Hilfe - seit Osteopathie-Behandlung geht es mir schlechter...

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hallo,:wave:

ich wusste jetzt nicht in welchem forenthema ich posten soll. :confused:da ich aber schon einen treat hier eröffnet habe ( HWS Probleme ) , dachte ich hier zu posten.

nun, mein zustand hatte sich ein wenig stabilisiert - meine therapien waren unter anderem:

akupunktur - manuelle therapie ( cranio usw. ) - triggerpunktherapie mit stoßwellen - bischen chiropraktik bzgl. isg - atlastherapie nach arlen.

meistens ist es aber so, dass jede manipulation die sache immer noch verschlimmert, ich dachte das würde sich einpendeln, aber weit gefehlt.

die dauernadeln bei einem japaner retten mich immer wieder....

nun hat mich mein physio, der selbst auch osteopath ist, zu einem kollegen verwiesen. die begründung, warum er bei mir die osteopathie nicht anwendet war bzw. ist, dass er mich schon zu lange kennt ( 25 jahre ) und die sache nicht richtig einschätzen kann.

gesagt getan, am freitag hatte ich dann den termin bei diesem osteo. er hat einen sehr guten ruf, ist zusätzlich physiotherapeut und heilpraktiker, hat sich nach seiner physiotherapieausbildung über 8 jahre weiter schulen lassen und den heilpraktiker und osteopathentitel erlangt.

so lange rede kurzer sinn, er untersuchte mich und stellte fest, dass mein hauptproblem die leber und nieren sind...wie auch immer....bin, bei solchen heilmethoden eher skeptisch!:confused:

er behandelte bzw, massierte die leber und nieren. zum schluß war mein becken dran. ganz sanfte techniken, nur mit gegendruck und bisschen massage der muskulatur in der unterleibsregion.

vor der behandlung ging es mir bescheiden, aber gut erträglich. als ich aber zu hause angekommen bin, merkte ich , dass der boden unter mir wackelte. nun ja, ich dachte, ok war wieder jemand an meinem becken, aber seltsamerweise wurde die hws komplett ausgespart, davon konnte es also nicht kommen, aber woher denn??

der abend verlief dann so einigermaßen. aber am nächsten morgen...

ich nbin total zusammengefallen, konnte wegen schwindel und extremer gangunsicherheit fast nicht mehr laufen. meine beine zitterten, alles bebte, extreme kreislaufschwierigkeiten und schwächegfühl. mein mann wollte mich ins krankenhaus fahren.:eek:

nun gut, ich dachte trotz zweifel, an die angekündigte erstverschlimmerung.

so hielt ich mich den ganzen tag sehr tapfer und versuchte das beste draus zu machen, was sehr schwer gefallen ist.

am sonntag morgen dann wieder das gleiche, aber der zustand wurde von stunde zu stunde besser. er pendelte sich auf ein gut erträgliches maß ein.

aber seit montag wieder alles sehr schlecht. ich fühle mich sehr elend. habe dann auch den osteo angerufen, er lachte und sagte nur: dann sind wir auf dem richtigen weg!?:eek:

morgen habe ich wieder einen termin bei meinem japaner zur TCM und hoffe dass er einiges abfangen kann.

meine eigentliche frage, was habt ihr für erfahrungen gemacht? kennt jemand ähnliche reaktionen? warum halten diese solange an, oder hat er was falsch gemacht???

ich habe jetzt wieder in drei wochen einen termin beim osteo, aber ich glaube, aufgrund dieser erfahrung, wenn es denn wirklich eine erstverschlimmerung gibt, nicht mehr hin zu fahren.:schock:

über jedes feeback würde ich mich sehr freuen.

vielen lieben dank und beste gesundheit für alle.
samischatz:wave:
 
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01.02.08
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hilfe - seit osteopathen gehts es mir schlechter...

meine therapien waren unter anderem:

akupunktur - manuelle therapie ( cranio usw. ) - triggerpunktherapie mit stoßwellen - bischen chiropraktik bzgl. isg - atlastherapie nach arlen.

meistens ist es aber so, dass jede manipulation die sache immer noch verschlimmert,

...

er behandelte bzw, massierte die leber und nieren. zum schluß war mein becken dran. ganz sanfte techniken, nur mit gegendruck und bisschen massage der muskulatur in der unterleibsregion.

vor der behandlung ging es mir bescheiden, aber gut erträglich. als ich aber zu hause angekommen bin, merkte ich , dass der boden unter mir wackelte. nun ja, ich dachte, ok war wieder jemand an meinem becken, aber seltsamerweise wurde die hws komplett ausgespart, davon konnte es also nicht kommen, aber woher denn??
Hallo,
zu dem würde ich nicht wieder hin gehen. Natürlich hat er dich am Kopfgelenk behandelt, du hast es nur nicht mitbekommen. Das Kreuzbein (an dem die Beckenschaufeln hängen) ist das Gegengelenk zum Kopfgelenk. Mit einem falschen Handgriff dort kann er dich abschießen. Ich kenne das, mein Osteopath hat mittlerweile einen tiefen Respekt vor dieser Manipulation.

