- Beitritt
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Ich wollte bei dieser Gelegenheit noch meine Erfahrungen zum Verhältnis von Fasten und Rizinusölanwendung nachtragen.
Als Einstieg in ein kürzeres oder längeres Fasten kann ich das Rizinusöl nur empfehlen. Jedenfalls dann, wenn man sich danach nicht so ekelt, dass man unbedingt etwas darauf essen muss. Dafür ist nach meiner Erfahrung eine pure Einnahme des Öls (selbstverständlich gründlich eingespeichelt) am besten.
Ist das Fasten aber einmal in Gang gekommen, gestaltet es sich mit einer Rizinusölanwendung eher ungünstig. Ich habe eine Anwendung 48 Stunden nach der letzten festen Nahrungsaufnahme (und bereits erfolgter vollständiger Entleerung des Verdauungssystems) ausprobiert. Für den Magen war es okay, es ist für ihn offenbar nicht viel anders als normalerweise: man ist eben nüchtern. Für die Leber war es bei mir auch gut. Weil ich zwei Tage lang ja kein Fett zu mir genommen hatte, war sie ausgeruht und hat nach meinem Eindruck bei dieser Gelegenheit ordentlich entgiftet. Von daher kann ich eine zwei oder drei Tage anhaltende Fettabstinenz vor einer Rizinusölanwendung durchaus empfehlen. Sie erhöht die Effektivität.
Problematisch war allerdings der Darm. Da nach zwei Tagen Fasten im Grunde schon die Darmruhe eingetreten ist, tut er sich schwer mit der Aussscheidung dessen, was aus der Leber gelöst wurde. Obwohl ich Flohsamenschalen eingenommen habe und dann auch Bentonit, und obwohl ich das Ganze durch zahlreiche Einläufe unterstützt habe, hat es ungefähr 14 Stunden gedauert, bis das letzte an Gallenflüssigkeit heraus war. Wie hoch dadurch die Möglichkeit einer Rückvergiftung ist, kann ich nicht einschätzen, aber ich habe mich jedenfalls nicht wohl dabei gefühlt. Und es dauerte auch anschließend eine Weile, bevor wieder Ruhe im System eintrat. Die reinigende Wirkung des Fastens wurde durch die Rizinusölanwendung also nicht spürbar unterstützt, sondern eher nur gestört.
Viele Grüße
Reinhard
Als Einstieg in ein kürzeres oder längeres Fasten kann ich das Rizinusöl nur empfehlen. Jedenfalls dann, wenn man sich danach nicht so ekelt, dass man unbedingt etwas darauf essen muss. Dafür ist nach meiner Erfahrung eine pure Einnahme des Öls (selbstverständlich gründlich eingespeichelt) am besten.
Ist das Fasten aber einmal in Gang gekommen, gestaltet es sich mit einer Rizinusölanwendung eher ungünstig. Ich habe eine Anwendung 48 Stunden nach der letzten festen Nahrungsaufnahme (und bereits erfolgter vollständiger Entleerung des Verdauungssystems) ausprobiert. Für den Magen war es okay, es ist für ihn offenbar nicht viel anders als normalerweise: man ist eben nüchtern. Für die Leber war es bei mir auch gut. Weil ich zwei Tage lang ja kein Fett zu mir genommen hatte, war sie ausgeruht und hat nach meinem Eindruck bei dieser Gelegenheit ordentlich entgiftet. Von daher kann ich eine zwei oder drei Tage anhaltende Fettabstinenz vor einer Rizinusölanwendung durchaus empfehlen. Sie erhöht die Effektivität.
Problematisch war allerdings der Darm. Da nach zwei Tagen Fasten im Grunde schon die Darmruhe eingetreten ist, tut er sich schwer mit der Aussscheidung dessen, was aus der Leber gelöst wurde. Obwohl ich Flohsamenschalen eingenommen habe und dann auch Bentonit, und obwohl ich das Ganze durch zahlreiche Einläufe unterstützt habe, hat es ungefähr 14 Stunden gedauert, bis das letzte an Gallenflüssigkeit heraus war. Wie hoch dadurch die Möglichkeit einer Rückvergiftung ist, kann ich nicht einschätzen, aber ich habe mich jedenfalls nicht wohl dabei gefühlt. Und es dauerte auch anschließend eine Weile, bevor wieder Ruhe im System eintrat. Die reinigende Wirkung des Fastens wurde durch die Rizinusölanwendung also nicht spürbar unterstützt, sondern eher nur gestört.
Viele Grüße
Reinhard
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