fMRT-Diagnose (u.a. Rückenmarkskontakt) - Eure Meinung?

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Hallo,

bin neu hier und habe seit einigen Wochen die vielen interessanten Beiträge gelesen.

Ich weiss im Moment nicht so recht weiter und hoffe, dass einige meiner Fragen beantwortet werden können.

Kurz meine Geschichte:

Habe seit Jahren HWS-Probleme. Untere HWS Protusionen, leichter Vorfall und Steilstellung. Obere HWS Bewegungsenschränkung, Neigung zu Kopfschmerzen und Schwindel.
Alles aber in erträglichem Rahmen.

Mitte diesen Jahres habe ich wohl einen sehr großen Fehler gemacht. Bin zu einem Chiropraktiker. Der sagte, dass meine Statik in der oberen HWS nicht stimmt und hat mich mehrfach heftig eingerenkt.
Schon wenige Stunden danach hatte ich starke Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen im Hinterhaupt, usw..

Ca. 4 Wochen später wurde ein MRT gemacht, wo ein Erguss am Atlasbogen sichtbar war.
Ernstgenommen hat das aber keiner.

Physiotheparie, leichte Kräftigungsübungen haben nichts gebracht, bzw. zu einer Verschlimmerung geführt.

Vor ein paar Wochen habe ich dann ein Uprigt-fMRT gemacht.
Ergebnis - kurz zusammen gefasst:
Deutliche Rotatiosfehlstellung des Atlas zum Kopf und zum Axis um 5°.
Geringe narbige Strukturveränderungen Lig. Alaria.
Narbig fibrotische Veränderungen posterior Bereich Densspitze .
Verdickung der posterioren dentalen Kapselstrukuren.
Reizzustand mit nachweisbarer Flüssigkeitsansammlung.
Verringerte Pufferzone zum Mylenom mit nachweisbarem Kontakt in Linksdrehung

Folgende nächste Schritte sind für mich eine mögliche Option:

- Osteopathie (einen Termin hatte ich - hat für ca. 1 Tag eine leichte Verbesserung gebracht)
- Atlastherapie nach Arlen
- Versuch sanfter Kräftigungtherapie (hat jemand Erfahrung mit der MedX CE Maschine)
- Infiltration Facettengelenke Kopfgelenke (hat der Orthopäde empfohlen)
- Akut-Programm mit gezielter Physio und weiteren Behandlungen
- Atlantotec, Atlasprofilax, Atlasreflex wegen Atlasverdrehung

Ich hoffe immer noch, dass wenn der Atlas wieder an der richtigen Position sitzt, sich die heftigen Probleme zurückbilden.

Was ist Eure Meinung - vielen Dank im voraus.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:

Clematis

Mitte diesen Jahres habe ich wohl einen sehr großen Fehler gemacht. Bin zu einem Chiropraktiker. Der sagte, dass meine Statik in der oberen HWS nicht stimmt und hat mich mehrfach heftig eingerenkt.
Schon wenige Stunden danach hatte ich starke Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen im Hinterhaupt, usw..
Ca. 4 Wochen später wurde ein MRT gemacht, wo ein Erguss am Atlasbogen sichtbar war. Ernstgenommen hat das aber keiner.
Hallo Ganzi,

ja, Chiropraktiker benehmen sich an der HWS oft wie der berühmte Elefant im Porzellanladen. Den Erguss hat er ziemlich sicher verursacht. Da der Platz beansprucht kommt es zu einer weiteren Verengung, Druck auf Nerven, Schmerzen, Fehlsteuerung durch gedrückte Nerven. Und das sollte auf jeden Fall ernst genommen werden. Möglicherweise wird der Erguß wieder resorbiert, er könnte aber auch Schäden zurücklassen.

Physiotheparie, leichte Kräftigungsübungen haben nichts gebracht, bzw. zu einer Verschlimmerung geführt.
Keine Übunge machen, die nicht genau auf Dich abgestimmt sind! Nie solche, die Schmerzen verursachen. Leider ist das schwierig, weil die Übung selbst oft keine Schmerzen verursacht, die sich aber einige Stunden später dann doch zeigen.

