Hpu und trizyklische antidepressiva absetzen: Wahnsinn!

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21.09.26
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Hallo zusammen,



David ist mein Name und ich hab mir hier angemeldet, um von meinem Fall zu erzählen. Zum einen in der Hoffnung, Trost von Leuten zu finden, die das vielleicht auch erlebt haben, zum anderen, um eindringlich zu warnen.

Ich erzähle mal wild drauf los:

Vor zehn Jahren hatte ich als Selbstständiger mit zwei Kindern und Stress und pipapo recht plötzlich massive Panikattacken. Nach längerer Irrfahrt von Arzt zu Arzt, der Klassiker, landete ich bei einem HPU-Spezialisten. Wunderheilung gibt es nicht, mit kam es damals aber so vor. Zwei drei Monate, und die Nummer war im Griff. Klar, mit "Narbe" über die nächsten Jahre, aber nie mehr eskalierend. Die NEM verschwanden zun Teil etwas aus meinem Leben, aus Nachlässigkeit, Geld sparen, nixht so viel nehmen, so was.Vor etwa einem Jahr hatte ich dann, artverwandt, aber nicht direkt das gleiche, immer mehr chronische Schmerzen nach Aktivität in der Flanke. Fragt mich bitte nicht warum, meine Idee letzten Jahres war nicht wieder mit NEM zu starten, sondern von einem mir bekannten Arzt Amytriptilin mit aufschrauben zu lassen. Das nahm ich 9 Monate, 9mg, also gar nicht so viel. Paar Monate half es, ich konnte.mich wieder mehr und mehr belasten ohne Probleme, dann stagnierte es. So kämpfte ich zwei drei weitere Monate, bis ich drauf kam, ich muss halt mehr Amytriptilin nehmen. Über 18 auf 27 in paar Tagen, und es war die Hölle. Hyperarousals, mehrere Nächte ohne jeglichen Schlaf, Zittern am ganzen Körper, harte Depression. Wieder auf 9 mg, aber der Gedanke war geboren, dass das Zeug vielleicht gar nicht gut ist. Also endlich auf HPU besonnen, da wieder die NEM aufgestellt und auf 6 mg runter... es war schon nicht schön. Aus diversen Gründen, auch praktisch, da ich keine Tropfen hatte, bin ich nach zwei Wochen direkt auf null, ist ja nur noch ne kleine Menge, dachte ich mir. Katastrophaler Fehler. Es dauerte ein paar Tage, ich dachte, geht ja, und dann schlug es zu, und wurde Tag für Tag schlimmer. Jetzt bin ich an Tag 15 nach Null, und bin total fertig. Die Symptome sind körperlich und mental, teile Verzweiflung, Panik, alles dabei. Und das allerschlimmste, ich begann zu recherchieren... und es ist total bekannt! Es gibt Studien, Berichte, Warnungen, Timelines mit bis zu 6 Wochen Dauer, und so weiter und so fort. Wieso wird so etwas noch eingesetzt, was ist das für ein vorsintflutliches Medikament? Nun, als ich eigentlich dachte, jetzt bald müsst es ja mal wieder werden, kam heute dann die Info bei mir an.... 2-6 Wochen... also noch wirklich lange auszuhalten. Himmel. Hat jemand bis hierhin gelesen?😄 Hat jemand Erfahrungen, Trost, Meinungen? Bitte nur positive Kommentare, Hiobsbotschaften kann ich gerade nicht gebrauchen.
 
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