Bei dem, was du schon hast mit dir machen lassen, musste es wohl so kommen. Irgendwann kommt man immer an einen Deppen, der einen zerstört. Auf einen guten Ruf kannst du dich überhaupt nicht verlassen, meist sind das die, die zu selbstsicher rumpfuschen.

Vor einer weiteren Behandlung würde ich an deiner Stelle erst noch mal in Diagnostik investieren.
 

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01.10.10
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hallo,

danke für dein feedback. ja, du hast recht, eine beckenbearbeitung egal in welcher weise beinflusst die hws.

mein problem fing ja mit dem becken und isg an, ein jahr ständig eingerenkt bzw. deblokiert und irgendwann kam dann der schwindel und alle anderen störungen...

auch bemerkte ich in letzter zeit, sbald sich mein system etwas stabilisierte und mein physio mir mal wieder meine isg blokade bearbeitete verschlechterte sich mein schwindel und die gangunsicherheit enorm!

aber was kann ich dann noch tun? osteopathie ist doch so sanft ... er hat wirklich keine deblokierung vorgenommen - er hat nur mit leichtem gegendruck gearbeitet.

bin echt am verzweifeln, jegliche therapie schlägt ins gegenteil um, warum nur??

bin für jeden tipp dankbar.

alles liebe
samischatz
 
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10.01.04
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Hallo samischatz,

hast Du denn irgendeine Ahnung, warum Dein Becken bzw. die ISG-Gelenke immer wieder blockieren?
Liegt die Ursache dafür evtl. an den Füssen (Fehlstellungen) oder am Knie oder eben an der BWS, HWS oder an einer CMD?

Es wäre schon wichtig, das zu wissen, denn dann erst kann gezielt etwas gemacht werden, z.B. auch in Form von speziellen Einlagen.

Gruss,
Oregano
 
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01.10.10
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hallo oregano,

danke für dein hinweis.

dr graf vermutet einen reitunfall. dadurch muß das becken verschoben worden sein. da es die ganzen jahre nie richtig behandelt wurde ist das daraus geworden, was ich jetzt durchmache. eine aufbissschiene bzw. cmd therapie läuft ja schon - auch die spezielle manuelle therapie die dr graf empfohlen hat. nur das mit dem osteo, dass war keine empfehlung des arztes sondern meines phsyios.

das mit der alten dame, wie meinst du das? :confused:wäre um eine erklärung dankbar.

bis dahin

alles liebe
samischatz
 
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14.03.07
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Hilfe - seit Osteopathen geht es mir schlechter...

Hallo samischatz,

ich denke, Du bist wie ich, total empfindlich. Warum auch immer.
Ich habe da auch schon einiges mit KG und Osteopathie durch.

Das letzte mal hatte ich 2 Wochen Schwindel nach einer osteopathischen Behandlung.

Ich würde mir an Deiner Stelle noch sanftere Methoden suchen.

Wie sieht es mit klassischer Massage aus, Qi Gong würde ich gut finden, Shiatsu und Feldenkrais haben mich auch ein großes Stück weiter gebracht.


Liebe Grüße
Kayen
 
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10.01.04
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Samischatz: die alte Dame gehört in einen anderen Thread. Sorry :eek:).

Grüsse,
Oregano
 
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14.08.10
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Hallo samischatz!

Was die HWS - Problematiken angeht, ist Rudi sicher der Experte.:)

Ich bin auch bei einer Osteopathin in Behandlung, habe Probleme mit
der HWS. ( Als Baby im Gitterbett mit dem Kopf verheddert und
über das Gitter nach aussen gekippt, dort gehangen, bis mein Vater mich fand - war schon am Ersticken, Auffahrunfall im Auto als Kind
mit Aufprall des Kopfes an der Windschutzscheibe).

Sie muss auch sehr vorsichtig arbeiten.

Trotzdem möchte ich noch (neben der Manipulation und evtl. Auswirkungen)
etwas anderes einfliessen lassen:

Wenn sie viszeral arbeiten, also die Organe betreffend, kann das über Tage
Dein Befinden "beeinträchtigen".
Bei mir wird speziell für die Entgiftungstätigkeit die Leber und die Nieren behandelt.

Oft wird mir danach schlotterkalt, oder ich schwitze.
Schwindel, Kopfweh hat es auch schon gegeben.
Anregung der Leber und dadurch vermehrte Entgiftungsprozesse lösen das
aus.

Ich soll an diesen Tagen sehr viel trinken, die Leber wärmen beim Ausruhen.
Diese Dinge bringen das dann zum Abklingen.

Ich erlebte aber auch schon, dass dadurch Wohlbefinden, freie Atmung, Auflösung von Herzrasen und Ängsten und Zuwachs an Energie stattfand.

Das nur als weiteren Gedanken.