Deutliche Rotatiosfehlstellung des Atlas zum Kopf und zum Axis um 5°.
Geringe narbige Strukturveränderungen Lig. Alaria.
Narbig fibrotische Veränderungen posterior Bereich Densspitze .
Verdickung der posterioren dentalen Kapselstrukuren.
Reizzustand mit nachweisbarer Flüssigkeitsansammlung.
Verringerte Pufferzone zum Mylenom mit nachweisbarem Kontakt in Linksdrehung
Narben möglich als Folge der Chiropraktiker Behandlung.
Verdickung und Reizzustand möglicherweise eine Entzündung, die durch Nervenreizung entstanden ist. Dadurch evtl. verringerte Pufferzone, kann aber auch von Fehlstellungen herrühren.

Folgende nächste Schritte sind für mich eine mögliche Option:
- Osteopathie (einen Termin hatte ich - hat für ca. 1 Tag eine leichte Verbesserung gebracht)
Ein Termin reicht hier nicht - mindestens 3-4 erforderlich. Evtl. auch stärker Cranio-Sakral-Therapie einsetzen, ist Teil der Osteopathie.

- Atlastherapie nach Arlen
Ist auf jeden Fall einen Versuch Wert

- Versuch sanfter Kräftigungtherapie (hat jemand Erfahrung mit der MedX CE Maschine)
- Infiltration Facettengelenke Kopfgelenke (hat der Orthopäde empfohlen)
- Akut-Programm mit gezielter Physio und weiteren Behandlungen
Nicht zu empfehlen: Physio - Kräftigung, Übungen vorerst nicht angebracht, würden den Nerv weiter reizen und zu mehr Schmerz führen.
Infiltration nicht zu empfehlen - sehr hohes Risiko, daß dabei Nerven mit der Nadel gestreift oder durchstochen werden, dann geht's mit den Schmerzen erst richtig rund. Der Platz in diesem Bereich ist sehr eng, praktisch kein Spielraum, daher eine Nervenverletzung wahrscheinlicher als keine, denn von außen kann auch der Orthopäde nur vermuten wo die Nerven verlaufen und der Verlauf ist bei jedem Menschen etwas anders.

- Atlantotec, Atlasprofilax, Atlasreflex wegen Atlasverdrehung
Kenne ich leider nicht. Schau Dir aber hier mal die Therapie nach Kuklinski an.

Ich hoffe immer noch, dass wenn der Atlas wieder an der richtigen Position sitzt, sich die heftigen Probleme zurückbilden.
Das geht mit Sicherheit, erfordert aber Therapeuten mit viel Fingerspitzengefühl und keine Hammerschwinger!

Um aber jetzt akut die Entzündungsherde zu beseitigen, die stark zum Schmerzbild beitragen, kannst Du Magnesium-Chlorid einsetzen. Die Anleitung einschl. Bezugsquellen (20g Vakuum-verpackte Dosis, die es in D nicht gibt - aber in der französischen Schweiz und Frankreich) schicke ich Dir über PN zu, ebenso weitere Links zu Ma-Chl. Mir hat das bei starken LWS-Schmerzen sehr geholfen, grenzte schon fast an ein Wunder, was es natürlich nicht war. Aber es wirkte eben sehr gut. Magnesium-Chlorid könnte auch zur Narbenbeseitigung beitragen, den Erguß mindern.

Grüße,
Clematis
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Hallo Clematis,

Danke für die interessanten Antworten.

Was ich nicht verstehe ist, dass ich das Gefühl/Beduerfnis habe dort immer leicht rumdruecken zu muessen.
Liegt das vielleicht an der falschen blockierten Atlasposition?
Die Ausstrahlungen gehen ja auch bis in den Kiefer, Schlaefen, Stirn, ... - habe gelesen, dass das typisch fuer das c0 Gelenk ist.

Leider tut dies aber dann zeitverzoegert gar nicht gut.

Habe auch das Gefuehl, dass ein Grossteil der Schmerzen von der verdickten fibrotischen Dens Kapsel kommt.

Das mit dem speziellen Magnesium versuche ich auf jeden Fall.

