Frohe Weihnachten ♥

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Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Wuhu,
folgend ein Gedicht von Erich Kästner:

Zweitausend Jahre sind es fast,
seit du die Welt verlassen hast,
du Opferlamm des Lebens!

Du gabst den Armen ihren Gott.
Du littest durch der Reichen Spott.
Du tatest es vergebens!

Du sahst Gewalt und Polizei.
Du wolltest alle Menschen frei
und Frieden auf der Erde.

Du wusstest, wie das Elend tut
und wolltest allen Menschen gut,
damit es schöner werde!

Du warst ein Revolutionär
und machtest dir das Leben schwer
mit Schiebern und Gelehrten.

Du hast die Freiheit stets beschützt
und doch den Menschen nichts genützt.
Du kamst an die Verkehrten!

Du kämpftest tapfer gegen sie
und gegen Staat und Industrie
und die gesamte Meute.

Bis man an dir, weil nichts verfing,
Justizmord, kurzerhand, beging.
Es war genau wie heute.

Die Menschen wurden nicht gescheit.
Am wenigsten die Christenheit,
trotz allem Händefalten.

Du hattest sie vergeblich lieb.
Du starbst umsonst.
Und alles blieb beim alten.
 
Begegnung mit dem Weihnachtsmann

Ich war gerade so schön am Glühwein kochen,
da hörte ich es an der Türe pochen.

Ich ging nach Draussen und schaute wer dort stand,
Es war der Weihnachtsmann mit ner Pulle in der Hand.

Er hatte schon reichlich einen geladen und verlor bei seinen Texten ständig den Faden.
Er fragte mich mit meinen 25 Jahr, ob ich auch immer schön artig war.

Ich bat ihn herein, wir setzten uns nieder und sangen erstmal ein paar Kneipenlieder.
dann testeten wir ab und an, ob man den Glühwein auch trinken kann.
dazwischen schluckte er ganz auf die schnelle, 3 doppelte Korn und 2 kleine Helle.
und als der Glühwein war ausgesoffen, hat sein blick den Whiskey getroffen:

„...er tät ganz gern einen Kleinen kosten, sonst würden ihm bei der Kälte die Glieder frosten...“

und so probierten wir nebenbei Kirsch, Fernet, Pfeffi und Wodka mit Ei.

Und zwischen den ganzen Gäsern den leeren,
fällt ihm ein, er muss ja noch die Kinder bescheren.

Ich hab ihn dann vor die Tür gebracht, dort gröhlte er das Lied von der heiligen Nacht.
Davon wurde die Nachbarschaft munter und warf als dank Blumen samt Töpfen herunter.
so geht das nun schon jedes Jahr…

der Weihnachtsmann ist auch nicht mehr das, was er mal war... ;)

Liebe Grüße Tarajal :)
 

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