Behandlungen durch einen Chiropraktiker (das erwähntest Du) halte ich
für gefährlich in Zusammenhängen mit einer instabilen bzw. geschädigten HWS.

Liebe Grüße von
Felis
 
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hallo felis,

danke für dein feedback. ja er bearbeitete die nieren und die leber. am schluss ja das becken. ich soll noch zusätzlich eine entgiftung machen, aber die kann ich nicht angehen, da ich keinen apfelsaft vertrage. :confused:

ich komme gerade von meiner akupunktur zurück. siehe da, ich habe zwar immer noch gleichgewichtsstörungen, aber das schwäschegfühl ist weg. ich hoffe das hält jetzt ein wenig an.

auch ist der innere drehwurm reduziert, das tut sehr gut. aber warum pendelt sich so eine erstverschlimmerung nicht wieder ein? es kann ja nicht sein, dass es einem nach einer solchen behandlung so was von schlecht geht - es soll doch unterstützen!

da ich ja immer noch einwenig skeptisch bin, weiß ich jetzt auch nicht ob es sich so oder so verschlechtert hätte. aber mein system hatte sich in den letzten zwei monaten doch gut stabilisiert - so schlecht ging es mir schon lange nicht mehr. auch bin ich am überlegen ob ich die physio noch weiter machen soll. habe jetzt zwei rezepte hinter mir und noch keinen aha effekt wie z.b. nach der akupunktur.

für alle noch einmal meine diagnosen:

chron. gluteal/isg schmerz rechts
muskeldysbalance lbh, hsa
funktionelle beckenfehlstellung ileum rechts
isg blokaden
triggerpunktsymtomatik gluteal
bws blokaden
hws dysfunktion
kopfgenksblokaden
cervicocephales syndrom
cmd


mein größtes problem sind ja die gleichgewichtsstörungen - schwankschwindel und drehschwindel. auch habe ich das gefühl von so einer art ataxie befallen zu sein.

meine theapien habe ich ja schon so im groben beschrieben - bekomme noch zweimal in der woche b 12 gespritzt, nehme hochdosierte b kombination mit folsäure - calzium und magnesium kombi im verhältnis 2 : 1 als korallenextrakt, da ich reines mag nicht vertrage.

bin echt am verzweifeln.

soll jetzt anfang februar noch zu einem endokrinologen - schildrüsenwerte waren soweit ok, aber die wollen den kompletten hormonstatus prüfen.

borreliose wurde ja durch einen einfachen test und nervenwasserpunktion ausgeschlossen.

bis dahin.
alles liebe
samischatz
 
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14.08.10
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Liebe samischatz!

Wenn ich lese, wieviele Blockaden bei dir vorhanden
sind - und dass Drehschwindel und Schwankschwindel
Deine bestehenden Hauptsymptome sind, dann denke
ich eigentlich doch, dass es von den Beckenmanipulationen
kommt.
Ich würde da keinen ohne vorheriges Gespräch mehr
dranlassen.
Vor allem wenn er das was Du schilderst nicht ernst nimmt.

Bei meinem Orthopäden habe ich mich geweigert mich einrenken zu lassen.
Und ich denke, das war gut so.
Aufbißschiene hast Du oder bekommst du....
auch das ist wieder ein ganzes Feld für sich.

Ich habe eben auch die Erfahrung gemacht, dass
kleinste Veränderungen am Aufbiss unheimlich viel
ausmachen können.
Wenn ich meine Zahnprothese (Frontzähne) herausnehme
und sei es nur zum Putzen, dann scheine ich keine HWS
mehr zu besitzen und kann innerhalb von Sekunden
völlig ohne Orientierung sein, den Kopf kaum mehr halten.
Je nach Tagesform.
Jede Bewegung muss dann ganz vorsichtig sein.

Kayens Vorschlag von Feldenkrais finde ich sehr gut.
Da kannst du auch selbst steuern und fühlen, was gut
tut und was nicht.

Eine Frage noch: Was machst Du mit Apfelsaft zum Entgiften??

Liebe Grüße von
Felis
 
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hallo felis,

danke für deine rückantwort.

er hat mir eine buchempfehlung mitgegeben.

der titel heißt : die wundersame leber und gallenblasenreinigung vom autor andreas moritz.

wie schon geschrieben ist der osteo auch heilpraktiker, ich denke deshalb die zusätzliche entgiftung!

auch habe ich schon einige sehr positive erfahrungen gelesen, aber ich vertrage nun mal keinen apfelsaft.

ich habe eine chronische magenschleimhautentzündung - ein überbleibsel meines non hodgkin lymphomes ( malt lymhomes ), dass ich vor 25 jahren hatte. hier hatte mein körper noch sehr viel kraft, die selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

nur jetzt scheinen diese nicht mehr vorhanden zu sein.

ja, auch habe ich das gefühl, dass die ständigen manipulationen mehr geschadet als geholfen haben. die schmerzen waren für ein tag weg, dafür bin ich aber am nächsten tag komplett zusammen gefallen.

liebe grüße
samischatz
 
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