Hormonproblem?

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Hi Leute.

Angefangen hat es mit Menstruationsschmerzen, die ca im Alter von 18 Jahren begonnen. Sie wurden von Zeit zu Zeit schlimmer. Nun nach 4 Jahren muss ich Ibu 600 einnehmen, um die Schmerzen zu lindern. Ganz weg gehen die Schmerzen davon leider nicht.

Ich war bereits bei 2 Frauenärztinnen. Die erste tippte ohne jegliche Untersuchung auf Endometriose. Die zweite machte einen Ultraschall und bemerkte eine Zyste am Eierstock. Allerdings war diese Zyste nicht die Ursache für die starken Menstruationsschmerzen.

Nun habe ich mich über Endometriose erkundigt. Außer den Schmerzen habe ich sonst keine Übereinstimmung mit den genannten Symptomen. Deswegen denke ich, dass es eine andere Ursache für die Schmerzen gibt (die aus meiner Sicht wesentlich plausibler ist) und würde gerne eure Meinung dazu hören.

Mein Gefühl sagt mir (immerhin kenne ich meinen Körper schon mein Leben lang und habe jegliche Veränderung miterlebt) dass eine Hormonstörung der Auslöser für die Menstruationsschmerzen ist. Ich habe dies schon durch Blut+Urin testen lassen, doch angeblich war das Ergebnis vollkommen in Ordnung. Was ich an Hand meiner Symptome aber nicht glauben kann.

Ich habe an sonsten folgende Symptome:

Vermehrte Behaarung
Meine Frauenärztin meinte, es würde daran liegen, dass meine Vorfahren gegebenfalls aus einem südlichen land stammen könnten und daher meine vermehrte Behaarung kommt. Aber die Vorfahren müttlerlicherseits kommen aus Frankreich und Deutschland, und die Vorfahren Väterlicherseits kommen alle aus Deutschland.

Bei mir bauen sich verhältnismäßig schnell Muskeln auf
Ich hab wirklich sichtbare Muskeln, hauptsächlich an den Oberarmen. Und das bei normaler Arbeit und ohne, dass ich in meiner Freizeit irgendwas an Sport mache.

Meine Menstruation kommt alle 3 Wochen und dauert ca 7 Tage

Meine Brüste sind verhältnismäßig klein
Das hatte ich bei meiner ersten Frauenärztin angesprochen. Sie meinte, das wäre erblich bedingt. Ist es aber nicht. Sowohl meine Mutter, wie auch ihre Schwestern haben alle eine normale Brustgröße mit 80/85 B/C ungefähr. Nur ich habe seit meiner Pubertät bis heute Größe 70A.

Als Person bin ich eher weniger an femininen Dingen interessiert
Obwohl ich es gerne wäre! Schminken, schöne Kleider anziehen, Fingernägel pflegen, schöne Frisuren machen usw. Ich würde so gerne, aber ich bin es einfach nicht gewohnt. Ab und zu probiere ich es, aber meistens hält das nur ein paar Tage und ich falle wieder in meine "männliche" typisierung zurück.

An Kinn und Stirn kämpfe ich mit unreiner Haut
Ernährungsbedingt ist es nicht. Und an sonsten habe und hatte ich mit Pickeln auch nie Probleme. Und es ist auch schnurz egal was ich drauf schmire (Heilerde, Reinigendes Waschgel...) es geht nicht weg.

Mit 68kg bin ich (trotz gesunder Ernährung und Bewegung) an der Gewichts- Obergrenze

Und meine Stimme ist etwas tiefer wie bei normalen Frauen
Das weiß ich daher, weil ich schonmal eine Tablette gegen Endometriose ausprobiert hatte. Ich glaube es war Visanne. Die Behaarung wurde sichtbar weniger und auch meine Stimme etwas heller, weiblicher. Leider hatte ich sie nicht vertragen und musste sie nach ein paar Wochen wieder absetzen.

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Für mich wären das jedenfalls Symptome, die durchaus für eine Hormonstörung sprechen könnten. Hinzu kommt, dass bei mir von 3 verschiedenen Pillen, keine ihre eigentliche Wirkung zeigte. Was nach meiner Vermutung vielleicht an der zu geringen Hormondosis in den jeweiligen Präperaten gelegen haben könnte?

Nun denke ich über eine Hormontherapie nach. Wenn dadurch transsexuelle Männer zu Frauen werden könnten, dürfte eine Hormontherapie doch auch gegen meine "männlichen" Symptome wirken! Die Frage ist nur, ob mir eine Hormontherapie überhaupt gestattet wird, wenn laut Ergebnis meine Hormonwerte angeblich alle im grünen Bereich sind? Auch im Bezug auf eine (Teil-)Kostenübernahme der Krankenkasse)

So nun genug von mir. ;) Ich bin auf eure Antworten gespannt! lg
 
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04.07.10
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hallo,

periodenschmerzen können hinweis sein auf allerlei nährstoffmängel. eine vollblutanalyse kann aufschlussreich sein. gezieltes aufstocken der mängel ist empfehlenswert und wird sicherlich einige symptome lindern (u.a. auch die periodenschmerzen). die hormonproduktion funktioniert besser mit ausreichender nährstoffversorgung (vit d und a wichtig für östrogenbildung, zink hilft beim ablösen/erleichtert blutung, magnesium entspannt...). es ist also ein erster wichtiger schritt um den körper in ein gleichgewicht zu bringen.
eine hormonersatztherapie ist nicht anzuraten- der ganze körper leidet unter dem einfluss von zugeführten hormonen...krebsrisiko! ect.

teesorten: melisse, scharfgarbe, kamille

interessante links:

Nahrungsmittel - strogenhnliche Phytohormone

Phytoöstrogene

falls du nochmal testen möchtest wies ausschaut- am besten im internet einen speicheltest anfordern (1x östrogen: 3-4 zyklustag, 1x progesteron: 24-25 zyklustag)
medivere:diagnostics | Frauengesundheit

lg
nana
 
Beitritt
10.01.04
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Hallo BulaBlue,

Das klingt schon alles sehr nach Hormon-Ungleichgewichten. DA kannst Du jetzt zum Frauenarzt gehen, damit der die Hormone bestimmt und dann behandelt.

Es gibt auch die Ärzte, die etwas anders arbeiten, nämlich nach der Methode von Dr.Rimkus. Da gibt es in München einige:
Arztliste für Hormonbehandlung

Wenn Du mehr über den Hintergrund dieser Methode lesen möchtest:
https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-frauen/67842-ganzheitliche-hormontherapie-dr-rimkus.html

Grüsse,
Oregano
 
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