Headset schädlich?

Marcel

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Inwiefern stimmt die Behauptung, dass ein Head-set (nicht Bloototh sondern Kabel) eigentlich nicht besser für den Kopf ist, sondern die Belastung über das Kabel in den Ohrstecker sogar noch kanalisiert und somit Faktoren schlechter ist?

Marcel
 
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Das hat ich auch mal gelesen. Ich habe mir dann auf Rat hin einen Ferritkern besorgt und das Kabel ein paarmal um diesen Kern gewickelt. Das soll die "Induktion", was immer das sein mag, unterbrechen. Ich verstehe nichts von solchen Sachen und bin da auf Beratung angewiesen. Ich hatte früher nach dem Telefonieren immer einen Druck tief im Ohr vom "Knopf im Ohr", der ist jetzt weg. Ich telefoniere derart ca 1 x alle zwei Monate.... zu Hause habe ich dafür ein spitzenmässige Kabeltelefon mit allem, was man sich nur träumen kann. Mein Handy feiert jetzt dann den 5. Geburtstag. Ich könnte ein Glas Sekt darüber kippen......! Doch leider brauch ich das Ding ab und zu, geschäftlich. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, ich müsse nicht immer erreichbar sein.
Elisabeth

[geändert von Elisabeth am 01-25-04 at 05:48 PM]
 

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.
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Hallo Zäme

zuerst mal zur Induktion: dieser entsteht, wie sich Elisabeth hatte beraten lassen, im und durch das Kabel in Verbindung mit dem Mikrofon und dem Ohrhörer. Durch Elektrizität im Kabel und Magnetismus in den Kapseln, ein zusammenwirken kann einen Induktions-Feld erstellen. Die Induktion mit dieser geringen Leistung kann höchstens für das Handy eine Gefahr darstellen. Ferritkerne nützen eigentlich nur bei nicht abgeschirmten Kabeln (Netzteile, Stromversorgungen), aber der Einsatz ist bestimmt nicht verkehrt.

Knopf im Ohr: das ist schon eher ein heisses Eisen. Da die kleinen Micro Lautsprecher bedingt durch ihre Baugrösse nur sehr hohe Frequenzen übertragen können (ca. 14'000 - 16'000 Hz), ein 40 Jähriges Stadt Ohr hört Töne zwischen 2'000 bis 16'000 Hz, muss auch die Lautstärke sehr stark aufgedreht werden, damit man einigermassen alles verstehen kann.

Fazit: Das Ohr wird annähernd mit der Lautstärke eines Strassenbau-Kompressors (im Abstand von einem Meter) Belastet. Also, wenn Ihr irgendwie auf den Knopf verzichten könnt, tut es. Es gibt auch Handy-Freisprech systeme, die kein Ohrhörer sonder sehr flache Lautsprecher verwenden, diese werden irgendwie am Ohr, oder unmittelbar daneben befestigt. Bei Zweifel, gibt auch der Ohrenarzt Auskunft, und vermutlich detailierter!!

Hoffentlich konnte ich einige Unklarheiten ausmerzen

Michael
 

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Hallo Michael

Wenn ich die Erfassungszeit Deiner (sehr zu verdankenden) Beiträge lese, würde ich Dir eine Beratung in Sachen "Schlafstörungen" ans Herz legen :p

Gruss, Marcel
 
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09.01.04
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Hoi Marcel

Schlafstörungen??, ja zum kleinen Teil, der Rest ist sehr unregelmässige Arbeitszeit.
Zur Zeit versuche ich die Schichtarbeit zu optimieren, dazu muss ich die Arbeiter zu Selbständigkeit und Selbstverantwortung motivieren.
Dummerweise habe ich vor einem halben Jahr einen Vortrag geschrieben über die Schichtarbeit, die Geschäftsleitung fand den Bericht wiedererwarten gut und drückte mir die Umsetzung aufs Auge.
Als unvernünftiger Perfektionist nehme ich die Sache zu ernst, obwohl ich nicht all zu viel Ahnung von der Thematik habe.
Das Internet benutze ich als "spickzettel", um auf Fragen auch Antworten zu finden??!!.....und nebenbei schaue ich bei Euch vorbei!!
Vermutlich in drei bis vier Monaten, wenn ich den Schlussbericht abliefere, werde ich eventuell Deinen Rat beherzigen. ;-))

Gruss, Michael




[geändert von Michael am 01-26-04 at 09:59 PM]
 