Gruesse ganzi
 

Clematis

Was ich nicht verstehe ist, dass ich das Gefühl/Beduerfnis habe dort immer leicht rumdruecken zu muessen.
Liegt das vielleicht an der falschen blockierten Atlasposition?
Hallo Ganzi,

ja, daran kann das liegen. Du versuchst intuitiv etwas zurechtzurücken und willst daher da herumdrücken. Laß das aber sein, zur Not setz Dich auf die drücken wollende Hand ;)! Damit reizt Du die Nerven nur zusätzlich...

Die Ausstrahlungen gehen ja auch bis in den Kiefer, Schlaefen, Stirn, ... - habe gelesen, dass das typisch fuer das c0 Gelenk ist.
Die Nervenstränge, die von der WS ausgehen bestehen aus zahlreichen einzelnen Nervenfasern mit verschiedenen Funktionen, verästeln sich wie die Zweige eines Baumes und verlaufen überall hin. Werden sie an ihrem Ursprung gereizt, setzt sich das bis in die feinste Nervenspitze fort - daher diese Ausstrahlungen. Das geschieht nicht nur ganz oben, sondern kann im gesamten Verlauf der WS geschehen. Zur Veranschaulichung: geklemmte, gereizte Nervenwurzel an der unteren BWS kann z.B. zu Magenkrämpfen führen.

Leider tut dies aber dann zeitverzoegert gar nicht gut.
Wenn man sich z.B. mit einer Nadel in den Finger piekst tut das sofort weh. Bei der Nervenreizung ist es etwas anders: erst wenn es Überhand nimmt reagiert er mit Schmerzausstrahlung. Man merkt aber leider nicht sofort, wann man es übertrieben hat. Oft kommt der Schmerz erst einige Stunden später. Der Körper hat da offenbar eine Art Schutzmechanismus eingebaut, damit das nicht sofort schmerzt und man handlungsfähig bleibt.

Habe auch das Gefuehl, dass ein Grossteil der Schmerzen von der verdickten fibrotischen Dens Kapsel kommt.
Das ist sogar wahrscheinlich, denn die Verdickung engt den Platz für die Nerven ein, umso eher werden sie gereizt und schmerzen dann bzw. senden Schmerzsignale aus.

Liebe Grüße,
Clematis
 
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Wenn man sich z.B. mit einer Nadel in den Finger piekst tut das sofort weh. Bei der Nervenreizung ist es etwas anders: erst wenn es Überhand nimmt reagiert er mit Schmerzausstrahlung. Man merkt aber leider nicht sofort, wann man es übertrieben hat. Oft kommt der Schmerz erst einige Stunden später. Der Körper hat da offenbar eine Art Schutzmechanismus eingebaut, damit das nicht sofort schmerzt und man handlungsfähig bleibt.
HeyHo
DAS ist genau mein Reden, nur dann heisst es von den Herrschaften in weiß gern, kann ja gar nicht sein, muss sofort weh tun.
Hast du Quellenangaben zu dieser Aussage oder irgendwas was darlegt das es eben doch so ist und auch warum es so ist?
GLG
Emi
 

Clematis

HeyHo
DAS ist genau mein Reden, nur dann heisst es von den Herrschaften in weiß gern, kann ja gar nicht sein, muss sofort weh tun.
Hast du Quellenangaben zu dieser Aussage oder irgendwas was darlegt das es eben doch so ist und auch warum es so ist?
Liebe Emillia,

ich habe leider nur einen Zeugen und Lehrmeister: meine Wirbelsäule und 40 Jahre Erfahrung mit Schmerzen, die mich genau das gelehrt haben! In der Literatur habe ich davon nichts gelesen und es wäre mir bestimmt aufgefallen, allerdings auch nicht danach gesucht.

Etwa: ich ging schmerzfrei an eine körperliche Arbeit, z.B. Decke streichen. Meine HWS verursachte dabei oft Drehschwindel und die Hände wurden leicht taub bis zu einem Punkt wo ich den Pinsel kaum noch halten konnte. Hörte ich dann sofort auf, blieben weitere Schmerzen aus. Oft genug tat ich es nicht, irgendwann will man mit der Arbeit ja mal fertig werden. Dabei blieb es bei Schwindel und Taubheitsgefühl. Die Schmerzen, kamen erst 4-8 Stunden später, aber dann mit großem Hallo! Meist hielten die dann mehrere Tage in voller Stärke an, bis sich der oder die Nerven wieder ganz beruhigt hatte.

