Extrem lukrative Geschäfte für Pharmakonzerne: Massentierhaltung

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Die Massentierhaltung (=nicht artgerechte Tierhaltung, Tierhaltung ohne jedes Mitgefühl, nur dem Ziel der Gewinnmaximierung unterworfen) wäre ohne den intensiven Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten gar nicht denkbar. Tiere, die in dunklen Ställen, auf engstem Raum eingepfercht werden sind natürlich permanent von irgendwelchen Krankheiten und Erregern bedroht (trotz ihrer geringen Lebenserwartung). Und davon profitiert natürlich die Pharmabranche immens:

Georg Restle: „Es ist ein ziemlich perverses System. Weil aus Bauernhöfen in Deutschland längst Fleischfabriken geworden sind, werden erst die Tiere krank und dann wohl auch die Menschen. Der Grund, viele Tierärzte sind mittlerweile als wandelnde Apotheken unterwegs, die die Ställe mit Medikamenten, vor allem Antibiotika, geradezu überschwemmen. Es gibt aber auch Tierärzte, die dieses absurde Spiel nicht weiter mitmachen wollen. Nikolaus Steiner und Monika Kovacsics haben sich mit solchen Aussteigern getroffen und zeigen Ihnen jetzt, dass Sie selbst als Vegetarier die Folgen dieses Irrsinns zu spüren bekommen können.“

Quelle: https://www.wdr.de/tv/applications/daserste/monitor/pdf/2014/0710/antibiotika.pdf
Der frühere Vizepräsident der Bayerischen Landestierärztekammer ist einer der wenigen, die offen über die Praktiken der eigenen Branche reden. Er sagt: "Tierarzneimittel werden wie Haarshampoos und Tönungsmittel für Frisöre vertrieben." Das große Geld mache der Tierarzt, der Antibiotika massenhaft an die Bauern verkaufe. "Das System ist einfach verwerflich."

Das System der Massentierhaltung lässt sich nach Einschätzung von Experten aber nur noch durch einen hohen Einsatz von Pharmaprodukten aufrechterhalten. Und dahinter steckt ein großes Problem: Durch das sogenannte Rabattsystem erhalten Tierärzte in Deutschland Antibiotika umso günstiger, je mehr sie abnehmen. Das schaffe falsche Anreize, monieren Kritiker. Anders als normale Mediziner haben Tierärzte in Deutschland nämlich das sogenannte Dispensierrecht. Sie können Medikamente nicht nur verordnen, sondern auch verkaufen. Arzt und Apotheker – in einer Person.

Tiermedizin: Die große Sauerei |*ZEIT ONLINE
Insbesondere auch der Einsatz von teuren sog. "Reserveantibiotika" nimmt stetig zu und füllt die Kassen der Pharmafirmen:

https://www.symptome.ch/threads/flu...fahren-und-risiken.116313/page-3#post-1115742

Eine Reportage dazu:

Antibiotika im Stall * - Plusminus - ARD | Das Erste

D.h. also, dass u.a. auch Medikamente, die man im Normalfall ja möglichst vermeidet, über tierische Produkte dann doch stetig in unseren Körper gelangen.

In diesem Sinne
Bon appétit
und einen schönen Feiertag allesamt !
blunsi
 
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