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05.01.04
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Hoi Michael
Wenn das Problem der Kopfhörer ist, wie ist das denn mit den Fernsehern, die im Trainings-Center installiert sind und die mal mittels Kopfhörer anhört????? Wie ist es mit Walkmans?
Ich höre sehr gut, so gut, das ich auf gesisen Feten die Flucht ergreifen muss, weil die Musik unerträglich laut ist! (d.h. ich nehme halt Ohrstöpsel mit...)
Elisabeth
 
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09.01.04
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Hallo Elisabeth

die kleinen Ohrhörer sind eigentlich alle sehr schädlich, weil sie keine Masse als Resonanzkörper haben. Die Knorpel am Ohr werden nur sehr schwach als Lautsprecher - Körper (Schallwandler) genutzt und weil die Dynamik fehlt, werden auch die Geräte über Massen lauter gestellt. Das Trommelfell wird extrem belastet und Perforationen sind nicht ausgeschlossen.
Walkman mit den Standard Kopfhörern ist eigentlich ein Attentat auf die Trommelfelle der Benutzer! Es gibt einen riesen Auswahl an Ohrhörern bezw. Kopfhörern die nicht im sondern auf dem Ohr aufliegen.
Moderne oder Fortschrittliche Trainings, Call und Hearing Centren verwenden Telefonhörer ähnliche Übertrager die mit einem richtigen Lautsprecher ausgestattet sind.
Die Ohrhörer dürfen nicht mit den Hörhilfen verwechselt werden, die für Hör-Behinderte ins Ohr eingepasst werden. Die haben ein ausgeklügeltes High-Tech Elektronik Innenleben, und kosten auch einige Tausend franken und müssen von einem Akustiker angepasst werden.
Liebe Elisabeth, wir hören vermutlich alle gut bezw. wir haben das Gefühl, dass wir gut hören. Unser Gehirn kompensiert die Hörschwäche, und gaukelt uns vor alles einwandfrei zu verstehen. Sehr oft ist es aber so, dass wir gewisse Töne in den Randregionen der Höhen und Tiefen einfach nicht mehr hören.
Klassische Musik ist da sehr gut geeignet als Hör-Test, ob man den Tuba bis in die untersten oder die Glöcklein bis in die höchsten Tönen noch wahrnimmt, versuchs mal!!??

Michael
 
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05.01.04
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Hallo Michael
Vielen Dank für deine Aufklärung bezüglich Knopf im Ohr! Ich werde mir jetzt also richtige Kopfhörer anschaffen, so wie ich sie früher hatte. Eine Walkman hatte ich nie, die Knöpfe im Ohr beschränkten sich auf das Trainingscenter und das Handy. Das wird jetzt geändert.
Bei mir läuft jetzt grad Beethovens Fünfte als Morgenbegrüssung - ich werde mal genauer hinhören!!!
Elisabeth.
 
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09.01.04
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Hoi Elisabeth,

also ich möchte nicht schuld sein wenn Du mit solchen unpraktischen grossen Kopfhörern die Frisur ruinierst. Die modernen Kopfhörer sind etwa in der Gröss von einem 2 fränkler, liegen am Ohr an und werden mit einem Bügel am Ohr befestigt. Für's Handy sind die Höhrer kombiniert mit Mikrofon und sind sehr diskret und gerade bei Frauen fast unsichtbar!
Es gibt auch Gehör - Test CD-s, frage mal in einem Musikgeschäft, im Zweifelsfall kann Dir der Verkäufer eines bestellen.

Also Elisabeth, ich hoffe sehr, dass Du noch lange Freude an Beethovens Darbietungen hast, wenn möglich mit Deinen eigenen Ohren!!

Gruss, Michael
 
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05.01.04
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Halo Michael!
Ich höre im Traningscenter jetzt mit zwei so fünfliebergrossen Scheiben am Ohr. Der Klang ist wirklich viel angenehmer und tiefer.
Danke nochmals für deine HInweise!
Das Handy habe ich jetzt auf mein Festnetz umgeleitet. Aussser ganz selten mal, wenn ich unterwegs bin und einen Anruf erwarte. Wenn man kein 079 - Nummer auf der Visitenkarte hat, halten einen die Leute ja für einen Neandertaler! Also behalte ich das Ding.
Elisabeth
 
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09.01.04
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Hoi Elisabeth

Das freut mich aber sehr, dass Du meinen Rat und Empfehlung übernommen hast, und es Dir auch gefällt. Hoffentlich folgen auch andere Deinem Beispiel, statt Ihre Gehörgänge zu Maltretieren!!

Übrigens, die Alternative zu Handy "AUS" ist Combox, wenn das Deine Kundschaft akzeptieren kann, dann richte es ein, es lohnt sich!!

Lieben Gruss, Michael
 
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