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... Größtes Funkloch Deutschlands im Nationalpark Berchtesgaden
Daten der Bundesnetzagentur belegen: Das größte Funkloch Deutschlands liegt im Nationalpark Berchtesgaden – auf mehr als 100 Quadratkilometern gibt es hier maximal den veralteten Mobilfunkstandard 2G. Auch sonst schneidet Bayern bei der Mobilfunkabdeckung schlecht ab: Sieben der zehn größten Funklöcher Deutschlands liegen im Freistaat, die meisten davon in Alpennähe.
Die Bundesnetzagentur bezeichnet sie offiziell nicht als "Funklöcher", sondern als "Gebiete mit Ausbaudefizit", in denen es derzeit kein mobiles Breitband (4G oder 5G) gibt und in denen ein Ausbau innerhalb der nächsten 12 Monate nicht geplant ist.
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Aber nicht nur in den Bergen gibt es Probleme. Auch auf dem flachen Land, etwa im nördlichen Landkreis Traunstein, ist die Verbindung oft brüchig. Gerade für Unternehmer, die im Auto telefonieren oder regelmäßig größere Datenmengen per Handy verschicken müssten, sei das ein Problem, sagt Birgit Seeholzer, die sich um die Wirtschaftsförderung im Landkreis kümmert.
Sie nennt zwei Hauptgründe für den langsamen Ausbau. Erstens: das Gelände. Steht eine Antenne unten im Tal, reicht das Netz oft nicht auf den Gipfel. Gleichzeitig könnten Berge einen "Schatten" auf das Netz werfen. Um das auszugleichen, brauche es eigentlich besonders viele Masten. Doch - und das ist der zweite Grund - gerade im landschaftlich schönen Südosten Bayerns gebe es oft Widerstand gegen neue Masten. ...
Deutschlands größte Funklöcher: Sieben von zehn in Bayern
Der Königssee ist ein absoluter Instagram-Hotspot – und liegt zugleich in einem riesigen Funkloch. Auch sonst schneidet Bayern bei der Netzabdeckung schlecht ab. Das ist nervig – und kann sogar gefährlich werden. Woran hapert es beim Netzausbau?
Demnach könnte ein Urlaub z.B. im Nationalpark Berchtesgaden für Elektrosensible sehr erholsam sein ...
Grüsse,
Oregano