Haarverlust bereits mit 18?

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Ich (18) habe etwa schon vor einem halben Jahr entdeckt, dass meine Haare bei den Schläfen etwas reduziert sind. Auf der Rechten sogar etwas mehr als auf der Linke. Ich würde etwa sagen, dass es bei der Linken etwa 4-5 mm sind, während es rechts einen ganzen Centimeter ist.
Um es vorneweg klarzustellen, in meiner direkten Blutlinie hatte niemand Haarausfall. Mein Grossvater mütterlicherseits wurde zwar mit 30 grau, aber hatte bis zu seinem Tod (etwa mit 75) nicht einmal eine reduzierte Haarlinie. Mein Grossvater ist nun 85 seine Haarlinie ist ein wenig reduziert (etwa 2cm nach hinten bei jeder Schläfe, aber dafür immer noch nicht ganz ergraut. Bei meinem Vater spielt sich im Moment dasselbe ab. Er ist 48 und hat nur etwas reduziertes Haar (vllt 1.5 cm auf jeder Schläfe), aber nur an den Seiten leicht ergraut.
Bei meinen Onkeln auf beiden Seiten ist ungefähr dasselbe zu beobachten. Väterlicherseits kleine Reduktion, aber so gut wie keine Ergrauung, mütterlicherseits früh grau, aber volle Haarlinie. Die einzigen Personen mit einer Glatze sind die beiden Cousins meines Onkels väterlicherseits. Bei einem voll ausgeprägt, beim anderen entwickelt sie sich gerade. Dies scheint aber wohl von der Mutter zu stammen, da ihr Vater eine Glatze hatte und ich selbst bin ja nicht mit ihr blutsverwandt.


Nun verstehe ich aber nicht, warum meine Haarlinie jetzt schon zurückgeht? Es ist zwar nur sehr schwach, aber ich habe gehört, dass dies meist etwa erst mit 25 anfängt? Oder kann das auch sehr früh starten, dafür in einem sehr langsamen Prozess (Bzw. eine lebenslange, kleine Reduktion, welche aber nie das Ausmass einer Glatze erreichen könnte)?
Ich habe gehört, dass man das meist mütterlicherseits erbt.
Ich selbst ähnle zwar um einiges mehr meiner Mutter bzw. meinem Grossvater, aber die Haarlinie allg. Behaarung habe ich ganz klar von meinem Vater.
Ich habe einen spitzen Haaransatz geerbt, welcher mein Vater auch besitzt. Ich habe den aber nicht erst jetzt bekommen, sondern ich habe Kinderfotos, auf welchen den ganz klar zu erkennen ist. Mein Bruder widerum ähnelt meinem Vater und besitzt genau die gleiche Haarlinie wie ich, mit der Ausnahme, dass sie bei ihm noch voll ist (Er ist zwei Jahre jünger).

Wie soll ich das nun verstehen? Ist das erblich? Oder könnte auch Stress die Ursache bzw. Hormonstörungen sein? Oder vielleicht doch eine unausgewogene Ernährung?

Ich werde sowieso bald meinen Arzt danach fragen bzw. einen Termin bei einem Dermatologen machen werden lassen. Aber ich möchte mir doch sicher sein, dass es überhaupt andere Ursachen haben könnte. Wenn es erblich ist, kann ich ja davon ausgehen, dass dies keine katastrophale Folgen haben wird.
 

ory

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hallo tenshi,
gut vorstellbar/ möglich das dein haarausfall erblich bedingt ist nach dem was du in deinem beitrag geschrieben hast .

man hört/sagt das es so um die 20 losgehen würde ,aber so wie ich gelesen habe ,ist es nicht selten das es auch schon mit 18 losgehen kann .:eek:)

vielleicht lässt du mal einen dermatologe nachschauen , einfach um gesundheitliche störungen in verbindung mit deinem haarausfall auszuschließen.
wenn es dann tatsächlich erblich sein sollte ,liest man/hört man das durch eine umstellung der ernährung einiges erreicht werden kann.

viel glück ,
lg ory
 

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ja leider... es gibt Fälle wo Männer sehr früh im Leben Ihre Haare verlieren. Ist entweder Gentisch veranlagt oder einfach nicht erklärbar.
Auf jeden Falls wirst Du irgendwie damit klarkommen müssen... leichter gesagt als getan natürlich aber des Du früher Du es akzeptieren kannst des Du leichter wird es für dich sein. Ein paar Freunde haben sich einfach eine Glatze "schneiden / machen" lassen und aus. Muss jeder für sich entscheiden wie er damit umgeht...
 
