmark)
Für alle Einnahmeprotokolle gilt:
In den Therapiepausen Mineralien und Spurenelemente wie z.B. Zink, Mangan, Molybdän, Chrom, Kupfer Eisen auffüllen. ...

(Unterstreichungen und Fettschrift von mir hinzu gefügt.)

Offensichtlich gibt es also verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Da Du anscheinend zu den ganz empfindlichen Patienten gehörst, würde ich mich sehr gut informieren oder - wenn möglich - einen Therapeuten suchen, um ja keine Fehler zu machen. Nicht, daß Du Dir am Ende mehr schadest als nützt.

DMPS wird meines Wissens nur gespritzt (langsam) und nicht eingenommen.

Hier werden verschiedene Ausleitungsverfahren beschrieben:

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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Vielen Dank @Oregano ! Doch soweit ich das auf diversen Seiten gesehen habe sollte man DMPS schon auch oral nehmen können?! Bioverfügbarkeit von DMPS ist bei rund 50% oral, während DMSA nur bei ca. 20% liegt. Mir ging es eben auch darum dass ich u.U. vor Entfernung der Füllungen begonnen hätte, oder spätestens bei/nach erstem Termin.

Auch für die Nieren soll DMPS viel verträglicher sein (siehe https://hcfricke.com/2021/11/24/det...-zu-halbwertszeiten-neben-wirkungen-dosen-co/)

Vor allem habe ich den Hinweis gefunden dass man ALA nicht sofort am Anfang dazu nehmen soll. Auf der Webseite (Weiter oben) von HCFricke steht das sehr gut begründet. Müsste das nochmal raussuchen.

Edit: Frage 5 hat sich erledigt! Die Halbwertzeit von DMPS liegt bei 6-8 Stunden. Da kann man nachts schon durchschlafen. Es wird nur sicherheitshalber für optimalen Zyklus 6 Stunden empfohlen aus der Quelle die mir bisher am meisten Infos gab.
 
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Kate

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Hallo @PeZetKa,

hierzu:
DMPS wird meines Wissens nur gespritzt (langsam) und nicht eingenommen.
soweit ich das auf diversen Seiten gesehen habe sollte man DMPS schon auch oral nehmen können?!
... mein Kenntnisstand, wenn der auch schon einige Jahre alt ist: Es geht beides.

Allerdings sind für Menschen, bei denen
Irgendwas ... mit Magen-Darm nicht!
... stimmt, (langsame) Kurz-Infusionen eher angezeigt, weil die orale Einnahme sich negativ auf den Magen-Darm-Trakt auswirken kann. So habe ich's auch bei einer Freundin miterlebt und für mich selbst war das der Grund, diese Applikationsform garnicht erst in Betracht zu ziehen.

Allerdings bekam man seinerzeit die Ampullen noch ganz normal mit Rezept über Apotheken (Kapseln heute noch immer, wie ich eben sah) und ich hatte auch Ärzte im erweiterten Umfeld, die bereit waren, es zu spritzen.

Gruß
Kate
 
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Danke @Kate - wenn man normalerweise hätte nach dem Cutler Protokoll vorgehen wollen (wenngleich hier schon Berichte waren dass wohl manche mit dem Vorgehen nicht weit kamen und auf andere Taktiken setzen), wie kann man das gespritzt vergleichen?

Das muss dann sicher in die Vene - und nicht "einfach" nur in einen Muskel gespritzt werden? Habe eine Quelle für beides gefunden. Allerdings sind die Kapseln meines Verständnisses nach viel günstiger. Vor allem möchte ich ja sehr gering anfangen und mich langsam hocharbeiten. Was mache ich mit einer Ampulle die Unmengen an DMPS hat und ich nur einen Bruchteil spritzen würde jedes mal? Lässt sich sicher nicht ewig geöffnet im Kühlschrank aufbewahren.

Welche Protokolle gibt es denn für intravenös?
 
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Hat denn jemand beide Arten probiert? Laut Beipackzettel von den Ampullen kommt das ja tatsächlich "nur" in den Muskel?

Besteht da ein Konsens dass gespritzt verträglicher ist? Und wie sieht es mit der Wirksamkeit aus, wie ist da der Unterschied?
 

Kate

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Hallo @PeZetKa,

da kann ich Dir leider nicht weiter helfen. Es ist bei mir zu lange her.

Erinnern kann ich, dass es auch mal jemand bei mir "gequaddelt" (also sub- oder intrakutan angewendet) hat an bestimmten Stellen, die - meine ich - kinesiologisch getestet wurden. Das würde ich womöglich heute garnicht mehr machen, wobei ich "quaddeln" manchmal eindrucksvoll wirksam finde... nur auf kinesiologische Tests würde ich mich nicht mehr verlassen.

Und erinnern kann ich mich auch, dass große Abstände zwischen den Injektionen (bzw. langsamen Kurzinfusionen) wichtig waren, u.a. um Allergiebildung zu vermeiden. Ich bin multiple Allergikerin, von daher war mir das auch wichtig. Der eine oder andere musste schon wegen Allergie die DMPS-Behandlung abbrechen.

Vielleicht meldet sich hier ja noch jemand mit aktuellen und breit aufgestellten Erfahrungen (ich kenne ansonsten nur noch die seinerzeitige Methode nach Klinghard mit Chlorella, Bärlauch, Koriander; wobei da der Bärlauch wegen Knoblauch-Allergie wegfiel, es geht aber wohl auch nur mit Chlorella und Koriander).

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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Danke nochmals, ich setze jetzt erstmal auf DMPS oral und probiere das. Wäre aber noch toll, falls jemand der das liest und sich auskennt, die Fragen vom ersten Post noch beantworten kann :)
 
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