Hormontherapie in und nach den Wechseljahren: neue Erkenntnisse

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... Neue Analysen, neue Einsichten

Eine aktuelle Sekundärauswertung der WHI-Daten, erschienen 2025 in JAMA Internal Medicine [7], bringt nun mehr Klarheit. Sie konzentriert sich erstmals gezielt auf Frauen mit vasomotorischen Symptomen, also Hitzewallungen und Nachtschweiß, die für bis zu 80 % aller Frauen in der Menopause zum Alltag gehören. Die Ergebnisse sind eindeutig: Frauen zwischen 50 und 59 Jahren profitierten deutlich von der Hormontherapie. Ihre Beschwerden besserten sich signifikant, ohne dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anstieg. Bei Frauen, die mit über 70 Jahren die HRT begannen, zeigte sich hingegen das Gegenteil: Hier nahm das Risiko zu, während der therapeutische Nutzen schwand. ...

Die sogenannte Hormonersatztherapie war lange Jahre eher verpönt.
Jetzt ändert sich die Ansicht darüber, wie oben zu lesen ist.
Nicht zu vergessen ist trotzdem, daß das nicht für jedes Alter gilt und daß auch andere nicht-medikamentöse Mittel dazu verhelfen können, die unangenehmen Symptome durch die Wechseljahre zu mindern.

Ein Punkt ist sicher nachdenkenswert:
Da alles mit allem zusammen hängt, spielt auch der Darm bzw. das Mikrobiom eine wichtige Rolle in Bezug auf die weiblichen Hormone, u.a. auch in der Zeit der Wechseljahre und danach.



Grüsse,
Oregano
 
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