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@ory

Danke für die Antwort.
Ja, den Termin mache ich so bald wie möglich, da ich mich das trotzdem beschäftigt.
Aber selbst wenn es genetisch ist, muss ich ja nichts schlimmes erhoffen, oder? Wie gesagt, in meiner Familie hatte niemand drastischen Haarausfall. Eben nur an den Schläfen, aber die Haarlinie bleibt mehr oder weniger an der Stirn.
Solange mein Vater und meine Grossväter (bzw. Urgrossväter) keinen Haarausfall + alle Onkel miteingerechnet hatten, muss ich da ja auch nichts Tragisches erwarten, oder?

@bigsmile

Wie gesagt, es ist wirklich sehr wenig. Weiterhin hat jeder in meiner Familie ab einem gewissen Alter eine reduzierte Haarlinie, aber nicht extrem.

@alle

Um es besser darzustellen, habe ich ein Bild gesucht, dass etwa der Haarlinie meines Vaters bzw. meiner männlichen Blutsverwandten entspricht.

http://www.geheimratsecken.info/heimratsecken/grafiken/galierie.jpg

Bei allen ist es etwa GHE1, aber im späteren Alter (so mit 70) beinahe GHE2, aber immer noch mehr als auf diesem Bild.

Hier noch Bilder meiner Geheimratsecken. In diesem Ausmass habe ich sie nun seit einem Jahr. Seit damals hat sich nichts verändert. Es wurde weder mehr noch weniger.

Foto am 31.07.14 um 17.46.jpg

Foto am 31.07.14 um 17.47.jpg

Auf dem ersten Bild sieht man noch eine leicht haarfreie Stelle, diese kommt aufgrund meines Seitenscheitels.

Die Haut dort rum ist übrigens etwas errötet. Ist das ein normaler Effekt, wenn man Haare verliert?
 
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08.09.14
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Und, bist du schon beim Arzt gewesen? Was sagt der denn dazu?

Meine Erfahrungen zeigen, dass das ein ganz individuelles Thema ist und man nie mit Sicherheit sagen kann: Opa X oder Urgroßvater Y hatte keinen oder sehr schlimmen Haarausfall also wird es bei den Nachkommen auch so sein. Evtl. kann man sich daran orientieren.
So wie es bei dir aussieht, schaut es aber nicht nach schlimmen oder gar krankhaften Haarausfall aus. Ich werde wohl nicht der erste sein, der erzählt, dass der Körper sich in deinem Alter verändert. Bei mir haben sich auch mit 18 leichte Geheimratsecken gebildet, bis jetzt mit 43 hat sich allerdings gar nichts mehr getan. Vielleicht beruhigt dich das ein wenig.
 
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10.07.14
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Danke für die Antwort!

Nein, ich war noch nicht beim Arzt. Aber früher oder später werde ich einen Termin vereinbaren. Ich denke nun wohl auch eher, dass es einfach rein genetisch bzw. meine Haarlinie so ist. Meine Eltern sagten mir, dass ich schon immer eher dünnere Haare an den Schläfen hatte. Sehr wahrscheinlich sind mir die schon vor Jahren rausgefallen und ich habe es nicht bemerkt, aber das wird mir der Hautarzt wohl besser sagen können. Jedenfalls ist es mir vor einem halben Jahr aufgefallen und ich habe Bilder gefunden, welche etwas älter als ein Jahr sind und dort hatte ich sie auch schon. Da sie seit damals (jedenfalls für mich ncht sichbar) nicht grösser wurden, gehe ich mal davon aus, dass es sich wohl nicht weiter bzw. über mein ganzes Leben nur minimal ausbreiten wird. Ansonsten wäre ich wohl der erste mit starkem Haarausfall nach drei vergangen Generationen :confused:
 

ory

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04.02.09
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hallo tenshi ,

