Grippeschutzimpfung u. Allergie auf Hühnereiweiß und Ovalbumin

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Die verfügbaren Impfstoffe gelten als allgemein gut verträglich und wirksam, dies gilt aber nicht uneingeschränkt. So enthalten sie neben der für die Immunisierung benötigten Substanz Hilfsstoffe, die der Stabilisierung und Haltbarmachung des Impfstoffs dienen (Antibiotika, Gelatine, Formaldehyd), aber auch Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess. Influenzaimpfstoffe werden fast ausschließlich in Hühnereiern gezüchtet und weisen demzufolge produktionsbedingt Restmengen des Hühnereiweißbestandteils Ovalbumin (Gal d2) auf, welches bei Ei-sensibilisierten Patienten zu allergischen Reaktionen führen kann.

Wurde bislang die Hühnereiweißallergie als häufigste Lebensmittelallergie bei Kindern angesehen, zeigen neueste Studien, dass sie zunehmend bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben kann. Fatal dabei ist, dass die Betroffenen oft nichts von ihrer Allergie ahnen, handelt es sich doch bei Ovalbumin um ein hitzelabiles Protein, das durch Hitzebehandlung schnell vollständig denaturiert wird. Bei Allergikern muss daher die Indikation einer Impfung streng gestellt werden und kann im Vorfeld durch die RAST-Testung auf das Hühnereiextrakt (f1) und Ovalbumin/Gal d2 (f232) weiter abgeklärt werden. Ist dennoch eine Impfung dringend erforderlich, sollte diese unter sorgfältiger Überwachung geschehen oder auf eine hühnereiweißfreie Alternative ausgewichen werden.
Aus dem Newsletter vom 28.11.12 von lab4more Dr. Bieger.

Grüsse,
Oregano
 
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Grippeschutzimpfung u. Allergie auf Hühnereiweiß und Ovalbumi

Anzumerken ist,
dass Formaldehyd im Verdacht steht Krebs zu erzeugen und aus den Spannplatten die zum bauen verwendet wurden nicht mehr enthalten sein durfte.
Aber das im Körper direkt mit der Impfung eingebrachte Formaldehyd schadet keinem ???


Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Karzinogenes Risiko [Bearbeiten]

Rechtsverbindlich ist Formaldehyd im Anhang VI der Verordnung 2008/1272/EG über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen in der Kategorie 2 eingestuft: „Verdacht auf karzinogene Wirkung beim Menschen“.[12] Formaldehyd hat im Tierversuch mit Ratten nachweislich karzinogene Wirkung gezeigt, allerdings erst bei hohen Konzentrationen ab 6 ml/m3. Im Jahr 2004 änderte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO die seit 1995 bestehende Einstufung von Formaldehyd von „Verdacht auf krebserregende Wirkung“ auf „krebserregend für den Menschen“. Karzinogen, mutagen oder reproduktionstoxisch eingestufte Stoffe („CMR-Stoffe“) gelten als besonders gefährlich und müssen durch weniger gefährliche Stoffe ersetzt werden. Hintergrund der WHO-Einstufung ist eine epidemiologische Studie, die bei Arbeitern, die mehrere Jahre in der Industrie Formaldehyd ausgesetzt waren, eine erhöhte Sterblichkeit durch Tumore des Nasen-Rachenraumes aufgezeigt hat.[13]


Gruss
Juppy
 
Zuletzt bearbeitet:
Grippeschutzimpfung u. Allergie auf Hühnereiweiß und Ovalbumi

Hallo Juppy,

die Frage "Impfen oder nicht impfen" ist sowieso DIE Frage.
Und natürlich sind die Zusatzstoffe in Impfstoffen fragwürdigst.

Aber darum soll es in diesem Thread nicht gehen. Es geht einfach nur um die Information, daß man bei einer Hühnereiweißallergie erst recht vorsichtig sein sollte mit Impfungen, und vor allem bei Grippeschutzimpfungen.
Wer sich nicht impfen läßt, braucht das nicht zu wissen.
Aber es ist wichtig für Menschen, die sich eben impfen lassen und Allergiker sind.

Grüsse,
Oregano
 

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