Nerven reagieren auf Druck und Reizung offenbar anders, da stecken sie erst mal eine ganze Menge weg, ohne groß zu murren, doch scheint sich der Effekt aufzubauen und äußert sich erst Stunden später - diese Verzögerung könnte auch ein Schutzmechanismus sein. In Gefahrensituationen müssen Nerven/Mensch weiter funktionieren, da ist Druck/Reizung erst mal unwichtig. Ist die akute Gefahr aus Körpersicht vorbei, darf es weh tun und den Körper lahm legen, aber erst wenn die Gefahr vorbei ist.

Oder wenn's sofort höllisch wehtäte würde einen der Tiger kriegen und verspeisen... Also spürt man keinen Schmerz und rennt um sein Leben ;)

Stich, Schnitt, Hammer auf Finger sind selbst akute Gefahren für den Körper, da muß er sofort reagieren, damit man nicht noch tiefer sticht, schneidet, nochmal draufhaut - Schutzreflex bei akuter Gefahr bzw. schwerer Verletzung?

Hier verhindert der sofortige Schmerz, daß man als nächstes einen Finger absäbelt... ;)

Das ist meine Vermutung, wie das zusammenhängen könnte, ob es so ist oder auch nicht? :confused:

Vielleicht wüßte ein guter Neurologe der physischen Art (nicht Psychiater) da genaueres? Die einzige Fachrichtung, die da vielleicht eine vernünftige Antwort weiß, aufgrund ihrer Praxis-Erfahrung.

Liebe Grüße,
Clematis
 
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- Versuch sanfter Kräftigungtherapie (hat jemand Erfahrung mit der MedX CE Maschine)
Hallo Ganzi,

habe vor ca. 10 Jahren intensiv und aus voller Überzeugung bei Kieser trainiert, auch die HWS-Geräte einbezogen. Leider ging es mir mit den bekannten Instabilitätsproblemen immer schlechter, bis es eines Tages bei den Übungen im Kopf knallte. Nach 3 Jahren Hölle wurde eine künstlche Bandscheibe bei C5/6 eingebaut, was die Instabilität noch verstärkte. Später sagte mir ein Orthopäde, dass bei Instabilitäten Kiesertraining kontraindiziert sei. Der Hinweis kam für mich leider zu spät, ich will ihn aber hier weitergeben.

Viele Grüße
 
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06.02.13
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Hallo Clematis
ich finde mich da in deinen Schilderungen voll wieder. Mache halt täglich gleiche Erfahrungen, wäre halt nur interessant gewesen wenn es mal eine "offizielle" Quelle gegeben hätte, weil wenn man solche Gedankengänge äußert ist man ja nur bekloppt....Kennst du sicher..

Was mMn auch vlt noch dazu beiträgt ist, das solange man noch am rödeln ist, solange ist die Muskulatur noch aktiver, stärker, stützt mehr, hoert man dann auf und macht dann etwas anderes oder setzt sich gar in die Ecke, minimiert sich die Muskelspannung und das was dabei war sich zu verabschieden hat freie Bahn.
GlG
Emi
 

Kate

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Hallo krauses,

schön, dass Du mal wieder hier bist :)

...habe vor ca. 10 Jahren intensiv und aus voller Überzeugung bei Kieser trainiert, auch die HWS-Geräte einbezogen. Leider ging es mir mit den bekannten Instabilitätsproblemen immer schlechter, bis es eines Tages bei den Übungen im Kopf knallte. Nach 3 Jahren Hölle wurde eine künstlche Bandscheibe bei C5/6 eingebaut, was die Instabilität noch verstärkte. Später sagte mir ein Orthopäde, dass bei Instabilitäten Kiesertraining kontraindiziert sei.
Vielen Dank für die Weitergabe dieses Hinweises. Ich vermute, es gibt nicht viele Orthopäden, die dieser Meinung sind. Sie deckt insoweit mit der von Dr. Volle, als er mir (auf direkte Nachfrage) sagte, er würde mir von Krafttraining dringend abraten für alle Körperteile oberhalb der Schultern, darunter könne ich gern trainieren.

Eine sanfte Kräftigung kann aber durch isometrische Übungen erreicht werden und mit denen habe zumindest ich gute Erfahrungen (siehe Thread dazu).

