Histaminintoleranz und Blasenprobleme

konfus

nachdem ich mit Hilfe dieses Forums auf meine Histaminintoleranz aufmerksam wurde, möchte ich einige Dinge berichten, die mir auf dem Weg zur histaminarmen Ernährung widerfahren sind. Die Symptome sind genauso unterschiedlich wie die Verträglichkeit der einzelnen Nahrungsmittel, deshalb ist es auch so schwierig die richtige Ernährung für sich selbst herauszufinden.

Also...
ich fing vor ca. 1 1/2 Jahren mit der Auslassdiät an, als die Besserung eintrat, führte ich langsam mehr Lebensmittel in meine tgl. Ernährung ein.

Was so tückisch bei mir war, ich vertrug vor ca. 1 Jahr noch wesentlich mehr, es stellten sich immer wieder neue Unverträglichkeiten von Lebensmitteln und Medikamenten ein. Deshalb kam ich auch nicht immer gleich dahinter, was mir nicht bekommt. Genauso war es mit Kleinigkeiten, die ich als Kleinigkeiten z. B. Marmelade, vertrug, der Tl am morgen ging, aber nicht tgl., genauso wie die Radieschen die ich ab und zu aß, aber an mehreren Tagen hintereinander geht es nicht.
Am gravierendsten war es mit der Frischmilch, die trank ich gerne, aß Haferflocken mit Milch, ging lange Zeit gut, dann bekam ich pötzlich Blasenprobleme, war stündlich auf der Toilette, konnte nachts nicht mehr schlafen, ich schob es aber auf meine Spinalkanalstenose im LWS, da kommt sowas auch vor. Ich bekam auch nicht die üblichen Symptome für Histamin, das bei mir so typische mörderische schwitzen, nur die Blase spielte verrückt. Erst als ich pötzlich Blähungen auf meine morgendlichen Haferflocken bekam, strich ich Milch und Haferflocken. Und siehe da, meine Blase funktionierte wieder normal.

Das ging mir auch mit Medikamenten so, die gingen vor einen Jahr noch, pötzlich fing auch da das Problem mit meinr Blase an, ich bekam nicht mehr genug Flüssigkeit in mich hinein, ich trank und trank, hatte ewig Durst, bekam trockene Augen, Zuckertest war negativ, hörte überall ich trinke zu wenig, stimmte aber nicht. Bei Probiotika merkte ich es auch erst, als ich die wegen einer Darmentzündung und AB Therapie wieder nehmen sollte, prompt ging es wieder an. Ebenso bei einer Cortisonspritze, was ich ohnehin vermeide, aber ich hatte solche mörderische Schmerzen, das ich sie mir geben lies, ich hatte solange das Cortison wirkte, Blasenprobleme, erst als auch die Wirkung nachlies, hörte auch der Blasendrang auf, und bei allem fehlten wieder die typischen Histaminprobleme, nur die Blase machte Schwierigkeiten.

So ging es mit vielen Kleinigkeiten, deshalb wollte ich das mal zur Problematik der Histaminintoleranz beitragen.

Ich habe inzwischen meine Ernährung gefunden, nach und nach immer mehr gestrichen und achte darauf, dass ich bestimmte Dinge nur ab und zu esse und ich esse Gluten- und Milchfrei, überwiegend Gemüse und Obst, mit Fisch, Fleisch und Eidottern, glutenfreie Nudeln oder glutenfreies Brot und Kuchen sind Ausnahmen, auch wegen meiner Verstopfung die ich sehr schnell bekomme.

Ich leiste mir mittels Daosin inzwischen eine Tasse Kaffe tgl., Bio und coffeinfrei, im Moccakocher zubereitet und mit heißem Wasser verlängert, bekommt mir gut, ging vielleicht auch ohne Daosin, aber das ist mein Netz das brauche, auch wenn ich mal Gelüste auf ein bischen! Wurst habe, nehme ich Daosin, es erleichtert mir das Leben etwas.

Gesund bin ich trotz eigener Hoffnung nicht geworden, ich leider auch unter einer anderen gesundheitlichen Problematik, nur die Histaminsymptome sind verschwunden und von gelegentlichen Gelüsten abgesehen, komme ich gut zurecht, man kann damit umgehen.

Vielleicht hat jemand auch solche Probleme und kann aus meinem Wissen Nutzen ziehen.

Gruß
Konfus
 
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