Solange mein Vater und meine Grossväter (bzw. Urgrossväter) keinen Haarausfall + alle Onkel miteingerechnet hatten, muss ich da ja auch nichts Tragisches erwarten, oder?
solltest du doch noch irgendwelche zweifel haben die dich belasten ,wäre ein gang zum nächsten hautarzt immer noch möglich .
dir alles gute :wave:
fg ory
 
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07.04.10
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man hört/sagt das es so um die 20 losgehen würde ,aber so wie ich gelesen habe ,ist es nicht selten das es auch schon mit 18 losgehen kann .:eek:)
leider ist es wohl so.....

wenn es dann tatsächlich erblich sein sollte ,liest man/hört man das durch eine umstellung der ernährung einiges erreicht werden kann.
An einen Vitalstoffmangel würde ich auch denken - und an Deinen anderen thread, in dem Du Die männlich-weiblich-Problematik ansprichst....es könnte durchaus an einem Hormonungleichgewicht liegen....

Alles Gute, mondvogel
 
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Nochmal zum Haarausfall: Genfehler?

Ich dachte eigentlich immer, dass sobald der Haarausfall beginnt, dieser dann solange weiterläuft, bis keine Haare mehr oder nur noch einen Kranz übrig bleibt.

Ich habe immer gefürchtet, dass ich Haarausfall hätte, da an meinen Schläfen schon ein wenig Haare fehlen. Aber wie es mir nun scheint, scheint dies bei allen Männern in meiner Familie verbreitet zu sein.
Von der Zeit her kann man bei allen das gleiche einschätzen:

bis 16/17: Volles Haar + einen spitzen Haaransatz
ab Ende 17: Haare an den Schläfen werden dünner
Dann scheint es für eine gewisse Zeit konstat abzunehmen, bis es einen gewissen Punkt erreicht hat. Meist ist dieser etwa 5-7 cm bei den Schläfen und ein paar Centimeter bei der Haarlinie.
Doch wenn es diesen Punkt erreicht hat, scheint der Haarausfall mehr oder weniger aufzuhören. Die Haare beliben währendessen eigentlich immer sehr dick (Mein Grossvater ist nun 85 und hat immer noch für sein Alter recht dickes Haar). So war es bei allen Personen väterlicherseits. Bei meinem Vater, bei meinem Grossvater, bei meinen beiden Onkeln...
Auch mein Bruder, welcher nun bald 17 wird, verläuft es nach demselben Schema.

Könnte es sich nun eher um einen Genfehler handeln, da der Haarausfall immer bis zu einer bestimmten Stelle vordringt? Oder muss Haarausfall gar nicht konstant verläufen und kann schon aufhören, bevor er den Kranz erreicht hat?
Und was kann ich dagegen tun? Natürlich haben wir nicht einen starken Haarverlust, trotzdem wäre es mir lieber, dass meine Schläfen auch mit Haaren gefüllt wären...
 
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Nochmal zum Haarausfall: Genfehler?

Salut!

Haarausfall bei Männern hat meist mit dem Testosteron zu tun. (warum Frauen auch eher weniger Glatze bekommen;))

Je mehr Testosteron dein Körper bildet, je mehr Haaruausfall kann die Folge sein..Sprich: Je männlicher ein Mann, desto mehr Glatze!:D

Hast Du denn auch am Körper Haarausfall? Brusthaare etc..die fallen nämlich bei T. nicht aus.

Ich denk, ein Hormontest würde darüber Aufschluss ergeben.

Alles Gute! B.
 
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28.05.14
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Nochmal zum Haarausfall: Genfehler?

Salut!

Haarausfall bei Männern hat meist mit dem Testosteron zu tun. (warum Frauen auch eher weniger Glatze bekommen;))

Je mehr Testosteron dein Körper bildet, je mehr Haaruausfall kann die Folge sein..Sprich: Je männlicher ein Mann, desto mehr Glatze!:D
Alles Gute! B.
Soweit ich weiß, ist der angeborene männliche Haarausfall nicht durch Testosteron sondern durch DHT (Dihydrostestosteron) bedingt bzw. durch eine erhöhte DHT- Empfindlichkeit der Haare an den betroffenen Stellen.

Haarausfall – Wikipedia
 
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