Gruß
Kate

P.S.
Ich habe auch Bandscheibenvorfälle zwischen HWK5 und -7 (Nebenbefund), es ist interessant für mich, dass die OP offensichtlich Deine Problematik verschlimmerte. Bislang habe ich wenig Probleme damit, solange ich gewisse Körperhaltungen meide, aber wer weiß...
 
Zuletzt bearbeitet:
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15.11.08
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Hallo Kate,

Isometrische Übungen finde ich auch sehr angenehm. Übrigens ist die OP bei mir damals ganz gut gelaufen, bis nach einigen Wochen dieses bewegliche Teil zur Qual wurde. Hätte man versteift, wäre das vielleicht besser. Also, lass bloß niemanden an Deine Bandscheiben.
Viele Grüße
 

Clematis

Übrigens ist die OP bei mir damals ganz gut gelaufen, bis nach einigen Wochen dieses bewegliche Teil zur Qual wurde. Hätte man versteift, wäre das vielleicht besser. Also, lass bloß niemanden an Deine Bandscheiben.
Hallo Krause,

leider werfen künstliche Bandscheiben (wie bei Dir C5/6) immer auch zusätzliche Probleme auf, weil sie die Funktion natürlicher Bandscheiben nicht ganz erfüllen können. So ein kleines Wunderding wie unsere Bandscheiben kann man noch nicht nachmachen. Aber auch eine Versteifung hätte wenig gebracht, weil dadurch die Bandscheiben/Wirbel darüber und darunter stetig überlastet werden, dann wäre es dort zu weiteren Problemen gekommen.

Dein Rat, laß bloß niemanden an Deine Bandscheiben ist daher durchaus gerechtfertigt und das ganz besonders an der Halswirbelsäule, wo alles so eng ist... Das hätte ich vor vielen Jahren bei der LWS befolgen sollen, aber danach war es zu spät ;). Als sie dann auch noch meine HWS und BWS operativ bearbeiten wollten, habe ich sofort kategorisch abgelehnt, denn die hatten als Folge der LWS-OP nach einigen Jahren ebenfalls Schäden abbekommen.

Eine sanfte Kräftigung kann aber durch isometrische Übungen erreicht werden und mit denen habe zumindest ich gute Erfahrungen (siehe Thread dazu).

Ich habe auch Bandscheibenvorfälle zwischen HWK5 und -7 (Nebenbefund), es ist interessant für mich, dass die OP offensichtlich Deine Problematik verschlimmerte. Bislang habe ich wenig Probleme damit, solange ich gewisse Körperhaltungen meide, aber wer weiß...
Hallo Kate,

diese Übungen sind sehr gut und hilfreich - mache ich auch. Bestimmte Körperhaltungen meiden ist eigentlich das Beste, was man machen kann. Man findet ja schnell heraus, welche das sind, doch manchmal, auch je nach Beruf ist das nicht möglich.

Für Euch Beide: durch die Nervenreizung entzündet sich das Umfeld teilweise, verursacht Schwellungen, verengt den Raum für die Nerven weiter, Schmerzen verstärken sich. Dies kann man sehr gut mit Magnesium-chlorid behandeln - wie, habe ich an anderer Stelle schon mehrfach beschrieben. Jedenfalls bin ich damit nicht nur die Schmerzen los geworden, sondern auch Beschwerdeherde an der HWS sind verschwunden - möglicherweise sind da die störenden Ablagerungen an den Wirbeln durch das Mittel weggeräumt worden. Da auch die Ischias-Nerv-Vernarbung an der LWS sich nicht mehr meldet, könnte da auch was besser geworden sein. Um das definitiv sagen zu können, müßte ich zu einem Orthopäden gehen :mad: aber das habe ich mir geschworen, nie wieder... ;)

Das Magnesium-chlorid habe ich für ca. 18 Monate täglich genommen und seit einem Jahr damit ganz ausgesetzt, bisher haben die alten Beschwerden nicht wieder eingesetzt. Also muß da einiges verbessert worden sein.

Zu Mag-chl. habe ich eine Info mit Anwendung, Wirkungen, Bezugsquellen, Dosis usw. zusammengestellt, die ich auf Wunsch gerne per PN zuschicke.

Liebe Grüße,
Clematis
 
Beitritt
15.11.08
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Hallo Clematis,

Danke für die Info zu MgCl2. Würdest du mir Näheres bitte als PN zustellen? Das klingt vielversprechend.
Ich drücke alle verfügbaren Daumen, dass es Dir weiterhin gut geht.
Danke und viele Grüße
 

Clematis

Würdest du mir Näheres bitte als PN zustellen? Das klingt vielversprechend.
Ich drücke alle verfügbaren Daumen, dass es Dir weiterhin gut geht.
Hallo Krauses,

Post ist ab... Bei der Gelegenheit nochmal überarbeitet und ergänzt. Hoffe, daß es Dir ebenso gut hilft wie mir.
Und Dank für's Daumendrücken - nehme ich gerne an! ;)

Gruß,
Clematis
 

Kate

Moderatorin
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Hallo Clematis,

schickst Du mir bitte die Info auch? Mich würde zusätzlich noch die Möglichkeit interessieren, Magnesiumchlorid einzunehmen, ohne diese großen Flüssigkeitsmengen (z.B. als Kapseln). Das könnte ich sonst nämlich nur machen, wenn ständig eine Toilette verfügbar ist (fahre regelmäßig längere Strecken in einem öffentlichen Verkehrsmittel, muss schon mind. 1,5 Std. vorher mit Flüssigkeitszufuhr aufhören, sonst wird das nichts...). Ich weiß, dass dies Problem (häufiges Wasserlassen, große ausgeschiedene Mengen, ohne dass aber ein Diabetes insipidus diagnostiziert wurde) hier einige haben, von daher wäre das evtl. auch allgemein von Interesse.

Gruß
Kate
 

Clematis

schickst Du mir bitte die Info auch? Mich würde zusätzlich noch die Möglichkeit interessieren, Magnesiumchlorid einzunehmen, ohne diese großen Flüssigkeitsmengen (z.B. als Kapseln).
Hallo Kate,

Post an Dich ist schon abgegangen.
Wegen Deinem Wunsch nach Kapseln habe ich nochmal recherchiert. Vor Jahren hatte ich mal eine Tube mit Tabletten hier in F bekommen, war mir dann aber zu teuer, daher blieb ich bei dem Pulver. Tabletten und Kapseln, die ich im französischen Netz finde, sind alles Kombipräparate und enthalten mindestens 6-10 Zusatzstoffe, finde ich nicht so toll.

Dr. Delbert hatte damals auch eine Mischung entwickelt, die besonders wirksam war und noch M-fluorid, M-bromid und M-jodid enthielt, die er Delbiase nannte, das gibt es nicht mehr - nur noch Magnesium-chlorid 300mg mit Magnesium-bromid 100mg, einziger Zusatz Magnesium-stearat als Bindemittel:
Delbiase comprimés complément alimentaire boite de 48

Desweiteren gibt es hier noch von drei Herstellern reines Magnesium-chlorid zur i.v. Anwendung. So verwendete Delbert es bei schweren Infektionen, Blutvergiftungen, Tetanus usw., damals allerdings kombiniert mit M-fluorid, M-bromid und M-jodid.

Bei dem Pulver wären es 50ml in Wasser aufgelöst, dazu noch etwas Apfelsaft wegen des Geschmacks. Insgesamt maximal 100ml - das ist etwa eine halbe Tasse voll... Man kann es auch am frühen Abend nehmen, es muß nicht unbedingt morgens sein.

Übrigens scheint Delbert in Italien inzwischen bekannter zu sein als in Frankreich, da fand ich einiges, hier ein Link, vielleicht kannst Du was damit anfangen - ich leider nur sehr wenig:
Luogocomune
Aus dem folgenden Link geht hervor, daß die Delbiase "amputiert" wurde: nur noch M-chlorid und M-bromid, kein Magnesium-fluorid, kein Magnesium-jodid mehr.
Luogocomune - Forum - Altre cospirazioni - Cosa è l'ACIDO ASCORBICO (vitamina C)?

Grüße,
Clematis
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Kate

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Danke für die Infos, Clematis :)

Grüße
Kate
 
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Huhu Clematis
Ich wäre an deinen Infos auch sehr interessiert! Wenn du mir auch eine PN schicken magst :)
GlG
Emi
 
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